Heft 04-2021

eclipsed

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Das neue eclipsed Rock Magazin ist ab Freitag, den 26.03.2021, im Handel erhältlich! Die wichtigsten, aktuellen Heftinhalte findet ihr hier im Überblick...

LED ZEPPELIN - Der No-Name-Mythos

Vor 50 Jahren legten Led Zeppelin letzte Hand an ihr sagenhaftes viertes Album. Mit Songs wie „Stairway To Heaven“, „Rock And Roll“ und „The Battle Of Evermore“ wurde es nicht nur zur bestverkauften Platte von Jimmy Page & Co. – das Album ohne Titel gilt längst auch als majestätisches Monument des 70s-Rock. Zahllose Fans und nachgewachsene Musikergenerationen verehren es bis heute als Opus magnum und nie versiegende Quelle der Inspiration. Wir untersuchen, wie dieses Album entstand und wie es seinen einzigartigen Status erlangte.

KRAUTROCK - Teil 4

Wir starten die zweite Hälfte unserer sechsteiligen Krautrock-Serie mit dem zweiten großen Rundumschlag nach dem umfassenden Auftakt-Special im eclipsed 12/2020-01/2021, den Elektronikern (Heft 02/2021) sowie dem Flirt zwischen Jazz und Krautrock (eclipsed 03/2021). Vielfalt ist das Stichwort für diese Ausgabe, in der wir die Epizentren der neuen Krautrock-Kultur benennen, die Labels, die den KrautROCKERN ein Zuhause gegeben haben und welche Abzweigungen die krautigen Folker sowie die vom 70er Progressive inspirierten Bands eingeschlagen haben.

LIQUID TENSION EXPERIMENT - „Noch Schneller, noch länger, noch verrückter!“

Bei der Erwähnung des Namens LIQUID TENSION EXPERIMENT schlagen die Herzen vieler Instrumental-Prog-Fans höher. Steht diese All-Star-Band, die sich aus Mitgliedern von Dream Theater (John Petrucci, Jordan Rudess), King Crimson (Tony Levin) und Transatlantic (Mike Portnoy) rekrutiert, doch seit 1998 für musikalischen Hochleistungssport und zugleich für Melodien, die langfristig im Gedächtnis bleiben. Anlässlich der Veröffentlichung des Comebackwerks „Liquid Tension Experiment 3“ sprachen wir mit Bassist Tony Levin und Keyboarder Jordan Rudess.

THE BLACK CROWES - „1990 war die Musik von 1972 die uncoolste Musik aller Zeiten“

Mit ihrem Debüt „Shake Your Money Maker“ starteten The Black Crowes 1990 furios ins neue Jahrzehnt. Etwas verspätet erscheint nun zum 30-jährigen Jubiläum eine limitierte Deluxe-Ausgabe inklusive Single-B-Seiten sowie bislang unveröffentlichten Studio- und Liveaufnahmen.

GRETA VAN FLEET - Die Wachablösung

Greta Van Fleet's Debüt ”Anthem Of The Peaceful Army“ war ein erstes Beben, mit ”The Battle At Garden’s Gate“ folgt nun ein Paukenschlag: ein Album, mit dem das Quartett aus Frankenmuth, Michigan, sich anschickt, einen Wachwechsel in der Rockmusik vorzunehmen – mit Hymnen für eine neue Generation, die reife Genreikonen wie die Stones, Led Zep oder The Who längst nicht mehr erreichen. Die heutige Jugend – so Bassist Sam Kiszka im eclipsed-Gespräch – will schließlich ihre eigenen Helden, Sprachrohre und Songs.

BLACKMORE'S NIGHT - A Light In The Black

Seit knapp einem Vierteljahrhundert ist Deep-Purple-/Rainbow-Gitarrist Ritchie Blackmore zusammen mit seiner Frau Candice Night im mittelalterlichen Gewand Teil der Musikszene. Dadurch, dass er sich in den letzten Jahren mit einer neu formierten Rainbow-Besetzung live dem Hardrock widmete, wurde der musikalische Druck auf Blackmore’s Night geringer. Das scheint sich auch auf deren neues Album „Nature’s Light“ ausgewirkt zu haben. Candice Night wirkt zumindest sehr tiefenentspannt – und wirft durchaus auch einen Blick über den Tellerrand des Mittelalter-Pop ...

