Frauenpower

Jester.D

Alter Hase
Für Möger des gepflegten Power-Pop.
Diesmal eine Frau, die bereits in UK vor so einigen Jahren eine Karriere als Mitglied von "S Club 7" hatte. Okay, die muss man nicht unbedingt kennen,
... außer man hat eine Tochter, die ein Riesenfan ist (war). Die bekanntere und wie ich meine bislang auch erfolgreichere war Rachel Stevens (3. von rechts, Jo ist ganz außen rechts), von der ich aber auch lange nichts mehr gehört habe.



Mir war es übrigens seinerzeit gelungen, Kontakt zur Managerin von Rachel zu bekommen und auf zwei Hochzeitsfotos meiner Tochter, die ich nach England geschickt hatte, Autogramme mit Widmungen von Rachel für meine Tochter als kleines nachträgliches Hochzeitsgeschenk zu erhalten. Sie hat sich wahnsinnig gefreut.

;) Wenn es die Jo als CD gibt sag bitte Bescheid.


Und dass die Truppe nicht so ganz schlecht war beweist übrigens auch ihre Teilnahme an der Party At The Palace inmitten einer illustren Star-Gemeinde. Ozzy war auch da. ;)



Die DVD ist sehens- und hörenswert!
 
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Jester.D

Alter Hase
Glaube ich dir.
Ich muss allerdings ehrlich gestehen, dass ich von dieser "Queen-Party" noch nie etwas gehört habe.
Ich muss wohl mehr Regenbogenpresse lesen.....oder sowas in der Art. ;)
Das Konzert wurde seinerzeit im ZDF übertragen. ;) Die DVD kam dann glaub ich ein halbes Jahr später.
Es gibt leider nicht wirklich viel davon auf YouTube.

So ging es los:


Und später Ozzy und Toni mit Phil on drums.

 
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The Wombat

Aktives Mitglied
Ich hoffe, Du bist mir nicht böse, aber diese elend jaulende Gitarre da oben hat bei mir gerade einen lockeren Anfall eines.....Lächelns ins Gesicht gezaubert. :D:D
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Aber wie auch immer.....die Atomic....ähhh...Kitten sind natürlich Lichtjahre von Martha (Reeves) & The Vandellas oder von Marvin Gaye entfernt.

So geht das nämlich in gut:

 

