Heft 03-2021

eclipsed

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Ab Freitag, den 19.02. im Handel oder jetzt schon online: https://www.eclipsed.de/de/abo

RUSH - 40 Jahre „Moving Pictures“

Wenn von „Moving Pictures“ die Rede ist, sind schnell Superlative bei der Hand: Das meistverkaufte Album von Rush ist es. Das Album, welches dafür sorgte, dass auch Gelegenheitshörer nicht umhinkamen, sich diesem Phänomen zu widmen – vor der heimischen Stereoanlage ebenso wie in den gefüllten Arenen. Das Album, welches den bekanntesten Song der Band enthält und das einzige Album, welches das kanadische Trio live in seiner Gesamtheit aufführte. Aber was steckt hinter den 40 Minuten, die am 12. Februar 1981 das Licht der Plattenregale erblickten?

KRAUTROCK, TEIL 3 - Wenn der Jazz ins Kraut schießt

Zu den selbstverständlichen Einflüssen vieler Krautrockacts gehörte der Jazz. Doch wie sah es umgekehrt mit Spuren des Krautrock im Jazz aus? Tatsächlich gab es im deutschen Jazz zwischen 1968 und 1976 durchaus Tendenzen, die mit den Entwicklungen in der damaligen deutschen Rockmusik vergleichbar waren.

DAVID GILMOUR wird 75 - Der Buddha von Brighton

Keine Tourneen, keine Alben, kein Stress – nur Familie und frische Luft: Zum 75. Geburtstag schiebt David Gilmour eine ruhige Kugel und mutiert zusehends zum Buddha. Ein Mann, der mit dem Musikgeschäft, mit Bandhierarchien und dem eigenen Status als Rockstar abgeschlossen hat und seinen Lebensabend auf möglichst beschauliche Weise verbringen will. Es sei ihm gegönnt...

SAGA - Warmes Holz statt kalter Oszillatoren

Ein Akustikalbum von Saga? Das kommt unerwartet und kann als kleine Sensation angesehen werden – arbeiten die kanadischen Melodic-Progger doch normalerweise vollelektrisch, mit einer wahren Synthesizer-Flotte und bis zu drei Keyboardern gleichzeitig. Dessen ungeachtet legen sie mit „Symmetry“ ein überzeugendes Werk vor.

MOGWAI - „Die Zeiten sind so beschissen, dass wir einfach ein positives Zeichen setzen wollten“

Als der Schotte Stuart Braithwaite seine Band Mogwai gründete, war er noch ein Teenager. Vor genau 25 Jahren nahm die Gruppe ihre erste Single auf. Seitdem ist viel Wasser den Clyde runtergeflossen. Ihr zehntes Studioalbum „As The Love Continues“ ist weit mehr als ein Jubiläumswerk.

ALICE COOPER - Rückkehr nach Detroit

Vincent Damon Furnier stand stets stolz zu seiner Geburtsstadt: Schon als seine musikalischen Projekte noch nicht unter dem Namen Alice Cooper firmierten, sah er sie in der Tradition von Mitch Ryder & The Detroit Wheels oder MC5. Sein neues Album „Detroit Stories“, eingespielt mit so illustren Musikern wie Joe Bonamassa und MC5-Mitgründer Wayne Kramer, ist eine Hommage an den Sound der einstigen Motor City in den späten 1960er-Jahren: Es zelebriert den frühen amerikanischen Hardrock, vergisst aber auch nicht den Motown-Pop und -Soul.

SOEN - „Wir lieben es, Stile zu vermischen“

Die Kritiken überschlagen sich. Mit ihrem fünften Studioalbum „Imperial“ stehen die schwedischen Progmetaller Soen definitiv in einer Reihe mit Bands wir Opeth oder Katatonia. Längst ist von einem Referenzwerk die Rede. Im Interview erklärt Bandchef Martín López, wie akribisch er und Sänger Joel Ekelöf an den Songs arbeiten und wie sie versuchen, die Hörer immer wieder emotional zu berühren.

STEVE LUKATHER & JOSEPH WILLIAMS - 1+1=3

Auch wenn die kürzlich neu formierten Toto wohl zumindest in absehbarer Zeit kein weiteres Studiowerk herausbringen werden, haben Fans der amerikanischen AOR-Band derzeit Grund zur Freude: Am 26. Februar veröffentlichen sowohl Gitarrist STEVE LUKATHER als auch Sänger JOSEPH WILLIAMS ihre neuen Soloalben. Der Clou daran: Bei den Produktionen unterstützten die Jugendfreunde sich gegenseitig, und auch Keyboarder David Paich war jeweils mit von der Partie, sodass beide Platten zusammen laut Lukather fast ein Toto-Album ergeben.

