Heft 02-2022

Hey, wie machst'n das, nur einen Teil eines Satzes als Zitat zu verwenden?
ich übernehme mal seine Antwort... ;)

mit der Maus markierst du die Zeilen, welche du zitieren magst... dann erscheint unter der Markierung ein kleines -> zitieren, welches du anklickst um nur die markierten Zeilen zu zitieren....

Zitat ende... oder so... :D

ähmmm... wie du mit der Maus markieren tust wirst du bestimmt wissen, wenn nicht... frage nach... :rolleyes:
 
U

Universal Mind

Guest
ich übernehme mal seine Antwort... ;)

mit der Maus markierst du die Zeilen, welche du zitieren magst... dann erscheint unter der Markierung ein kleines -> zitieren, welches du anklickst um nur die markierten Zeilen zu zitieren....

Zitat ende... oder so... :D

ähmmm... wie du mit der Maus markieren tust wirst du bestimmt wissen, wenn nicht... frage nach... :rolleyes:
Dank. Sonst frag' ich immer meinen Sohn, der ist Programmierer. ^^
Ich schreib' nur gern...
 
dies ist natürlich nicht nett.... dabei waren die Krabbelgruppenmuttis immer so nett..... :p
doch besonders schlimm empfinde ich es auch nicht... da habe ich ganz andere Kaliber im Blatt gelesen....
Dass es schlimmer geht, ist aber kein Argument, und schon gleich kein gutes. Unsachliche Kritik hat m.E. im eclipsed nichts verloren.
ausgewogen nach Geschlechter oder doch lieber nach Fachkompetenz...???
mir ist klar zweiteres lieber...
zumal auch dir bekannt sein dürfte, dass die Progwelt nicht unbedingt die holde Weiblichkeitkeit vom Hocker haut...
Ausnahmen bestätigen die Regel und sind gerne gesehen...
Die Ausnahmen waren mal zwei, als ich angefangen habe, das Heft zu lesen, und sind jetzt um die Hälfte geschrumpft. Aber das Problem betrifft ja nicht nur den Prog (bei Classic Rock oder Rocks sieht es kaum besser aus) und auch nicht die journalistische Auseinandersetzung damit. Die Bücher vom eclipsed könnte man, um ein bisschen blöden stereotypischen Witz reinzubringen, ja guten Gewissens in "HOSE" umbenennen, sowenig Röcke, wie bis jetzt drin waren :D

Daran kann keiner von uns direkt etwas ändern - schon gleich gar nicht an den sechzig Jahren Rockgeschichte bis jetzt, wobei die Zukunft wohl deutlich mehr Frauenbands bringt - allerdings bleibt es unleugbar, dass ein solches Milieu auch dazu neigt, Dinge zu übersehen (wie ja durch die Beiträge nach meinem gezeigt wird) und solchen merkwürdigen Äußerungen wie jetzt z.B. über Frau Wonderland Vorschub zu leisten.

Bei der Fachkompetenz könnten wir auch gerne mal mit einigen Mitgliedern härter ins Gericht gehen. Der gute Michael Lorant z.B. schreibt manchmal Rezensionen, die zu 80% aus Hintergrundgeschichte bestehen und dann am Ende noch kurz ein bisschen etwas über das eigentlich zu besprechende Werk verraten. In letzter Zeit ist es mir nicht mehr so aufgefallen, aber es war teilweise schon arg. Und Michael Fuchs-Gamböck hat fürs GoodTimes mal wieder einen Artikel über Tears for Fears geschrieben, der der Band überhaupt nicht gerecht wird (und das nicht zum ersten Mal und das trotz Leserbrief von mir vor längerer Zeit, in dem ich genau das bemängelt hatte) - ich hoffe, im eclipsed darf bei dem Thema jemand Anderes ran. Einige Schreiber erwecken bei mir auch den Eindruck, dass sie in erster Linie ihre sprachliche Gewandtheit unter Beweis stellen wollen, wobei dann die eigentliche Rezension in den Hintergrund gerät.

