Heft 02-2021

eclipsed

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Teammitglied


Das neue eclipsed ist ab dem 22. Januar im Handel bzw. morgen schon in der Online Ausgabe lesbar, unter vielem anderen ;) mit folgenden Themen ...

KRAUTROCK Teil 2: Elektronische Musik aus 
deutschen Landen - Impulsgeber 
für den globalen Pop

Einst wurden Synthesizer belächelt - doch ihr Siegeszug in der Popmusik war einzigartig. Die Grundlagen dafür schufen deutsche Krautrockmusiker, die weit jenseits des Mainstreams Wissenschaftlern gleich mit Knöpfen, Schrauben und Oszillatoren ihre freigeistigen Experimente durchführten: Ein Blick in den Weltraum, der Kosmos selbst sang, Roboter marschierten zu elektronischen Beats auf - kosmische Musik für Hör-Begegnungen der dritten Art.

TRANSATLANTIC - „Die Band ist das Konzept!“

Wann immer sich Neal Morse, Mike Portnoy, Roine Stolt und Pete Trewavas für Transatlantic zusammenfinden, ist man mit Superlativen schnell bei der Hand. Diesmal hat es die Prog-Supergroup jedoch noch einmal deutlich auf die Spitze getrieben. Denn „The Absolute Universe“ ist nicht weniger als der feuchte Traum eines jeden Prog-Fans: ein Konzeptalbum in drei verschiedenen Versionen.

STEVEN WILSON - „Es gibt keinen Grund zu wiederholen, was ich schon einmal getan habe“

Im Laufe seiner über 30-jährigen musikalischen Karriere hat sich der britische Songschreiber, Sänger und Multiinstrumentalist Steven Wilson stetig weiterentwickelt und immer neue Dinge ausprobiert. Sein Problem dabei: Ein Teil seines Publikums begegnet ihm mit wachsendem Unverständnis. Dabei ist der vielseitige Musiker stets er selbst geblieben, wenn sich auch Instrumente und Sounds immer wieder änderten. Im eclipsed-Gespräch erläutert er, warum er keine Lust hat, Erwartungen zu entsprechen.

MICHAEL SCHENKER GROUP - Zwischen Seelenfrieden und Unsterblichkeit

Zu seinem 50-jährigen Jubiläum als professioneller Musiker macht sich der deutsche Ausnahmegitarrist MICHAEL SCHENKER selbst ein Geschenk: Das am 29. Januar erscheinende neue Album „Immortal“, das erste seit 2011, das unter dem Bandnamen Michael Schenker Group (MSG) erscheint, setzt bei seinen guten Alben der letzten Jahre an und packt noch ein paar Qualitätshappen oben drauf. Während er wie schon zuvor bei seinem Projekt Michael Schenker Fest für das neue Werk wieder verschiedene Sänger ins Studio geholt hat, will er bei der Livepräsentation ganz auf den gegenwärtigen Hardrocksänger schlechthin, Rainbow-Frontmann Ronnie Romero, setzen.

Das Ohr am Kommenden, steuern die FLEET FOXES dem großen Stillstand entgegen

Seattle ist für raue und aggressive Sounds bekannt. Mehr als mit jedem anderen Genre ist die Nordwest-Metropole mit dem Grunge verbunden. Und doch hat auch der Folk einen festen Platz in Seattle. Bereits Ende der 1980er Jahre etablierten die Walkabouts ihre ersten psychedelischen Folk-Versuche auf Sub Pop, dem Label von Mudhoney, Nirvana und Soundgarden. Daher war es gar nicht so abwegig, dass auch die Fleet Foxes genau drei Jahrzehnte später zumindest in den USA via Sub Pop in die staunende Welt aufbrachen.

Englands beste neue Hardrock-Band INGLORIOUS untermauert ihre Ausnahmestellung

„We Will Ride“ ist das vierte Album der Band um den Ex-Trans-Siberian-Orchestra-/Uli-Jon-Roth-Vokalisten Nathan James. Schon nach dem Inglorious-Debüt 2016 bekamen Fans des britischen Hardrock glänzende Augen und große Ohren. Die beiden folgenden Alben „II“ (2017) und „Ride To Nowhere“ (2019) zementierten den hervorragenden Ruf der Formation. Kurz nach der Veröffentlichung des dritten Albums kam es dann zu weitreichenden Besetzungswechseln ...