REINHARD LAKOMY & TANGERINE DREAM - Elektronische Ost-West-Connection

1980 trat Tangerine Dream als erste westdeutsche Rockband in der DDR auf. Dass es dazu kam, verdankte sie auch dem ostdeutschen Komponisten, Pianisten und Sänger Reinhard Lakomy. In der Folge wurde ihm sogar der Einstieg in die Gruppe angeboten. Dazu kam es zwar nicht, dafür aber zum West-Ost-Transfer eines Moog-Synthesizers, der einst Mick Jagger gehört hatte.

RICHARD BARBIERI über sein viertes Soloalbum und seinen größten Einfluss

Der New-Wave-Band Japan verhalf er zu Weltruhm. Mit dem Trio Jansen-Barbieri-Karn pflegte er einen ureigenen Avantgarde-Ambient-Jazz. Er war integraler Bestandteil von Porcupine Tree und schrieb mit ihnen (New-)Artrock-Geschichte – Richard Barbieri hat einiges erlebt in seiner über 40-jährigen Karriere. Seit mehr als zehn Jahren treibt der Keyboard-Klangkünstler nun seine Solokarriere voran. Neuester Streich: „Under A Spell“, sein viertes Soloalbum.

FRATERNITY - Eine fast vergessene Band mit zwei weltberühmten Sängern

Bon Scott zählt sicher zu den individuellsten und stilprägendsten Rocksängern des 20. Jahrhunderts – und das, obwohl seine Zeit bei AC/DC nur wenig mehr als ein halbes Jahrzehnt währte. Allerdings hatte der Hardrockshouter schon vor seinem Einstieg bei der heute legendären australischen Truppe musikalische Spuren hinterlassen: Nach der Auflösung von The Valentines wurde er 1971 Leadsänger der Band Fraternity...

STEVE HACKETT unternimmt auf seinem neuen Akustikalbum eine kulturelle Reise durch den Mittelmeerraum

„Under A Mediterranean Sky“ ist das mittlerweile siebte akustische Werk des Ex-Genesis-Gitarristen. Diesmal gießt er die Erlebnisse, die er und seine Frau Jo Lehmann-Hackett auf ausgedehnten Reisen durch den von unterschiedlichen Kulturen geprägten Mittelmeerraum machten, in farbenfrohe musikalische Bilder. In Corona-Lockdown-Zeiten weckt der Albumtitel auch die Sehnsucht nach vorerst unerreichbaren Reisezielen.

DeWOLFF setzen mit dem neuen Album „Wolffpack“ wieder auf das große Drama

Zoom Calls sind angesagt und in Corona-Zeiten eine der technischen Möglichkeiten, damit man immerhin weiß, wie das Gegenüber aussieht: Pablo van de Poel und sein Bruder Luka sowie Mitstreiter Robin Piso lümmeln sich auf einem Sofa in ihrem Studio im holländischen Utrecht, sehen ein wenig bleich aus, doch die drei zwischen Mitte 20 und Anfang 30 geben ihre Antworten selten, ohne dass ihnen dabei ein süffisantes Grinsen über das Gesicht huscht. „Wir nehmen die bizarren Corona-Umstände, wie sie sind“, meinen sie unisono. „Solange wir uns haben und Tag für Tag Musik machen, kann uns das Virus sonst wo lecken...“

Nach drei Alben war für die Jazz-Psych-Krautrocker OUT OF FOCUS Schluss

Zwei Querflöten-Soli simultan, eines vom rechten, eines vom linken Stereokanal – so beginnt der 48-minütige, über die LP-Seiten 3 und 4 verteilte Track „Huchen 55“ auf dem dritten Album „Four Letter Monday Afternoon“ (1972, erschienen beim Kuckuck-Label) von Out Of Focus. Wie gesagt: 48 Minuten und 1972. Das ist nur unwesentlich kürzer, aber ein Jahr früher als Mike Oldfields „Tubular Bells“! Um Missverständnissen vorzubeugen: Bis auf die Aneinanderreihung verschiedener musikalischer Themen hat „Huchen 55“ stilistisch nichts gemein mit Oldfields Meisterwerk...