Andie Arbeit

Aktives Mitglied
Hilde Knef.JPG
Hildegard Knef
Vor einigen Tagen schrieb @Catabolic in einem anderen Thread über den Cole Porter-Song „ I get a kick out of you“. Eigentlich wollte ich hier nur erwähnen, dass mir die Version von Hildegard Knef "Nichts haut mich um – aber du“ ebenfalls gut gefällt, doch Hildegard Knef in einem Nebensatz zu erwähnen und dann drüber weg gehen? Geht gar nicht! Somit hier und jetzt ein paar Zeilen mehr zu einer Ausnahmekünstlerin, doch wo beginnen? Chronologisch, also zunächst die Schauspielerin und dann die Sängerin, die Texterin oder wie man heute sagen würde, ihre Singer-/Songwriter-Karriere. Oder wie wäre es mit der persönlichen Wahrnehmung, dann käme die Schauspielerin bei mir fast gar nicht vor. Oder soll ich es festmachen an den ersten Bezugspunkten.
Im Wohnzimmer meiner Eltern stand ein tragbarer Philips Schallplattenspieler. Daneben ein Album mit insgesamt (vielleicht) 20 LPs. Ich erinnere mich nicht, wann und warum bei uns Schallplatten gekauft wurden, ich erinnere mich nur, dass diese Platten auf einmal da waren. Dieses Album erhielt nach meinen Erinnerungen auch nie Zuwachs und so sind mir lediglich einige Opernplatten, das Musical „My Fair Lady“ und eine Platte von Hildegard Knef, nämlich das 1964 erschienene 10Zoll-Werk „Ihre großen Erfolge“ und gerade die beiden Opener der ersten und zweiten Seite „Eins und eins, das macht zwei“ sowie „Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ hatten es mir angetan. Warum? Ich weiß es nicht mehr genau. Ich war damals gerade mal zehn Jahre, ich mochte die Stimme dieser Frau, ich mochte ihr Auftreten, ihr Erscheinungsbild. Ihr Auftreten war so anders als das Auftreten der Frauen in meinem persönlichen Umfeld, wobei, da kannte ich ja auch nur meine Mutter, Oma und ein paar Tanten. Und dann dieser Song „Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ erweckte schon damals bei mir eine Sehnsucht, die Sehnsucht nach der Großstadt Berlin. Um es mal mit Hannes Wader zu sagen: „Denn zwischen Kartoffeln und Blumenkohl fühle ich mich heut´ nicht mehr wohl“.Es sollten aber noch knapp sechs Jahre ins Land gehen, bis ich im Rahmen einer Klassenfahrt zum ersten Mal in diese Stadt kam und ich wusste, dass ich hier wirklich mal leben möchte, hier war das wirkliche Leben. Für´s Erste kaufte ich mir im Rahmen dieser Klassenfahrt ein Album dieser „echten Berlinerin“, nämlich das 1966 erschiene Live-Album „Die neue Knef“. Ganz nebenbei bemerkt, trotz der sich entwickelnden Liebe zum Hard- und Prog-Rock musste diese LP immer mal wieder erneuert werden, da sie so runter genudelt war. Und was wurde aus Berlin? Es folgen noch viele private und berufliche Aufenthalte, doch als sich Ende der 90er Jahre ein Wohnortwechsel anbot, war der Traum verflogen, hatte mich mit dem Landleben versöhnt und war wieder zwischen Kartoffeln und Blumenkohl gestrandet; statt in Nordrhein-Westfalen nun in Rheinland-Pfalz, geblieben sind „Illusionen“.
Die Sängerin Hildegard Knef begleitete mich somit seit frühester Jugend, die junge Schauspielerin, die es verstand, Aufsehen zu erregen, für Gesprächs- und Zündstoff zu sorgen, eher nicht. Klar, irgendwann war mir auch die Bedeutung „Die Sünderin“ (1951) klar. 1952 erschien die Hemingway-Verfilung „Schnee am Kilimandscharo“, die ich natürlich erst viele Jahre später gesehen habe.
Für mich war Hildegard Knef eigentlich immer eine Sängerin, eine exzellente Interpretin. Dass sie auch eine hervorragende Texterin war, ist mir erst viel später bewusst geworden. Als kleines Beispiel seien hier nur die 1974 und 1977 erschienenen Alben „Ich bin den weiten Weg gegangen“ und „Lausige Zeiten“ erwähnte. Fast sämtliche Texte dieser Werke, wie viele andere auch, stammten aus der Feder von Hildegard Knef.
Leider ist die Diskografie zu Hildegard Knefs Veröffentlichungen nur sehr oberflächlich erstellt, da gibt es noch reichlich Potential. Vieles an ihren Veröffentlichungen sind sog. „Best of“ und „Sampler“ und es gibt gute und weniger gute Veröffentlichungen. Persönlich habe ich meine Lieblingsplatten, als da sind die Live-Konzerte aus dem Jahr 1966, bereits erwähnt, und das zwei Jahre später erschienene Live-Konzert „Knef Concert“. Darüber hinaus läuft bei mir immer wieder die 1968 erschienene LP „Hildegard Knef singt Cole Porter“ (Eine Sonderauflage aus dem Repertoire Decca, 1968, 6315) und die 1978, bei Philips erschienene LP “Heimweh-Blues“. Allerdings, dies muss ich an dieser Stelle sagen, ist meine Auseinandersetzung mit dem Knef-Gesamtwerk nicht annähernd abgeschlossen. Da gibt es noch einige Lücken, doch wo liegt eigentlich der Erfolg?
Antwortvarianten bieten sich schnell an, hierzu bedarf es nur eines Blickes auf die Rück- oder Innenseite einiger Cover. So ist nachzulesen: Eine berühmte Kollegin (Anmerkung: Ella Fitzgerald) nannte sie die „größte Sängerin“ ohne Stimme, und sie selbst weiß, dass sie auf ein Mikro angewiesen ist. Bedient sich aller technischen Finessen und schätzt die Spezialisten unter den Arrangeuren und Technikern, die unaufgefordert ihren ganz persönlichen Vortragsstil unterstreichen.
Ich glaube, genau dies ist der Punkt; Hildegard Knef erzählt Geschichten und irgendwie nimmt man ihr ab, all diese Geschichten erlebt zu haben, mal mitten drin, mal am Rand als stille Beobachterin. Erich Kästner drückte es so aus: „Sie singt, was sie weiß, und sie weiß, was sie singt.“
Um ihren Vortrag zu einem perfekten musikalischen Vortrag machen zu können, arbeitete sie stets mit erstklassigen Orchestern zusammen, als da waren: Kurt Edelhagen, Hans Hammerschmid, Gert Wilden und Bert Kaempert. Auf der Wintertournee 1966 wurde sie vom Orchester Günther Noris begleitet. Gerade dieser satte Orchestersound ist es, der mich fasziniert, allein bei dem Gedanken dieses Sound überzieht mich eine Gänsehaut. Bei Live-Konzerten erlebt man dies heute nur noch höchst selten, bei mir war es zuletzt der Fall, als ich in Hanau Little Steven mit einer kompletten Bläsercrew genießen durfte. Doch zurück zu Hilde Knef, den Erfolg beleuchtend, muss auch ein Blick auf ihre Hits geworfen werden. Auch hierzu las ich auf einem Plattencover: Sie verzichtete auf Spitzenplätze der Hitparaden und singt/sang lieber Qualität. Aktuell finde ich keine Auflistung von Chartplatzierungen, doch Fakt scheint zu sein, dass die Qualität ihrer Songs dazu beitrugen, dass aus ihren Liedern Evergreens wurden, die zumindest von Musikhörer/Innen meines Alters locker flockig mit gesungen werden können. Zwei dieser Songs nannte ich bereits zu Beginn meiner Ausführungen und möchte hier noch ein paar weitere Evergreens anfügen: „Eins und eins, das macht zwei“, „Für mich soll´s rote Rosen regnen“, „Ich braue kein Venedig“, „Sei mal verliebt“, Von nun an ging´s begab“, „Der alte Wolf“ u.a.
Doch es sind nicht nur diese vielen bekannten Songs, da gibt es auch wunderschöne Einspielungen, Lieder die mehr oder weniger im Schatten stehen. Bespiele gefällig: „Ich glaub´, ne Dame werd´ich nie (The Lady Is A Tramp)“, „This Girl´s In Love (Bacharach-David)“, nennen könnte ich an dieser Stelle auch das gesamte Album „Heimweh-Blues“.
Zum Abschluss noch ein paar musikalische Tipps: Sog. „Best of“ sind in CD-Form reichlich auf dem Markt, u.a. gibt es einen Sampler unter dem Titel „Große Hits und Raritäten“ für kleines Geld. Diese CD bietet einen ersten kleinen Überblick. Ihre Live-Alben „Die neue Knef“ und „Knef Concert“ können in Vinyl im Internet ebenfalls zu erschwinglichen Preisen ersteigert werden. Das 1968er Album ist in Vinyl schon schwerer zu bekommen. Allerdings sind auf dieser LP auch nur zehn Songs. Hier empfehle ich die 2002 erschienene CD, die mehr als die doppelte Anzahl an Songs beinhaltet.
 

