Heft 04-2020

Jester.D

Alter Hase
Echt *******, ich hoffe, ihr habt mit der Rückbuchung keine Probleme.
BTW: habt ihr einen Hinweis, ob die Kreditkarte als solche oder die Kartendaten bei einem Onliner gehackt wurden?
Wir haben Glück im Unglück - die Abbuchungen der Kreditkarte gehen erst am 18. jeden Monats vom Konto runter. Da wir gleich gesperrt haben ist die Karte jetzt auf Null und die beiden illegalen Abbuchungen sind weg.

Wie bzw. wo genau gehackt wurde können wir nicht rauskriegen.
 

Jan

Aktives Mitglied
Wir haben Glück im Unglück - die Abbuchungen der Kreditkarte gehen erst am 18. jeden Monats vom Konto runter. Da wir gleich gesperrt haben ist die Karte jetzt auf Null und die beiden illegalen Abbuchungen sind weg.

Wie bzw. wo genau gehackt wurde können wir nicht rauskriegen.
hatte ich auch schon und war froh, dass meine Rechtsschutz mir aus der Patsche geholfen hat. Habe sofort einen Anwalt darauf angesetzt! Ab und zu greift sogar mal eine der 100 abgeschlossenen Versicherungen, wenn man sie braucht :confused:
 

Catabolic

Alter Hase
"Diesen Müll spiele ich nicht!" enervierte sich Roger Waters auf die Frage, ob er "Atom Heart Mother" noch einmal aufführen würde. Die von Ron Geesin in seine endgültige Form gebrachte Suite war 1970 bei Erscheinen für mich die absolute Erleuchtung. Anfängliche Versuche, mich den damals als Underground- oder Contemporary-Pop bezeichneten Platten und Bands anzunähern, gipfelten im halb dadaistisch, halb progressiv konzipierten Werk von Pink Floyd, welches einen nachhaltigen Einfluss auf meinen sich gerade ausprägenden Musikgeschmack ausübte. Die Albenseiten füllende Titelsuite dieses Meisterstreichs gehört zu den von mir am meisten gehörten Stücke der Rockmusik. Ohne dieses Stück wäre ich vielleicht beim radiotauglichen Dreiminuten-Songformat hängengeblieben. Yes, Genesis, Van Der Graaf Generator, King Crimson - alles geriet für mich erst nach "Atom Heart Mother" in den Fokus. Plötzlich zählten nicht mehr nur Strophe, Break und Chorus, sondern Soli, Jams und Experimentaleinschübe in Songs jenseits der Zehnminuten-Marke, je anspruchsvoller umso lieber. Pink Floyd vermischten auf dieser LP sämtliche bis dato noch klar auszumachenden Eckpfeiler des neuen Rockbewusstseins wie Underground, Folkrock, Psychedelik, Blues und selbst Avantgarde, zu einem wilden Amalgam, für das die Musiker der Band nicht einstehen mochten. Mir aber, und wohl vielen anderen Musikliebhabern auch, hat diese Platte den musikalischen Horizont nachhaltig erweitert. Bis heute steht die "Atom Heart Mother" mit der gemütlichen Cover-Kuh Lulubelle III für mich als Synonym für experimentelle Musik, die, heruntergebrochen auf die verwendeten Song-Strukturen, verblüffend einfach aufgebaut ist. Genial ist die Platte deswegen, weil sie für mich dennoch ihre Spannung und Mystik bis heute nicht verloren hat.
 

Senfei

Aktives Mitglied
"Diesen Müll spiele ich nicht!" enervierte sich Roger Waters auf die Frage, ob er "Atom Heart Mother" noch einmal aufführen würde. Die von Ron Geesin in seine endgültige Form gebrachte Suite war 1970 bei Erscheinen für mich die absolute Erleuchtung. Anfängliche Versuche, mich den damals als Underground- oder Contemporary-Pop bezeichneten Platten und Bands anzunähern, gipfelten im halb dadaistisch, halb progressiv konzipierten Werk von Pink Floyd, welches einen nachhaltigen Einfluss auf meinen sich gerade ausprägenden Musikgeschmack ausübte. Die Albenseiten füllende Titelsuite dieses Meisterstreichs gehört zu den von mir am meisten gehörten Stücke der Rockmusik. Ohne dieses Stück wäre ich vielleicht beim radiotauglichen Dreiminuten-Songformat hängengeblieben. Yes, Genesis, Van Der Graaf Generator, King Crimson - alles geriet für mich erst nach "Atom Heart Mother" in den Fokus. Plötzlich zählten nicht mehr nur Strophe, Break und Chorus, sondern Soli, Jams und Experimentaleinschübe in Songs jenseits der Zehnminuten-Marke, je anspruchsvoller umso lieber. Pink Floyd vermischten auf dieser LP sämtliche bis dato noch klar auszumachenden Eckpfeiler des neuen Rockbewusstseins wie Underground, Folkrock, Psychedelik, Blues und selbst Avantgarde, zu einem wilden Amalgam, für das die Musiker der Band nicht einstehen mochten. Mir aber, und wohl vielen anderen Musikliebhabern auch, hat diese Platte den musikalischen Horizont nachhaltig erweitert. Bis heute steht die "Atom Heart Mother" mit der gemütlichen Cover-Kuh Lulubelle III für mich als Synonym für experimentelle Musik, die, heruntergebrochen auf die verwendeten Song-Strukturen, verblüffend einfach aufgebaut ist. Genial ist die Platte deswegen, weil sie für mich dennoch ihre Spannung und Mystik bis heute nicht verloren hat.