Die TINDERSTICKS nutzen die Corona-Zwangspause für einen Krautrock-Ausflug

Das Kollektiv um Stuart A. Staples ist immer gut für Überraschungen – sei es mit Coverversionen, Soundtracks, Solo- und Nebenprojekten oder mutigen stilistischen Ausfallschritten. So auch auf ihrem 13. Album „Distractions“, auf dem sich die Briten an Stücken von Neil Young, den Television Personalities und Dory Previn versuchen, aber auch an französischen Chansons und einer geballten Ladung Krautrock.

SYRINX CALL überraschen mit progressiven Sounds, Eloy-Musikern und Sci-Fi-Story

Wenn Ian Anderson die Querflöte im Rock etabliert hat, könnte bald Ähnliches für Volker Kuinkes Blockflöte auf den Alben von Syrinx Call gelten. Deren neue, nunmehr dritte Veröffentlichung geht aber sogar noch einen Schritt weiter. Mehr Prog als zuvor, dafür weniger World Music und New Age. Und mit gleich drei Musikern aus dem Eloy-Camp, darunter Mastermind Frank Bornemann, ist man auch musikalisch für ein höchst anspruchsvolles Werk über den Evolutionsschritt einer künstlichen Intelligenz hin zu menschlicher Empathie gewappnet.

...und vieles mehr!
 

dirgei

Neues Mitglied
Wieder ein tolles Heft und jetzt freue ich mich noch mehr auf das neue Album von Steve Lukather. Was ich in der Online-Ausgabe allerdings nicht finde: Das XXL-Interview mit Steve. Am Ende sehe ich zwar die anderen XXL-Interviews, aber dieses scheint zu fehlen, obwohl es auf Seite 56 angekündigt ist. Kommt da noch ein Update?
 

Mike

Moderator
Teammitglied
Wieder ein tolles Heft und jetzt freue ich mich noch mehr auf das neue Album von Steve Lukather. Was ich in der Online-Ausgabe allerdings nicht finde: Das XXL-Interview mit Steve. Am Ende sehe ich zwar die anderen XXL-Interviews, aber dieses scheint zu fehlen, obwohl es auf Seite 56 angekündigt ist. Kommt da noch ein Update?
Das Interview wird heute Abend oder morgen Früh bereit gestellt.... ist noch in Arbeit.... Sorry für die Verzögerung!
 

Brocky Balboa

Mitglied
:cool::cool:Ich sammele seit ca. 21 Jahren die „ECLIPSED“ (alle Ausgaben, fein sortiert im IKEA-Regal), seit 20 Jahren bin ich fester Abonnent ... Bei der letzten Ausgabe gab es dann ein Problem: Ich bekam sie nicht zugestellt. Nach ein paar Tagen per E-Mail nachgefragt: „Schicken wir sofort neu raus.“ ... Nichts ... erneut nachgefragt ... „OH, keine Ahnung, was da passiert ist, aber wir schicken sie raus“ ... nichts ... Dritter Versuch klappte dann [3 Wochen nach VÖ im Briefkasten]. Was schenkt man als Verlag nun einem langjährigen Abonnenten als „Entschuldigung“? Heute kam ein 4,5 Kilo Paket vom Verlag. WOW! Ein paar Goodies als Entschuldigung? Etwa T-Shirts? Promo CDs,/DVDs? oder sogar Vinyl? ... Nöööö!!! der komplette Jahrgang 2020 der ECLIPSED (Plus Ausgabe 1 & 2 aus 2021) ... Stehen nur schon im IKEA-Regal, fein sortiert.
Good will? Altpapierentsorgung? Nette Geste?;);)
Ergänzend: NEIN, ich bin in den letzten 6 Jahren nicht umgezogen.:)

Nachtrag: Es handelte sich offenbar um einen "Systemfehler" ... mein Abo musste "systemtechnisch" neu eingespielt werden. Dadurch wurden mir die Ausgaben aus 2020 erneut zugeschickt. :cool:;):cool:
 