Jester.D

Alter Hase
Anhang anzeigen 14977
Hildegard Knef
Vor einigen Tagen schrieb @Catabolic in einem anderen Thread über den Cole Porter-Song „ I get a kick out of you“. Eigentlich wollte ich hier nur erwähnen, dass mir die Version von Hildegard Knef "Nichts haut mich um – aber du“ ebenfalls gut gefällt, doch Hildegard Knef in einem Nebensatz zu erwähnen und dann drüber weg gehen? Geht gar nicht! Somit hier und jetzt ein paar Zeilen mehr zu einer Ausnahmekünstlerin, doch wo beginnen? Chronologisch, also zunächst die Schauspielerin und dann die Sängerin, die Texterin oder wie man heute sagen würde, ihre Singer-/Songwriter-Karriere. Oder wie wäre es mit der persönlichen Wahrnehmung, dann käme die Schauspielerin bei mir fast gar nicht vor. Oder soll ich es festmachen an den ersten Bezugspunkten.
Im Wohnzimmer meiner Eltern stand ein tragbarer Philips Schallplattenspieler. Daneben ein Album mit insgesamt (vielleicht) 20 LPs. Ich erinnere mich nicht, wann und warum bei uns Schallplatten gekauft wurden, ich erinnere mich nur, dass diese Platten auf einmal da waren. Dieses Album erhielt nach meinen Erinnerungen auch nie Zuwachs und so sind mir lediglich einige Opernplatten, das Musical „My Fair Lady“ und eine Platte von Hildegard Knef, nämlich das 1964 erschienene 10Zoll-Werk „Ihre großen Erfolge“ und gerade die beiden Opener der ersten und zweiten Seite „Eins und eins, das macht zwei“ sowie „Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ hatten es mir angetan. Warum? Ich weiß es nicht mehr genau. Ich war damals gerade mal zehn Jahre, ich mochte die Stimme dieser Frau, ich mochte ihr Auftreten, ihr Erscheinungsbild. Ihr Auftreten war so anders als das Auftreten der Frauen in meinem persönlichen Umfeld, wobei, da kannte ich ja auch nur meine Mutter, Oma und ein paar Tanten. Und dann dieser Song „Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ erweckte schon damals bei mir eine Sehnsucht, die Sehnsucht nach der Großstadt Berlin. Um es mal mit Hannes Wader zu sagen: „Denn zwischen Kartoffeln und Blumenkohl fühle ich mich heut´ nicht mehr wohl“.Es sollten aber noch knapp sechs Jahre ins Land gehen, bis ich im Rahmen einer Klassenfahrt zum ersten Mal in diese Stadt kam und ich wusste, dass ich hier wirklich mal leben möchte, hier war das wirkliche Leben. Für´s Erste kaufte ich mir im Rahmen dieser Klassenfahrt ein Album dieser „echten Berlinerin“, nämlich das 1966 erschiene Live-Album „Die neue Knef“. Ganz nebenbei bemerkt, trotz der sich entwickelnden Liebe zum Hard- und Prog-Rock musste diese LP immer mal wieder erneuert werden, da sie so runter genudelt war. Und was wurde aus Berlin? Es folgen noch viele private und berufliche Aufenthalte, doch als sich Ende der 90er Jahre ein Wohnortwechsel anbot, war der Traum verflogen, hatte mich mit dem Landleben versöhnt und war wieder zwischen Kartoffeln und Blumenkohl gestrandet; statt in Nordrhein-Westfalen nun in Rheinland-Pfalz, geblieben sind „Illusionen“.
Die Sängerin Hildegard Knef begleitete mich somit seit frühester Jugend, die junge Schauspielerin, die es verstand, Aufsehen zu erregen, für Gesprächs- und Zündstoff zu sorgen, eher nicht. Klar, irgendwann war mir auch die Bedeutung „Die Sünderin“ (1951) klar. 1952 erschien die Hemingway-Verfilung „Schnee am Kilimandscharo“, die ich natürlich erst viele Jahre später gesehen habe.
Für mich war Hildegard Knef eigentlich immer eine Sängerin, eine exzellente Interpretin. Dass sie auch eine hervorragende Texterin war, ist mir erst viel später bewusst geworden. Als kleines Beispiel seien hier nur die 1974 und 1977 erschienenen Alben „Ich bin den weiten Weg gegangen“ und „Lausige Zeiten“ erwähnte. Fast sämtliche Texte dieser Werke, wie viele andere auch, stammten aus der Feder von Hildegard Knef.
Leider ist die Diskografie zu Hildegard Knefs Veröffentlichungen nur sehr oberflächlich erstellt, da gibt es noch reichlich Potential. Vieles an ihren Veröffentlichungen sind sog. „Best of“ und „Sampler“ und es gibt gute und weniger gute Veröffentlichungen. Persönlich habe ich meine Lieblingsplatten, als da sind die Live-Konzerte aus dem Jahr 1966, bereits erwähnt, und das zwei Jahre später erschienene Live-Konzert „Knef Concert“. Darüber hinaus läuft bei mir immer wieder die 1968 erschienene LP „Hildegard Knef singt Cole Porter“ (Eine Sonderauflage aus dem Repertoire Decca, 1968, 6315) und die 1978, bei Philips erschienene LP “Heimweh-Blues“. Allerdings, dies muss ich an dieser Stelle sagen, ist meine Auseinandersetzung mit dem Knef-Gesamtwerk nicht annähernd abgeschlossen. Da gibt es noch einige Lücken, doch wo liegt eigentlich der Erfolg?
Antwortvarianten bieten sich schnell an, hierzu bedarf es nur eines Blickes auf die Rück- oder Innenseite einiger Cover. So ist nachzulesen: Eine berühmte Kollegin (Anmerkung: Ella Fitzgerald) nannte sie die „größte Sängerin“ ohne Stimme, und sie selbst weiß, dass sie auf ein Mikro angewiesen ist. Bedient sich aller technischen Finessen und schätzt die Spezialisten unter den Arrangeuren und Technikern, die unaufgefordert ihren ganz persönlichen Vortragsstil unterstreichen.
Ich glaube, genau dies ist der Punkt; Hildegard Knef erzählt Geschichten und irgendwie nimmt man ihr ab, all diese Geschichten erlebt zu haben, mal mitten drin, mal am Rand als stille Beobachterin. Erich Kästner drückte es so aus: „Sie singt, was sie weiß, und sie weiß, was sie singt.“
Um ihren Vortrag zu einem perfekten musikalischen Vortrag machen zu können, arbeitete sie stets mit erstklassigen Orchestern zusammen, als da waren: Kurt Edelhagen, Hans Hammerschmid, Gert Wilden und Bert Kaempert. Auf der Wintertournee 1966 wurde sie vom Orchester Günther Noris begleitet. Gerade dieser satte Orchestersound ist es, der mich fasziniert, allein bei dem Gedanken dieses Sound überzieht mich eine Gänsehaut. Bei Live-Konzerten erlebt man dies heute nur noch höchst selten, bei mir war es zuletzt der Fall, als ich in Hanau Little Steven mit einer kompletten Bläsercrew genießen durfte. Doch zurück zu Hilde Knef, den Erfolg beleuchtend, muss auch ein Blick auf ihre Hits geworfen werden. Auch hierzu las ich auf einem Plattencover: Sie verzichtete auf Spitzenplätze der Hitparaden und singt/sang lieber Qualität. Aktuell finde ich keine Auflistung von Chartplatzierungen, doch Fakt scheint zu sein, dass die Qualität ihrer Songs dazu beitrugen, dass aus ihren Liedern Evergreens wurden, die zumindest von Musikhörer/Innen meines Alters locker flockig mit gesungen werden können. Zwei dieser Songs nannte ich bereits zu Beginn meiner Ausführungen und möchte hier noch ein paar weitere Evergreens anfügen: „Eins und eins, das macht zwei“, „Für mich soll´s rote Rosen regnen“, „Ich braue kein Venedig“, „Sei mal verliebt“, Von nun an ging´s begab“, „Der alte Wolf“ u.a.
Doch es sind nicht nur diese vielen bekannten Songs, da gibt es auch wunderschöne Einspielungen, Lieder die mehr oder weniger im Schatten stehen. Bespiele gefällig: „Ich glaub´, ne Dame werd´ich nie (The Lady Is A Tramp)“, „This Girl´s In Love (Bacharach-David)“, nennen könnte ich an dieser Stelle auch das gesamte Album „Heimweh-Blues“.
Zum Abschluss noch ein paar musikalische Tipps: Sog. „Best of“ sind in CD-Form reichlich auf dem Markt, u.a. gibt es einen Sampler unter dem Titel „Große Hits und Raritäten“ für kleines Geld. Diese CD bietet einen ersten kleinen Überblick. Ihre Live-Alben „Die neue Knef“ und „Knef Concert“ können in Vinyl im Internet ebenfalls zu erschwinglichen Preisen ersteigert werden. Das 1968er Album ist in Vinyl schon schwerer zu bekommen. Allerdings sind auf dieser LP auch nur zehn Songs. Hier empfehle ich die 2002 erschienene CD, die mehr als die doppelte Anzahl an Songs beinhaltet.
Es ist immer wieder sehr schön, deine Essays zu lesen, aber die Frau Knef hat keinen Platz auf meiner Spielwiese. ;)
 

