Eure bzw. unsere Bands

WeepingElf

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
meine Band void inside hat nach langer Zeit noch mal Aufnahmen gemacht.

Viel Spaß bei Hören und Kommentieren
DiDi
Ich habe mir jetzt ein paar von Euren Songs angehört, und sie gefallen mir. Leider geht aus Eurem Website nicht hervor, aus welcher Region Ihr kommt. Das wäre interessant zu wissen, wenn es ums regionales Networking geht.
 

DiDi

Neues Mitglied
Hallo WeepingEif,
Danke für den Hinweis, ich hab jetzt in dem Infotext auch Aachen eingefügt.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Jetzt fehlt nur noch eine Kontaktadresse oder ein Kontaktformular (habe ich jedenfalls nicht finden können), damit Euch jemand Feedback geben oder buchen kann.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Was haltet Ihr davon, wenn wir eine Liste von Bands von Forummitgliedern zusammenstellen, mit Daten wie Name, Herkunft und Musikrichtung?
 

Foxy`s Roadie

Mitglied
Schreibe jetzt einfach mal was über Foxy, oben rechts im Bild zu sehen.
Foxy kommt aus Madagascar, ist seit knapp 30 Jahren Musiker und hat schon unter anderem in Frankreich und der Schweiz gelebt. Sein Schwerpunkt liegt auf Interpretationen von Hendrix- Bob Marley- und Dire Straits-Songs, er spielt aber auch viele Blues- und Soul-Klassiker und hat auch mehrere eigene Songs in der Hinterhand. Das Problem ist, dass er sich permanent unter Wert verkaufen muss, das heißt, er spielt momentan hauptsächlich in Pubs, wo er dann eben auch den Wünschen des oft angesoffenen Publikums Rechnung tragen und Songs wie "Sweet Home Alabama" und "The Joker" zum besten geben muss. Hinzu kommt die Missgunst jener Musiker, die glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und permanent die Nase rümpfen. Das hat mich persönlich anfangs wirklich schockiert, da ich immer glaubte, bei Musik geht´s in erster Linie um den Spaß an der Sache. Besonders Jazzer scheinen zu dieser Überheblichkeit zu neigen, muss ich leider so sagen (O-Ton eines Jazzers: "Na ja, die Afrikaner haben halt alle dicke Eier!"). Mensch, in seiner Heimat wollen sie alle Gitarrenunterricht von ihm haben und hier wird wieder nur rumgemäkelt. Deswegen und auch aus politischen Gründen ist er jetzt oft wieder in seiner Heimat. Wir hoffen aber, dass wir irgendwann nochmal was größeres auf die Beine stellen können, vielleicht ein Konzert mit Sachen von Hendrix und seinen eigenen Songs auf einer größeren Veranstaltung.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Meine Band ist leider Geschichte. Ich habe sie gestern verlassen, und weil ich die meisten Songs geschrieben hatte und das Projekt auf meinem "Mist" gewachsen war, rechne ich damit, dass der Rest wie ein misslungenes Soufflé in sich zusammenfallen wird, aber das ist dann nicht mehr mein Problem. Aus diesem Grund habe ich auch meinen Avatar gelöscht - das war unser Bandlogo.

Der Hauptgrund für meinen Ausstieg war, dass es einfach nicht voranging. Nach 2 Jahren Bandarbeit stand noch nicht mal eine halbe Stunde an Repertoire, und Auftritte lagen in weitester Ferne. Die Proben machten mir unter diesen Umständen immer weniger Spaß. Außerdem habe ich mich mit dem Gitarristen überworfen, an dem alles hing: der Probenraum war in seinem Haus, die Bassistin seine Frau, der Schlagzeuger ein alter Kumpel von ihm. Da war die einzige Möglichkeit für mich, nicht mehr nach seiner Pfeife zu tanzen, die Band zu verlassen. Es hätte außerdem große Probleme für unsere Credibility als "grüne" Prog-Band gegeben, denn er ist in den Abgasskandal verstrickt (er arbeitet bei einem Autohersteller in der Entwicklung von Motorsteuerungen) und hat Freunde in der rechten Szene (einige davon haben eine Rechtsrockband mit dem harmlos klingenen Namen "Smarties" am Laufen und wollten ihn abwerben). So was geht natürlich GAR NICHT.
 