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Catabolic

Alter Hase
Heute abend am Kiosk geholt, gleich durchgelesen (nicht alles) und schon wandert das Heft ins Archiv. Leider nichts Berauschendes diesmal. Manchmal kommt bei mir in letzter Zeit echt der Eindruck auf, dass die bekannten drei Rockzeitschriften in Deutschland einander über die Schreibe kucken. So finden sich sowohl in der aktuellen Classic Rock, wie auch in der Rocks Berichte über Alice Cooper. Dabei sind beide wesentlich informativer als der Bericht in der neuen Eclipsed (!). Classic Rock also eher nicht so gut in der Eclipsed. Aber auch in Sachen Prog finde ich die aktuelle Berichterstattung in den beiden anderen Magazinen momentan besser. In der aktuellen Classic Rock findet sich als Titelstory die meiner Meinung nach momentan beste Berichterstattung zu Steven Wilson. Alleine schon der Titel der Story: "Hoffnung im Konsumpfgebiet" (!!!): Klasse! Dazu eine Würdigung von Leslie West (inklusive interessanter Story zu dessen Band Mountain) und King Crimson. Die aktuelle Rocks wiederum: Einkaufszettel zur völlig vergessenen kanadischen Prog-Jazz-Hard Rock Band Max Webster (!!!!), sowie ein fundierter Bericht zur anstehenden Toto-Neuauflage, Elephant9 und nebst Alice Cooper Porträt gleich dazu noch die Story des Detroit Rock Sounds.

Womit hält die aktuelle Eclipsed dagegen ? Der dritte Teil der Krautrock Serie, okay, kennt man ja schon von früheren Berichten in der Eclipsed, vielleicht nicht so kompakt wie auch schon, aber auch nicht wirklich viel essenzieller. Einige interessante Fakten sind immer dabei, aber viele sind halt sattsam bekannt und nicht mehr wirklich neu. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich mit meinen 62 natürlich nicht die Hauptzielgruppe der Eclipsed Leser bin. Für viele jüngere Leser ist das natürlich eine hochinteressante Serie über das deutsche Musikschaffen, von daher natürlich absolut legitim. Eine breite Vorstellung eines in Euren Augen "essenziellen" Albums finde ich nachwievor eine feine Sache. Das hilft auch mir tatsächlich noch immer, Platten, die es bis heute nicht in meine Sammlung geschafft haben, einer seriösen Begutachtung zu unterziehen, imho: zu kaufen. Und in der Tat ertappe ich mich dabei nicht selten beim "Oha, Wow, warum höre ich das erst jetzt ?". Was ich auf der anderen Seite der Skala wirklich total langweilig finde, sind so Geschichten wie: Gilmour wird 75. Gääääähn! Fraternity: Bon Scott's Jugendsünden, von denen kenne ich nicht einen einzigen brauchbaren Song - ist in meinen Augen bis heute ein total überbewertetes, reines "ich-will-alles-von-AC/DC-haben"-Ding. Mein ganz persönlicher Tipp: Hört mal in die Marcus Hook Roll Band rein (!). Die hat auch einen besonderen Bezug zu AC/DC, ist aber hammergut.

Schade finde ich auf der anderen Seite, dass ich in der Mitte des Heftes SOEN lese und mir wünschte, ich könnte jetzt ganz entspannt und GEspannt eine feine Story zu einer der momentan besten Prog Bands lesen. Stattdessen ein paar übliche Interview-Fragen, die nach knapp vier Minuten gelesen sind. Und dann kommen schon die Plattenbesprechungen. Platte des Monats: Herr Lukather. Ohne diesen verdienten Musiker schlechtmachen zu wollen, frage ich mich dann halt doch, warum jetzt an dieser Stelle nicht wenigstens wieder so ein richtig tolles neues Prog-Album steht, wie zuletzt Soen's Neue oder Ring Van Möbius (ein Traum von einem Album!!).

