Heavy Metal

45 Jahre aktiv! Respekt! Weniger dafür, dass es nach dem ersten Album "Metal from hell"(1986) 14 Jahre brauchte bis die Satansbraten mit einem neuen Dreher aus dem Quark kamen. Aus die Maus! Nachfolgendes ebenfalls! Immer das gleiche ist auf Dauer fade! Aber gleich mehrmals um 180 Grad drehen und Symphonien für den Gehörnten schreiben? Kurz, Black Metal war nicht meins damals(und heutzutage auch nur bedingt). Um so erstaunter war ich, dass Ursänger Harry Conklin wieder an Bord ist und als ich dann las, dass die Band schon etwas länger wieder auf dem richtigen Weg ist, musste ich Probe lauschen. Hat sich gelohnt! Statt Metal from hell jeder Titel Metal from heaven!
 
Nichts genaues weiß man nicht. Eine Band aus Maryland, ihr einziges Album von 2000. Das zu einer Zeit erschien, als das Genre "Melodic Death Metal" eigentlich schon ausdefiniert war. Falsche Zeit, falscher Ort, quasi. Etwas früher veröffentlicht im Fahrwasser von In Flames oder Dark Tranquility wäre diese CD ein Referenzwerk geworden. Sieben Titel, zwischen acht und neun Minuten Spielzeit zelebriert die Band ihren ureigenen Stil. Keyboards als Fläche im Hintergrund, darüber ein dichtes Flechtwerk aus Gitarre, Bass und Schlagzeug, dass fast schon in progressiven Wassern fischt. Leichter Abzug in der B-Note für den etwas höhenlastigen Klang. Das war es.
 
Die besten Alben verstecken sich in der Röhre. Eher Musik für die dunklen Abendstunden, aber auch bei strahlendem Sonnenschein gut zu hören. Atmospheric/Depressive Black Metal mit dem "Daumen nach oben" Prädikat.
 
Die besten Alben verstecken sich in der Röhre. Eher Musik für die dunklen Abendstunden, aber auch bei strahlendem Sonnenschein gut zu hören. Atmospheric/Depressive Black Metal mit dem "Daumen nach oben" Prädikat.
Na...ja, passt auch gut zum kahlen Rothaargebirge im Siegerland, schreien, weinen, in tiefste Depressionen versinken; Verzweiflung, wie dieser schöne Wald vertrocknet ist, da trösten auch diese riesigen roten Fingerhutfelder nicht wirklich...
 
Formed in 2005 by four addicts to suck the tit of rock for the mere pleasure of doing it. Die YouTube Übersetzung liest sich irgendwieo_O Das ist das spanische Original auf der Bandcamp Seite schon besser : formada por cuatro adictos a succionar la teta del rock por el mero placer de hacerlo.
 
J. E. Frey (site123.me)
Covid19 machte vieles zunichte, aber brachte auch manche sonst vielleicht nicht realisierte Idee zur Umsetzung. Die Neuerer werden an diesem Album das unperfekte, angestaubte bemäkeln. Wer etwas länger im Sektor "Heavy und Metal" aktiv ist, wird das Bemühen des Interpreten anerkennen, die gute alte Zeit zu würdigen. Ohne sich zu verkrampfen. So wie es damals war wird es sowieso nicht mehr. In der Pre-Corona Zeit enstand dieses Album.
 
Alleine der erste Titel ist es wert, dass Album zu besitzen oder als Stream zu hören. So mag ich Black Metal! Kompakt, dicht, garstiger Gesang, aber kein wildes verprügeln armer unschuldiger Instrumente!
 