THE DEAD DAISIES bohren nun mit Glenn Hughes ganz dicke Hardrock-Bretter

Mit einem ererbten Milliarden-Vermögen in der Hinterhand erinnerte sich der australische Geschäftsmann David Lowy (u. a. Betreiber von Shoppingcentern im UK, in den USA und seiner Heimat) 2012 seiner alten Liebe, des Hardrock. In jüngeren Tagen hatte es der Rhythmusgitarrist mit seiner Band Mink bereits bis in englische Clubs geschafft, jedoch sollten The Dead Daisies für den damaligen Mittfünfziger dann einige Level höher angreifen.

Die shoegazenden Indie-Rocker THE BESNARD LAKES beschwören den Thunderstorm

Ein nicht gerade leichtes Thema wird von der Band aus Montreal mit gewohnter, wenn nicht sogar gesteigerter Opulenz angegangen. Bei „The Besnard Lakes Are The Last Of The Great Thunderstorm Warnings“ geht es um nichts Schmerzvolleres als den Tod … und letztendlich doch um das Leben. In vier Parts angelegt, erschuf das Ehepaar Olga Goreas und Jace Lasek ein Konzept im Format eines Doppelalbums, welches in seiner ganzen Pracht sicher das Opus magnum der Besnard Lakes darstellt.

Trotz des Rückzugs von Steven Wilson ist bei BLACKFIELD alles beim Alten

Das sechste Blackfield-Album „For The Music“ ist unter der Federführung von Aviv Geffen entstanden. Im eclipsed-Interview gibt der israelische Superstar einen Einblick in sein Seelenleben und wird nicht müde, über Politik zu reden.

RING VAN MÖBIUS hauchen dem Retroprog voller Spielfreude neues Leben ein

Mit ihrem Zweitwerk „The 3rd Majesty“ holt die norwegische Gruppe Ring Van Möbius zum großen Schlag aus, denn derart inspirierten Retroprog im Trioformat kriegt man selten geboten. So verwundert es nicht, dass diese vor Spielfreude überquellende Platte in unserer Dezember-Ausgabe zum „Album des Monats“ gekürt wurde. Thor Erik Helgesen, der Sänger und Keyboarder der munteren Truppe, ist darüber sehr erfreut und plaudert angeregt über die Geschichte der Band und die Entstehung des Albums.

Bei MEER herrscht sowohl bezüglich des Namens als auch der Musik Komplexität vor

Ist es eine Band? Ein Orchester? Ein Kollektiv? MEER sind nicht ganz leicht einzuordnen. Gestartet als Duo, befinden sich mittlerweile acht Musiker in den Reihen der aus dem norwegischen Hamar stammenden Truppe. „Früher spielten wir als ‚Ted Glen Extended‘ zusammen. Mal abgesehen davon, dass der Name komplett unsinnig ist, konnte ihn sich auch keiner merken“, erzählt Eivind Strømstad.

RAIN überraschen als kleine Prog-Supergroup mit ganz speziellem Mix

John Jowitt kennt man vor allem von IQ, bei denen er zwei Dekaden lang (1991–2011) die Basssaiten vibrieren ließ. In der gemeinsamen Zeit dort hat er mit Drummer Andy Edwards ein festes Rhythmus-Fundament aufbauen können, das die beiden bei Frost* übernahmen. In der Band Quill flossen die musikalischen Fäden dann mit ELO-Veteran Bev Bevan zusammen, daher war der Weg zu Rob Groucutt – Sohn des verstorbenen ELO-Bassers Kelly Groucutt –, seines Zeichens Sänger und Multiinstrumentalist, nicht mehr weit.

...und vieles mehr!
 

Senfei

Aktives Mitglied
Freue mich besonders auf die Elektroniker im Teil 2 der Krautrockserie.
Mister Future interessiert mich nur noch am Rande (große Enttäuschung).
Dafür habe ich Ring Van Möbius für mich entdeckt - grandios !!
Und auf die neue "Transatlantische" bin ich auch sehr gespannt.
 

