Frauenpower

Wenn das mal keine Frauenpower ist. Ina Ray Hutton war eine US-amerikanische Swing- und Tanz-Bigband-Leaderin, Tänzerin und Sängerin. Sie war Leaderin einer reinen Frauen Big Band. Das ganze fand 1934 statt. Selbst in der heutigen Zeit wird man so ein Projekt wohl eher selten finden. Mich beeindruckt so etwas. Da war im Vergleich das Geschnippe von James Last ein kleiner Mäuseküddel. Ina Ray Hutton wäre heute 106 Jahre alt geworden.

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Ina Ray Hutton - Wikipedia
 
Habe eben in der Blues News einen Artikel über Katie Henry gelesen und mir wiederholt etwas von ihrem Album "On My Way" angehört. Ist wirklich nicht schlecht. Klingt verdammt nach Erja Lyytinen, die ich sehr gerne höre. Schließe nicht aus, dass das Album von Henry irgendwann mal in meine Sammlung landet. Derzeit stehen, solange das Geld noch langt, andere Scheiben an.

 
Habe eben in der Blues News einen Artikel über Katie Henry gelesen und mir wiederholt etwas von ihrem Album "On My Way" angehört. Ist wirklich nicht schlecht. Klingt verdammt nach Erja Lyytinen, die ich sehr gerne höre. Schließe nicht aus, dass das Album von Henry irgendwann mal in meine Sammlung landet. Derzeit stehen, solange das Geld noch langt, andere Scheiben an.

Auf alle Fälle einen tieferen Höreindruck wert :)
 
Crypta is a Brazilian/Dutch death metal band, founded in 2019, by Luana Dametto and Fernanda Lira (both ex-Nervosa members), and made public in May 2020. On guitars, Sonia Anubis and Tainá Bergamaschi complete the line-up. The quartet is signed with Austrian label Napalm Records, through which their debut full-length “Echoes of the Soul” was released in June 2021.
 
Vanesa Harbek.jpg
Vanesa Harbek – Visiones
Vanesa Harbek „Visiones“ war eine der ersten LPs, die in diesem Jahr Einzug in meine Sammlung hielt, hier im Forum bereits von @Jester.D und @Marifloyd erwähnte wurde, jedoch noch einmal richtig gebührend gefeiert werden muss, da dieses Album auch im Dezember noch nachhallen wird.
Im Januar präsentierte Harbek ihre neue LP in diversen Fernsehmagazinen. Ich sah sie zufällig, hörte einige Sequenzen und fühlte mich gleich an Carlos Santana; Santana, weiblich, blond. erinnert. Es bedurfte keiner langen Überlegung, da war klar, diese Platte muss in meine Sammlung, wobei allein schon das Cover absolut sehenswert ist. Doch der Reihe nach:
Harbek, gebürtige Argentinierin mit deutschen Wurzeln kam mit 39 Jahren, also vor vier Jahren nach Deutschland und schlug ihre Zelte in Berlin auf. 2020 veröffentlichte sie ihr Werk „High Heels Tango“ und nun, zwei Jahre später „Visiones“, wobei ihre Visionen nicht als ein Nachfolgewerk betrachtet werden können sondern wirklich etwas komplett anderes bieten. Harbek verknüpft südamerikanische Rhythmen mit den vertrauten klängen des Blues und beeindruckt dabei durch ihre Spielfreude auf und an der Gitarre. Der Vergleich zu Santana wurde bereits angesprochen, doch dieser Vergleich ist nur Vordergründig richtig. Bei genauerer Betrachtung hat Vanesa Harbek ihren eigenen Stil, verzichtet aus ausschweifende Soli und lässt der Rhythmusgruppe ihren Spielraum. Die einzelnen Darbietungen sind höchst variabel, jedes Stück hat irgendwie seine eigene Identität. Mir gefallen die spanisch gesungenen Tracks besonders gut, herausragend dabei „Vuelvo Al Sur“, welches nicht aus ihrer Feder stammt, jedoch einfach unter die Haut geht. Absolutes Highlight. Dies heißt allerdings nicht, dass die weiteren Darbietungen abfallen, denn die LP befindet sich bei diesem Song bereits auf der Zielgeraden. Es folgt nur noch der zweisprachig gesungene Song „Many Years“ als abschließender Höhepunkt.
Statt in ein unumstößliches positives Resümee zu verfallen, setzt an dieser Stelle meine Kritik ein, auf der CD folgen noch zwei Stücke und gerade das abschließende „Boring Days“ ist ein dezent rockendes Teil, welches gut und gerne als Gegenstück zu manch gefühlvoll vorgetragenem Epos angesehen werden kann. Höchst bedauerlich, dass dieses Teil auf der LP fehlt. Schade! Ein echtes Manko und dennoch, „Visiones“, früh im Kalenderjahr erschienen, setzt /setzte ein gewaltiges Ausrufezeichen und hat allerbeste Karten, auch am Jahresende zu meinen persönlichen Favoriten zu gehören.
 
