Heft 04-2019

Catabolic

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ich empfinde es als sehr unglücklich in der schriftlichen Rezession über ein neues Album nix gutes Berichten zu können, weil es anscheinend einfach nur sch..... ist.....
doch in der Stern Bewertung gibt es dann ein 5 Sterne Durchschnittlich..... !!??
u.a. bei der Rezi zu Ingwies neues Album.... nach dem lesen her dürfte es max. 2 Sterne erhalten..... die ich dann wieder abziehen würde weil Ingwie ein Arsch ist....
auch ein anderes Album fiel durch schlechte schriftliche Rezi auf und erhielt 5 Sterne....

von daher stell ich jetzt die Frage.... --> was denn nun..... ???
sind die Alben nun nix oder doch Durchschnitt..... ???

die SternBewertung darf sich ruhig dem geschriebenen angleichen....
Ja, da hast Du völlig recht. Du sprichst wahrscheinlich auch die Kritik zum Jordan Rudess Album an - ein schauderhaftes Werk ohne jeglichen Sinn und Zusammenhang, einfach gruselig. Sternebewertung: Gemäss Rezi müsste dort ein grauer Balken sein, oder ?

Womit wir wieder mal beim Thema wären. Ein Heft, das mir geschätzte hundert Alben vorstellt und bei der "objektiven" (die es meiner Meinung nach eh nicht gibt) Bewertung im Schnitt immer 7 oder 8 Sterne vergibt, hilft mir nicht wirklich bei einer möglichen Kaufentscheidung. Ginge es nach der Sterne-Bewertung, müsste mindestens in jedem zweiten Heft ein Jazz-Album Platte des Monats sein. Seltsam...
 

Perfectionist

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Mir sind noch zwei Dinge eingefallen. Erstens hätte ich gerne noch etwas über Michael Sadlers Auftritt bei der CTTE erfahren. Und zweitens bin ich überhaupt nicht @Mikes Meinung, dass Rush einen "Abschied mit Stil" hingelegt haben. Wir Europäer hatten ja gar nicht die Chance, uns von der Band zu verabschieden! Mal abgesehen davon, dass ich "Clockwork Angels" nach wie vor nicht gerne höre und R40 auch nicht als Abschiedstournee angekündigt wurde, auch wenn die Gerüchte schon klar darauf hindeuteten.
 

Music is Live

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Ja, da hast Du völlig recht. Du sprichst wahrscheinlich auch die Kritik zum Jordan Rudess Album an - ein schauderhaftes Werk ohne jeglichen Sinn und Zusammenhang, einfach gruselig. Sternebewertung: Gemäss Rezi müsste dort ein grauer Balken sein, oder ?
du wirst lachen, nachdem ich den ersten Song vom Album hier mal reinstellte..... welcher dann wohl der beste vom Album sein muss, weil er zumindest erträglich ist..... habe ich das Soloalbum v. Jordan nicht weiter gehört, u.a. wg. der Rezi, die es uninteressant gestaltete..... was sich der gute Jordan dabei dachte..... wer weiß es schon... ????

ich bezog mich hauptsächlich auf die Rezi von Ingwie Malmsteen..... der auch ein verrissenes Album raus brachte und trotz Verriss noch 5 Sterne (durchschnittlich) bekam.... auf welcher grundlage, bei dem geschriebenen... ????

in den einzelenen Rezis ist immer die bewertung des Schreibers, wobei in der "Liste" dann wohl alle Stimmen und Meinungen zusammengefasst werden, anders kann ich mir nicht erklären, dass selten das Album mit den meisten Sternen auch Nr. 1 ist.....

@Mikes Meinung, dass Rush einen "Abschied mit Stil" hingelegt haben.
ich vermute, es ist eher auf die Tatsache gemünzt, dass deren Abschied tatsächlich ein Abschied ist und nicht wie vielen anderen Künstlern dies nur als "Verkaufshilfe" dient.....
bin ja auch mal gespannt, wie oft --> KISS sich noch verabschieden.....
 