Georg

Alter Hase
So! Jetzt mal eine junge Powerfrau: Rachel Flowers (* 21. Dezember 1993) ist eine US-amerikanische Multiinstrumentalistin und Komponistin.
Sie arbeitet in den Bereichen Jazz, Klassik, Soul, R&B und Progressive. Sie hat u.a. mit Dweezil Zappa, Marc Bonilla, Jordan Rudess, Rick Wakeman und Burt Bacharach zusammen gearbeitet.
Sie spielt Klavier, Keyboards, Gitarre, Bassgitarre, Saxophon, Ukulele, Flöte, Percussions und singt.
2017 wurde über sie ein Dokumentarfilm veröffentlicht:
Rachel wurde 15 Wochen zu früh geboren, wenige Wochen nach ihrer Geburt erblindete sie.
Mit ihrem Rachel Flowers Trio hat sie jetzt ihr fünftes Album "Bigger on the Inside"veröffentlicht (Beispiele gibts genug auf you tube)
2016 – Listen 2017 – Hearing Is Believing (Music from the Soundtrack) 2018 – Going Somewhere
 

nixe

Inventar
Rachel Flowers - Ars Longa Vita Brevis - the Nice

On November 28, 2020 Rachel played a 90 minute live streaming concert on StageIt for the ProgStock Moogvember series. This was a very special show for her, as she got to play some of her favorite progressive rock covers. To no one's great surprise, 90 minutes wasn't long enough, so as a thank you to her fans, to ProgStock, and to the Bob Moog Foundation, she went back to the organ a couple of days later and recorded one more epic tune for everyone who attended her concert, and for all her fans.
Ars Longa Vita Brevis is the second album by the English progressive rock group the Nice.
The Nice were true rock pioneers, combining elements of rock, classical, jazz, and even folk music in their recordings and live performances. It's easy to see why the band attracted Rachel's attention!
While Rachel's version had to omit the extended drum solo of the original, I think you will find that she captures the spirit of the band, while adding her own special flair... or, as we like to say, she Rachelified it.
You will note that we set up a second camera to capture Rachel's footwork on the bass pedals.
We haven't forgotten the feedback from Rachel's early videos on the organ, and we didn't want to make that mistake again! We hope you will enjoy this. Rachel had a blast playing it for you!
0:00 - Intro
0:33 - Prelude
2:17 - 2nd Movement – Realisation
5:15 - 3rd Movement – Acceptance "Brandenburger"
9:36 - 4th Movement – Denial
12:49 - Coda – Extension to the Big Note
13:31 - Thank you
 

nixe

Inventar
Ich bin vor einigen Monaten auf sie Aufmerksam gemacht worden & war einfach nur: Baff!
Wiedergetroffen habe ich sie hier:

Nein, dieses video ist nicht von dieser DVD!
Rachel Flowers plays The endless Enigma -- Tribute to Keith Emerson

Rachel Flowers Plays The Endless Enigma -- Tribute to Keith Emerson. Rachel Flowers was one of several performers paying Tribute to the Life of Keith Emerson. This was a one time performance at Symphony Hall In Birmingham, England, July 28, 2017. I apologize for the periodic shakiness of the video, I have an 18-300mm zoom lens that was nearly at maximum zoom where even slight moves appear as big ones since I had no no tripod. I don't know who cried more, Rachel or me!
 
Zuletzt bearbeitet:

Georg

Alter Hase
Ich bin vor einigen Monaten auf sie Aufmerksam gemacht worden & war einfach nur: Baff!
Wiedergetroffen habe ich sie hier:

Nein, dieses video ist nicht von dieser DVD!
Rachel Flowers plays The endless Enigma -- Tribute to Keith Emerson

Rachel Flowers Plays The Endless Enigma -- Tribute to Keith Emerson. Rachel Flowers was one of several performers paying Tribute to the Life of Keith Emerson. This was a one time performance at Symphony Hall In Birmingham, England, July 28, 2017. I apologize for the periodic shakiness of the video, I have an 18-300mm zoom lens that was nearly at maximum zoom where even slight moves appear as big ones since I had no no tripod. I don't know who cried more, Rachel or me!
Das ist Frauenpower, anders als Oma Hilde oder diese halbnackte Discoqueen in ihrem weißen Fetzchen!
 

