Heft 04-2019

eclipsed

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KING CRIMSON - Half A Century Schizoid Man


50 Jahre King Crimson! Ein Jubiläum, das Respekt abverlangt: weil sich das einzigartige Projekt um Mastermind Robert Fripp seit seiner Gründung immer wieder neu erfunden hat – ohne Rücksicht auf musikalische Trends oder Befindlichkeiten einzelner Mitglieder. Und auch die Erwartungen ihrer Fans hat es dabei mehr als einmal unterlaufen. Gemeinsam mit aktuellen Bandmitgliedern und einem ehemaligen Akteur versuchen wir im Folgenden, das Phänomen King Crimson zu fassen zu kriegen.

FOREIGNER - Double Vision

Mick Jones tut sich nach wie vor schwer damit, neues Material mit Foreigner aufzunehmen. Er trauert den Gold- und Platinjahren nach, als er nach dem Release eines Foreigner-Albums immer erheblich reicher war. Lou Gramm ist da realistischer und würde mit Jones einfach aus Spaß etwas aufnehmen – ob unter dem Namen Foreigner oder nicht. Doch stattdessen gibt es Auftritte mit der Originalbesetzung, eine Liveaufnahme aus dem Jahr 1978 und eine Europatour mit Orchester und dem aktuellen Line-up ohne Gramm & Co.

FRANCIS ROSSI - In eigener Sache

Ein neues Buch und ein neues Album. Francis Rossi war in letzter Zeit wieder richtig fleißig. Auch eine Tour steht ins Haus. Doch hat das Ganze mit Status Quo, der Band, mit der er berühmt wurde und die sein Leben seit gut fünfzig Jahren bestimmt, nur am Rande zu tun. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, über all das mit dem 69-Jährigen zu sprechen. Gleichzeitig garnieren wir das Ganze mit einem Auszug aus Rossis jetzt erschienener Autobiografie.

Out of the blue, into the black - Zum Tod von „Rockpalast“-Erfinder PETER RÜCHEL

Oft hat Peter Rüchel, Jahrgang 1937, in Sendungen, in Interviews oder privat aus dem Neil-Young-Song „Hey Hey, My My (Into The Black)“ und dessen akustischen Counterpart „My My, Hey Hey (Out Of The Blue)“ zitiert. Es war ein Herzensstück für ihn. Davon hatte der in Berlin geborene Journalist und Rockfan so einige.

RPWL - „Wir sind die Aliens!“

Große Gewichte hatten die Freisinger Artrocker zuletzt gestemmt: Konzeptwerke, mit der multimedialen Rockoper „A New Dawn“ als Höhepunkt. Nun sind RPWL zurück, etwas bodenständiger. Doch down to earth sind sie deshalb noch lange nicht, denn ihre „Tales From Outer Space“ beziehen sich auf klassische Science-Fiction. Und wie jede gute Sci-Fi bieten auch diese Geschichten eine spannende Wendung: Besucher aus dem Weltall wenden sich ob unseres Tuns mit Grausen ab.

THE MUTE GODS - Stille Post

The Mute Gods legen bereits ihr drittes Album vor. Dabei sind Nick Beggs, Roger King und Marco Minnemann noch in andere zeitaufwändige Projekte involviert, die ihnen kaum Zeit zum Durchschnaufen lassen. Der Bass- und Stickvirtuose Beggs führt das Trio und bestimmt seine musikalische wie inhaltliche Ausrichtung. So zeigt auch das dritte Album „Atheists And Believers“, dass der einstige Popstar von einem politischen Gewissen angetrieben wird und alles andere als stumm ist.

Eyeballs in the mist: 50 Jahre THE RESIDENTS

Wer sind The Residents? Tausend Legenden ranken sich um die Daueravantgardisten aus San Francisco, doch ihre Identität bleibt unter riesigen Augäpfeln verborgen. Mit der neuen CD „Intruders“ im Gepäck haben sie sich auf die „In Between Dreams“ Tour gemacht.

T - Narro ergo sum

Die Musik von Thomas Thielen ist geprägt von hoher musikalischer und textlicher Komplexität, die den Hörer fordert, ihn manchmal gar zu erschlagen droht. Mit „Solipsystemology“ legt der Multiinstrumentalist nun den letzten Teil einer aufwändig gestalteten Albumtrilogie vor. In dieser stellt der promovierte Philologe die Frage nach dem Leben im erzählten Leben: Ich erzähle, also bin ich?

