Geile Mucke aus den 90ern!

stellar80

Alter Hase
Doch, es gibt einen: der Grunge machte den Rock kaputt. Ganz platt jetzt. Ich wurde nie richtig warm mit diesem Hype... und ich war wirklich mittendrin! Klar, die Nevermind von Nirvana und die Ten von Pearl Jam waren echt gut. Aber Bands wie Green Day, Ugly Kid Joe etc. haben mich nie erreicht. Ich habe dann eher in Richtung Mittelalter Rock und die deutsche Gothic Szene geschielt. Das war was Neues, oder eben anderes. Und ich habe bewusst den Härtegrad nach oben geschraubt. Die 90ger waren mit ein Grund, sich für Dream Theater, Queensryche und Co zu entscheiden. Und ich habe mir alte Sachen wie Uriah Heep, Jethro Tull, etc. besorgt.
Green Day und Ugly Kid Joe als Grunge zu bezeichnen ist aber auch abenteuerlich :confused:
 

Georg

Alter Hase
Auch eher Grunge, wobei ich auch nicht weiß was "Alternative Rock" sein soll, hatte Mark Lanegans Screaming Trees in den 90ern seine Höchstphase, die dann 2000 mit der Auflösung der Band ein abruptes Ende nahm, bzw der Startschuss für Mark Lanegans Solokarriere war. (aktuell ist gerade sein Album "Straight songs of Sorrow" rausgekommen)
Vom 92er Album Sweet Oblivion, (Mark Lanegan am Mikro), der Song "Nearly lost you":
 
Zuletzt bearbeitet:

stellar80

Alter Hase
Auch eher Grunge, wobei ich auch nicht weiß was "Alternative Rock" sein soll, hatte Mark Lanegans Screaming Trees in den 90ern seine Höchstphase, die dann 2000 mit der Auflösung der Band ein abruptes Ende nahm, bzw der Startschuss für Mark Lanegans Solokarriere war. (aktuell ist gerade sein Album "Straight songs of Sorrow" rausgekommen)
Vom 92er Album Sweet Oblivion, (Mark Lanegan am Mikro), der Song "Nearly lost you":
Hm.. also hier wird ja mit den abenteuerlichsten Genres um sich geworfen... da wundert es mich schon ein wenig, dass man gerade mit dem Begriff "Alternative" (Rock) nichts anfangen kann o_O Aber gut... Wikipedia ist dein Freund:

"Die Bezeichnung Alternative Rock kam in den späten 1970er Jahren auf und bürgerte sich in den frühen 1990er Jahren ein als Oberbegriff für mehrere Varianten jenseits bis dahin üblicher Strukturen der Rock- und Popmusik. Dementsprechend ordnet sich Alternative Rock der Sammelbezeichnung Alternative unter. Gebraucht wird für viele entsprechende Interpreten heute auch der Begriff Indie-Rock (von engl. independent, „unabhängig“), der allerdings ursprünglich dadurch abgegrenzt war, dass er sich auf Interpreten mit Verträgen bei Independent-Labels bezog, Alternative Rock dagegen auf Interpreten mit hoch dotierten Plattenverträgen und breiter Vermarktungsmöglichkeit. Allerdings richteten Major-Labels Subunternehmen ein oder kauften bestehende kleine Plattenfirmen auf. Die Begriffe Independent und Indie-Rock verloren dadurch an Bedeutung und wurden durch den Begriff Alternative zuerst ergänzt, später nahezu ersetzt.[1] Daher gilt Indie-Rock heute zumeist als Unterform des Alternative Rock...."
 