WHEEL - „Wahrscheinlich bin ich Masochist und stehe auf Prügel“

Die Rockgruppe Wheel kommt zwar aus Finnland, doch ihr Frontmann James Lascelles ist ein waschechter Brite, der im Übrigen kein Blatt vor den Mund nimmt. Auch auf ihrem zweiten Album, einer anregenden Mischung aus New Artrock und Progmetal mit sehr politischen Texten, zeigt sie sich wieder stark von atmosphärisch-progressiver Musik à la Tool beeinflusst.

THUNDER - „Jungs, wir werden doch noch gebraucht!“

Thunder, seit nunmehr 32 Jahren fester Bestandteil der bluesgetränkten klassischen englischen Hardrock-Szene, haben seit ihrer Gründung schon für so manches Genrehighlight gesorgt. Unübertroffen blieben dabei bislang die ersten beiden Alben „Backstreet Symphony“ und „Laughing On Judgement Day“. Nun holen sie mit dem grandiosen „All The Right Noises“ ein weiteres Mal ganz weit aus. „Goldstimme“ Danny Bowes nahm die Lobeshymnen der Redaktion britisch-gelassen entgegen.

Auf ihrem neuen Studioalbum überrascht ANNEKE VAN GIERSBERGEN mit sanften Tönen

Die Niederländerin ist bekannt für ihre Vielseitigkeit, ihre musikalische Biografie entsprechend schillernd. Vielen dürfte sie als Frontfrau von The Gathering in Erinnerung sein, zudem hat sie durch zahlreiche Kollaborationen z. B. mit Devin Townsend, Arjen Lucassen, Anathema oder Within Temptation auf sich aufmerksam gemacht. Mit ihrem Prog-Projekt Vuur (niederländisch für „Feuer“) und solo rockt sie die Bühnen europäischer Clubs und hat mittlerweile bereits sechs Alben unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht.

RIVERSIDE legen ihr emotionales Debüt „Out Of Myself“ neu auf – und erinnern sich

Als „Out Of Myself“ über das amerikanische Label Laserʼs Edge 2004 auch nach Deutschland schwappt und fortan als echter Geheimtipp in der Progszene kursiert, hat das Album bereits über ein Jahr auf dem Buckel ... Zusammen mit Sänger/Bassist Mariusz Duda blicken wir zurück auf die Anfangstage von Riverside, richten den Fokus aber zunächst auf die Gegenwart und die nähere Zukunft.

SUZI QUATRO -Die First Lady des Rock ist auf ihrem neuen Album ganz in ihrem Element

Suzi Quatro ist seit über fünf Jahrzehnten PR-Profi und nutzt ihr Können geschickt, indem sie den Nicht-Musikmedien schlagzeilenträchtige Häppchen hinwirft wie „Angus Young hat mir in den Hintern gekniffen“ oder „Ich hatte auch schon das Coronavirus“. Sie weiß, dass sich das in Überschriften gut macht und die Aufmerksamkeit auf das neue Album der inzwischen 70-jährigen Sängerin und Bassistin lenkt. Dabei spricht das aktuelle Werk „The Devil In Me“ für sich. Es ist rotzig, rockt zum Großteil mächtig, und gerade Quatro, die in den Sechzigern mit ihren Schwestern als The Pleasure Seekers und Cradle in Detroit ins Musikbusiness einstieg, verfügt immer noch über eine Monsterröhre, die den Songs Kraft und Identität verleiht.

Die Hamburger Band OUGENWEIDE ist bis heute eine Legende in Folk-Kreisen

1970 wurde im Hohen Norden der Republik eine Formation mit dem eigenwilligen Namen Ougenweide gegründet. 15 Jahre später hauchte sie ihr Leben aus. Zwar gab es 1996 eine einmalige Reunion mit dem Album „Sol“ – allerdings ohne die maßgebliche weibliche Ougenweide-Stimme Minne Graw und musikalisch recht weit vom früheren Konzept entfernt sowie zudem auch nicht sonderlich überzeugend: zu viel Esoterik-Dampf, zu wenig packender Mittelalter-Rock war zu hören.