CASPAR BRÖTZMANN MASSAKER - Industrial Ladyland

Es gab einmal eine Zeit, lange vor dem berüchtigten Loudness War, da konnte man Musikhörer noch mit Lautstärke erschüttern. Ein Magier dieser Eruptionen in Schwarz war der Berliner Gitarrist Caspar Brötzmann. Die fünf Alben seiner Band Massaker, die von Kritikern als Industrial-Variante der Jimi Hendrix Experience gefeiert wurde, kommen jetzt wieder raus.

DON FELDER - Alles, außer Eagles

Mit 71 ist der ehemalige Leadgitarrist der Eagles ein Workaholic mit ausgeprägtem Liebesbedürfnis und ebensolchem Ego. So drehen sich die Texte der elf Lieder seines dritten Soloalbums „American Rock ’n’ Roll bevorzugt über Frauen und deren Vorzüge. Worüber er auch gerne spricht. Nur zu seinen Ex-Kollegen will der Altrocker nichts sagen. Muss er auch nicht.

BETH GIBBONS singt HENRYK GÓRECKIS SINFONIE NR. 3 - Klagelieder neu vertont

2016 wagte sich Colin Stetson an eine Neuinterpretation von Henry Góreckis Sinfonie Nr. 3. Das war deshalb ungewöhnlich, weil der US-Saxofonist einer breiteren Öffentlichkeit bis dahin nur durch seine Zusammenarbeit mit Popacts wie Arcade Fire bekannt war. Bereits zwei Jahre zuvor hatte Portisheads Beth Gibbons den schwierigen Gesangspart in jener berühmten „Sinfonie der Klagelieder“ übernommen. Die Liveaufnahme ihrer Performance im Opernhaus des Teatr Wielki in Warschau wird jetzt erstmals veröffentlicht.

Ein neues Boxset beleuchtet das frühe Solowerk von Krautrocker MICHAEL ROTHER

Der Gitarrist und Keyboarder Michael Rother hat mit Bands wie Neu! und Harmonia Musikgeschichte geschrieben. Doch erst mit seinen Soloalben sollte sich ab 1976 Erfolg auf breiter Ebene einstellen. In der Fünf-CD-Box „Solo“ fasst Grönland Records nun die ersten vier Alben Rothers zusammen und ergänzt sie um zwei Soundtracks; die Vinylversion enthält noch eine zusätzliche LP mit Remixes und Liveaufnahmen. Im Gespräch mit eclipsed lässt Rother die Arbeit an der Box Revue passieren.

THE CLAYPOOL LENNON DELIRIUM verabreichen wieder eine hohe Dosis Musikgeschichte

Sean Lennon und Les Claypool haben einander gesucht und gefunden. Der eine hat einen Stammbaum, der andere eine Geschichte. Wobei dieses Bonmot nicht ganz fair ist: Sean Lennon ist nicht nur der Sohn von Yoko Ono und John Lennon. Mit dem Song „Beautiful Boy (Darling Boy)“ setzten die berühmten Eltern ihrem Filius zwar bereits 1980 auf dem Album „Double Fantasy“ ein Denkmal, als Sean gerade fünf Jahre alt war. Bereits 1998 veröffentlichte er aber sein erstes eigenes Album „Into The Sun“...

Die Floyd-Tributeband ECHOES glänzt auf neuem Livemitschnitt mit hochkarätigen Gästen

Über Sinn und Unsinn von Tributebands wurde auch in diesem Magazin schon mehrfach diskutiert. Und dann veröffentlichten Echoes „Barefoot To The Moon“ mit akustischen Versionen von Pink-Floyd-Klassikern, die jede Diskussion ad absurdum führten. Seine Originalität und Spielfreude, seinen Charme und Witz machen diesen Livemitschnitt zu einem Meisterstück. Das war 2015. Nun stellt der erfolgreichste deutsche Floyd-Tribute seine zweite DVD/Blu-ray/2CD vor: „Live From The Dark Side“, aufgezeichnet im vergangenen Jahr beim „Rock Of Ages“-Festival.

...und vieles mehr ab 22.3. im Handel!
 

Catabolic

Aktives Mitglied
Respekt. Zum erstenmal ein Eclipsed Frontcover, das ich absolut grottig finde. Der kitschige Herr Rossi und der Crimso Höllenschlund. Bemerkenswert. :D:D:D
 

Marifloyd

Inventar
Habe das Heft ja noch nicht, aber die Vorschau auf die Ausgabe bereitet mir mächtig Appetit. Insbesondere was es zum neuen RPWL Album zu erfahren gibt.
 

Okzitane

Aktives Mitglied
He... alles gut mit dem Cover. Wenn uns die STONES die Zunge raustrecken, zeigt KING CRIMSON allen die Zähne... :D

Das nächste Highlight ist dann ganz unten in der Ecke zu finden: BETH GIBBONS! Sehr schön... freu mich drauf. :):):)
 

toni

Aktives Mitglied
Man bedient wie immer seine Altherrenkundschaft !