Auf jeden Fall (Fazit also): Die Eclipsed kann mich emotional noch immer abholen. Ich denke mir oft: da könnte vielleicht mehr draus gemacht werden - Anderes bräuchte ich überhaupt nicht. Die Eclipsed ist noch immer das einzige Musikheft, das ich nicht abonniert habe. Ich dachte immer: Als Prog Magazin zu wenig interessant für mich, als Classic Rock Heft zu wenig interessant für mich. Eine klassische Patt-Situation. Warum kauf ich sie mir denn trotzdem immer ? Naja, einerseits, weil ich halt der Frau am Kiosk irgendwann mal gesagt habe, sie solle mir das Heft bitte besorgen (ich bin ein Gewohnheitstier und würde mich niemals getrauen, dieser liebenswerten Frau am Kiosk zu sagen, sie solle mir das Heft nicht mehr zurücklegen - man kann mit ihr so herzhaft schnacken, das brauche ich irgendwie, weil sie manchmal drin blättert und mich auch schon mal was zum Inhalt, resp. einer bestimmten Band gefragt hat - als älterer Herr, der ich bin, schätzt man solche Spontan-Kommunikation zur eigenen Passion natürlich sehr). Und dann steht da halt auch immer wieder was drin über ein Album oder eine Band, bei der ich halt wirklich dahinschmelze. Und genau so ein kleines Artikelchen gibt es auch in der aktuellen Eclipsed wieder zu lesen. Seite 98, zweite Spalte. Unfassbar - "meine" Fumble. Diese Rock'n'Roll Revival Band aus den 70ern war um Aeonen besser als deren Mitbuhler in diesem Marktsegment wie Sha Na Na oder Flash Cadillac & The Continental Kids, um nur zwei der bekanntesten Vertreter zu nennen. Zur erwähnten Fumble Box eine kleine Anmerkung eines ultimativen Fumble Fans: Die CD 1 dieser hervorragenden Box beinhaltet neben frühen Aufnahmen aus den 60er Jahren (da noch unter dem Bandnamen The Iveys) auch das komplette erste Album von Fumble. Dabei handelte es sich um ein reines Coveralbum mit fabelhaften Versionen von Songs von Buddy Holly ("Rave On"), Neil Sedaka ("Oh Carol"), Chuck Berry ("Let It Rock" - sackstark!!) oder Kim Fowley ("Nut Rocker" - den hatten auch Emerson Lake & Palmer gecovert). Das Plattencover der ersten Fumble LP gilt als eines der schönsten Hipgnosis Covers, wird aber nicht erwähnt. Darum stelle ich es hier mal rein.

Die Eclipsed ist fast wie meine Ehefrau. Manchmal ärgere ich mich über sie, dann liebe ich sie wieder. Aber ohne sie sein ? Nein, das käme mir überhaupt nicht in den Sinn. ;)

Fumble.jpg
 
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Foxy`s Roadie

Mitglied
Für mich wird die Lektüre spannend. Beim Bild von Steve Hackett auf Seite 20 hab´ ich allerdings einen kleinen Schrecken gekriegt. Da sieht er doch schon sehr alt aus, das fiel bei anderen jüngeren Fotos von ihm tatsächlich nicht so auf.
 

passionplayer

Aktives Mitglied
Für mich wird die Lektüre spannend. Beim Bild von Steve Hackett auf Seite 20 hab´ ich allerdings einen kleinen Schrecken gekriegt. Da sieht er doch schon sehr alt aus, das fiel bei anderen jüngeren Fotos von ihm tatsächlich nicht so auf.
Der gute Steve Hackett geht ja noch vom Aussehen, aber ganz schrecklich finde ich David Gilmour, der sieht aus wie 85.
 

Georg

Alter Hase
Für mich wird die Lektüre spannend. Beim Bild von Steve Hackett auf Seite 20 hab´ ich allerdings einen kleinen Schrecken gekriegt. Da sieht er doch schon sehr alt aus, das fiel bei anderen jüngeren Fotos von ihm tatsächlich nicht so auf.
Och, von den Haaren her, sieht er noch fast jünger aus, als du ;)
Tschuldigung, nicht bös gemeint!
 

Alexboy

Aktives Mitglied
Heute abend am Kiosk geholt, gleich durchgelesen (nicht alles) und schon wandert das Heft ins Archiv. Leider nichts Berauschendes diesmal. Manchmal kommt bei mir in letzter Zeit echt der Eindruck auf, dass die bekannten drei Rockzeitschriften in Deutschland einander über die Schreibe kucken. So finden sich sowohl in der aktuellen Classic Rock, wie auch in der Rocks Berichte über Alice Cooper. Dabei sind beide wesentlich informativer als der Bericht in der neuen Eclipsed (!). Classic Rock also eher nicht so gut in der Eclipsed. Aber auch in Sachen Prog finde ich die aktuelle Berichterstattung in den beiden anderen Magazinen momentan besser. In der aktuellen Classic Rock findet sich als Titelstory die meiner Meinung nach momentan beste Berichterstattung zu Steven Wilson. Alleine schon der Titel der Story: "Hoffnung im Konsumpfgebiet" (!!!): Klasse! Dazu eine Würdigung von Leslie West (inklusive interessanter Story zu dessen Band Mountain) und King Crimson. Die aktuelle Rocks wiederum: Einkaufszettel zur völlig vergessenen kanadischen Prog-Jazz-Hard Rock Band Max Webster (!!!!), sowie ein fundierter Bericht zur anstehenden Toto-Neuauflage, Elephant9 und nebst Alice Cooper Porträt gleich dazu noch die Story des Detroit Rock Sounds.