Lamneth

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Neil Peart leidet schon seit Ende der 2000er zunehmend an chronischen Sehnenreizungen und Entzündungen, Alex Lifeson soll an einer beginnenden Arthritis leiden.
Ich bin seit weit über 40 Jahren Fan von Rush, aber ein Abschiedskonzert, bei dem die Musiker unter Schmerzen spielen , und möglicherweise die Erinnerung an eine geniale Live-Band nachhaltig ruiniert, nein danke.
Davon abgesehen, dass Rush sowieso nicht oft in Europa unterwegs waren, Superstars waren sie nur in Nordamerika. Ich habe 7 Konzerte von Rush erlebt, 3 in Deutschland, 2 in London, 1 in Madrid und 1 in Toronto.
Jetzt von stillos zu sprechen, weil man sich persönlich benachteiligt fühlt, Rush nicht live verabschieden gekonnt zu haben, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Ich fand Clockwork Angels auch nicht soo prickelnd, aber deswegen fühle ich trotzdem nicht "hintergangen", nur weil es das letzte Album war.
Rush haben eine glanzvolle Karriere hingelegt, jede Menge Alben und Bilddokumente hinterlassen.
Für mich bleiben sie die GRÖßTEN aller Zeiten.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Neil Peart leidet schon seit Ende der 2000er zunehmend an chronischen Sehnenreizungen und Entzündungen, Alex Lifeson soll an einer beginnenden Arthritis leiden.
Ich bin seit weit über 40 Jahren Fan von Rush, aber ein Abschiedskonzert, bei dem die Musiker unter Schmerzen spielen , und möglicherweise die Erinnerung an eine geniale Live-Band nachhaltig ruiniert, nein danke.
Davon abgesehen, dass Rush sowieso nicht oft in Europa unterwegs waren, Superstars waren sie nur in Nordamerika. Ich habe 7 Konzerte von Rush erlebt, 3 in Deutschland, 2 in London, 1 in Madrid und 1 in Toronto.
Jetzt von stillos zu sprechen, weil man sich persönlich benachteiligt fühlt, Rush nicht live verabschieden gekonnt zu haben, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Ich fand Clockwork Angels auch nicht soo prickelnd, aber deswegen fühle ich trotzdem nicht "hintergangen", nur weil es das letzte Album war.
Rush haben eine glanzvolle Karriere hingelegt, jede Menge Alben und Bilddokumente hinterlassen.
Für mich bleiben sie die GRÖßTEN aller Zeiten.
Ich habe nicht gesagt, dass ihr Abschied stillos war - nur bin ich eben von der Art und Weise, wie es vonstatten gegangen ist, nicht ganz so begeistert wie Mike.

Die neueren Alben waren recht erfolgreich in Deutschland und einige dürften (wie ich) erst so in den letzten Jahren auf die Band aufmerksam geworden sein.
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Ich habe nicht gesagt, dass ihr Abschied stillos war - nur bin ich eben von der Art und Weise, wie es vonstatten gegangen ist, nicht ganz so begeistert wie Mike.

Die neueren Alben waren recht erfolgreich in Deutschland und einige dürften (wie ich) erst so in den letzten Jahren auf die Band aufmerksam geworden sein.
Du schreibst, du bist "überhaupt" nicht Mikes Meinung. Das impliziert, dass du der gegenteiligen Meinung bist > Abschied mit Stil > Abschied ohne Stil.
Außerdem waren die letzten 4 Alben - gesehen am Gesamtwerk - weder besonders erfolgreich noch zu den stärksten Alben zu zählen. Live hingegen waren sie bis zum Schluss Top.
 

passionplayer

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Du schreibst, du bist "überhaupt" nicht Mikes Meinung. Das impliziert, dass du der gegenteiligen Meinung bist > Abschied mit Stil > Abschied ohne Stil.
Außerdem waren die letzten 4 Alben - gesehen am Gesamtwerk - weder besonders erfolgreich noch zu den stärksten Alben zu zählen. Live hingegen waren sie bis zum Schluss Top.
Da möchte ich dir widersprechen. "Snakes & Arrows" ist für mich das Beste Album seit "Roll The Bones". Auch die Liveumsetzung war grandios.
 

