Eure bzw. unsere Bands

WeepingElf

Aktives Mitglied
Nachtrag: Die Sache mit den rechtsextremen "Freunden" unseres Gitarristen ist ausgeräumt. Die Smarties sind eine harmlose Fun-Punk-Band, die hatte ich nur mit einer anderen Formation gleichen Namens verwechselt, mit der unser Gitarrist gar nichts zu tun hat, und der eine Kollege unseres Gitarristen ist halt ein komischer Vogel mit manchmal etwas krausen Ansichten, das gibt der Gitarrist selbst zu, und auf einen Kneipenschwatz sollte man nicht zu viel geben.

Jetzt geht es darum, die Band besser aufzustellen. Es ist eben so, dass wir alle blutige Amateure sind, die sich an einer anspruchsvollen Musikrichtung versuchen, da kann es mal ein bisschen länger dauern, bis ein Stück steht. Es ist auch nicht so, dass unser Gitarrist gar nicht auftreten will, er meint nur, wir sollten lieber noch mehr proben, bevor wir uns auf die Bühne wagen, wir wollen ja auch was Anständiges abliefern.
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Nachtrag: Die Sache mit den rechtsextremen "Freunden" unseres Gitarristen ist ausgeräumt. Die Smarties sind eine harmlose Fun-Punk-Band, die hatte ich nur mit einer anderen Formation gleichen Namens verwechselt, mit der unser Gitarrist gar nichts zu tun hat, und der eine Kollege unseres Gitarristen ist halt ein komischer Vogel mit manchmal etwas krausen Ansichten, das gibt der Gitarrist selbst zu, und auf einen Kneipenschwatz sollte man nicht zu viel geben.

Jetzt geht es darum, die Band besser aufzustellen. Es ist eben so, dass wir alle blutige Amateure sind, die sich an einer anspruchsvollen Musikrichtung versuchen, da kann es mal ein bisschen länger dauern, bis ein Stück steht. Es ist auch nicht so, dass unser Gitarrist gar nicht auftreten will, er meint nur, wir sollten lieber noch mehr proben, bevor wir uns auf die Bühne wagen, wir wollen ja auch was Anständiges abliefern.
Schön das sich da einige Sachen relativiert haben. Bleib bitte am Ball mit deinen Ideen... auch wenn du von mir vielleicht viel Kritik bekommen hast (GOTHICS sind komisch :D ), empfand ich die Ausrichtung wie du Prog gestalten willst (?) sehr interessant. Also von meiner Seite --- ich halte dir den Rücken frei... ;)
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Wir wollen jetzt fokussierter und strukturierter arbeiten, so dass wir besseren Fortschritt machen als bisher. Vielleicht waren meine Erwartungen auch höher als angemessen. Wir sind nun mal nicht Dream Theater, das Niveau können wir als Hobbymusiker nie erreichen. Wenn man sich als Amateur an einer anspruchsvollen Musikrichtung versucht, muss man eben mehr Zeit einplanen.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Ich komme gerade von der ersten Probe nach der Krise, und wir haben da natürlich auch ausführlich über die Probleme gesprochen. Es ist uns gelungen, die Meinungsverschiedenheiten weitgehend auszuräumen. Wir machen weiter!
 

Jan

Aktives Mitglied
Fück! Dann ab durch die Mitte gemäß deinem neuen Avatar: Star search Sea

Dieser Bandname würde dich unweigerlich in die Post Rock Richtung bringen. Und schlechte Vocals gibt's ja zu Genüge.

Nur zur Aufmunterung, ein kleiner Ulk. Sollte es dich schmerzen, sehe es mir nach.

Kopf hoch!
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Oh Mann, das tut mir echt leid für dich. Mach trotzdem weiter und laß dich nicht unterkriegen. Drück dir die Daumen das du jetzt bessere musikalische Partner findest.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Danke! So bleibt es mir auch erspart, "Bob's Country Bunker" in echt zu erleben, was sicher passiert wäre, wenn wir weitergemacht und den Gig wahrgenommen hätten, den unser Gitarrist an der Hand hatte (welches nicht der geplatzte Gig war, der das Pulverfass zur Explosion brachte, das war einer, den ich selbst an Land gezogen hatte): was passiert, wenn eine Prog-Band in einer Hooligan-Kneipe auftritt, kann sich sicher jeder hier nur zu gut vorstellen!

