Hardware (Vinyl, CD usw.) oder / und Software (MP3, Flac usw.)

micha108

Aktives Mitglied
Wenn ich so auf meine Sammlung an Musik schaue, staune ich, was ich alles zur Verfügung hab, auf all den Medien, die heute verfügbar sind. Als Sammler werde ich oft gefragt, warum ich mich mit digital nicht zufrieden gebe. Warum ich sogar Titel oft auf verschiedene Medien vorliegen habe sowohl auf Vinyl als auch auf CD als auch auf digital.

Ich freu mich über die Vinyls im Schrank, die ich z.T. über 40 Jahre habe (auch wenn die Cover nicht mehr mint sind, das Vinyl jedoch meist im mindestens vg Zustand.)

Digital reicht mir oft nicht. Der Vorteil bei Digital ist der schnelle Zugriff. Obwohl ich einen CD-Player habe, der 200 CD aufnehmen kann ( mit all den Optionen wie gruppieren usw.) ist er doch etwas langsamer. Meist nutze ich es eher mit Gesellschaft.

Digital hat für mich auch den Vorteil, auch an Bootlegs zu kommen oder auch Musik zu hören und probieren, die ich nicht als Hardware direkt gekauft hätte. Als ich das erste Mal auf archive.org stiess (Grateful Dead Fans sicherlich bekannt) war es wie ein Paradies für mich ....

Anderseits hatte ich für Jahre eine Sammelwut um es zu haben, habe es oder konnte es nicht mehr hören ... so habe ich irgendwann alles gelöscht, was ich mit Sicherheit ein halbes Jahr nicht mehr gehört habe. Und so eine gewisse Übersichtlichkeit wieder hergestellt.

Manche Boots habe ich mir dann selbst zusammengebastelt, weil ich eben "süchtig" nach Hardware bin. Mein Schatzi hält mich dafür etwas zu extrem. Wobei in Russland meist alles in digitalisierter Form genutzt wird, vor allem über vkontakte, der Austausch geht eben grossartig. Boxen oder Sammel-Editions haben da so gut wie keinen Absatz. Und wer versucht, von russischen Bands Hardware zu bekommen - nicht so einfach ....

Dank der Technik gibt es auch einfache Möglichkeiten, sich von Konzert-DVDs seinen "Bootleg" zu basteln. Als Mac-User brauche ich mal gerade zwei Programme, die Arbeitszeit liegt bei 30 - 40 Minuten maximal ...

Dann gibt es noch Soundcloud und Bandcamp. Bei Bandcamp kann man vieles Tolles finden und ist für mich auch eine gute Plattform, das Musiker ihre Kunst zur Verfügung stellen und auch vertreiben können, die weniger massentauglich und profitabel sind ...

Man hat auch einen Zugang zu Musik, die als Hardware limitiert sind und man vielleicht teuer unter Umständen bekommen kann. Das ging mir z.B. bei A Perfect Circle live - Echo and Stone so ..

Das sind nur so ein paar Gedanken als Ansatz. Da wäre dann ja auch noch YouTube mit der Möglichkeit zu downloaden usw. usw ....

Was denkt ihr - gibt es mehr da draussen, die darüber z.T auch zuweilen "verwirrt" sind ?
 

Gast 1

Guest
Ich halte die Verwirrung bei mir in Grenzen. Hab vor Jahren mal ne Menge gedownloadet, aber gemerkt, ich vergesse, dass ich das habe. Was ich nicht physisch habe rutscht mir durchs Hirn, hat anscheinend also einfach nicht die Bedeutung für mich. Da simma wieder bei Herz versus Kopfmensch, wie ich grad bei Genesis geschrieben habe.

Digital find ich auch wunderbar für diverse Bootlegs, da isses okay. Archive.org kenn ich als Deadhead natürlich, aber nutze ich praktisch nie, weils von den Dead wahnsinnig viel auf physischem Tonträger gibt.