Zuletzt bearbeitet:

Georg

Alter Hase
Meine Band ist leider Geschichte. Ich habe sie gestern verlassen, und weil ich die meisten Songs geschrieben hatte und das Projekt auf meinem "Mist" gewachsen war, rechne ich damit, dass der Rest wie ein misslungenes Soufflé in sich zusammenfallen wird, aber das ist dann nicht mehr mein Problem. Aus diesem Grund habe ich auch meinen Avatar gelöscht - das war unser Bandlogo.

Der Hauptgrund für meinen Ausstieg war, dass es einfach nicht voranging. Nach 2 Jahren Bandarbeit stand noch nicht mal eine halbe Stunde an Repertoire, und Auftritte lagen in weitester Ferne. Die Proben machten mir unter diesen Umständen immer weniger Spaß. Außerdem habe ich mich mit dem Gitarristen überworfen, an dem alles hing: der Probenraum war in seinem Haus, die Bassistin seine Frau, der Schlagzeuger ein alter Kumpel von ihm. Da war die einzige Möglichkeit für mich, nicht mehr nach seiner Pfeife zu tanzen, die Band zu verlassen. Es hätte außerdem große Probleme für unsere Credibility als "grüne" Prog-Band gegeben, denn er ist in den Abgasskandal verstrickt (er arbeitet bei einem Autohersteller in der Entwicklung von Motorsteuerungen) und hat Freunde in der rechten Szene (einige davon haben eine Rechtsrockband mit dem harmlos klingenen Namen "Smarties" am Laufen und wollten ihn abwerben). So was geht natürlich GAR NICHT.
"Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende"
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Meine Trauer über die Band hält sich in Grenzen. Natürlich ist es schade, dass es nicht geklappt hat, aber im Rückblick war das Projekt von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil ich nicht damit gerechnet hatte, welche furchtbaren Abgründe sich hinter der freundlichen Fassade des Gitarristen (der jetzt wohl zu den "Smarties" gehen wird) verbargen.

Es war aber sehr verlogen von ihm, diese Kontakte zu verschweigen und die Band zu sabotieren, statt mir klipp und klar zu sagen, dass er mit den Aussagen meiner Songs nicht einverstanden sei. Ich habe jeglichen Kontakt zu ihm und auch zu den übrigen Bandmitgliedern (wie ich schon sagte, seine Frau und ein alter Freund von ihm - sie hatten nebenbei gemerkt keine eigenständige Beziehung zu Prog und waren auch nicht gut an ihren Instrumenten) eingestellt.

Es ist schon erschreckend, wie weit sich die Seuche des Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft schon verbreitet hat. Das ist längst nicht mehr nur die Sache einiger verpeilter Skinheads und Altnazis, das sind zum Teil Leute, die in der Mitte der Gesellschaft stehen und von außen völlig harmlos anmuten. (Irgendwoher müssen die 12,6 Protzent ja kommen ...)

Ich denke, das Ende kam noch gerade rechtzeitig, bevor die Dinge, die ich jetzt über den Gitarristen herausgefunden habe, an die Öffentlichkeit gedrungen wären und die Credibility der Band zerstört hätten. So bin ich jetzt frei, es mit anderen Leuten (die ich aber erst noch finden muss) noch mal zu versuchen.
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Schreibe jetzt einfach mal was über Foxy, oben rechts im Bild zu sehen.
Foxy kommt aus Madagascar, ist seit knapp 30 Jahren Musiker und hat schon unter anderem in Frankreich und der Schweiz gelebt. Sein Schwerpunkt liegt auf Interpretationen von Hendrix- Bob Marley- und Dire Straits-Songs, er spielt aber auch viele Blues- und Soul-Klassiker und hat auch mehrere eigene Songs in der Hinterhand. Das Problem ist, dass er sich permanent unter Wert verkaufen muss, das heißt, er spielt momentan hauptsächlich in Pubs, wo er dann eben auch den Wünschen des oft angesoffenen Publikums Rechnung tragen und Songs wie "Sweet Home Alabama" und "The Joker" zum besten geben muss. Hinzu kommt die Missgunst jener Musiker, die glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und permanent die Nase rümpfen. Das hat mich persönlich anfangs wirklich schockiert, da ich immer glaubte, bei Musik geht´s in erster Linie um den Spaß an der Sache. Besonders Jazzer scheinen zu dieser Überheblichkeit zu neigen, muss ich leider so sagen (O-Ton eines Jazzers: "Na ja, die Afrikaner haben halt alle dicke Eier!"). Mensch, in seiner Heimat wollen sie alle Gitarrenunterricht von ihm haben und hier wird wieder nur rumgemäkelt. Deswegen und auch aus politischen Gründen ist er jetzt oft wieder in seiner Heimat. Wir hoffen aber, dass wir irgendwann nochmal was größeres auf die Beine stellen können, vielleicht ein Konzert mit Sachen von Hendrix und seinen eigenen Songs auf einer größeren Veranstaltung.
Dieser dumpfe Rassismus ist dann wohl auch in Musiker-Kreisen angekommen welche eigentlich für Weltoffenheit stehen sollten, gerade beim Jazz. Übel... Drücke Euch die Daumen das ihr Kraft und Lust habt durchzuhalten.
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Meine Band ist leider Geschichte. Ich habe sie gestern verlassen, und weil ich die meisten Songs geschrieben hatte und das Projekt auf meinem "Mist" gewachsen war, rechne ich damit, dass der Rest wie ein misslungenes Soufflé in sich zusammenfallen wird, aber das ist dann nicht mehr mein Problem. Aus diesem Grund habe ich auch meinen Avatar gelöscht - das war unser Bandlogo.