Langfristig wird das wohl nicht aufgehen !
 
Zuletzt bearbeitet:

Catabolic

Aktives Mitglied
Das Cover ist doch um Meilen besser, als der halbnackte Keith Moon und die bekloppten John & Yoko im Bett.
Das ist Geschmackssache. Die Aussage "die bekloppten John & Yoko" ist da schon eher nicht mehr Geschmackssache...

Ich hab zwar nie gelernt, dem Massengeschmack zu folgen, aber sei's drum:

Prima Cover, gefällt mir wieder mal sehr gut, wie immer. Schön, sind mit King Crimson und Herrn Rossi mal wieder aktuelle Musiker auf dem Titelbild statt immer nur diese ollen 60er Jahre Gruftis wie Keith, John & Yoko. :D
 

moonmadness

Mitglied
Das find ich mal interessant, man lernt also doch noch was kennen ;) :D


Ansonsten: soviel "Altherrenthemen" sind's doch gar nicht? Laut Übersicht zähle ich jetzt nichtmal die Hälfte? Mittlerweile wird ja aber auch in alt und mittelalt unterschieden :D Wo man da nun RPWL oder Echoes einordnen möchte, hm... schwierig.

Das Cover find ich sehr hässlich, aber langsam interessiert mich vl. auch nicht mehr was auf dem Cover ist ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

passionplayer

Mitglied
Das find ich mal interessant, man lernt also doch noch was kennen ;) :D


Ansonsten: soviel "Altherrenthemen" sind's doch gar nicht? Laut Übersicht zähle ich jetzt nichtmal die Hälfte? Mittlerweile wird ja aber auch in alt und mittelalt unterschieden :D Wo man da nun RPWL oder Echoes einordnen möchte, hm... schwierig.

Das Cover find ich sehr hässlich, aber langsam interessiert mich vl. auch nicht mehr was auf dem Cover ist ;)
Das sind 18 Minuten Folter, aber wem es gefällt. Haben die irgendetwas mit Peter Brötzmann zu tun?
 

Music is Live

Aktives Mitglied
wieder eine kleine Schussligkeit bzgl. Konzerttermine fiel mir auf.....
bei Dream Theater wurden die drei neuen Termine nicht hinzugefügt..... :cool:

und, hat allerdings nicht mit Eclipsed selbst zu tun..... und wenn, dann nur mit einem der Admins hier....

was soll es, dass Echos zwar nach Neuruppin kommen um dort zu spielen, aber seid Jahren nie nach Berlin.....??? (ausserdem liegt der Termin in der Vergangenheit, welcher in der Zeitschrift bekannt gegeben ist)
sollen wir Berliner extra nach Neuruppin für eine Coverband..... dann sollten sie sich aber einen Ort aussuchen, der mit den öffentlichen erreichbar ist, ohne auf die Regio ausweichen zu müssen....
Berlin hat auch Clubs, die passen würden..... :mad:
das manche Bands inzwischen ein Bogen um Berlin machen ist ja bekannt..... doch eine deutsche Coverband, die sonst in jedem Kaff spielt..... und auch schon den Weg nach Moskau fand und findet.....
und die für ihre Konzerte mehr Eintritt nehmen, als manche Band, die aus Übersee zu uns kommt....
sorry.... ruft bei mir nur Unverständnis hervor.... so bekommt man keine "neuen" Fans von Pink Floyd Covers.... trotz aller Qualität, die geliefert wird.... :(
doch evt. gibt es ja mal ein Statement von --> Fonebone.... der da ja ziemlich gut Bescheid wissen müsste (wenn er denn mal wieder hier reinschaut, neben seinen ganzen Konzertterminen)

und Hey.... wenn ich eure unplugged Version nicht so gut fänd, wäre es mir ziemlich gleich.....

und wenn man bedenkt, dass T mit Chrystal Palace es zu uns schafft..... :confused:
 

passionplayer

Mitglied
jepp.... seht irgendwo in der Zeitschrift....
Casper ist der Sohnemann.....
der oben vorgestellte Song passt zu den Experimenten von Okzitane.... :D

FreeJazz mit Distortion.... :cool:
Danke, dann wundert mich nichts, denn der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Peter Brötzmann ist mir unlängst in der Fußgängerzone begegnet und ich wollte ihn eigentlich fragen, warum er so anstrengende Musik macht, habe es dann aber doch gelassen, der Mann ist 78 Jahre alt und sieht aus wie 95. Kommt wahrscheinlich von dem anstrengenden Getröte. :D
 

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