Alleine der erste Titel ist es wert, dass Album zu besitzen oder als Stream zu hören. So mag ich Black Metal! Kompakt, dicht, garstiger Gesang, aber kein wildes verprügeln armer unschuldiger Instrumente!
Ooch, "La sorcière du bois lunerive" gefällt mir etwas besser, als der "Starter" und "L'étrange clairière: part I "
ist "Epic-Folk" pur, mal hören wie part II ist...flotter, melodischer Beginn, wird durch den sehr tiefen Growler in eine langsame Phase übergeführt, ehe, ja...... der französische Bänkelsänger mit seinen Akkustik Musikern, klar die Blockflöte und der Wandersleut-Chor auch dabei, einsteigt!!!!!!!!!, ja die "Folklore"-Truppe wird dann schnell vom zweiminütigen Ende verdrängt, der Endpunkt ist aber wieder langsam (2-3 Sekunden). " La dernière chevauchee" beginnt im bekannten flotten Tempo, im Hintergrund hört man zunächst klare Rufe, die dann leise zu Growls aber auch Schreien und Screamos werden... jetzt muss ich erst mal den Kater füttern ;)
Beim kurzen "Le sous bois, à trois lieues du château " darf die Folklore-Truppe wieder ran, was sagt Georg dazu?
Echt, sugar! Ein echter Verlust, für nicht-Metal-Hörer, die diesen Song vermutlich niemals hören werden.*
Weiter gehts mit schneller Musik und Screamos, durch aus melodisch, aber auch sehr hektisch; "Passage dans les douves", wird dann aber plötzlich, unvermittelt nach 2 Minuten in eine auch etwa 2minütige Folkphase abgelöst, die letzten zwei Minuten sind dann eine Mischung aus allem mit einem euphorisch schon fast hymnischen Ende.
Last Song "La fronde des anges" beginnt mit einem Kirchenchor, der durch diese schnelle Musik nur noch dunkel (nein, der Chor singt hell) im Hintergrund zu hören ist, die fröhliche Grundstimmung, die beim vorletzten Song begann, bleibt bestehen. Gefühlt fängt ab 54.20 ein neuer, ein Rock -Song an, der aber nach 3 Minuten wieder in diese alte Metal-Geschwindigkeit wechselt und mit dem Chor (eine Sekunde, vielleicht auch zwei) beendet wird.

*ACHTUNG, dies ist kein Metal:
"Le sous bois, à trois lieues du château"

 
Zuletzt bearbeitet:
das war schon ne außergewöhnliche Band.
Das am wenigsten gehörte Album (außer Cold Lake) ist gerade in meiner "Veteranen" Playliste.
Gut dass ich da mal einige Durchläufe nachgeholt habe.

Celtic Frost To Mega Therion
CD, 2017(1986), Re-Release, Remastered, Special Edition, Digipak

  • Celtic Frost: To Mega Therion (CD) - Bild 1
Necromantical Screams
 
Zuletzt bearbeitet:
Gute ausbaufähige Leistung, Gesang und einige Gesangseinlagen der Marke "etwas unüberlegt". Für eine Band die erst seit gut einem Jahr existiert, drücke ich mal beide Augen zu. "Carry on wayward son", einer der Titel von Kansas, als Zweitverwertung, dass muss man sich erstmal trauen.
 
Statt sonniger bella Italia Klänge Norwegische Kälte und Düsternis. Frisch aus den Fjorden, am heutigen Tag, nach 8 Jahre warten, Album Nummer 7. Wobei die ersten sechs irgendwie an mir vorbeigerauscht sind und nicht als Dauerbrenner hängen blieben. Es sei wie es sei. So mag ich Black Metal. Dicht , kompakt, kein sinnloses Getrümmer, eindringlicher Gesang, in allen Titeln nicht immer der(von vielen) in Stein gemeißelten Reinheitslehre der schwarzen Tonkunst folgend. Zu allem "Übel" auch noch eine druckvolle Produktion. Da jammern die Traditionsbewussten Schwarzwurzelfresser.
 
Keiner kann alles kennen. Aber es gibt ja reichliche Nachhilfeunterricht in der Röhre.
It took ten years to record this album between 1996 and 2006. And you can truly hear the nineties in it. Finnen sind nicht die schnellsten :cool:
Organic melding of classic doom, black metal aura, and depressive goth-rock is quite a feat

In der Tat. Hier zu hören

 
Dumm gelaufen. Mit etwas sorgfältiger Recherche hätte man bei der Namenswahl fix gemerkt, dass es 2 weitere Bands gleichen Namens gibt! Eine davon ebenfalls in Göteborg. Egal! Für ein Debüt eine sehr reife Leistung. Melodic/Power Metal vom feinsten! Hammerfall sind dagegen ein lauer

 
Deutsch/Bulgarische/Englische Multikulti Schwarzmalerei. Alles falsch gemacht! Verrat am Black Metal! Die Szene Polizei sieht schwarz! Saubere, druckvolle Produktion, Gitarren die wie Gitarren klingen, ein Schlagzeug das schlägt und nicht wie Dünnpfiff auf Blecheimer klingt, tiefe Töne sind kraftvoll und gut akzentuiert platziert. Dazu ein Sänger, der garstig wie Nachbars Pitbull bellt aber auch gut zu verstehen ist! Geiles Album!
 