Jester.D

Alter Hase
Ich hab mir schon mal INGLORIOUS und THE DEAD DAISIES notiert. TRANSATLANTIC hatte ich schon abgespeichert. Hoffe, dass nicht zu viele gute Tipps dabei sind (trotz neuer CD-Regale). ;)
 

stellar80

Alter Hase
Gerade angekommen. Steven Wilson in einer Doppelkritik mit 8 und 6,5 Punkten. Erstaunt war ich über die Platte des Monats, nicht Transatlantic, sondern Soen ist es. Die steht bei mir auch auf der Einkaufsliste.
Ja, das ist allerdings erstaunlich!
Freue mich auf das Heft... habe gestern schon mal in die Top 100 gespinkst. Werde wohl am Wochenende mal in das ein oder andere reinhören und schauen, was ich verpasst habe. Dass Chaosbay und Our Oceans vertreten sind, hat mich besonders gefreut, auch wenn ich sie persönlich viiiiiel weiter vorne sehe ;)
 
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passionplayer

Aktives Mitglied
Ja, das ist allerdings erstaunlich!
Freue mich auf das Heft... habe gestern schon mal in die Top 100 gespinkst. Werde wohl am Wochenende mal in das ein oder andere reinhören und schauen, was ich verpasst habe. Dass Chaosbay und Our Oceans vertreten sind, hat mich besonders gefreut, auch wenn ich persönlich sie viiiiiel weiter vorne sehe ;)
Was machen die denn für Musik?
 

Georg

Alter Hase
Die neue Blues Pills hat´s gar nicht in die Top 100 geschafft. So schlecht kam die in euren Besprechungen doch gar nicht weg.
Platz 16, 7 Sterne im 7/8 Heft. Tja. so gehts auch in der Eclipsed; erst der totale Hype, ich weiß gar nicht mehr, wie oft Elin Larsson auf der Titelseite war, und dann der stille Abgang; übrigens letzter Platz (50) im Visions-Magazin...
 
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Andie Arbeit

Aktives Mitglied
Da ich nicht genau weiß, wohin ich diesen Text packen kann, hier nochmals:
So, seit gestern habe ich eclipsed im Abo, online-Abo.
Es ist mein Bestreben, Papier und Verpackung so gut es geht, einzusparen. So habe ich meine lokale Tageszeitung, die TAZ sowie zwei drei andere Magazine im Online-Abo. Als ich las, dass dies hier ebenfalls möglich ist, war dies sofort mein Ding. Angerufen und Abo geordert. Was ich nicht wusste, dieses Abo ist so neu, dass es noch kleine Anfangsschwierigkeiten gab. So entstand zwischen mir und dem Abo-Service ein reger Info-Austausch, an dem zwischenzeitlich auch @Mike beteiligt war. Nun läuft das Ding und es macht verdammt viel Spaß. Ich freue mich diebisch über dieses Abo.
Eins muss ich an dieser Stelle noch los werden. Obwohl die Sache nur schleppend in Gang kam, es einige Rückfragen gab, war beim Abo-Service niemand genervt, sämtliche Ansprechpartner/Innen hatten Zeit, waren freundlich und hilfsbereit, dies, obwohl ich zunächst das dreimonatige Probeabo abschloss. Dass daraus ein langfristiges Abo wird, ist natürlich gebongt, versteht sich auch von selbst und ist allein dieser extremen Zuvorkommenheit des Teams geschuldet. Ich sage einfach mal ganz herzlich "Danke"!
 

Georg

Alter Hase
Da ich nicht genau weiß, wohin ich diesen Text packen kann, hier nochmals:
So, seit gestern habe ich eclipsed im Abo, online-Abo.
Es ist mein Bestreben, Papier und Verpackung so gut es geht, einzusparen. So habe ich meine lokale Tageszeitung, die TAZ sowie zwei drei andere Magazine im Online-Abo. Als ich las, dass dies hier ebenfalls möglich ist, war dies sofort mein Ding. Angerufen und Abo geordert. Was ich nicht wusste, dieses Abo ist so neu, dass es noch kleine Anfangsschwierigkeiten gab. So entstand zwischen mir und dem Abo-Service ein reger Info-Austausch, an dem zwischenzeitlich auch @Mike beteiligt war. Nun läuft das Ding und es macht verdammt viel Spaß. Ich freue mich diebisch über dieses Abo.
Eins muss ich an dieser Stelle noch los werden. Obwohl die Sache nur schleppend in Gang kam, es einige Rückfragen gab, war beim Abo-Service niemand genervt, sämtliche Ansprechpartner/Innen hatten Zeit, waren freundlich und hilfsbereit, dies, obwohl ich zunächst das dreimonatige Probeabo abschloss. Dass daraus ein langfristiges Abo wird, ist natürlich gebongt, versteht sich auch von selbst und ist allein dieser extremen Zuvorkommenheit des Teams geschuldet. Ich sage einfach mal ganz herzlich "Danke"!
Schön, dann hoffe ich mal, dass dein Musikgeschmack sich inhaltlich stärker am Eclipsed-Magazin orientiert und Caterina Valente und Frank Sinatra beim Seniorenkaffee gehört wird...
 