Womit hält die aktuelle Eclipsed dagegen ? Der dritte Teil der Krautrock Serie, okay, kennt man ja schon von früheren Berichten in der Eclipsed, vielleicht nicht so kompakt wie auch schon, aber auch nicht wirklich viel essenzieller. Einige interessante Fakten sind immer dabei, aber viele sind halt sattsam bekannt und nicht mehr wirklich neu. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich mit meinen 62 natürlich nicht die Hauptzielgruppe der Eclipsed Leser bin. Für viele jüngere Leser ist das natürlich eine hochinteressante Serie über das deutsche Musikschaffen, von daher natürlich absolut legitim. Eine breite Vorstellung eines in Euren Augen "essenziellen" Albums finde ich nachwievor eine feine Sache. Das hilft auch mir tatsächlich noch immer, Platten, die es bis heute nicht in meine Sammlung geschafft haben, einer seriösen Begutachtung zu unterziehen, imho: zu kaufen. Und in der Tat ertappe ich mich dabei nicht selten beim "Oha, Wow, warum höre ich das erst jetzt ?". Was ich auf der anderen Seite der Skala wirklich total langweilig finde, sind so Geschichten wie: Gilmour wird 75. Gääääähn! Fraternity: Bon Scott's Jugendsünden, von denen kenne ich nicht einen einzigen brauchbaren Song - ist in meinen Augen bis heute ein total überbewertetes, reines "ich-will-alles-von-AC/DC-haben"-Ding. Mein ganz persönlicher Tipp: Hört mal in die Marcus Hook Roll Band rein (!). Die hat auch einen besonderen Bezug zu AC/DC, ist aber hammergut.

Schade finde ich auf der anderen Seite, dass ich in der Mitte des Heftes SOEN lese und mir wünschte, ich könnte jetzt ganz entspannt und GEspannt eine feine Story zu einer der momentan besten Prog Bands lesen. Stattdessen ein paar übliche Interview-Fragen, die nach knapp vier Minuten gelesen sind. Und dann kommen schon die Plattenbesprechungen. Platte des Monats: Herr Lukather. Ohne diesen verdienten Musiker schlechtmachen zu wollen, frage ich mich dann halt doch, warum jetzt an dieser Stelle nicht wenigstens wieder so ein richtig tolles neues Prog-Album steht, wie zuletzt Soen's Neue oder Ring Van Möbius (ein Traum von einem Album!!).

Auf jeden Fall (Fazit also): Die Eclipsed kann mich emotional noch immer abholen. Ich denke mir oft: da könnte vielleicht mehr draus gemacht werden - Anderes bräuchte ich überhaupt nicht. Die Eclipsed ist noch immer das einzige Musikheft, das ich nicht abonniert habe. Ich dachte immer: Als Prog Magazin zu wenig interessant für mich, als Classic Rock Heft zu wenig interessant für mich. Eine klassische Patt-Situation. Warum kauf ich sie mir denn trotzdem immer ? Naja, einerseits, weil ich halt der Frau am Kiosk irgendwann mal gesagt habe, sie solle mir das Heft bitte besorgen (ich bin ein Gewohnheitstier und würde mich niemals getrauen, dieser liebenswerten Frau am Kiosk zu sagen, sie solle mir das Heft nicht mehr zurücklegen - man kann mit ihr so herzhaft schnacken, das brauche ich irgendwie, weil sie manchmal drin blättert und mich auch schon mal was zum Inhalt, resp. einer bestimmten Band gefragt hat - als älterer Herr, der ich bin, schätzt man solche Spontan-Kommunikation zur eigenen Passion natürlich sehr). Und dann steht da halt auch immer wieder was drin über ein Album oder eine Band, bei der ich halt wirklich dahinschmelze. Und genau so ein kleines Artikelchen gibt es auch in der aktuellen Eclipsed wieder zu lesen. Seite 98, zweite Spalte. Unfassbar - "meine" Fumble. Diese Rock'n'Roll Revival Band aus den 70ern war um Aeonen besser als deren Mitbuhler in diesem Marktsegment wie Sha Na Na oder Flash Cadillac & The Continental Kids, um nur zwei der bekanntesten Vertreter zu nennen. Zur erwähnten Fumble Box eine kleine Anmerkung eines ultimativen Fumble Fans: Die CD 1 dieser hervorragenden Box beinhaltet neben frühen Aufnahmen aus den 60er Jahren (da noch unter dem Bandnamen The Iveys) auch das komplette erste Album von Fumble. Dabei handelte es sich um ein reines Coveralbum mit fabelhaften Versionen von Songs von Buddy Holly ("Rave On"), Neil Sedaka ("Oh Carol"), Chuck Berry ("Let It Rock" - sackstark!!) oder Kim Fowley ("Nut Rocker" - den hatten auch Emerson Lake & Palmer gecovert). Das Plattencover der ersten Fumble LP gilt als eines der schönsten Hipgnosis Covers, wird aber nicht erwähnt. Darum stelle ich es hier mal rein.