Kurz um: die Probleme, die mich im März schon mal dazu gebracht hatten, die Flinte ins Korn zu werfen, haben sich in der Sache nicht wesentlich verändert. Keine Auftritte in Sicht, Stagnation beim Aufbau des Repertoires, ausgefallene Proben, weil der Drummer an dem Abend lieber mit seiner Modelleisenbahn spielen wollte, rechtsextreme Freunde des Gitarristen - das kann ich alles nicht gebrauchen!

Inzwischen ist auch eine Mail des Gitarristen gekommen, dass er frustriert aufgibt. Es sei seine dritte Band gewesen, die sich kurz vor dem ersten Gig aufgelöst habe, und es hört sich an, als wolle er mit dem Musikmachen jetzt ganz aufhören. Tut mir schon irgendwie leid für ihn, aber ich kann nicht wirklich was dazu - wenn er und der mit ihm fest verkumpelte Drummer (der es konkret war, der gestern den Gig platzen ließ) die Sache so vor die Wand fahren, und sich herausstellt, dass er Freunde in der rechten Szene hat (unter anderem den Wirt der oben genannten Hooligan-Kneipe), kann ich nun mal nicht anders als da einen Cut zu machen. Dafür, dass er deshalb sein Hobby gänzlich an den Nagel hängt, kann ich auch irgendwie nichts! Das geht letztlich auf seine Kuhhaut!

Ich werde mir zu gegebener Zeit neue Leute suchen, um eine neue Band aufzubauen. Aber das fange ich noch nicht nächste Woche an, da kommt es jetzt auf ein paar Monate nicht mehr an. Ich muss das erst mal sacken lassen. Aber mit den alten Leuten noch mal einen Versuch zu wagen hat keinen Zweck!
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Danke! So bleibt es mir auch erspart, "Bob's Country Bunker" in echt zu erleben, was sicher passiert wäre, wenn wir weitergemacht und den Gig wahrgenommen hätten, den unser Gitarrist an der Hand hatte (welches nicht der geplatzte Gig war, der das Pulverfass zur Explosion brachte, das war einer, den ich selbst an Land gezogen hatte): was passiert, wenn eine Prog-Band in einer Hooligan-Kneipe auftritt, kann sich sicher jeder hier nur zu gut vorstellen!

Kurz um: die Probleme, die mich im März schon mal dazu gebracht hatten, die Flinte ins Korn zu werfen, haben sich in der Sache nicht wesentlich verändert. Keine Auftritte in Sicht, Stagnation beim Aufbau des Repertoires, ausgefallene Proben, weil der Drummer an dem Abend lieber mit seiner Modelleisenbahn spielen wollte, rechtsextreme Freunde des Gitarristen - das kann ich alles nicht gebrauchen!

Inzwischen ist auch eine Mail des Gitarristen gekommen, dass er frustriert aufgibt. Es sei seine dritte Band gewesen, die sich kurz vor dem ersten Gig aufgelöst habe, und es hört sich an, als wolle er mit dem Musikmachen jetzt ganz aufhören. Tut mir schon irgendwie leid für ihn, aber ich kann nicht wirklich was dazu - wenn er und der mit ihm fest verkumpelte Drummer (der es konkret war, der gestern den Gig platzen ließ) die Sache so vor die Wand fahren, und sich herausstellt, dass er Freunde in der rechten Szene hat (unter anderem den Wirt der oben genannten Hooligan-Kneipe), kann ich nun mal nicht anders als da einen Cut zu machen. Dafür, dass er deshalb sein Hobby gänzlich an den Nagel hängt, kann ich auch irgendwie nichts! Das geht letztlich auf seine Kuhhaut!