FLYING CIRCUS feiern ihren runden Geburtstag mit einer selbstbetitelten „Best-of“-Kollektion

Es hätte alles so feierlich und schön werden können: 1990 gründete sich in Grevenbroich nahe Düsseldorf die Blues-Progrock-Formation Flying Circus. Und nun wollte man aus Anlass des Dreißigjährigen auf Jubiläumstournee gehen, im Reisegepäck ein „Best-of“-Album, auf dem 15 Songs aus den bislang veröffentlichten sieben Studioproduktionen zu finden sind: teils neu eingespielt, teils neu gemischt, teils in der Originalversion. Diese Platte, schlicht nach der Band benannt, ist seit kurzem im Handel. Allerdings erst im 31. Jahr nach Gründung des Quintetts.

...und vieles mehr!
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Ihr hättet die schwarzen Strümpfe von Ritchie und die braune Lederkluft von Candice (mit) auf den Einkaufszettel setzen sollen. :p
 

Jester.D

Alter Hase
Ich muss nochmal nachlegen (sorry) - das kleine Bildlein über Krautrock 4... was genau soll das darstellen??
 

Alexboy

Aktives Mitglied
Ah okay, danke. Kannte ich nicht. Ist das jetzt etwas urtypisches für Krautrock?
Nein, aber wahrscheinlich ein Bild zum Thema des vierten Teils.
Die Musik auf diesem späterem Album der Band geht eigentlich mehr in Richtung "NormalRock", also weg vom "Gründer-Sound" des ersten Albums.;)
 

sidnew

Mitglied
Ich lese gerade, daß "Greta van Fleet" aus Frankenmuth in Michigan stammen, denke an eine Folge aus der Frühzeit von "Kalkofes Mattscheibe"- und komme aus dem Grinsen nicht mehr raus... :D:D:D
 

moonmadness

Aktives Mitglied
etwas urtypisches für Krautrock
Also wenn du die letzten Heft-Artikel gelesen hast, wird evtl. aufgefallen sein, dass man eigentlich im Krautrock kaum eine einheitliche (Genre oder Stil-) Definition anbringen kann, außer das alle Bands irgendwie aus Westdeutschland (der Osten war ja angeblich was anderes - nicht so "qualitativ wertvoll" oder so) stammten ;) ... demnach frag ich mich gerade, was man denn als "urtypisch" bezeichnen könnte. Das Bild ist aber schon sehr kitschig, und heutzutage vl. sogar etwas deplaziert.

...

Das Cover ist ansonsten ein echtes Highlight ... nicht. Da passt ja mal nichts zueinander. Man möchte nun nicht mehr nur alte Bands auf das Cover tun, und seit etwa drei Ausgaben werden also die Cover zwei- bis gevierteilt. Bei Rush ging es halbwegs gut auf. Nun sieht das mal echt aus wie Kraut und Rüben, ... Also sorry, aber das sieht mal echt etwas uninspiriert aus. Dann "Great" Greta und Zep auf dem Cover und extra nochmal oben erwähnt, warum? Weil sonst nichts weiter wichtiges passiert ist?

Was soll das heissen "Wachablösung"?!

Ich finde es ziemlich erstaunlich, dass diese Band so beliebt ist.

Immerhin, produktionstechnisch ein echt gutes Album. Die Songs gehen auch in Ordnung, wenn auch nichts "überfliegermässiges" dabei ist, ja wie auch? Einzig der Gesang ist für mich mega-nervig (nicht unbedingt "schlecht" - einfach anstrengend nervig), aber das ist wohl Geschmackssache. Geddy Lee hat sicher ähnliche Missempfindungen verursacht, klang aber trotzdem weitaus weniger bemüht als Greta.