Der Hauptgrund für meinen Ausstieg war, dass es einfach nicht voranging. Nach 2 Jahren Bandarbeit stand noch nicht mal eine halbe Stunde an Repertoire, und Auftritte lagen in weitester Ferne. Die Proben machten mir unter diesen Umständen immer weniger Spaß. Außerdem habe ich mich mit dem Gitarristen überworfen, an dem alles hing: der Probenraum war in seinem Haus, die Bassistin seine Frau, der Schlagzeuger ein alter Kumpel von ihm. Da war die einzige Möglichkeit für mich, nicht mehr nach seiner Pfeife zu tanzen, die Band zu verlassen. Es hätte außerdem große Probleme für unsere Credibility als "grüne" Prog-Band gegeben, denn er ist in den Abgasskandal verstrickt (er arbeitet bei einem Autohersteller in der Entwicklung von Motorsteuerungen) und hat Freunde in der rechten Szene (einige davon haben eine Rechtsrockband mit dem harmlos klingenen Namen "Smarties" am Laufen und wollten ihn abwerben). So was geht natürlich GAR NICHT.
Kopf hoch! Ich drücke Dir die Daumen das du die richtigen Musiker findest mit denen du deine musikalischen Visionen doch noch umsetzen kannst. Es wäre schade wenn du jetzt aufgibst, soviel Arbeit und Emotionen die du mittlerweile investiert hast sollten nicht vergebens sein.
Und das Freunde in abartige politische Richtungen abrutschen mußte ich leider auch schon zur Genüge feststellen.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Ich lasse mich durch diesen Fehlschlag nicht entmutigen! Ich bin zuversichtlich, dass ich eine neue Band aufbauen kann, auch wenn das sicher eine gewisse Zeit dauern wird, und ich muss die Ereignisse erst mal ein bissche "sacken lassen".

Es stellt sich auch die Frage, ob ich den Namen wiederverwenden soll. Der Name und das Logo stammten von mir; die Domain www.pathofvision.de (wo derzeit nur ein "Bauzaun" zu sehen ist) läuft auf meinem Namen. Die alte Band ist ja nie unter dem Namen aufgetreten, und es hat auch keinerlei Veröffentlichungen, nicht mal auf einer Bandhomepage oder dergleichen, gegeben, insofern ist der Name auch nicht "verbrannt". Die Stücke, die ich für die Band geschrieben hatte, will ich auch weiter verwenden (vielleicht in veränderter Form). Insofern ist "Path of Vision" eine Marke für eime bestimmte musikalische Konzeption, die ich mit anderen Leuten weiter verfolgen werde. Auch habe ich die ehemaligen Bandkollegen darum gebeten, den Namen und meine Songs nicht weiter zu verwenden. Ich rechne eh damit, dass die Band ohne mich nicht weiter macht, zumal der Gitarrist, an dem alles andere hing, wie schon gesagt, mit dem Gedanken zu spielen scheint, bei den "Smarties" einzusteigen.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Schreibe jetzt einfach mal was über Foxy, oben rechts im Bild zu sehen. [...] Besonders Jazzer scheinen zu dieser Überheblichkeit zu neigen, muss ich leider so sagen (O-Ton eines Jazzers: "Na ja, die Afrikaner haben halt alle dicke Eier!"). Mensch, in seiner Heimat wollen sie alle Gitarrenunterricht von ihm haben und hier wird wieder nur rumgemäkelt. Deswegen und auch aus politischen Gründen ist er jetzt oft wieder in seiner Heimat. Wir hoffen aber, dass wir irgendwann nochmal was größeres auf die Beine stellen können, vielleicht ein Konzert mit Sachen von Hendrix und seinen eigenen Songs auf einer größeren Veranstaltung.
Rassismus seitens Jazzmusikern? Haben die denn gar nichts kapiert? Gerade der Jazz wurde doch von Afroamerikanern hervorgebracht und weiterentwickelt, die Weißen haben ihn doch eigentlich immer nur abgekupfert und kommerzialisiert. Das ist genau so wie bei solchen Heinis wie Eric Clapton, die erst darauf Wert legen, dass der Blues "authentisch" bleibt und nicht durch "progressive" Experimente "verwässert" wird, und sich dann vor den politischen Karren von Rechtsextremisten spannen lassen. Wenn man das mit der "Blues-Authentizität", wie das von solchen Leuten hochgehalten wird, zu Ende denken würde, käme man zu dem Schluss, dass Leute wie Clapton gar keinen Blues spielen könnten (denn das können ja angeblich nur afroamerikanische Baumwollpflücker, und das war Clapton nie), ja noch, dass heute überhaupt niemand mehr authentischen Blues spielen kann (weil es die Baumwollpflücker gar nicht mehr gibt, das machen - jedenfalls in den USA - jetzt große Maschinen).