Andie Arbeit

Aktives Mitglied
Lucinda Williams Lu´s Jukebox 3.jpg Lucinda QWilliams Lu´s Jukebox 4.jpg
Lucinda Williams hat in letzter Zeit auch so einiges "raus gehauen". Bislang habe ich um ihre Serie "Lu´s Jukebox" immer noch einen Bogen gemacht, nicht weil mir die Sachen nicht gefallen sondern vielmehr weil das Vinyl doch relativ teuer war und auch immer noch ist. Doch jetzt musste es sein. Vol. 3 und Vol. 4 habe ich nun als LP. Nummer 1 und 2 sind zwar als Download auf dem Rechner, doch Musik besitze ich erst, wenn die LP im Regal steht. Am 19. November erscheint Vol. 5 (eine Weihnachts-Edition) "Have yourself a rockin´little christmas". Das Teil soll auch wieder über 30 Euro kosten, dennoch werde ich wohl nicht umhin kommen.
 

Jester.D

Alter Hase
Anhang anzeigen 14987 Anhang anzeigen 14988
Lucinda Williams hat in letzter Zeit auch so einiges "raus gehauen". Bislang habe ich um ihre Serie "Lu´s Jukebox" immer noch einen Bogen gemacht, nicht weil mir die Sachen nicht gefallen sondern vielmehr weil das Vinyl doch relativ teuer war und auch immer noch ist. Doch jetzt musste es sein. Vol. 3 und Vol. 4 habe ich nun als LP. Nummer 1 und 2 sind zwar als Download auf dem Rechner, doch Musik besitze ich erst, wenn die LP im Regal steht. Am 19. November erscheint Vol. 5 (eine Weihnachts-Edition) "Have yourself a rockin´little christmas". Das Teil soll auch wieder über 30 Euro kosten, dennoch werde ich wohl nicht umhin kommen.
Rein theoretisch passt die bei mir, aber leider wirklich nur theoretisch. Richtig warmgeworden bin ich mit ihr noch nie.
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Oma Hilde ist die Knef.....die hieß nämlich Hildegard mit Vornamen.
Aber wer ist "diese halbnackte Discoqueen in ihrem weißen Fetzchen!"
Die Atomic Kitten-Dame ganz links?
 

Andie Arbeit

Aktives Mitglied
Rein theoretisch passt die bei mir, aber leider wirklich nur theoretisch. Richtig warmgeworden bin ich mit ihr noch nie.
Verstehe ich, habe mir immer wieder Sachen von ihr zugelegt, und irgendwie wollte der Funke so richtig auch nicht überspringen. Dies ist jetzt bei den beiden Sachen auf einmal anders. Es passt. War übrigens schon bei "Southern Soul- From Memphis to Muscle Shoals" und "Runnin´ Down A Dream" der Fall...
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Lucinda Williams mag ich. Ich würde sie -um es mal griffig auszudrücken- als Lana Del Rey "in gut" bezeichnen......Fans der Schlauchbootlippe mögen es mir nachsehen. ;)

Diese cool-schleppende Attitüde kommt mir ziemlich zupass.

 