Mal den einen oder anderen Song von der Tube holen, das mach ich auch. Aber nur bei Alben die ich nie als CD kaufen werde, weil mir halt nur der eine oder die beiden Songs da gefallen dann. Solche Einzelsongs hab ich mir dann schon auch mal gekauft, aber auch das ist abzählbar wieviele und wenn ich gekaufte Songs dann nicht zu ner CD zusammenstelle und mir ein eigenes Cover dazu mache, vergesse ich auch die wieder.

Bands die etwas nur digital anbieten interessieren mich überhaupt nicht. Digital zum Kennenlernen, ja, zum Haben nein.

Und ich muß Dinge haben um eine Beziehung dazu herstellen zu können, sonst müsste ich ja mit allem was mich in dieser Welt irgendwo umgibt eine Beziehung eingehen und das wär mir ein bisserl zu viel :)

Ich glaub das ist einfach so ein bisserl wie beim Sex. Hast du lieber eine nackte Frau in deinem Arm oder Bildchen auf dem PC-Schirm? Die Antwort da ist klar für mich und so gehts mir bei Musik auch. Ich brauchs physisch.

Mein Leben ist aber auch generell nicht darauf ausgerichtet wie praktisch etwas ist, weil ich mir nicht vorstellen kann mal auf dem Totenbett zu liegen und zu stammeln "wenigstens war alles praktisch und ich habs optimal auf den Punkt ausgenutzt". Da werd ich sicher an all das Schöne denken, das ich und das mich berühren durfte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann das für mich relativ kurz und schmerzlos halten. Mich interessiert nur der physikalische Tonträger, egal ob CD, Vinyl, Tape oder Tonband. Die optische, haptische und klangliche Ästhetik sind für mich maßgeblich. Bei allen anderen Formen - und mögen sie noch so praktisch sein - leidet für mich erheblich die Wertigkeit.

Man sieht das heute sehr schön bei vielen (jungen) Leuten, die mit einem klassischen Tonträger nichts mehr anfangen können. Die haben auch keine Geduld mehr, sich eine Platte am Stück anzuhören.

Stattdessen 40.000 Dateien auf dem MP3-Player oder dem USB-Stick. Die wissen nicht, was sie da gerade hören und es interessiert sie auch gar nicht wirklich. Da besteht Musik lediglich als komprimierter Datenmüll, als Wegwerfprodukt.

Möglichst kostenlos runtergeladen und auch jederzeit löschbar. Da ist das Gefühl für Musik als Wert völlig verlorengegangen.

Das ist absolut keine Option für mich, nicht mal im Traum. Ich finde sowas einfach nur traurig.

Natürlich zieh ich mir auch mal was von youtube, um mir meine eigenen CDs fürs Auto zu brennen, aber das handelt sich dann genau wie bei @Vertigo nur um bestimmte Songs bzw. um Sachen von denen ich mir sicher bin, dass ich sie mir irgendwann noch als "echten" Tonträger kaufen werde.

Da führt für mich auch absolut kein Weg dran vorbei. Musik, die ich liebe, will ich in der entsprechenden Form in Händen halten und nicht nur als anonymen Datensatz auf irgendeiner Playlist parken.

Mit Fotos ist mir das in vergleichbarer Weise ganz massiv aufgefallen: Natürlich sind Digitalkameras superpraktisch. Leicht, handlich, überall mit hinzunehmen, meistens sehr gute Bildqualität und das Ergebnis ist sofort zur Hand, ohne größeren Aufwand. Man kann auch direkt bearbeiten, löschen etc.

Aber: Am Ende hat man 100.000 Bilder auf der Festplatte, die man sich nie wieder anguckt, die nur Speicherplatz wegnehmen und am Ende gelöscht werden. Auch da ist das Gefühl für die Wertigkeit verloren gegangen.