Ich werde mir zu gegebener Zeit neue Leute suchen, um eine neue Band aufzubauen. Aber das fange ich noch nicht nächste Woche an, da kommt es jetzt auf ein paar Monate nicht mehr an. Ich muss das erst mal sacken lassen. Aber mit den alten Leuten noch mal einen Versuch zu wagen hat keinen Zweck!
Diese Erfahrung in so einem Schuppen zu spielen kannst du dir wirklich ersparen. Erst mal abzuwarten scheint bestimmt erst mal das richtige zu sein, oder du findest eine Möglichkeit die Enttäuschungen in kreatives Schreiben umzuwandeln. In solchen Situationen gelingen Musikern ja bekanntlich die besten Ideen.
Das Logo deiner Band würde ich trotzdem nicht aufgeben, dafür hast du dich zu sehr damit identifiziert und es war ja wohl in der Hauptsache auch deine Liebe die sich in dem Projekt verwirklichen sollte.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Ich werde den Namen und das Logo behalten. Die gab es schon, bevor ich mit diesen Leuten, von denen ich mich jetzt getrennt habe, angefangen hatte, Musik zu machen. Die Domain pathofvision.de läuft auf meinem Namen. Auch zwei der drei Songs, die ich beigesteuert hatte, hatten schon vor der Bandgründung ihre endgültige Form. Das künstlerische Gesamtkonzept, das hinter diesem Namen steht, war ebenfalls schon vor den ersten Sessions da und besteht fort. So gesehen existiert Path of Vision weiterhin, besteht aber im Moment nur noch aus mir und ist nicht aktiv.

Es sieht auch, wie ich vorhin schon geschrieben habe, so aus, als würden die drei Leute, die ich "gefeuert" habe, jetzt die Sache beigeben. Alle drei haben noch andere Hobbys: der Gitarrist sein Rennrad, die Bassistin ihr Pferd und der Schlagzeuger seine Modelleisenbahn.

Aber erst mal mache ich eine Pause vom Musikmachen und werde mich in der Tat dem kreativen Schreiben zuwenden. In ein paar Monaten werde ich dann versuchen, neue Mitmusiker für mein Projekt zu finden.
 

Jan

Aktives Mitglied
na ja... habe mal in einer Schulband E-Bass gespielt. Ziemlich lange eigentlich... Das Foto (muss Mitte 90 gewesen sein) zeigt, dass die Bandmitglieder schon damals etwas andere Musikrichtungsauslegungen hatten. Ich stehe links neben dem Drummer mit dem Corrosion of Confirmity Shirt.



Unser damaliger Sänger füllt bis heute ganz ordentlich die regionalen Locations mit Solokonzerten und verschiedenen Chorprojekten. Der Drummer ist quasi mein heutiger Nachbar. Bei Steaks und Bier hören wir immer mal wieder etwas NYC Hardcore und er muss mit meinen Prog-Zeuch Vorlieb nehmen ;)
Bandname war Ketchup :D. Coversongs von Abba bis ZZ Top (sogar One von Metallica hatten wir im Set; allerdings kam das nie so gut in der Aula an, dafür in der Disco, die mittlerweile auch schon über 20 Jahre dicht ist)

Den Bass habe ich vor Jahren verkauft und spiele noch privat Akkustik- und Stromgitarre :) Einige Anläufe, u.a. in einer Death Metal Band, scheiterten infolge Beruf und anschließendem Studium.

Relativ unspektakulär das Ganze, aber lustig wars dennoch!
 

Marifloyd

Inventar
na ja... habe mal in einer Schulband E-Bass gespielt. Ziemlich lange eigentlich... Das Foto (muss Mitte 90 gewesen sein) zeigt, dass die Bandmitglieder schon damals etwas andere Musikrichtungsauslegungen hatten. Ich stehe links neben dem Drummer mit dem Corrosion of Confirmity Shirt.



Unser damaliger Sänger füllt bis heute ganz ordentlich die regionalen Locations mit Solokonzerten und verschiedenen Chorprojekten. Der Drummer ist quasi mein heutiger Nachbar. Bei Steaks und Bier hören wir immer mal wieder etwas NYC Hardcore und er muss mit meinen Prog-Zeuch Vorlieb nehmen ;)
Bandname war Ketchup :D. Coversongs von Abba bis ZZ Top (sogar One von Metallica hatten wir im Set; allerdings kam das nie so gut in der Aula an, dafür in der Disco, die mittlerweile auch schon über 20 Jahre dicht ist)

Den Bass habe ich vor Jahren verkauft und spiele noch privat Akkustik- und Stromgitarre :) Einige Anläufe, u.a. in einer Death Metal Band, scheiterten infolge Beruf und anschließendem Studium.