Marifloyd

Inventar
Anhang anzeigen 14977
Hildegard Knef
Vor einigen Tagen schrieb @Catabolic in einem anderen Thread über den Cole Porter-Song „ I get a kick out of you“. Eigentlich wollte ich hier nur erwähnen, dass mir die Version von Hildegard Knef "Nichts haut mich um – aber du“ ebenfalls gut gefällt, doch Hildegard Knef in einem Nebensatz zu erwähnen und dann drüber weg gehen? Geht gar nicht! Somit hier und jetzt ein paar Zeilen mehr zu einer Ausnahmekünstlerin, doch wo beginnen? Chronologisch, also zunächst die Schauspielerin und dann die Sängerin, die Texterin oder wie man heute sagen würde, ihre Singer-/Songwriter-Karriere. Oder wie wäre es mit der persönlichen Wahrnehmung, dann käme die Schauspielerin bei mir fast gar nicht vor. Oder soll ich es festmachen an den ersten Bezugspunkten.
Im Wohnzimmer meiner Eltern stand ein tragbarer Philips Schallplattenspieler. Daneben ein Album mit insgesamt (vielleicht) 20 LPs. Ich erinnere mich nicht, wann und warum bei uns Schallplatten gekauft wurden, ich erinnere mich nur, dass diese Platten auf einmal da waren. Dieses Album erhielt nach meinen Erinnerungen auch nie Zuwachs und so sind mir lediglich einige Opernplatten, das Musical „My Fair Lady“ und eine Platte von Hildegard Knef, nämlich das 1964 erschienene 10Zoll-Werk „Ihre großen Erfolge“ und gerade die beiden Opener der ersten und zweiten Seite „Eins und eins, das macht zwei“ sowie „Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ hatten es mir angetan. Warum? Ich weiß es nicht mehr genau. Ich war damals gerade mal zehn Jahre, ich mochte die Stimme dieser Frau, ich mochte ihr Auftreten, ihr Erscheinungsbild. Ihr Auftreten war so anders als das Auftreten der Frauen in meinem persönlichen Umfeld, wobei, da kannte ich ja auch nur meine Mutter, Oma und ein paar Tanten. Und dann dieser Song „Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ erweckte schon damals bei mir eine Sehnsucht, die Sehnsucht nach der Großstadt Berlin. Um es mal mit Hannes Wader zu sagen: „Denn zwischen Kartoffeln und Blumenkohl fühle ich mich heut´ nicht mehr wohl“.Es sollten aber noch knapp sechs Jahre ins Land gehen, bis ich im Rahmen einer Klassenfahrt zum ersten Mal in diese Stadt kam und ich wusste, dass ich hier wirklich mal leben möchte, hier war das wirkliche Leben. Für´s Erste kaufte ich mir im Rahmen dieser Klassenfahrt ein Album dieser „echten Berlinerin“, nämlich das 1966 erschiene Live-Album „Die neue Knef“. Ganz nebenbei bemerkt, trotz der sich entwickelnden Liebe zum Hard- und Prog-Rock musste diese LP immer mal wieder erneuert werden, da sie so runter genudelt war. Und was wurde aus Berlin? Es folgen noch viele private und berufliche Aufenthalte, doch als sich Ende der 90er Jahre ein Wohnortwechsel anbot, war der Traum verflogen, hatte mich mit dem Landleben versöhnt und war wieder zwischen Kartoffeln und Blumenkohl gestrandet; statt in Nordrhein-Westfalen nun in Rheinland-Pfalz, geblieben sind „Illusionen“.
Die Sängerin Hildegard Knef begleitete mich somit seit frühester Jugend, die junge Schauspielerin, die es verstand, Aufsehen zu erregen, für Gesprächs- und Zündstoff zu sorgen, eher nicht. Klar, irgendwann war mir auch die Bedeutung „Die Sünderin“ (1951) klar. 1952 erschien die Hemingway-Verfilung „Schnee am Kilimandscharo“, die ich natürlich erst viele Jahre später gesehen habe.
Für mich war Hildegard Knef eigentlich immer eine Sängerin, eine exzellente Interpretin. Dass sie auch eine hervorragende Texterin war, ist mir erst viel später bewusst geworden. Als kleines Beispiel seien hier nur die 1974 und 1977 erschienenen Alben „Ich bin den weiten Weg gegangen“ und „Lausige Zeiten“ erwähnte. Fast sämtliche Texte dieser Werke, wie viele andere auch, stammten aus der Feder von Hildegard Knef.