Früher waren Fotos was besonders, besaßen einen anderen Stellenwert. Ein Rollfilm verfügte nur über 24 oder 36 Bilder und kostete Geld, ebenso war das anschließende Entwickeln aufwendig und teuer. Da überlegte man sich vorher viel genauer was man tat und machte sich beim fotografieren mehr Gedanken, denn man mußte schließlich für alle entwickelten Bilder bezahlen. Auch für jene, die nix geworden waren.

Man holte die Bilder vom Entwickeln ab, öffnete voller Spannung die Fototasche und hoffte, dass alle Bilder geglückt waren und die schönsten klebte man dann liebevoll in ein Fotoalbum. Von dieser Kultur sind wir mittlerweile auch weit entfernt. Also ganz ähnlich.
 

Gast 1

Guest
Früher waren Fotos was besonders, besaßen einen anderen Stellenwert. Ein Rollfilm verfügte nur über 24 oder 36 Bilder und kostete Geld, ebenso war das anschließende Entwickeln aufwendig und teuer. Da überlegte man sich vorher viel genauer was man tat und machte sich beim fotografieren mehr Gedanken, denn man mußte schließlich für alle entwickelten Bilder bezahlen. Auch für jene, die nix geworden waren.
Empfinde ich ganz genauso. Wir haben ne digitale Kompaktkamera und sowohl meine Frau als auch ich noch eine analoge Kamera. Die digitale ist dabei wenn wir bei irgendnem Geburtstag eingeladen sind oder ähnlichem. Man knipst, man betrachtet sofort, man archivierts auf dem PC und man vergissts.

Wenn ich mal mit der analogen losziehe um bewusst Fotos zu machen - ich liebe es einen anderen Blickwinkel auf Dinge des Alltags und in meiner Stadt zu haben, versuche da mittels Foto das was es ist zu verfremden, so dass man dann beim Bild nicht unbedingt sofort weiß, was das eigentlich war mal nur als Beispiel - wenn ich also sowas fotografieren will, dann nehm ich strikt nur den analogen. Weil ich da durchschaue auf das was mir durch den Kopf geht und dann genau überlege krieg ich das so hin, lohnt sich das wirklich und dann lass ich mir Zeit und mach das. Und nicht gleich mal 10mal dasselbe Bild damits auch sicher was wird, denn sonst wär schon ein Drittel Film verbraucht. Man ist einfach viel viel viel bewusster beim analogen Fotografieren und das gibt mir hundertmal mehr als die lustigen, schnell geknipsten, schnell vergessenen digitalen Schnappschüsse.

Auch mag ichs nicht, dass mir beim digitalen ja nix mehr misslingen muß, da man es ja sofort sieht und löscht. Grade meine Frau z.B. hat ein Talent dafür beim analogen etwas zu fotografieren, wo man dann beim betrachten auf den ersten Blick meint "oh verwaschen, ging schief" und dann auf einmal je länger man es betrachtet erkennt, das Bild hat eine eigene Ästhetik nun, eine Schönheit, die sie bewusst so gar nicht hinbekommen hätte. Ist natürlich nicht immer so, aber doch oft genug, als dass wir nun schon neugierig sind ob ihr wieder ein Bild "mißlungen" ist.
 

micha108

Aktives Mitglied
Man sieht das heute sehr schön bei vielen (jungen) Leuten, die mit einem klassischen Tonträger nichts mehr anfangen können. Die haben auch keine Geduld mehr, sich eine Platte am Stück anzuhören.

Stattdessen 40.000 Dateien auf dem MP3-Player oder dem USB-Stick. Die wissen nicht, was sie da gerade hören und es interessiert sie auch gar nicht wirklich. Da besteht Musik lediglich als komprimierter Datenmüll, als Wegwerfprodukt.

Möglichst kostenlos runtergeladen und auch jederzeit löschbar. Da ist das Gefühl für Musik als Wert völlig verlorengegangen.