Trotzdem gabs in den letzten 30-40 Jahren mehr als genug mindestens gleich gute Alben, nach rein objektiven Massstäben. Nur damals, bzw. bis vor "kurzem", hat es niemanden interessiert, wie man ja auch in der Überschrift der Black Crowes lesen kann -- das war von den 80er/90ern an bis bis etwa 2010 noch so. Dann wurden Graveyard auf Nuclear Blast veröffentlicht und plötzlich war der "gute alte Rock" wieder schick. Alle Jungs und Mädchen hatten plötzlich schon immer Black Sabbath gehört, ... aber nur die ersten sechs Alben natürlich, weil nur die sind cool. (haha)



Generation Z seht sich also nach eigenen Songs,... ja klar, in Ordnung. Über die Rolling Stones (autsch) und The Who (Wieviel wirklich gute Alben hatten die? -- eins oder zwei?) nun anzubringen, dass sie die Jugend nicht mehr erreichten... völlig verständlich, haben sie auch nicht vor zehn oder zwanzig Jahren. Zeppelin, Sabbath oder Hendrix hingegen werden auch in zig Jahren - und wenn man so weitermacht noch Jahrzehnten - eine Coolness ausstrahlen, die man bei manchen Bubis vergeblich sucht. Plus und das ist das eher ausschlaggebende, sie hatten "bessere" Songs, plus es war irgendwie "authentischer". Egal.

<rant off>
 

moonmadness

Aktives Mitglied
PS: das hat wenig mit dem aktuellen Heft zu tun. Hier mal eine Band, die "niemand" kennt. Guter alter, handgemachter Hardrock aus den 90ern. Der Sänger hat sich aus Verzweiflung umgebracht, weil niemand diese Musik hören wollte ... hat keinen interessiert, da war damals kein Geld mit zu machen.

 

Jester.D

Alter Hase
Also wenn du die letzten Heft-Artikel gelesen hast, wird evtl. aufgefallen sein, dass man eigentlich im Krautrock kaum eine einheitliche (Genre oder Stil-) Definition anbringen kann, außer das alle Bands irgendwie aus Westdeutschland (der Osten war ja angeblich was anderes - nicht so "qualitativ wertvoll" oder so) stammten ;) ... demnach frag ich mich gerade, was man denn als "urtypisch" bezeichnen könnte. Das Bild ist aber schon sehr kitschig, und heutzutage vl. sogar etwas deplaziert.
Ja, ist mir aufgefallen. Mir war nur heute nicht klar, was die ganz leicht verunstaltete Freiheitsstatue mit den Krauts zu tun haben könnte. ;)
 

Catabolic

Alter Hase
PS: das hat wenig mit dem aktuellen Heft zu tun. Hier mal eine Band, die "niemand" kennt. Guter alter, handgemachter Hardrock aus den 90ern. Der Sänger hat sich aus Verzweiflung umgebracht, weil niemand diese Musik hören wollte ... hat keinen interessiert, da war damals kein Geld mit zu machen.

Das ist schlicht phänomenal gute Rockmusik und ich muss ehrlich gestehen: Auch wenn ich immer schon ein grosser Fan der Rockmusik der 90er Jahre bin: Von dieser Band habe auch ich leider noch nie etwas gehört. Das habe ich aber soeben nachgeholt, und mir die CD - wen wundert's - für lausige 3 Euro als "wie neu" bei Ebay geholt. Freu mich schon sehr drauf. Danke für diesen tollen Tipp!
 

moonmadness

Aktives Mitglied
Danke für diesen tollen Tipp!
Ja gern geschen ... ein einziger Song darauf wird eventuell jedoch Stirnrunzeln verursachen. Der Sänger hatte nämlich auch ein Faible für elektronische Musik und deswegen ist da ein etwas anderes Cover von "I Feel Love" (Giorgio Moroder/Donna Summer) drauf... aber der Rest ist absolut TOP!! Ich glaube Kingston Wall hatten insgesamt drei Alben. Habe die Band allerdings auch erst sehr spät kennengelernt, ... wen wundert's, wenn niemand darüber schreibt. Bei Spotify haben sie dennoch eine sehr ordentliche Anzahl an Followern.
 

moonmadness

Aktives Mitglied
die ganz leicht verunstaltete Freiheitsstatue
LOL ja ne ... ich glaube es soll ein Eyecatcher sein. Aber wenn ich nochmal drüber nachdenke, war es im Krautrock tatsächlich nicht so unüblich derart "derbe" Cover zu machen ... siehe Birth Control "Gamma Ray", The Shiver "Walpurgis", Missing Link "Nevergreen", Guru Guru "Hinten" etc oder aber auch folgendes Cover-Highlight ;)

 

Mike

Moderator
Teammitglied
Ich glaube, so viele nackte Tatsachen, wie im Zuge der Krautrock-Story, waren noch nie im eclipsed....
 

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