Leider ist die Diskografie zu Hildegard Knefs Veröffentlichungen nur sehr oberflächlich erstellt, da gibt es noch reichlich Potential. Vieles an ihren Veröffentlichungen sind sog. „Best of“ und „Sampler“ und es gibt gute und weniger gute Veröffentlichungen. Persönlich habe ich meine Lieblingsplatten, als da sind die Live-Konzerte aus dem Jahr 1966, bereits erwähnt, und das zwei Jahre später erschienene Live-Konzert „Knef Concert“. Darüber hinaus läuft bei mir immer wieder die 1968 erschienene LP „Hildegard Knef singt Cole Porter“ (Eine Sonderauflage aus dem Repertoire Decca, 1968, 6315) und die 1978, bei Philips erschienene LP “Heimweh-Blues“. Allerdings, dies muss ich an dieser Stelle sagen, ist meine Auseinandersetzung mit dem Knef-Gesamtwerk nicht annähernd abgeschlossen. Da gibt es noch einige Lücken, doch wo liegt eigentlich der Erfolg?
Antwortvarianten bieten sich schnell an, hierzu bedarf es nur eines Blickes auf die Rück- oder Innenseite einiger Cover. So ist nachzulesen: Eine berühmte Kollegin (Anmerkung: Ella Fitzgerald) nannte sie die „größte Sängerin“ ohne Stimme, und sie selbst weiß, dass sie auf ein Mikro angewiesen ist. Bedient sich aller technischen Finessen und schätzt die Spezialisten unter den Arrangeuren und Technikern, die unaufgefordert ihren ganz persönlichen Vortragsstil unterstreichen.
Ich glaube, genau dies ist der Punkt; Hildegard Knef erzählt Geschichten und irgendwie nimmt man ihr ab, all diese Geschichten erlebt zu haben, mal mitten drin, mal am Rand als stille Beobachterin. Erich Kästner drückte es so aus: „Sie singt, was sie weiß, und sie weiß, was sie singt.“
Um ihren Vortrag zu einem perfekten musikalischen Vortrag machen zu können, arbeitete sie stets mit erstklassigen Orchestern zusammen, als da waren: Kurt Edelhagen, Hans Hammerschmid, Gert Wilden und Bert Kaempert. Auf der Wintertournee 1966 wurde sie vom Orchester Günther Noris begleitet. Gerade dieser satte Orchestersound ist es, der mich fasziniert, allein bei dem Gedanken dieses Sound überzieht mich eine Gänsehaut. Bei Live-Konzerten erlebt man dies heute nur noch höchst selten, bei mir war es zuletzt der Fall, als ich in Hanau Little Steven mit einer kompletten Bläsercrew genießen durfte. Doch zurück zu Hilde Knef, den Erfolg beleuchtend, muss auch ein Blick auf ihre Hits geworfen werden. Auch hierzu las ich auf einem Plattencover: Sie verzichtete auf Spitzenplätze der Hitparaden und singt/sang lieber Qualität. Aktuell finde ich keine Auflistung von Chartplatzierungen, doch Fakt scheint zu sein, dass die Qualität ihrer Songs dazu beitrugen, dass aus ihren Liedern Evergreens wurden, die zumindest von Musikhörer/Innen meines Alters locker flockig mit gesungen werden können. Zwei dieser Songs nannte ich bereits zu Beginn meiner Ausführungen und möchte hier noch ein paar weitere Evergreens anfügen: „Eins und eins, das macht zwei“, „Für mich soll´s rote Rosen regnen“, „Ich braue kein Venedig“, „Sei mal verliebt“, Von nun an ging´s begab“, „Der alte Wolf“ u.a.
Doch es sind nicht nur diese vielen bekannten Songs, da gibt es auch wunderschöne Einspielungen, Lieder die mehr oder weniger im Schatten stehen. Bespiele gefällig: „Ich glaub´, ne Dame werd´ich nie (The Lady Is A Tramp)“, „This Girl´s In Love (Bacharach-David)“, nennen könnte ich an dieser Stelle auch das gesamte Album „Heimweh-Blues“.
Zum Abschluss noch ein paar musikalische Tipps: Sog. „Best of“ sind in CD-Form reichlich auf dem Markt, u.a. gibt es einen Sampler unter dem Titel „Große Hits und Raritäten“ für kleines Geld. Diese CD bietet einen ersten kleinen Überblick. Ihre Live-Alben „Die neue Knef“ und „Knef Concert“ können in Vinyl im Internet ebenfalls zu erschwinglichen Preisen ersteigert werden. Das 1968er Album ist in Vinyl schon schwerer zu bekommen. Allerdings sind auf dieser LP auch nur zehn Songs. Hier empfehle ich die 2002 erschienene CD, die mehr als die doppelte Anzahl an Songs beinhaltet.
Sehr, sehr schön geschrieben. Ich entsinne mich an das Album "Ihre größten Erfolge". Solche Platten im Kindesalter prägen. Ich vermute mal, dass bei mir u.a. hierdurch eine Tür für die später folgende Liedermacher Szene geöffnet wurde. In meiner Sammlung ist die gute Hilde auch zu finden. Werde ich heute mal wieder hervorholen.
 