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WeepingElf

Aktives Mitglied
Ein Heft, wie ich es mir wünsche! Mir gefielen vor allem die Titelstory zu Transatlantic und der 2. Teil der Krautrock-Serie.

Zum Steven-Wilson-Interview möchte ich noch etwas sagen. Der begründet doch glatt (am Ende des Interviews) seine Abkehr von der Gitarre damit, dass das im Mainstream-Pop auch so geschehen sei. Seit wann ist Mainstream-Pop dafür maßgeblich, was ein Musiker, der Kunst machen und nicht nur möglichst viel Geld verdienen will, macht? Ich bin schon seit langem der Meinung, dass Wilson in der Prog-Szene maßlos überschätzt wird, und zumindest die neueren Sachen nicht mehr viel mit Prog zu tun haben.

Den Einkaufszettel zu Pain of Salvation kann ich nicht in der Gesamtheit beurteilen, weil ich die meisten Alben (noch) nicht kenne, aber dass BE als eins der schwächsten Alben der Band bewertet wird, kann ich nicht so recht nachvollziehen, ich finde es trotz seiner Düsternis und seines Endzeit-Plots (eigentlich beides Dinge, die ich nicht so mag) hammergeil! Um Längen besser jedenfalls als Road Salt One, das ich sogar in die (unbesetzt gebliebene) Kategorie "Fehlkauf" packen würde.
 

toni

Alter Hase
Den Einkaufszettel zu Pain of Salvation kann ich nicht in der Gesamtheit beurteilen, weil ich die meisten Alben (noch) nicht kenne, aber dass BE als eins der schwächsten Alben der Band bewertet wird, kann ich nicht so recht nachvollziehen, ich finde es trotz seiner Düsternis und seines Endzeit-Plots (eigentlich beides Dinge, die ich nicht so mag) hammergeil! Um Längen besser jedenfalls als Road Salt One, das ich sogar in die (unbesetzt gebliebene) Kategorie "Fehlkauf" packen würde.
Einspruch !
Das höre ich absolut nicht so !
" Road Salt One " gehört ganz klar zum besten was sie heraus gegeben haben !
Da bin ich aber nicht der einzige der das so hört , die Babyblauen
haben sie sogar mit den meisten Punkten ausgestattet 12.33/15 (4 Rezensionen) !


Aber wie immer alles eine Geschmacksfrage , aber schon spannend wie weit die auseinander liegen können !
Vom besten Album bis zum Fehlkauf .
 
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Jester.D

Alter Hase
Habe das Heft vorhin vom Einkauf mitgebracht und bin beim Einlesen. Der Jahresrückblick hat mich zuerst interessiert. Von den Top 100 habe ich diesmal nur 16. Aus den Top 10 habe ich nur die Panther.

Schmerzlich vermisst habe ich meine neuen Lieblinge Scarlet Stories, Lesoir und Golden Caves - und natürlich Marilyn Manson.

Deutlich zu hoch bewertet finde ich Kansas und The Nightflight Orchestra. Letztere ist gut, aber nicht so gut wie platziert und die Kansas ist allenfalls mittelmäßig.

Viel besser als platziert schätze ich The Other Lives ein.

Ist es nur mein Eindruck, oder sind female voices diesmal tatsächlich fast völlige Fehlanzeige? Eliza Gilkyson, Sarah Jarosz, Kathleen Edwards, S.G. Goodman? Alles nix?

Die Einzelplatzierungen der Redaktion inklusive diverser Kommentare hab ich überwiegend wohlwollend, teilweise auch schmunzelnd zur Kenntnis genommen, u.a. den Song des Jahres "Living In A Ghost Town" von den Stones, eingebracht von Marcus Wicker. Der Mann hat ja so Recht.
Ansonsten würde ich mich mal auf ein Bier mit Michael Lorant treffen. Seine Top-Alben und das Fazit sagen mir insgesamt am meisten zu.

Ich les dann mal weiter. ;)

PS.: Und höre Marilyn Manson.

edit: Das Steven Wilson-Interview habe ich auch schon gelesen. Mhm, er kommt da für mich gar nicht so negativ wie erwartet rüber. In gewisser Weise kann ich ihn sogar verstehen. Die CD kaufe ich aber trotzdem nicht. So.
 
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Jester.D

Alter Hase
So. Bin bei den Neuvorstellungen durch. Auf den ersten Blick werde ich davon erstmal ein halbes Dutzend CDs antesten, die nach einem musthave aussehen. Das geht. :cool:
 

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