Einmal bei Frauenstimmen angekommen, stelle ich fest, dass diese heute und noch bestimmt bis zum Wochenende den Ton angeben werden.
Gerade war es noch Vanesa Harbek, die wohl über das Jahr präsent bleiben wird, da hörte ich gerade noch Cassandra Wilson und jetzt mal ein wirklich hörenswerter Tipp:
Melanie de Biasio
ist eine belgische Soul- und Jazzsängerin, deren 2017 erschienenes Album "Lilies" absolut hörens- und empfehlenswert ist. Für dieses Werk sollte man sich aber Zeit nehmen, keine Kost, die einfach so mitgenommen werden sollte. Hier mal
eine kleine Kostprobe:
 

(2008)

Mein Einstieg in die bunte Singer/Songwriter-Pop-Welt der beiden Schwestern. Mittlerweile vermisse ich sie sehr, denn ihre letzte Platte war wenn ich mich nicht irre 2014.

 
auf der CD folgen noch zwei Stücke und gerade das abschließende „Boring Days“ ist ein dezent rockendes Teil, welches gut und gerne als Gegenstück zu manch gefühlvoll vorgetragenem Epos angesehen werden kann. Höchst bedauerlich, dass dieses Teil auf der LP fehlt. Schade! Ein echtes Manko
Ich hab ja die CD und damit alle Songs, aber - auf die letzten beiden Songs hätte ich auch verzichten können.

Deine Euphorie liest sich wie immer sehr gut, aber ich kann sie nicht ganz teilen. Unterm Strich höre ich irgendwie eine typisch deutsche Produktion, die ich mir beim Geburtsland der Künstlerin hätte deutlich temperamntvoller und ungezügelter vorstellen können. Martin Engelien, den ich noch aus seiner Zeit in der Klaus Lage Band kenne, spielt Bass und hat auch produziert, wenn ich richtig gelesen hab. Solide Produktion, aber irgendwie auch keimfrei.

Die spanisch gesungenen Songs gefallen mir insgesamt auch besser und damit zu meinem größten Kritikpunkt - die Gesangsstimme. In etlichen Momenten gefällt sie mir richtig gut, aber es gibt leider auch ein paar ziemlich schwache Passagen. Ich höre die CD ganz sicher demnächst wieder und dann werde ich diese genauer benennen.

Ansonsten ja - Kaufempfehlung für alle, die Latin-Rockiges mögen - mit kleineren Einschränkungen.
 
Einmal bei Frauenstimmen angekommen, stelle ich fest, dass diese heute und noch bestimmt bis zum Wochenende den Ton angeben werden.
Gerade war es noch Vanesa Harbek, die wohl über das Jahr präsent bleiben wird, da hörte ich gerade noch Cassandra Wilson und jetzt mal ein wirklich hörenswerter Tipp:
Melanie de Biasio
ist eine belgische Soul- und Jazzsängerin, deren 2017 erschienenes Album "Lilies" absolut hörens- und empfehlenswert ist. Für dieses Werk sollte man sich aber Zeit nehmen, keine Kost, die einfach so mitgenommen werden sollte. Hier mal
eine kleine Kostprobe:
Merci, da hast Du bei mir ganze Arbeit geleistet. Quasi ein Volltreffer für mich.
 
“A boy came up to me in my class and said that his dad told him to stay away from Chinese people,” the band’s drummer, Mila de la Garza, explains at the start, referencing an interaction that occurred shortly before Covid lockdowns. “After I told him that I was Chinese, he backed away from me.”
Was die Inspiration zum Titel "Racist, sexist boy" war. So jung die Bandmitglieder auch sind, zwischen 12 und 17 Jahren, kindlich naives TikTok Gedudel kann hier lange gesucht werden. Die jungen Damen fallen mit ihrem(melodiösen)sehr ausgereiften Punk-Rock mehr als positiv auf.


Alles weitere in der Röhre
 
Hier mal eine grandiose Maxi Single von Kate Bush. Zählt meiner Meinung nach zu dembesten was die gute Kate herausgebracht hat.

Kate Bush
Album: On Stage - 4 Live Tracks - Inclouding "Them Heavy People"
Erscheinungsjahr: 1979

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Dann starte ich doch gleichmal mit der so unbekannten Aimee Mann in den Tag. Achsoja - Vorsicht!
Nur für Weicheier!


(2001)



inklusive How am I different

 

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