Relativ unspektakulär das Ganze, aber lustig wars dennoch!
Hi @Jan! Nicht aufgeben! Schnapp Dir den Bass, such Dir eine Band und lass die Sau raus. Es ist nie zu spät um Spaß zu haben. Wenn ich meinen Gitarre spielenden Sohn mit seiner Band "Lakeside Inn", für die ich hier gerne noch einmal Werbung mache, sehe, dann bedauere ich es sehr , dass ich mit meinem Gitarrenspiel nicht über "Blowin' In The Wind" hinaus kam! :);)



Das erste Album von "Lakeside Inn" kann noch immer bei Amazon bestellt werden. Von dem Album, an dem die Jungs derzeit arbeiten, kann man bei Amazon eine Auskoppelung hören oder kaufen. Die Jungs würden sich freuen.
 

Otto

Mitglied
Nun ja, ich spiele auch in Bands seit ich 14 bin....meistens mit bescheidenem Erfolg. ;-)

Ich bin ja der Tastenmann (Klavier, Synthesizer, Orgel etc.) und habe alles durch von Hardrock bis Progressive Rock, aber meistens scheiterten diverse Projekte immer nach kurzer Zeit an gewissen Unzulänglichkeiten: Dauerbekiffte, kichernde Gitarristen, die den Ton nicht trafen oder in irgendwelchen Traumwelten entschwanden, holprige Bassisten die mit dem jeweiligen Drummer nicht harmonierten (ganz schlecht, Bass und Drums sind das Fundament einer jeden Band), unfähigen Sängern, die gerne Luciano Pavarotti goes Rock markieren wollten und dann nicht mal zu regelmäßigen Proben erschienen....und nicht zuletzt an meiner Wenigkeit, die sich in Verzweiflung dem Biergenuss hingab und am Ende die Töne doppelt traf, sich aber dennoch für den zweiten Rick Wakeman hielt.Nein, im Ernst jetzt...viele Ideen hoffnungsvoll begonnen und dann ebenso hoffnungslos wieder begraben. Aber trotz aller Unzulänglichkeiten hat es immer Spaß gemacht. Heute mucke ich mit drei alten Kumpels ab und an herum und irgendwie paßt das auch. Ohne Zwang, ohne Streß...wir covern gerne mal Klassiker, haben aber auch eigenes Material am Start...aber eben völlig losgelöst von Zeit und Raum. Wenn es soweit ist, ist es soweit. Ansonsten eben nicht. Sehr entspannend. ;-)
 

Jan

Aktives Mitglied
Ich bin ja der Tastenmann (Klavier, Synthesizer, Orgel etc.) und habe alles durch von Hardrock bis Progressive Rock, aber meistens scheiterten diverse Projekte immer nach kurzer Zeit an gewissen Unzulänglichkeiten: Dauerbekiffte, kichernde Gitarristen, die den Ton nicht trafen oder in irgendwelchen Traumwelten entschwanden, holprige Bassisten die mit dem jeweiligen Drummer nicht harmonierten (ganz schlecht, Bass und Drums sind das Fundament einer jeden Band), unfähigen Sängern, die gerne Luciano Pavarotti goes Rock markieren wollten und dann nicht mal zu regelmäßigen Proben erschienen....und nicht zuletzt an meiner Wenigkeit, die sich in Verzweiflung dem Biergenuss hingab und am Ende die Töne doppelt traf, sich aber dennoch für den zweiten Rick Wakeman hielt.Nein, im Ernst jetzt...viele Ideen hoffnungsvoll begonnen und dann ebenso hoffnungslos wieder begraben. Aber trotz aller Unzulänglichkeiten hat es immer Spaß gemacht. Heute mucke ich mit drei alten Kumpels ab und an herum und irgendwie paßt das auch. Ohne Zwang, ohne Streß...wir covern gerne mal Klassiker, haben aber auch eigenes Material am Start...aber eben völlig losgelöst von Zeit und Raum. Wenn es soweit ist, ist es soweit. Ansonsten eben nicht. Sehr entspannend. ;-)
Da lese ich verdammt viele Parallelen ;) aber geht es wohl 99% aller Bands so. Musste schmunzeln, als ich dein Posting las. Eben aus diesen Gründen. Spielte damals Bass und mein älterer Bruder "bläute" mir ständig ein: " stell' dich ja nicht so weit weg vom Drummer." Er hatte recht, obwohl ich es lange nicht zugegeben habe.
Bei mir scheiterte es an Bundeswehr, Ausbildung, dann Studium und nicht ganz unwichtig: an den Mädels und an Party... :)
 