Mein Punkt ist der: Wenn ich nur als Möglichkeit in den Raum stelle, dass das Magazin vielleicht zwei, drei Nicht-Männerstimmen mehr gebrauchen könnte, kommst du gleich mit einem Quotenargument bzw. deutest an, dass diese dann aber automatisch weniger Fachkompetenz hätten? Korrigier mich, wenn ich da falsch liege, aber das sagt irgendwie schon einiges.
sie werden einfach nur müde und genervt von diesen volksverdummenden Genderthema sein...
[...]
ich empfinde dies Thema als unsinnig, schwachsinig und total übertriebene Volksverdümmung, weil sich viel zu viele darüber aufregen und die wirklich wichtigen Dinge liegen bleiben....
Du hast diesen Begriff jetzt zwei Mal verwendet, aber ich sehe hierfür außer deinen Gefühlen keinen Beleg. Im Gegenteil: Rundweg abgelehnt wird es nach meinem Dafürhalten v.a. von denen, die sich für deutlich klüger halten als sie es eigentlich sind. Bei wirklich intelligenten Menschen gibt es differenzierte Meinungen. Manche sind dafür, manche dagegen. Aber die, die am lautesten und polemischsten dagegen schreien? Auch wenn das jetzt ins Politische geht, will ich hier doch mal den AfD-Typen (ich will seinen Namen nicht nennen) mit seinem "Fahrspurende" als Beispiel erwähnen. Wer so einen Quatsch von sich gibt und glaubt, damit punkten zu können, outet sich als strohdumm.
und mir ist es auch egal, welche Regeln da festgelegt werden...
ich konnte früher respektvoll zwischen Männlein und Weiblein unterscheiden und brauche dafür keine neuen Wortverfassungen....

wenn es ums lesen politisch korrekter / Gendertreue Lektüre geht, sollte man sich diese besorgen und nicht andere kritisieren, die sich für einen anderen Weg entschieden haben....

Eclipsed bleibt Genderfrei - ich bin dabei....;)
Sätze wie dieser zeigen für mich in erster Linie, dass du zwar vielleicht müde und genervt von dem Thema bist, aber dich doch wohl eher oberflächlich damit auseinandergesetzt hast.

Als einer der wenigen Jüngeren im Forum habe ich hier eine andere Perspektive und sehe das längst nicht so festgefahren. Allerdings muss ich auch noch mal unterstreichen, dass ich das Thema nie aufs Tapet gebracht hätte, wenn es nicht mehrfach im Jahresrückblick aufgetaucht wäre, und zwar nach dem Motto "Oh, hier kann ich mich mal drüber auskotzen". Das geht mir nämlich auf die Nerven. Es ist ein Symptom des verrohenden Diskurses. Einfach mal feste draufhauen und gut ist.

Mir ist das Thema nicht so wichtig, wie es hier erscheinen mag. Aber der Umgang damit ist unter aller Kanone. Selbst wer freiwillig gendert, wird ja von irgendwelchen (v.a. rechten) Honks auf Schritt und Tritt angefeindet. Warum? So einem bösartigen Verhalten sollte man m.E. nicht auch noch Vorschub leisten bzw. einfach irgendwelche Parolen nachplappern. Ach ja:
wenn es ums lesen politisch korrekter / Gendertreue Lektüre geht, sollte man sich diese besorgen und nicht andere kritisieren, die sich für einen anderen Weg entschieden haben....
???? Hatten wir so etwas nicht gerade erst? Ne, sorry, ich kritisiere, was immer ich für kritikwürdig halte. Wie gesagt, ich habe nicht verlangt, dass das Magazin sich irgendwelchen Regeln unterwerfen muss (es klappt ja selbst mit der Silbentrennung nicht immer), ich finde nur die Art der Auseinandersetzung polemisch und störend. That's all.
 