Fenimore

Aktives Mitglied
Hm.. also hier wird ja mit den abenteuerlichsten Genres um sich geworfen... da wundert es mich schon ein wenig, dass man gerade mit dem Begriff "Alternative" (Rock) nichts anfangen kann o_O Aber gut... Wikipedia ist dein Freund:

"Die Bezeichnung Alternative Rock kam in den späten 1970er Jahren auf und bürgerte sich in den frühen 1990er Jahren ein als Oberbegriff für mehrere Varianten jenseits bis dahin üblicher Strukturen der Rock- und Popmusik. Dementsprechend ordnet sich Alternative Rock der Sammelbezeichnung Alternative unter. Gebraucht wird für viele entsprechende Interpreten heute auch der Begriff Indie-Rock (von engl. independent, „unabhängig“), der allerdings ursprünglich dadurch abgegrenzt war, dass er sich auf Interpreten mit Verträgen bei Independent-Labels bezog, Alternative Rock dagegen auf Interpreten mit hoch dotierten Plattenverträgen und breiter Vermarktungsmöglichkeit. Allerdings richteten Major-Labels Subunternehmen ein oder kauften bestehende kleine Plattenfirmen auf. Die Begriffe Independent und Indie-Rock verloren dadurch an Bedeutung und wurden durch den Begriff Alternative zuerst ergänzt, später nahezu ersetzt.[1] Daher gilt Indie-Rock heute zumeist als Unterform des Alternative Rock...."
Da steh' ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!
Heiße Magister, heiße Doktor gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr'
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Schüler an der Nase herum –
Und sehe, daß wir nichts wissen können!

Johann Wolfgang von Goethe

P. S. gilt für jede hier diskutierte Schubladen-Definition :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:

The Wombat

Mitglied
Hm.. also hier wird ja mit den abenteuerlichsten Genres um sich geworfen... da wundert es mich schon ein wenig, dass man gerade mit dem Begriff "Alternative" (Rock) nichts anfangen kann o_O Aber gut... Wikipedia ist dein Freund:

"Die Bezeichnung Alternative Rock kam in den späten 1970er Jahren auf und bürgerte sich in den frühen 1990er Jahren ein als Oberbegriff für mehrere Varianten jenseits bis dahin üblicher Strukturen der Rock- und Popmusik. Dementsprechend ordnet sich Alternative Rock der Sammelbezeichnung Alternative unter. Gebraucht wird für viele entsprechende Interpreten heute auch der Begriff Indie-Rock (von engl. independent, „unabhängig“), der allerdings ursprünglich dadurch abgegrenzt war, dass er sich auf Interpreten mit Verträgen bei Independent-Labels bezog, Alternative Rock dagegen auf Interpreten mit hoch dotierten Plattenverträgen und breiter Vermarktungsmöglichkeit. Allerdings richteten Major-Labels Subunternehmen ein oder kauften bestehende kleine Plattenfirmen auf. Die Begriffe Independent und Indie-Rock verloren dadurch an Bedeutung und wurden durch den Begriff Alternative zuerst ergänzt, später nahezu ersetzt.[1] Daher gilt Indie-Rock heute zumeist als Unterform des Alternative Rock...."

Da steh' ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!
Heiße Magister, heiße Doktor gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr'
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Schüler an der Nase herum –
Und sehe, daß wir nichts wissen können!

Johann Wolfgang von Goethe
Ich möchte es mal so ausdrücken / darstellen: ----->
....sorry, stellar 80
 

The Wombat

Mitglied
Die 90er sind für mich mit das schlimmste Musikjahrzehnt mit der ganzen Kirmes-Disco, EuroDance und Schnulli-Techno.
Ah herrjeh..... :D
Alannah Myles brachte ihr erstes Album raus, Wilson Philips auch. Tanita Tikaram glänzte mit "The Sweet Keeper", The Mission schmissen "Carved In Sand" auf den Markt.
In Sachen "Rock / Pop" (ob das jetzt alles "alternativ" ist, sei mal dahingestellt) war dieses Jahrzehnt ein sehr sehr buntes. Deine geliebten Bon Jovi rockten die Stadien mit "Keep The Faith"
Annie Lennox, Simple Minds, Heather Nova. Der Blues lebte auf, ich könnte dir Dutzende von Bands / Musikern / Musikerinnen aufzählen, die dieses Jahrzehnt zu einem musikalischen Kaleidoskop machten.
Tot geglaubte Jungs wie The Eagles lieferten mit "Hell Freezes Over" ein tolles Album ab.
Und ja.....einer unserer dollsten Komponisten, Songwriter und Musiker (Dieter Bohlen) gelang mit Blue System endlich die lange herbeigesehnte Weiterentwicklung gegenüber Modern Talking....ein Meilenstein intellektuell anspruchsvoller Popmusik. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:

Catabolic

Aktives Mitglied
Ah herrjeh..... :D
Alannah Myles brachte ihr erstes Album raus, Wilson Philips auch. Tanita Tikaram glänzte mit "The Sweet Keeper", The Mission schmissen "Carved In Sand" auf den Markt.
In Sachen "Rock / Pop" (ob das jetzt alles "alternativ" ist, sei mal dahingestellt) war dieses Jahrzehnt ein sehr sehr buntes. Deine geliebten Bon Jovi rockten die Stadien mit "Keep The Faith"
Annie Lennox, Simple Minds, Heather Nova. Der Blues lebte auf, ich könnte dir Dutzende von Bands / Musikern / Musikerinnen aufzählen, die dieses Jahrzehnt zu einem musikalischen Kaleidoskop machten.
Tot geglaubte Jungs wie The Eagles lieferten mit "Hell Freezes Over" ein tolles Album ab.
Und ja.....einer unserer dollsten Komponisten, Songwriter und Musiker (Dieter Bohlen) gelang mit Blue System endlich die lange herbeigesehnte Weiterentwicklung gegenüber Modern Talking....ein Meilenstein intellektuell anspruchsvoller Popmusik. :cool:
Das ist aus meiner Sicht eben immer das Problem: Schaut man zurück, erinnert man sich an die "Hits". Leider sind alle alternativen Pop- und Rockbands der 90er, bis auf die immer wieder Genannten und kommerziell Erfolgreichen, längst vergessen. Sogar stildefinierende Bands wie etwa die Happy Mondays kennt man heute kaum noch, die in den 90er Jahren in aller Munde waren, wenn auch nur für eine relativ kurze Zeit. Und schliesslich waren die 90er Jahre ja auch die 'Unplugged'-Jahre, die ebenso genrebildend waren und heute kaum noch beachtet werden, weil halt eben inzwischen sehr viele Musiker und Bands ein akustisches Album veröffentlicht haben.
 

Jester.D

Aktives Mitglied
@The Wombat: Okay, ja es war schön bunt. Etwas zu bunt für meinen Geschmack, aber seis drum. Ist ja nur meine Meinung. Grunge und Alternativrock (wasimmerdasist) sind weitestgehend an mir vorbeigegangen. Aber ich habe wie du weißt mit dem Kauf der BRAVO Hits angefangen, weil ich damit damals einen guten Draht zu meinen (noch) musikinteressierten Schülern hatte. Ja, gabs damals noch. Postersammler, CD- und MC-Käufer in Schülerkreisen. Sogar Fangruppen - ich hatte mal eine starke The Cure-Anhängerschaft und eine Depeche Mode-Fangruppe. Frisuren und Klamotage inklusive. War lustig, aber mit denen konnte man arbeiten. Da konnte ich sogar mit den 9ern Leningrad von Billy Joel singen. Zurück zu den BRAVO Hits - da habe ich ja dann fast das ganze Elend kennengelernt. Das hat mich auch sehr geprägt wie ich zugeben muss, zumal einige meiner Lieblinge keine übermäßig guten Platten am Start hatten. Und Keep The Faith ist für mich so ziemlich das schlechteste Bon Jovi-Album. Nuja.