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WeepingElf

Aktives Mitglied
Diese Symptome gab es in meiner Band eigentlich nicht. Da waren es andere Probleme, die zum Bruch führten. Vor allem war es die Art und Weise, wie der Gitarrist bei allen Versuchen, die Band weiterzuentwickeln, sei es Repertoireaufbau, Teilnahme an Bandcontests oder überhaupt Gigs, sich mit beiden Füßen aufs Bremspedal stellte und dann auch kurz vor dem Krach zu verstehen gab, dass es ihm nur darum ginge, einmal die Woche mit ein paar Kumpels zu mucken, und mir bei einer anderen Gelegenheit ins Gesicht sagte, ich sollte, wenn wir schneller vorankommen wollten, nicht so komplizierte Songs schreiben.

Das alles machte es mir immer schwerer, damit weiterzumachen, ich empfand die Band immer mehr als eine Last, und als sich dann auch noch heraustellte, dass er Freunde in der rechten Szene hatte, war das der Funke, der das Pulverfass zur Explosion brachte. Obwohl der konkrete Anlass für den Bruch eigentlich die Art und Weise war, wie der Schlagzeuger den langersehnten Gig zu Fall brachte.

Mit dem Bruch mit dem Gitarristen war dann die ganze Band für mich erledigt, da die übrigen Mitglieder die Ehefrau und ein alter Kumpel des Gitarristen waren, die in der Auseinandersetzung natürlich zu ihm hielten, und der Probenraum bei ihm im Keller war. Als die Band dann Geschichte war, empfand ich das nicht als Verlust, sondern als Befreiung. Ich beabsichtige, im Herbst eine neue Band zu gründen; aber im Moment bin ich noch mit einem anderen (nicht musikalischen) Projekt beschäftigt.
 

Otto

Mitglied
Diese Symptome gab es in meiner Band eigentlich nicht. Da waren es andere Probleme, die zum Bruch führten. Vor allem war es die Art und Weise, wie der Gitarrist bei allen Versuchen, die Band weiterzuentwickeln, sei es Repertoireaufbau, Teilnahme an Bandcontests oder überhaupt Gigs, sich mit beiden Füßen aufs Bremspedal stellte und dann auch kurz vor dem Krach zu verstehen gab, dass es ihm nur darum ginge, einmal die Woche mit ein paar Kumpels zu mucken, und mir bei einer anderen Gelegenheit ins Gesicht sagte, ich sollte, wenn wir schneller vorankommen wollten, nicht so komplizierte Songs schreiben.

Das alles machte es mir immer schwerer, damit weiterzumachen, ich empfand die Band immer mehr als eine Last, und als sich dann auch noch heraustellte, dass er Freunde in der rechten Szene hatte, war das der Funke, der das Pulverfass zur Explosion brachte. Obwohl der konkrete Anlass für den Bruch eigentlich die Art und Weise war, wie der Schlagzeuger den langersehnten Gig zu Fall brachte.

Mit dem Bruch mit dem Gitarristen war dann die ganze Band für mich erledigt, da die übrigen Mitglieder die Ehefrau und ein alter Kumpel des Gitarristen waren, die in der Auseinandersetzung natürlich zu ihm hielten, und der Probenraum bei ihm im Keller war. Als die Band dann Geschichte war, empfand ich das nicht als Verlust, sondern als Befreiung. Ich beabsichtige, im Herbst eine neue Band zu gründen; aber im Moment bin ich noch mit einem anderen (nicht musikalischen) Projekt beschäftigt.
Ja, ich habe das ein bisschen nachgelesen...das finde ich auch schon heftig, dass der Typ in der rechen Szene verankert ist. Das wäre für mich auch ein sogenanntes No-Go. Zum Glück war es bei mir nur ein Kiffer und kein politischer Ideologe, von daher habe ich das auch nie so ernst genommen damals, auch wenn er bisweilen extrem nervte.
 