Mein Punkt ist der: Wenn ich nur als Möglichkeit in den Raum stelle, dass das Magazin vielleicht zwei, drei Nicht-Männerstimmen mehr gebrauchen könnte, kommst du gleich mit einem Quotenargument bzw. deutest an, dass diese dann aber automatisch weniger Fachkompetenz hätten? Korrigier mich, wenn ich da falsch liege, aber das sagt irgendwie schon einiges.
ich bin echt beeindruckt wiue sehr du dich meiner Antwort angenommen hast....
danke für die Aufmerksamkleit...

was ich zum obrigen Absatz ausdrücken wollte, betrifft den Umstsand, dass die Quoten eingehalten werden müssen ohne auf fachliche Kompetenz Rücksicht nehmen zu können....
wenn es im Schreiberbereich für Rockmusik nicht viele Frauen gibt, die dies mögen, sollte man keine "zaubern" nur wg. den Quoten...
warum die zweite Dame weg ist, ist doch unbekannt.... evt. hat sie ja aufgehört weil sie besseres fand... das wäre doch verständlich und nachvollziehbar.... oder auch schön, sie wird Mutter und will für ihr Kind da sein... ;)

das Gendern wird stark übertrieben... es werden Worte zu Unworten erklärt, die die betroffenen selber Leidenschaftlich nutzen.... diese Szene lacht sich kaputt darüber.... es entspringt einer Minderheit, die sich stark gemacht hat, währenddessen sich kein anderer drum kümmerte.... was da für Gelder verschwendet wurden...
am schlimmsten empfinde ich die Tatsache für die Klausuren, wie beschrieben... Tochter einses Freundes leidet arg drunter.... weil studieren in Covid-Zeiten so einfach geworden ist können die noch was oben drauf bekommen....

auch die neue Mode, zumindest hier in Berlin, alteingessene Sttrassenamen zu ändern, weil sie in der Vergangehit irgendwas mit Militär oder Politik zu tun hatten (nicht aus der Nazizeit), empfinde ich als Geschichtszerstörung....
auch hier ist es eine Minderheitsentscheidung, was der Großteil der Bürger drüber denkt ist denen egal.... aber von deren Steuergeldern wird es bezahlt.... die werden teils mit total unbekannten Namen ersetzt, die sich kein Mensch merken kann...

wg. solch Entscheidiungen hadere ich mit den Dingen....
dies Gelder hätten sich besser im Bildungssystem getan, als sowas unwichtiges .....
 
???? Hatten wir so etwas nicht gerade erst? Ne, sorry, ich kritisiere, was immer ich für kritikwürdig halte. Wie gesagt, ich habe nicht verlangt, dass das Magazin sich irgendwelchen Regeln unterwerfen muss (es klappt ja selbst mit der Silbentrennung nicht immer), ich finde nur die Art der Auseinandersetzung polemisch und störend. That's all.
ich verstehe diese so... du kritisierst, was dir kritikwürdig erscheint...
doch Reaktion darauf empfindest du als polemisch und (ver)störend....
(was nichts anderes heisst, dass dir die Antwort nicht gefällt)

als wenn du mit dem Boxen anfangen wolltest und dein Ringgegner verbieten zurückzuboxen....

und sich über Silbentrennung ärgern... na gut... wenn es denn so wichtig ist.... aber dafür bist du ja der Perfectionist... ;)

ach ja... ich meine es bestimmt nicht böse oder will dich angreifen.... versuche es so aufzunehmen...
ich mag dich ja hier mit deinen Beiträgen.... und Gitarrenvideos... ;)
 
....es entspringt einer Minderheit, die sich stark gemacht hat, währenddessen sich kein anderer drum kümmerte....
Das war aber auch schon immer ein Standardargument gegen fast jede gesellschaftliche Neuerung - Dinge, die für uns heute selbstverständlich sind ;)

Und um mal einen heftigen Vergleich zu nehmen: Die heutigen Speerspitzen der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung werden u.a. als Kommunisten verunglimpft und v.a. reaktionäre Weiße werfen ihnen vor, sie würden nicht mehr den Idealen entsprechen, die Marin Luther King gepredigt hat. Schaut man sich aber die zeitgenössischen Reaktionen auf dessen Reden an, sieht man auch, dass er keineswegs eine breite Mehrheit hinter sich hatte und v.a. mit exakt denselben Anfeindungen zu kämpfen hatte wie seine heutigen Nachfolger.