Ich behaupte mal ganz frech, dass wir da einer Sichtweise sind ;). Da ich da immer noch meinen Idealismus habe, frage ich mal ganz dreist, wie ihr denn diese Werte weitergebt. Oder die Erfahrung? Nach dem Motto, wenn es ihnen keiner zeigt, wie sollen sie es wissen/kennenlernen.

Kleine Anekdote dazu, wo ich heute noch staune, welche Wirkung eine Ursache haben kann: Irgend eine Abend, Sohnemann hatte ein paar Kumpels da und es wurde eine bierfreudige Laune. Irgendwann tauchte die Frage auf, wie wir früher Parties machten und ich erzählte ihnen wie man mit zwei Plattenspieler und Singles (1) die musikalische Unterhaltung vornahm. Da ich ja noch Single´s habe - vor allem Alice Cooper - gingen wir in mein Zimmer und die wollten dann die Singles auflegen. All das Zeugs AC, Uriah Heep, Deep Purple, Slade, Gary Glitter ....

Die fanden das so "geil", dass sie das wiederholen wollten - und so kam es, dass auch über Musik generell gesprochen wurde. Das ging dann sehr schnell dahin, dass einmal wöchentlich Sohnemann Musik-Parties machte (meist waren dann so 15 - 20 da) und man fing an, Musik vorzustellen. Ein oder zwei machten dann Playlists, die Regel dazu war, nicht zu hüpfen sondern die Lieder zu Ende zu hören .... Daraus folgte eine netter Austausch der Stile. Dann kamen auch meine Altergenossen dazu und es gab: Musikabende.

Der Effekt war, dass der Wert der Kunst/Musik sich änderte und vieles nicht mehr sinnlos runter geladen wurde, sondern in welcher Form auch immer gekauft wurde ....:)
 

Gast 1

Guest
Da ich da immer noch meinen Idealismus habe, frage ich mal ganz dreist, wie ihr denn diese Werte weitergebt. Oder die Erfahrung? Nach dem Motto, wenn es ihnen keiner zeigt, wie sollen sie es wissen/kennenlernen.
Da bin ich ganz bei dir, leider mangelts mir an Gelegenheit. Kinder haben wir keine, Freunde und Bekannte mit Kindern in einem Alter wo sowas für die interessant wäre auch nicht. Entweder sind sie eh schon älter (die Regel) oder noch zu klein.

Find ich aber schön, was du da erzählt hast, so sollte das auch sein, das Feuer weiterreichen, die Neugier wecken, den Horizont erweiteren helfen, ein Wertegefühl entstehen lassen dadurch
 
Ich habs ja irgendwo schon mal nebenbei erwähnt glaube ich...meine beiden Töchter wachsen einfach damit auf, das muß ich denen gar nicht auf Zwang eintrichtern. Die erleben meinen bzw. unseren Umgang mit Musik und absorbieren das. Das ist quasi ein automatischer Prozess, den ich gar nicht bewußt forcieren muß.

Der Umgang mit physischen Tonträgern und die Haltung dazu wird für sie als Selbstverständlichkeit wahrgenommen und entsprechend entwickelt sich das dann, was u.a. dazu führt, dass die beiden sich mittlerweile CDs oder Platten zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünschen.
 

Gast 1

Guest
Ich habs ja irgendwo schon mal nebenbei erwähnt glaube ich...meine beiden Töchter wachsen einfach damit auf, das muß ich denen gar nicht auf Zwang eintrichtern. Die erleben meinen bzw. unseren Umgang mit Musik und absorbieren das. Das ist quasi ein automatischer Prozess, den ich gar nicht bewußt forcieren muß.

Der Umgang mit physischen Tonträgern und die Haltung dazu wird für sie als Selbstverständlichkeit wahrgenommen und entsprechend entwickelt sich das dann, was u.a. dazu führt, dass die beiden sich mittlerweile CDs oder Platten zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünschen.
Fragen die auch mal warum dir die eine oder andere Platte viel bedeutet, wollen die da die Zusammenhänge wissen?
 