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WeepingElf

Aktives Mitglied
Jetzt bin ich dabei, Leute für meine neue Band zu suchen. Ich habe ein kleines Brainstorming gemacht, wo ich in der Stadt Aushänge machen kann, und habe schon fünf Orte gefunden, wo das Sinn zu machen scheint. Falls hier ein Gitarrist, ein Bassist oder ein Schlagzeuger aus Braunschweig oder Umgebung mitliest, der in einer Prog-Band mitspielen will, bitte melden!

Zu dem Ende der alten Band gibt es auch noch ein paar Informationen: die anderen drei machen weiter mit einer neuen Keyboarderin (aus einer früheren Band des Gitarristen), aber nicht unter dem alten Namen und auch nicht mit den Songs, die ich geschrieben habe. Das habe ich telefonisch mit seiner Frau abklären können. Sollen sie ruhig, damit habe ich nichts mehr zu tun. Es scheint auch so zu sein, dass der Gitarrist anfangs nicht rechts stand (er war zu Anfang auch sehr engagiert für die Band), aber von einem Arbeitskollegen, mit dem er täglich in die Kantine geht (beide sind bei einem Autohersteller in der Motorenentwicklung tätig - Stichwort Abgasskandal), nach rechts gezogen wurde. Diesen Kollegen kennenzulernen hatte ich mal das Missvergnügen. Ich kann mir das so vorstellen: "Mensch, Kollege, Du kannst doch nicht die Grünen wählen, die wollen, dass ab '30 nur noch Elektroautos neu zugelassen werden, dann sind wir unsere Jobs los!". Ob er wirklich mit uns vor einem Hooligan-Publikum auftreten (so naiv kann ein so intelligenter Mensch - er war kein Dummkopf! - eigentlich nicht sein) oder nur mich zum Ausstieg provozieren wollte, weiß ich nicht. So oder so aber keine feine Art. Wenn er gesagt hätte, "Hör mal, Deine Songs und Deine Texte will ich nicht mehr, lasst uns die Sache beenden", dann wäre ich natürlich auch enttäuscht gewesen, aber das wäre eine sauberere Sache gewesen als diese hinterfotzige Sabotagestrategie.
 

Dr-Mbogo

Neues Mitglied
Hallo liebe Gemeinde,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich Euch mit meinem Album bei Euch vorstellen. Es ist ein Konzeptalbum, das ich in Eigenproduktion hergestellt habe. Das Album trägt den Namen "INSIGHT" und behandelt das Thema "Castingshows". Es erzählt von einem fiktiven Charakter namens Maria. Maria ist Musikerin und erhofft sich durch die Teilname an einer Castingshow ihre Musik einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie ahnt nicht, dass es sich in der Show - wenn überhaupt - nur am Rande um künstlerische Aspeke dreht, sondern nur um die Show selbst.

Das Album ist in drei Phasen untergliedert:
- Die ersten 4 Songs in der Phase "Beginning" erzählen von den ersten Schritten Marias. Ihre Teilnahme an der Show und ihre Enttäuschung darüber.
- In der Phase "Transition" erkennt Maria worum es in der Castingshow eigentlich geht.
- Während der letzten Phase "Freedom" gewinnt Maria ihre musikalische Freiheit zurück, indem Sie ihr eigenes "Ding" macht; ihrer eigenen musikalischen Stimme folgt. Die Songs werden freier, nehmen sich mehr Zeit und sind experimenteller.

Im Grunde ist das ganze eine ziemlich autobiografische Angegelegenheit. An einer Castingshow habe ich zwar nicht teilgenommen aber auch ich habe erkannt, dass der Weg zu innerem Frieden darin liegt, seiner eigenen Stimme zu folgen. Das Album ist das Produkt einer Vielzahl kleiner Ideen, die in den Jahren zusammengekommen sind und einfach mal in komplette Songs verwandelt werden wollten. Ich habe in einem Internetforum mal einen sehr weisen Spruch gelesen: "Finished is better than perfect!" Das hat mir auf Anhieb gefallen und bestärkte mich, einfach mal "den Tisch frei zu machen"...

Das Album kann man sich überall downloaden aber auch bei Youtube frei anhören.


Viel Spaß beim Hören!
 