Das hast du großartig formuliert.
100% Zustimmung.
"Atom heart mother" ist ein echtes Kunstwerk
 

nixe

Inventar
Leider hat man es damals schon nicht kapiert, wenn ich mir diese ganzen SchnippelVersionen mit Orchester auf der early Box ansehe (videos)!
 

Marifloyd

Inventar
Vor 35 Jahren erschien das Buch „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel Garcia Marquez. Und nun in 2020 denke ich als Leser an „Die eclipsed in den Zeiten von Corona“.
Wie wird die „eclipsed“ sich diesem Thema stellen und wie sich positionieren? Schwierige Zeiten, also auch für die „eclipsed“, die auf die Treue ihrer Leserschaft hoffen muss und hoffentlich auch darf. So ist auch sicherlich Euer Schreiben „Corona: In eigener Sache - Keine Versandkosten im Online-Shop!“ im Forum zu verstehen. Ich wünsche Euch, dass Ihr gut durch die Pandemie kommt und freue mich auf weitere interessante und unterhaltsame Ausgaben.
Zudem denke ich auch an die Künstler, Veranstalter und Besitzer von Locations, die seit der Corona Krise um ihre wirtschaftliche Existenz bangen. Deshalb sollten, soweit es dem einzelnen möglich ist, Kartenbesitzer von verschobenen oder ausfallenden Konzerten auf die Rückerstattung ihres Geldes verzichten. Ich werde mich an diese solidarische Geste jedenfalls halten.
Nun noch kurze Anmerkungen zur März Ausgabe der „eclipsed“, die ich wieder einmal gerne gelesen habe. Besonders packend fand ich die Interviews mit Nick Mason und Ron Geesin sowie die Würdigung des leider verschmähten „Atom Heart Mother“. Dieses Album begleitet mich seit seinem Erscheinen im Jahre 1970. Die Symbiose von Rock und Klassik packte und packt mich noch immer und ist deshalb auch eines meiner Lieblingsalben von Pink Floyd. Es ragt in seiner Einzigkeit für mich heraus.
Das Interview mit „Fish“ war schön zu lesen, brachte allerdings nicht außergewöhnlich Neues zu Tage. Das Interview mit Arjen Lucassen bereitete mir Appetit auf „Electric Castle Live And Other Tales“. Das Studio Album befindet sich in meiner Sammlung und schafft es immer noch mich bestens zu unterhalten.
Jan Akkermans Beiträge in „DAS MUSSTE MAL GEFRAGT WERDEN“ empfand ich als peinlich und arrogant. Dafür war das Interview mit Peter Frampton erfrischend. Insgesamt war ich wieder einmal mit Eurem Heft zufrieden und freue mich auf die Ausgabe im Mai.
 

moonmadness

Mitglied
Ah, okay... naja... übrigens eine gute Entdeckung im aktuellen Heft für mich war dieser...

Stephen Malkmus
...


Witzig aber, wie sehr das an Imaad Wasif erinnert, viele Jahre vorher mal sehr gefeiert...

 

Catabolic

Alter Hase
Bei mir lief eben der aktuelle Eclipsed Sampler durch. Es ging leider wieder nicht ohne skippen, aber dafür waren die wahren Trouvaillen diesen Monat von ganz besonderer Güte...

:)
 

Georg

Alter Hase
"New Dreams" heißt die zweite Solo-Platte der 25jährigen Isländerin Jófríður Ákadóttir (JFDR); auf Seite 79 steht die Rezension im Eclipsed Magazin.
Hier ein Konzert von 2019 in Reykjavik:
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Ja, so ist das mit den Wünschen - manchmal gehen sie in Erfüllung, aber nicht so, wie es sich der Wünschende gedacht hat!
 

Jester.D

Alter Hase
Hab erstmal quergelesen und bin am Ende natürlich auch bei Akkerman gelandet - was für ein arrogantes *********.
 

Georg

Alter Hase
Überhaupt nicht klebrig, aber sehr dünnflüssig, d.h. flott unterwegs, wie auch der Bandname.
Ich habe mal Carsten Agthes Tip (Rezension S. 80/81) Maserati (Us-Band) getestet und den Titel "Der Honig" rausgesucht:
 
Zuletzt bearbeitet:

Perfectionist

Aktives Mitglied
Schlimmer als Akkerman... okay, sagen wir bedenklicher fand ich das, was in der Rezension über Steve Thornes Album geschrieben wurde. Da musste ich doch mal heftig schlucken. Wenn das wirklich die beabsichtigte Aussage sein soll, dann frage ich mich schon, ob eclipsed dem ein Forum bieten soll. Wir haben schon genug Wissenschaftsleugner in führenden Positionen weltweit.
 

Jan

Aktives Mitglied
Schlimmer als Akkerman... okay, sagen wir bedenklicher fand ich das, was in der Rezension über Steve Thornes Album geschrieben wurde. Da musste ich doch mal heftig schlucken. Wenn das wirklich die beabsichtigte Aussage sein soll, dann frage ich mich schon, ob eclipsed dem ein Forum bieten soll. Wir haben schon genug Wissenschaftsleugner in führenden Positionen weltweit.
naja... so dramatisch finde ich diese letzte Aussage - auf gerade mal 2 Zeilen heruntergebrochen - nun wirklich nicht. Da gibts weitaus größere Spinner. Ich finde z.T. Thorne's anti-amerikanischen Seitenhiebe (auf anderen Creature-Parts) äusserst erfrischend. Aus England würde man sich solche Reaktionen öfter wünschen...
 

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