Mit anderen Worten: dieser ganze Rassismus, Nationalismus und Essenzialismus ist in der Musik - wie überall sonst auch - hanebüchener Quatsch.
 

Jan

Aktives Mitglied
gebe natürlich allen Schreibern hier recht, was die politischen Aussagen angehen. Politische Strömungen sind durchaus erwünscht in der Musik, so lange sie entsprechend gemäßigt und auch vertretbar sind.

Allerdings müssen wir uns in Deutschland und in Europa wohl ziemlich dick in den nächsten Jahren anziehen, was speziell dieser Rechtsruck angeht. Mit all diesen Facetten und vor allen Dingen der Tatsache wie versucht wird, ihn salonfähig zu sagen. Da könnte ich mich jeden Tag echauffieren und ich bin wahrscheinlich eher einer der Konversativeren hier im Forum.

-Offtopic- sorry!

Wünsche Dir jedenfalls auch viel Erfolg bei Deiner Suche und den Bandnamen finde ich im übrigen klasse. Und wenn ich den Bandnamen "Smarties" höre, denke ich unweigerlich an meine Schulband. Wir hießen damals "Kätschup"... :D Diese kleine Anekdote musste irgendwie sein und ein Bild gibts da auch noch irgendwo :eek:
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Danke für Deinen Zuspruch, Jan. Ich denke, ich kann den Namen auch für mein neues Projekt nutzen - wie ich vorhin schon geschrieben habe, ist er eine Marke für mein musikalisches Projekt, der schon existierte, bevor ich mich auf diesem Gitarristen mit seinem "Komplettpaket" einliess, das ihm eine solche Macht verlieh, dass er alles tun und lassen konnte, was ihm einfiel, da jeder Streit für mich den Verlust der ganzen Band zur Folge gehabt hätte (und am Ende auch hatte). Ich hatte denen auch gesagt, dass sie den Namen (und meine Songs) nicht weiter benutzen sollen, rechne aber im Übrigen damit, dass die den Laden jetzt auflösen, weil der Initiator und Ideengeber weg ist. Es gab ja auch keine Motörhead nach Lemmys Tod mehr ;)

Und "Smarties" ist natürlich ein krasser Name für eine Rechtsrockband, das hätte schon einen gewissen Charme, wenn es nicht um so eine böse Sache ginge. Zwar sind Namen, die konkret auf die Nazi-Ideologie oder die Institutionen des NS-Staates Bezug nehmen, dort anscheinend eher die Ausnahme, wahrscheinlich weil die meisten Bands sich nicht schon durch ihren Namen in Konflikt mit dem StGB bringen wollen (ich kenne die Szene nicht wirklich, nur Listen von Bands, die ich in diversen Büchern und im Netz gefunden habe), aber die Regel sind allgemein martialisch klingende Namen wie "Störkraft" oder "Stahlgewitter". Dass sich eine Rechtsrockband nach einer Süßware benennt, ist mir vorher auch noch nicht untergekommen, obwohl es schon die eine oder andere rechte Band mit einem harmlos klingenden Namen gibt.
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Ich lasse mich durch diesen Fehlschlag nicht entmutigen! Ich bin zuversichtlich, dass ich eine neue Band aufbauen kann, auch wenn das sicher eine gewisse Zeit dauern wird, und ich muss die Ereignisse erst mal ein bissche "sacken lassen".