Georg

Alter Hase
Die Künstlerin mit dem altbackenen Namen Emma Ruth Rundle wurde 1983 in Los Angeles geboren; arbeitete zunächst in einem Musikgeschäft mit angegliederter Musikschule, hat sich aber das Gitarrenspiel autodidaktisch beigebracht. Dabei benutzt sie kein Plektrum sondern einen künstlich verlängerten Fingenagel. Erste bekannte Aufnahmen erfolgten 2009 in Neuseeland, als Duo mit dem Bandnamen The Nocturnes, mit denen sie 2 Scheiben aufnahm.
Ihre Musikrichtung wird mit Dark-Folk beschrieben, viel Düsternis Momente von Sehnsucht, Schwelgen und nostalgischen Gefühlen. allerdings möchte sich die Musikerin nicht gerne in Genreschubladen stecken lassen. Spannend ist auch ihre aktuelle Mitarbeit bei der sludge metal Band Thou mit der sie letztes und dieses Jahr zwei Alben aufgenommen hat.
2022 kommmt sie nach Europa, bei Ihrer Tour gibt sie auch 4 Konzerte in Deutschland und spielt in Bochum 19.2. Christuskirche, Hamburg 20.2. Nachtasyl, Berlin 22.2. Heimathafen und Leipzig 23.2. im Lichtspieltheater UT Connewitz.
Am 5. November erscheint ihre fünfte Soloscheibe mit dem Titel "Engine of Hell"
Schon im September wurde der erste Titel des neuen Albums, Return, filmisch auf you tube vorgestellt. Sie führte selbst Regie bei dem Clip. Inspiriert ist das Video von
Jean Cocteaus „Orpheus“ und Wim Wenders‘ „Der Himmel über Berlin“, es enthält außerdem Anspielungen auf andere Filme und Bilder.
Return:
 

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