Ich nehme das aber mal zum Anlass, um nach "verborgenen Schätzen" im Regal zu suchen. Da ist mir bei dir auf der vorletzten Zeile ein Name ins Auge gesprungen... :cool:
 

Georg

Alter Hase
Na..ja, Tool, A perfect circle, Deftones passen dann wohl auch nicht in diese Schublade und die R.I.O- Scheiben (z.B. Cassiber, Guapo) vermutlich erst recht nicht...
Eher sowas? Von 1995:
 
Zuletzt bearbeitet:

Jan

Aktives Mitglied

@stellar80 : rechnest du The Cranberries zum Alternative? Würde sie ungern dem Britpop zurechnen.
Und gleichzeitig ein R.I.P. für Dolores O‘Riordan.
def. Alternative würde ich sagen... Mit BritPop haben die Cranberries mal gar nichts am Hut! Bin tatsächlich ein kleiner Fan-Boy von denen gewesen und Jaaa: ein R.I.P. auch von mir! War eine großartige Frau und Sängerin :(
 

Fenimore

Aktives Mitglied
def. Alternative würde ich sagen... Mit BritPop haben die Cranberries mal gar nichts am Hut! Bin tatsächlich ein kleiner Fan-Boy von denen gewesen und Jaaa: ein R.I.P. auch von mir! War eine großartige Frau und Sängerin :(
Dann zu Gedenken an Dolores. Hab die Band 2009 oder 2010 in Zürich gesehen.
 

The Wombat

Mitglied
Das ist aus meiner Sicht eben immer das Problem: Schaut man zurück, erinnert man sich an die "Hits". Leider sind alle alternativen Pop- und Rockbands der 90er, bis auf die immer wieder Genannten und kommerziell Erfolgreichen, längst vergessen. Sogar stildefinierende Bands wie etwa die Happy Mondays kennt man heute kaum noch, die in den 90er Jahren in aller Munde waren, wenn auch nur für eine relativ kurze Zeit. Und schliesslich waren die 90er Jahre ja auch die 'Unplugged'-Jahre, die ebenso genrebildend waren und heute kaum noch beachtet werden, weil halt eben inzwischen sehr viele Musiker und Bands ein akustisches Album veröffentlicht haben.
Ohne dir zu nahe treten zu wollen....aber wir sind ja (u.a.) hier, um zu dischputieren. ;)

Das, was Du schreibst, liest sich für mich eine Spur zu sehr nach "alternativ = toll bis supertoll" und "Hits....na ja, ließ sich wohl nicht vermeiden = nicht so dolle bis schlecht".
Wenn ich mir die 3 Clips in deinem Beitrag #10 anschaue und anhöre, muss ich sagen: "The Land" halte ich für recht gut, sind aber auch jetzt nicht der totale Burner. Gleiches gilt für "Dada".
"The Frames" sind (trotz dem auch heute noch recht bekannten Glen Hansard) für meine Ohren bestenfalls Durchschnitt. Der Song "Say It To Me Now" rumpelt so vor sich hin.
Um es mal (Du wirst mir verzeihen) etwas deftig oder leicht ironisch auszudrücken: es soll ja Künstler / Künstlerinnen / Bands gegeben haben und natürlich noch geben, die waren so gewaltig alternativ-indie-wasauchimmer, dass man denen schon fast unterstellen konnte, gar nicht bekannt werden zu wollen. Die wollten vielleicht auch gar keine Kohle verdienen und nur für ihr mehr oder weniger kleines Publikum in kleinen Clubs oder kleinen Hallen da sein und schwenkten die Idealismus- und "wir sind die Guten"-Fahne, bis der Arm lahm wurde.
Ich gebe andererseits auch durchaus zu, dass ich mit der meisten Musik, welche man so gemeinhin bzw. landläufig als "alternativ" oder "indie" bezeichnen mag, nicht viel bis oft gar nix anfangen kann.
Meine Erkenntnis ist schlicht die, dass auch kommerziell erfolgreiche Band oder Künstler / Künstlerinnen, die man nun mal als "Stars" bezeichnet, durchaus stilbildend, prägend oder genrebildend sein konnten.
Und was "unplugged" angeht: das war eine tolle Erfindung der 1990er und ich bin recht glücklich darüber, dass sie sich bis heute gehalten hat und sogar noch "ausgebaut" wurde.
 

Das aktuelle Magazin

Oben