Ein lebenslanger Virus, der unheilbar ist, namens Heavy Metal. Der immer wieder neue Mutanten entwickelt und alles andere überlebt. Zweimann Band aus Indiana und ihr neuestes Album. POWER! METAL! TILL THE END!
 
Ich bin schon dankbar einigermaßen fehlerfrei Triangel zu spielen während es Weltweit mehr als genug Einzelmusiker gibt, die ein(oder mehrere Alben) einspielen, wo es nichts zu meckern gibt.
Epic/Melodic Black Metal gibt es hier zu hören
 
Sehr gutes, aber viel kurzes Debüt dieser Band aus den Vereinigten Amerikanischen Emiraten. POWER METAL! Alles drin, alles dran, was ich mag! Erinnert an Judas Priest in früheren Jahren!
 
Die muslimische Metal-Band HAZEEN hat am 10. Juni 2022 ihr Debütalbum „Sovereign Murders“ veröffentlicht.
Über Piranha Records in Kooperation mit der Documenta ist das Album als Vinyl und digital im Vertrieb von !K7 Music erscheinen.
Die Documenta Fifteen findet vom 18. Juni bis 25. September 2022 in Kassel statt. Safdar Ahmed (Sänger und Gitarrist von HAZEEN) ist dort als Künstler und hat eine audiovisuelle Dokumentation über den iranisch-kurdischen Flüchtling und Metal Gitarristen Kazem Kazemi in Australien, ausgestellt.
Im Landesmuseum, Brüder-Grimm-Platz 5 Kassel
Den Live-Auftritt zur Eröffnung mit HAZEEN als Musiker gemeinsam mit Can Yalcinkaya habe ich allerdings verpasst.
Safdar Ahmed kommentiert:
„Für unser erstes Album ‚Sovereign Murders‘ haben wir mit Kian Dayani (Bass und Daf-Trommel) und dem kurdisch-iranischen Metal-Gitarristen Kazem Kazemi zusammengearbeitet, der sechs Jahre lang als Flüchtling im australischen Offshore-Gefangenenlager auf Manus Island festgehalten wurde. Unsere Musik thematisiert das sich ausbreitende Feld von Rassismus, Islamophobie und Bigotterie in der heutigen Welt und setzt sich kritisch mit in der Gesellschaft verankerten Vorurteilen und Angstprojektionen gegenüber Muslimen im Allgemeinen und Flüchtlingen im Besonderen auseinander. Musikalisch verbindet „Sovereign Murders“ die Energie von Underground-Metal mit Elementen orientalischer Perkussion“
 
Die muslimische Metal-Band HAZEEN hat am 10. Juni 2022 ihr Debütalbum „Sovereign Murders“ veröffentlicht.
Über Piranha Records in Kooperation mit der Documenta ist das Album als Vinyl und digital im Vertrieb von !K7 Music erscheinen.
Die Documenta Fifteen findet vom 18. Juni bis 25. September 2022 in Kassel statt. Safdar Ahmed (Sänger und Gitarrist von HAZEEN) ist dort als Künstler und hat eine audiovisuelle Dokumentation über den iranisch-kurdischen Flüchtling und Metal Gitarristen Kazem Kazemi in Australien, ausgestellt.
Im Landesmuseum, Brüder-Grimm-Platz 5 Kassel
Den Live-Auftritt zur Eröffnung mit HAZEEN als Musiker gemeinsam mit Can Yalcinkaya habe ich allerdings verpasst.
Safdar Ahmed kommentiert:
„Für unser erstes Album ‚Sovereign Murders‘ haben wir mit Kian Dayani (Bass und Daf-Trommel) und dem kurdisch-iranischen Metal-Gitarristen Kazem Kazemi zusammengearbeitet, der sechs Jahre lang als Flüchtling im australischen Offshore-Gefangenenlager auf Manus Island festgehalten wurde. Unsere Musik thematisiert das sich ausbreitende Feld von Rassismus, Islamophobie und Bigotterie in der heutigen Welt und setzt sich kritisch mit in der Gesellschaft verankerten Vorurteilen und Angstprojektionen gegenüber Muslimen im Allgemeinen und Flüchtlingen im Besonderen auseinander. Musikalisch verbindet „Sovereign Murders“ die Energie von Underground-Metal mit Elementen orientalischer Perkussion“
Wird gehört. Im schlimmsten Fall brauche ich G G Anderson zur Reinigung der Ohren :cool:
 

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