Das fängt jetzt langsam an. Das erste, was einen erreicht, ist ja normalerweise immer die Musik. Ist bei den beiden nicht anders. Die öffnet die Tür zu Deinem Herzen.

Zumindest die ältere will jetzt aber allmählich auch Hintergründe erfahren und stellt schon mal die eine oder andere konkretere Frage.
 
Ich gebe aber zu, dass ich dafür manchmal gedanklich umschalten muß, denn mit einem Erwachsenen darüber fachzusimpeln ist was anderes, als es einem Kind verständlich zu erklären. :)
 

Gast 1

Guest
Ich gebe aber zu, dass ich dafür manchmal gedanklich umschalten muß, denn mit einem Erwachsenen darüber fachzusimpeln ist was anderes, als es einem Kind verständlich zu erklären. :)
aber auch spannend, stell ich mir vor, eben weil du ne ganz andere Herangehensweise haben mußt. Und weil Dinge, Begebenheiten, Begriffe die für uns selbstverständlich sind, ja nicht in der Sprache deiner Kinder vorkommen auch.
 
Das ist schon eine gewisse Herausforderung mehr oder weniger, vor allem wenn dann manchmal völlig unerwartete Fragen kommen, mit denen man nicht gerechnet hat oder mit denen man sich vielleicht auch noch nie so auseinandergesetzt hat. Fragen, wo man dann als erstes überrascht entgegnet: "Wie kommst Du denn jetzt darauf ?".

Man möchte es ja auch so plausibel und eben kindgerecht wie möglich darlegen und trotzdem fragt man sich dann insgeheim manchmal, ob das jetzt gerade eine für das Kind nachvollziehbare Antwort war. Vor allem, wenn man wie ich dazu neigt, bisweilen zu verkopft und zu sehr um die Ecke zu antworten. Man will ja andererseits aber auch nicht in Idiotensprache verfallen. Also, spannend ist es auf jeden Fall. :)
 

BRAIN

Mitglied
Tonträger sind die Grundlage meiner Musik-Leidenschaft.
Sicher steht die Musik im Vordergrund aber ohne das sammeln, sortieren, beurteilen etc. der Scheiben wäre da weniger Herzblut drin.
Es stecken inzwischen über 30 Jahre in der Sammlung und es ist ein Bestandteil meines Lebens.

Das war nicht immer so.
In den 90ern bin ich bereits auf den MP3 Zug aufgesprungen.
Das war schon ein ziemlicher Aufwand und die Datenmengen explodierten.
Ich habe ganze Alben gerippt und dann auf CDRs gebrannt.
Da war auf einer CDRs ca. 15 Alben drauf und bald hatte ich 100 CDRs dastehen.
Dann kamen noch die MP3 Alben von Kumpels dazu.
Um zu überblicken wo was drauf ist habe ich eine Excel-Liste getippt, über 2000 Einträge.
Dazu kam noch die dämliche Idee alle CDs zu verkaufen und die wirklich guten Sachen wieder auf LPs umzustellen.
Das führte zum Teil zu verkäufen -Ebay kam gerade groß raus- die ich bereut habe.
Nun gut, es kam bald die Erkenntnis, dass ich diese MP3s nie abspielen würde.
Inzwischen spielen bei mir MP3s keine Rolle mehr -war pure Zeitverschwendung!

Was heute noch in Frage kommt sind hin und wieder Youtube-Clips und dann noch Streamming via Spotify.
Wichtig sind mir aber nur LPs, CDs, DVDs, BRs und Singles.
Ich bin also kein Nostalgiker und höre auch moderne BluRays.
 