Georg

Alter Hase
"Ego to ashes", "Flowerfields in springtime", "A tiny little place" und der Shortplayer "Humming" gefallen mir am besten. Da ich mich nicht für die Inhalte interessiere, kann ich mit den deutschen Sachen nichts anfangen, bzw sie stören mich beim zuhören.
Danke, dass du mich an deiner Musik teihaben lässt, weiterhin viel Spaß!
 

Fenimore

Aktives Mitglied
Hallo Christian,
Instrument beherrschen, komponieren; beides Sachen die der liebe Gott vor mir tief versteckt hat. Deshalb alle Achtung und ein bisschen Neid. Meine musikalische Begabung reduziert sich darauf, dass ich am Klavier weiße und schwarze Tasten an der Farbe unterscheiden kann.
Teil III Freedom liegt mir am meisten.
 

Marifloyd

Inventar
Hallo liebe Gemeinde,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich Euch mit meinem Album bei Euch vorstellen. Es ist ein Konzeptalbum, das ich in Eigenproduktion hergestellt habe. Das Album trägt den Namen "INSIGHT" und behandelt das Thema "Castingshows". Es erzählt von einem fiktiven Charakter namens Maria. Maria ist Musikerin und erhofft sich durch die Teilname an einer Castingshow ihre Musik einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie ahnt nicht, dass es sich in der Show - wenn überhaupt - nur am Rande um künstlerische Aspeke dreht, sondern nur um die Show selbst.

Das Album ist in drei Phasen untergliedert:
- Die ersten 4 Songs in der Phase "Beginning" erzählen von den ersten Schritten Marias. Ihre Teilnahme an der Show und ihre Enttäuschung darüber.
- In der Phase "Transition" erkennt Maria worum es in der Castingshow eigentlich geht.
- Während der letzten Phase "Freedom" gewinnt Maria ihre musikalische Freiheit zurück, indem Sie ihr eigenes "Ding" macht; ihrer eigenen musikalischen Stimme folgt. Die Songs werden freier, nehmen sich mehr Zeit und sind experimenteller.

Im Grunde ist das ganze eine ziemlich autobiografische Angegelegenheit. An einer Castingshow habe ich zwar nicht teilgenommen aber auch ich habe erkannt, dass der Weg zu innerem Frieden darin liegt, seiner eigenen Stimme zu folgen. Das Album ist das Produkt einer Vielzahl kleiner Ideen, die in den Jahren zusammengekommen sind und einfach mal in komplette Songs verwandelt werden wollten. Ich habe in einem Internetforum mal einen sehr weisen Spruch gelesen: "Finished is better than perfect!" Das hat mir auf Anhieb gefallen und bestärkte mich, einfach mal "den Tisch frei zu machen"...

Das Album kann man sich überall downloaden aber auch bei Youtube frei anhören.


Viel Spaß beim Hören!
Hallo Christian,
auch ich möchte Dich herzlich im "eclipsed Forum" willkommen heißen. Ich finde es klasse, wenn man eine kreative Ader hat und die auslebt. Ich habe leider nicht die Fähigkeit selbst musikalisch etwas Zustande zu bekommen. Deshalb: Hut ab!
Viele Grüße
Marifloyd
 

Dr-Mbogo

Neues Mitglied
Ein ganz dickes Dankeschön für Euer Feedback, die wohlwollenden Worte und den tollen Empfang hier! Zu den Themen eigener Kreativität und Kunst fällt mir ein Zitat von Arnold Schönberg ein: "Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen!" Das passt! Manche Dinge müssen einfach raus und gesagt oder gespielt werden. Einfach machen - egal was die anderen sagen!
Wenn dann am Ende Menschen wie Ihr da seid, denen das gefällt, die einen "Daumen nach oben geben" oder einen netten Kommentar schreiben, dann hat sich die Arbeit echt gelohnt; dann fängt es an richtig Spaß zu machen und motiviert, weiterzumachen.
 
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Music is Live

Aktives Mitglied
"Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen!"
welch wahre Aussage...
die Kunst entstand aus dem Zwang etwas zu schaffen, was Aufmerksamkeit erzeugt...
früher waren die Künstler die unbekannten, die Bauherren waren die bekannten...

so passt es auch zur Musik -> der Minnesänger musste gut spielen, ansonsten verlor er seinen Kopf...;)

du würdest deinen aber auch damals behalten... :)
 

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