Lamneth

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U
Da möchte ich dir widersprechen. "Snakes & Arrows" ist für mich das Beste Album seit "Roll The Bones". Auch die Liveumsetzung war grandios.
Geschmackssache. Du hast wahrscheinlich eine ganz andere Sichtweise auf Rush. Ich kenne Rush seit Fly By Night, die Alben aus den 70ern und 80ern sind mit den späteren Alben nur schwer vergleichbar. In der Tat war aus meiner Sicht Roll The Bones das letzte herausragende Album, die danach sind nicht beleibe nicht schwach, aber längst nicht mehr so stark.
Aber grundsätzlich kann man A Farewell To Kings nicht mit zB. Snakes & Arrows vergleichen.
Auf alle Fälle freut es mich aber, dass du Fan bist.:)
 
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passionplayer

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U

Geschmackssache. Du hast wahrscheinlich eine ganz andere Sichtweise auf Rush. Ich kenne Rush seit Fly By Night, die Alben aus den 70ern und 80ern sind mit den späteren Alben nur schwer vergleichbar. In der Tat war aus meiner Sicht Roll The Bones das letzte herausragende Album, die danach sind nicht beleibe nicht schwach, aber längst nicht mehr so stark.
Aber grundsätzlich kann man A Farewell To Kings nicht mit zB. Snakes & Arrows vergleichen.
Auf alle Fälle freut es mich aber, dass du Fan bist.:)
Danke dir, erstaunlicherweise habe ich "Rush" erst sehr spät "entdeckt" und finde natürlich die Alben von "2112" bis "Moving Pictures" herausragend. Die "Synthie" Phase brachte einige tolle Songs. ( Manhattan Project, Subdivisions, Mystic Rhythms, Marathon, Distant Early Warning, Red Sector A, Between The Wheels, Time Stand Still, Mission) Die 90er waren so mittelmäßig und zum Schluß sind sie noch einmal zu großer Form aufgelaufen. Es tut mir schon leid, das ich sie nie live gesehen habe.
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Danke dir, erstaunlicherweise habe ich "Rush" erst sehr spät "entdeckt" und finde natürlich die Alben von "2112" bis "Moving Pictures" herausragend. Die "Synthie" Phase brachte einige tolle Songs. ( Manhattan Project, Subdivisions, Mystic Rhythms, Marathon, Distant Early Warning, Red Sector A, Between The Wheels, Time Stand Still, Mission) Die 90er waren so mittelmäßig und zum Schluß sind sie noch einmal zu großer Form aufgelaufen. Es tut mir schon leid, das ich sie nie live gesehen habe.
Ja, Signals, Grace Under Pressure, Power Windows und Hold Your Fire sind ganz große Klasse, die Presto konnte da nicht so ganz mithalten. Aber wieso erst ab 2112? Caress Of Steel war der Schritt hin zum Prog-Rock. Für mich mindestens so bedeutsam wie 2112.
 

passionplayer

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Ja, Signals, Grace Under Pressure, Power Windows und Hold Your Fire sind ganz große Klasse, die Presto konnte da nicht so ganz mithalten. Aber wieso erst ab 2112? Caress Of Steel war der Schritt hin zum Prog-Rock. Für mich mindestens so bedeutsam wie 2112.
"Carees Of Steel" fehlt einfach die Leichtigkeit, da wollen sie gerade in den beiden Longtracks einfach zu viel. "Bastille Day" ist natürlich stark, während "I Think I'm Going Bald" und "Lakeside Park" ganz schlecht gealtert sind.
 