Roller-Rocker

Aktives Mitglied
Bei mir gibt es beides gleichberechtigt nebeneinander, sowohl CDs (ein paar Vinyls) als auch MP3.
Zuhause höre ich ausschließlich CDs (Radio natürlich auch), außer die Sachen, die ich auf dem Rechner habe und ab und zu im Hintergrund im Winamp laufen lasse.
Unterwegs, im Zug, oder wie letzte Woche im Krankenhaus, bin ich froh, einen ordentlichen MP3- Player zu haben, den man auch mit bis zu 64 GB erweitern kann.
Da kommt es mir auch nicht so auf die Feinheiten in den Musikstücken an wie daheim.Vielleicht werde ich in den kommenden Jahren wieder ein paar frühere Sachen als Schallplatte kaufen, mal sehen.
Doch dazu müsste ich auch einen ordentlichen Plattenspieler haben. Der wird irgendwann hier mal Gegenstand eines Threads werden (Kaufempfehlung).:)
 

Gast 2

Guest
Na ja, soooo viel anderes kann ich auch nicht unbedingt beisteuern. Aber wohl ein bißerl:

Aufgewachsen mit Cassetten, Tonband, Singles und LPs ging das sehr rasch über auf "nur noch LPs". Musik anhören, tolle Cover angucken und Sammeln ---> 3 Dinge brauchts gemeinsam. Ohne eines dieser 3 Dinge wäre alles nix Halbes und nix Ganzes gewesen - und das ist es im Grunde genommen bis heute nicht.
Als dann die CDs aufkamen, fuhr ich recht lange zweigleisig: Vinyl und CDs. Aber das war a) sehr teuer und b) ebenso sehr platzraubend. Ergo habe ich mich irgendwann
entschlossen (bzw. bin auch mächtig entschlossen worden :)), alle LPs, alles Vinyl zu verschenken und zu verkaufen. Tja, das ging echt ratzefatze und weg waren die Platten ...
Aktuell habe ich nur noch CDs. Fertig. Nix aus dem Netz, dem PC, MP3, von Sticks & Stacks oder ähnlichem (zumal ich von dem ganzen Technik-Kram sehr, sehr wenig Ahnung
habe).
Nur komme ich nicht daran vorbei, mir immer wieder mal LPs "zuzulegen" ...

Bei meinen Kinners ist das recht unterschiedlich. Bei meinem Vinyl-Freak-Sohnemann ist meine ganze komplette super Anlage gelandet. Also ist die noch vorhanden. Prima !
Die anderen, soweit auch Musik-Freaks, fahren überwiegend entweder auf CDs ab - oder nutzen all den technischen Kram, der angeboten wird. Also eigentlich bunt verteilt.

Eines ist ihnen und mir allerdings gemeinsam: Die ganz große Leidenschaft bei all dem, was wir mit der Musik "anfangen" (Hören, Sammeln etc.) !! Und das finde ich nun wirklich toll. Außerdem machen 2 meiner Söhne selbst Musik - wenn auch ganz und gar nicht "meine" Mucke !!
 

micha108

Aktives Mitglied
Doch dazu müsste ich auch einen ordentlichen Plattenspieler haben. Der wird irgendwann hier mal Gegenstand eines Threads werden (Kaufempfehlung).:)
Es ist tatsächlich so, dass die Plattenspieler der Mitte 80er technisch am Höhepunkt waren. Meist bekommt man diese (gebraucht) für kleines Geld. Auch das Zubehör, wie z.B. Tonabnehmer, kann man auch heute für nicht allzu teuer bekommen.

Ich selber habe nach wir vor meinen Denon DP 30 L und nie das Bedürfnis gehabt, ein neues Gerät zu besorgen, weil für mich gut genug.