Die Eclipsed ist fast wie meine Ehefrau. Manchmal ärgere ich mich über sie, dann liebe ich sie wieder. Aber ohne sie sein ? Nein, das käme mir überhaupt nicht in den Sinn. ;)

Anhang anzeigen 12538
Ich möchte Dir hiermit großen Respekt zollen!
Für Deine langen und großartigen Textbeiträge
Für Dein sagenhaftes Gedächtnis
Für Deine Begabung diese riesigen Mengen Musik zu hören und dazu die Zeitschriften/Bücher etc. zu verinnerlichen und vernünftig in Deine eigenen Worte zu fassen.
Für mich ist absolut nichts davon möglich. Alleine an einer Ausgabe der eclipsed hänge ich schon ein paar Tage und habe nach den letzten Seiten das vorherige schon meistens vergessen - was absolut nichts über die Qualität des Magazins aussagen soll, nur über mein altersschwaches Gehirn - wobei ich mich nicht erinnern kann ob es je anders funktioniert hat.;)
Alles Gute und bleib gesund - keep on rockin'!
 

Fatima Xberg

Neues Mitglied
{{Mal ein kleiner Kommentar aus der Nerd-Ecke: Früher machte es mir und ein paar Kollegen aus dem Medienbereich eine Menge Spaß, in der (leider verblichenen) SPEX nach Layout-Fehlern zu suchen – da gab es immer reichlich verpatzten Blocksatz, unsinnige Trennungen und Ähnliches. ECLIPSED scheint da inzwischen die Nachfolge anzutreten: In den drei letzten Ausgaben gab es regelmäßig Artikel die im Nichts enden (oder teilweise von Anzeigen überlagert wurden…). Wenn es heutzutage schon kein Korrekturlesen mehr gibt, sollte sowas aber wenigstens im Preflight der Druckerei angezeigt werden. Kleiner Tip: das ist das leuchtend-rote Kreuz unten rechts auf dem Bildschirm.}}
 

moonmadness

Aktives Mitglied
dass ich mit meinen 62 natürlich nicht die Hauptzielgruppe der Eclipsed Leser bin
ÄHM ... wer sollte bitte sonst die Hauptzielgruppe sein? Ich würde behaupten, du bist ziemlich genau eben in dieser ;) ... 50er/60er

Leute um die 30er/40er lesen, ganz allgemein gesagt, eher keine Printmagazine mehr. Das kann man leider schon so sagen. Von BAP und Toto wollen die auch eher nix wissen ;) aber Ausnahmen gibt es sicher ...
 

nobby62

Mitglied
... der komplette Jahrgang 2020 der ECLIPSED (Plus Ausgabe 1 & 2 aus 2021) ... Stehen nur schon im IKEA-Regal, fein sortiert.
Good will? Altpapierentsorgung? Nette Geste?;);)
Bevor Du die entsorgst, schick mir ne PN. (Warum und weshalb lieber Privat)
Die Leute von Eclipsed sind super, zwischen Redaktion,Versand und Co. gibt es manchmal Verständigungsprobleme, insgesamt aber ein Topservice.
 
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