Foxy`s Roadie

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War wieder ein schönes Heft! Die Crimson-Story war super, ebenso der Residents- und der RPWL-Artikel. Auch schön der Auszug aus Francis Rossis Bio, obwohl Quo mich nie sonderlich interessiert haben, ebenso wenig wie Foreigner, trotzdem habe ich natürlich auch diese Story aufmerksam gelesen.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Du schreibst, du bist "überhaupt" nicht Mikes Meinung. Das impliziert, dass du der gegenteiligen Meinung bist > Abschied mit Stil > Abschied ohne Stil.
Außerdem waren die letzten 4 Alben - gesehen am Gesamtwerk - weder besonders erfolgreich noch zu den stärksten Alben zu zählen. Live hingegen waren sie bis zum Schluss Top.
Es ist nicht immer alles schwarz-weiß. Meine Aussage hat zwei Gründe:

1. finde ich, dass es bessere Beispiele als Rush gibt, eben wegen der dargestellten Thematik. Außerdem bin ich eher ein Fan von klaren Worten. Die Band wusste ja wohl schon, dass es die letzte Tour werden würde. Warum kann man das dann nicht auch klar kommunizieren?
2. wundert es mich, dass man sich darüber wundern kann, dass Kiss kommerzielle Absichten verfolgen. Ich meine, diese Band ist doch schon seit Langem eine einzige Gelddruckmaschine! (Nicht der einzige Grund, warum sie mich nicht interessieren.)

(Davon abgesehen ist Geddys Gesang auf den offiziellen Livedokumenten, die ich gehört/gesehen habe, gegen Ende hin wirklich immer schlechter geworden... aber angesichts der Tatsache, dass er seine Stimme zwischen den Tourneen überhaupt nicht in Form gehalten hat, irgendwie nachvollziehbar.)
U

Geschmackssache. Du hast wahrscheinlich eine ganz andere Sichtweise auf Rush. Ich kenne Rush seit Fly By Night, die Alben aus den 70ern und 80ern sind mit den späteren Alben nur schwer vergleichbar. In der Tat war aus meiner Sicht Roll The Bones das letzte herausragende Album, die danach sind nicht beleibe nicht schwach, aber längst nicht mehr so stark.
Aber grundsätzlich kann man A Farewell To Kings nicht mit zB. Snakes & Arrows vergleichen.
Auf alle Fälle freut es mich aber, dass du Fan bist.:)
Ich finde Counterparts als Ganzes deutlich stärker als Roll the Bones (und auch als alles Folgende, wobei ich mit Snakes & Arrows durchaus was anfangen kann - Clockwork Angels wäre rein musikalisch ähnlich gut wie Counterparts, wenn der Sound nur nicht so indiskutabel mies wäre)...
 

Lamneth

Aktives Mitglied
@Perfectionist
Das die Band wusste, dass es letzte Tour werden würde, ist Spekulation. Vielleicht hofften Lee und Lifeson, dass es nicht das Ende wäre. Wer weiß das schon ausser ihnen?
Über die verschiedenen Alben kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein, Test For Echo und Vapor Trails haben mich nicht überzeugt, Snakes & Arrows war eine deutliche Steigerung, bei Clockwork Angels gebe ich dir vollkommen recht. An die Alben von der Moving Pictures bis zur Hold Your Fire kommen sie aber nicht mal annähernd ran.
Aber Geschmackssache, ich freue mich über jeden, der Rush mag oder sogar liebt.
Das ist es, was zählt.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
@Perfectionist
Das die Band wusste, dass es letzte Tour werden würde, ist Spekulation. Vielleicht hofften Lee und Lifeson, dass es nicht das Ende wäre. Wer weiß das schon ausser ihnen?
So kam es mir ja auch vor. Aber Peart scheint da schon ganz klar anderer Meinung gewesen zu sein. Und das kann ich ihm auch nicht verdenken - ich hätte es nur etwas "stilvoller" (um bei Mikes Formulierung zu bleiben) gefunden, wenn man sich dazu klar äußert und nicht noch irgendwelche Hoffnungen schürt bzw. sich deswegen womöglich intern zofft. Die Angst, dass man es ihnen zum Vorwurf gemacht hätte, wenn sie entgegen der Abschiedsbekundung vielleicht doch noch mal eine Tournee drangehängt hätten, finde ich wenig rational. Klar, Bands wie die Scorpions oder Deep Purple scheinen da ein bisschen in eine Falle getappt zu sein, aber ist das soooo schlimm?

Aber Geschmackssache, ich freue mich über jeden, der Rush mag oder sogar liebt.
Das ist es, was zählt.
Das stimmt natürlich!
 

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