Du kannst auch mal nach Thorens und Luxman schauen ....
 

micha108

Aktives Mitglied
Als dann die CDs aufkamen, fuhr ich recht lange zweigleisig: Vinyl und CDs. Aber das war a) sehr teuer und b) ebenso sehr platzraubend. Ergo habe ich mich irgendwann
entschlossen (bzw. bin auch mächtig entschlossen worden :)), alle LPs, alles Vinyl zu verschenken und zu verkaufen. Tja, das ging echt ratzefatze und weg waren die Platten ...

Aktuell habe ich nur noch CDs. Fertig. Nix aus dem Netz, dem PC, MP3, von Sticks & Stacks oder ähnlichem (zumal ich von dem ganzen Technik-Kram sehr, sehr wenig Ahnung
habe).
Das war bei mir ähnlich. Im CD-Wahn habe ich auch meine Vinyls (bis auf so 100 ) weg gegeben und könnte mir in meinen Allerwertesten beissen :confused:.

Streamingdienste wie Spotify nutze ich gar nicht - da fehlt mir was. mp3/flac nutze ich für unterwegs oder fürParties. Oder wenn es nix anderes von den Gruppen gibt. Auf Bandcamp hab ich schon so einiges gefunden, was es als Hardware nicht gibt oder Bootlegs ...
 

Roller-Rocker

Aktives Mitglied
Das war bei mir ähnlich. Im CD-Wahn habe ich auch meine Vinyls (bis auf so 100 ) weg gegeben und könnte mir in meinen Allerwertesten beissen
Im CD-Wahn wars bei mir nicht, dafüe gingen auf Feten einige kaputt, ein paar wurden geklaut (Westplatten waren heiß begehrt), ein paar hatte ich verkauft.
Nun will ich mir (irgendwie und -wann) einen kleinen Grundstock an Platten wieder aufbauen.
Wenn das liebe Geld nicht wäre...und ich spare ja auch noch auf was anderes.:D
 

Catabolic

Alter Hase
Leider habe ich keinen passenden Thread gefunden für meine Frage an Euch, darum hab ich das jetzt mal hier reingestellt. Ich hoffe, dass mir Jemand von Euch weiterhelfen kann. Ich suche nämlich verzweifelt etwas zu kaufen, was es anscheinend kaum mehr gibt im Einzelhandel. Da ich sehr gerne eigene Sampler für mich zusammenstelle, benötige ich öfters mal CD-Jewel Cases für zwei CDs, aber die dünnen, nicht die dicken Boxen. Das Problem dabei ist, dass es heute im freien Handel kaum noch qualitativ gute Doppel-Jewel Cases gibt. Sie sind billigst hergestellt, klemmen beim aufklappen und beschädigen dabei nicht selten das Einlegeblatt (Inlay Card). Deshalb meine FRage an Euch: Wisst Ihr, wo man noch die guten, von innen nach aussen aufklappbaren Doppel-Jewel Cases (Industriestandard!) als Privatperson ordern kann ? Ich finde nur noch diese billigen, nach aussen aufklappbaren Schachteln.

Zum Vergleich: Links, das was es überall gibt - rechts: das, was ich suche.

Bin für jeden Tipp dankbar. :)

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Jester.D

Aktives Mitglied
Da ich sehr gerne eigene Sampler für mich zusammenstelle, benötige ich öfters mal CD-Jewel Cases für zwei CDs, aber die dünnen, nicht die dicken Boxen. Das Problem dabei ist, dass es heute im freien Handel kaum noch qualitativ gute Doppel-Jewel Cases gibt. Sie sind billigst hergestellt, klemmen beim aufklappen und beschädigen dabei nicht selten das Einlegeblatt (Inlay Card).
Ah, ein Leidensgenosse. Ich suche auch. Hab zwar noch einen kleinen überschaubaren Vorrat aus "guten alten Zeiten", aber für die Zukunft benötige ich noch mehr. Habe bei Saturn, Media Markt etc gestöbert, aber nur diesen billigen Mist gefunden. Online sieht es auch nicht besser aus. Sorry. Da hilft nur weitersuchen...
 

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