Das nur als Beispiel dafür, wie Menschen gerne die Vergangenheit verklären und dann aber in der Gegenwart genau das, was sie mit Bezug auf die Vergangenheit noch loben, plötzlich verurteilen. Ich kenne Leute, die sich unironisch als Hippies bezeichnen, und dann Trump loben. Genau mein Humor...

Ob gendergerechte Sprache in Zukunft irgendwann als große Errungenschaft gelten wird oder nicht, kann ich nicht voraussehen. Aber Sprache war schon immer im Wandel. Manche, die jetzt gegen das Gendern wettern, wetterten vor zehn Jahren vielleicht noch gegen Anglizismen oder das Verschwinden des Genitivs.

am schlimmsten empfinde ich die Tatsache für die Klausuren, wie beschrieben... Tochter einses Freundes leidet arg drunter.... weil studieren in Covid-Zeiten so einfach geworden ist können die noch was oben drauf bekommen....
Das tut mir natürlich leid, aber bei jedem Umbruch gibt es, nunja, "Kollateralschäden". Wenn ich Deutschlehrer wäre, könnte ich z.B. keine Texte gut bewerten, in denen konsequent die alte Rechtschreibung verwendet wird.

Wobei ich das von dir geschilderte Beispiel auch persönlich zu drastisch finde. Mit Zwang sollte man so etwas nicht durchsetzen, auch wenn ich geschlechtergerechte Sprache prinzipiell für begrüßenswert halte.

auch die neue Mode, zumindest hier in Berlin, alteingessene Sttrassenamen zu ändern, weil sie in der Vergangehit irgendwas mit Militär oder Politik zu tun hatten (nicht aus der Nazizeit), empfinde ich als Geschichtszerstörung....
Das ist halt Berlin. Meine Schwester und mein Vater wohnen da. Über dieses Problem haben sie sich bislang nicht beschwert. Wenn ich das kulturelle Angebot (OK, Pandemie) und die praktisch unbegrenzten Einkaufsmöglichkeiten mit dem Landleben vergleiche, dann erscheint mir ein bisschen zu viel progressiver Aktionismus wie ein annehmbares Übel ;)

Aber wie man es dreht und wendet: Die Dinge ändern sich und werden auch in absehbarer Zeit nicht aufhören, sich zu ändern. Das wusste schon Bob Dylan 1965, Oleta Adams 1991 oder Hubert von Goisern 1992. Das krampfhafte Festhalten an einem imaginären Idealzustand (der auch bei jedem Menschen ein anderer ist) halte ich für verschwendete Energie.

ich verstehe diese so... du kritisierst, was dir kritikwürdig erscheint...
doch Reaktion darauf empfindest du als polemisch und (ver)störend....
(was nichts anderes heisst, dass dir die Antwort nicht gefällt)

als wenn du mit dem Boxen anfangen wolltest und dein Ringgegner verbieten zurückzuboxen....
Mit einem solchen Einwand hatte ich ehrlich gesagt gerechnet. Aber wie gesagt, ich kritisiere in erster Linie den Ton, und da beziehe ich mich auf eine ganze Strömung, die schon vor meiner Kritik daran da war. Habe nicht gesagt, dass man mich nicht kritisieren sollte. Bei der Kritik an der Kritik wird es dann aber auch irgendwann etwas verfahren, und bei der Meinung, dass man nicht kritisieren sollte, kritikwürdig. :p Letztlich sollen meine Beiträge auch immer als Denkanstoß und Antupser zum Perspektivwechsel gedacht sein und richten sich an eine Allgemeinheit, nicht speziell nur an dich.
 
Mit "störend" meinte ich tatsächlich nicht dich, sondern das Auftauchen im Jahresrückblick. Es schleudert einen recht unsanft zurück in die Wirklichkeit, wenn man selbst in der Lieblings-Rock-Zeitschrift nicht vor diesem Culture-War-Gedöns sicher ist.
 
Boah. Gutes und wichtiges Thema, @Perfectionist. Tepper ist schon ein eigenwilliger Typ, und man muss die Beschreibung der Sängerin wirklich nicht mögen.

Ich hol mal aus. Ja, Sprache und gesellschaftliche und kulturelle Strömungen sind seit jeher im Wandel, was früher normal war, ist heute absolut verpönt oder gar verboten. Ob jetzt nur die weniger Intelligenten damit schlechter zurechtkommen, bezweifel ich indes. Manchmal ist es auch einfach nur eine Frage des Alters. Sprache betreffend haben Ältere auf ihren ausgetretenen Sprachpfaden mit Veränderungen so ihre Probleme, und mit älter meine ich nicht ab 60 aufwärts. Ich bin Jahrgang 1975, ich schreibe seit Ewigkeiten dass mit ß und Schwimmmeister mit zwei m, trenne nie st, denn es tut ihm weh, und setze bei Infinitivsätzen und generell immer gewissenhaft Kommata. Und, zack!, ist die ganze Nummer plötzlich vom Tisch, erklärtes Ziel: die Vereinfachung der deutschen Rechtsschreibung. Ich, der schon immer eine Faible für Rechtschreibung und ebensolch schönen, etwas vertrakten Ausnahmen wie dem Buckel-S und der Trennung von Zuk-ker hatte, weine diesen Eigenarten tatsächlich etwas hinterher, es ist so schade, was da alles verlorengegangen ist.

Und so geht es mir auch ein wenig mit unserer Alltagssprache. Zum einen wird die deutsche Sprache immer mehr mit Anglizismen zersetzt, was ja nice ist, wenn man in einem Call ist und auf Feedback wartet oder voll addicted netflix binge-watcht (ich trenn das mal, damits jeder versteht) oder einfach nur googled. Aber in den meisten Fällen schlichtweg obsolet. Wir haben super Worte in der deutschen Sprache, z.B. 'nett' oder 'Rückmeldung' oder 'abhängig' oder einfach nur 'Dingsbums', wenn einem nix mehr einfällt. Angesichts dieser Entwicklung sehe ich das Vergeschlechtlichen oder 'Gendern' manchmal wirklich als deutliche Verkomplizierung der deutschen Sprache an, vor allem, weil sich die Regeln z.Zt. ständig zu ändern scheinen, was sein darf und was nicht. Ich finde das manchmal sinnbefreit, manchmal aufgesetzt, oft anstrengend.

Gut, then again (höhö), bin ich wahrscheinlich als deutscher Mann in einer ähnlichen Situation wie ein Weißer in Amerika: Ich habe einfach keine Ahnung, wie es sich anfühlt, weiblich, transsexuell, divers zu sein, genauso wenig wie der gemeine weiße Amerikaner Ahnung vom Leben und Leiden und der Geschichte der Schwarzen in seinem Land hat. Ich weiß einfach nicht, wie sich Rassimus und Schwulenhass anfühlt, weil ich bisher als weißer heterosexueller Mann in einem reichen weißen Land keine Repressalien oder Verachtung aufgrund meiner Hautfarbe oder meiner Sexualität erfahren und am eigenen Leib gespürt habe. Ich kann mir aber bewußt machen, dass es das gibt, dass andere Menschen darunter leiden. Ich kann also versuchen, so offen und verständnisvoll wie möglich zu sein, und meine(n) Blickwinkel nachjustieren. Vielleicht passiert mir das noch beim Gendern unserer Sprache, wer weiß.

Im Falle Teppers ist mir das zu wenig, ich kann da keine echte Entgleisung entdecken. Ich verfolge Teppers Geschichten/Berichte/Bücher nicht, ich weiß nicht, wie er sonst schreibt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass er irgendwelche versoffenen Altrocker ähnlich hart rannimmt. Und als Journalist ist er durchaus von der Meinungs- und bis zu einem gewissen Grad auch von der Kunstfreiheit geschützt. Wenn Sadler das darf, dann darf das Tepper auch. ;)
 
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