Es stellt sich auch die Frage, ob ich den Namen wiederverwenden soll. Der Name und das Logo stammten von mir; die Domain www.pathofvision.de (wo derzeit nur ein "Bauzaun" zu sehen ist) läuft auf meinem Namen. Die alte Band ist ja nie unter dem Namen aufgetreten, und es hat auch keinerlei Veröffentlichungen, nicht mal auf einer Bandhomepage oder dergleichen, gegeben, insofern ist der Name auch nicht "verbrannt". Die Stücke, die ich für die Band geschrieben hatte, will ich auch weiter verwenden (vielleicht in veränderter Form). Insofern ist "Path of Vision" eine Marke für eime bestimmte musikalische Konzeption, die ich mit anderen Leuten weiter verfolgen werde. Auch habe ich die ehemaligen Bandkollegen darum gebeten, den Namen und meine Songs nicht weiter zu verwenden. Ich rechne eh damit, dass die Band ohne mich nicht weiter macht, zumal der Gitarrist, an dem alles andere hing, wie schon gesagt, mit dem Gedanken zu spielen scheint, bei den "Smarties" einzusteigen.
Hallo Weepy... ;)

ich habe eben erst dein "Elend" wahr genommen....
zu deinen alten musikalischen Mitstreitern schreibe ich nix, sind sie für mich nicht wert...

zu deiner Sorge bzgl. des Bandnamens kann ich dir berichten wie dies bei einen meiner Musikfreunde läuft und ich dies auch so für richtig und gut halte....
kurz zu seiner musikalischen Bandgeschichte.... es ist eine reine Hobbyband, welche jedoch mit hohen Anspruch ans Covern verschiedener Rocksongs aus fast allen Zeiten der Rockmusik geht....
vom ursprünglichen Gründungsmitgliedern ist er der einzigste verbliebende, alle anderen haben gewechselt aus verschiedensten Gründen, auch nicht immer im Einvernehmen, so dass mit einigen heute kein Kontakt herrscht, was in einem Fall auch mich betrifft, da der Musiker (Basser) mit mir auch bekannt ist und wir uns regelmässig sehen... irgendwann gab es mit den damals aktuellen Musikern eine ziemliche Diskussionsphase, die recht anstrengend war und mein Freund stark beschäfftigte, obwohl er sich vom Diskussionsgeschehen zurückhielt.... als dann ihm es zuviel wurde stellte er einfach folgendes klar:

es ist seine Band . es ist sein Bandname . es ist sein Kontakt zum Bandraum . auch wenn dort viel Equiptment der anderen rumsteht, bleibt es so . - dann erklärte er noch keinen Bock auf Diskussion zu haben weil er seine knappe Zeit mit musizieren verbringen mag - was er zur Not auch alleine oder mit mir tun könnte, auch wenn er sich dann wieder stark vereinfachen muss . wichtig ist der Spass . (Punkt) (he he .. und ich hätte dann einen zweiten Gitarrenlehrer)

nachdem dies alles geklärt war wurde es ruhiger und die Konzentration wurde wieder auf die Musik gepackt...... dies ist jetzt länger her und seit dem sind wieder Musikerinnen (zwei Sängerinnen) gegangen... und auch wenn die Band nur ohne Gesang da steht (sie suchen allerdings fleissig und probieren auch viele aus, doch die alten haben die Messlatte ziemlich hoch gesetzt)... üben sie regelmässig weiter und nehmen auch neues in ihrer Songliste auf (habe vor einigen Tagen mal einen Song von Stone Sour vorgestellt weil sie diesen gerade einstudieren)....
und... die Diskussionen waren frei von Politik, betrafen eher irgendwelche Egos.... was die Sache nicht einfacher gestaltet....

will dir damit sagen, wichtig ist die Klarstellung (die schon früher deinerseits hätte kommen müssen) ... auch jetzt im Bruch sollte dies noch als Info von dir "veröffentlicht" werden, d.h. die anderen drüber Informieren.... evt. kannst du dir den Namen irgendwie sichern, da bin ich nicht gut informiert, könnte mir dies aber vorstellen.... muss ja nicht gleich die GEMA sein, hoffe ich....

und zum Schluss meiner "supertollenratschläge" :rolleyes: .... sei dir mitgeteilt, dass ICH dein Bandnahmen richtig toll finde und dies auch für mich sichern würde wollen..... also.... spring über deinen Schatten und nimm dir deas Vergangene nicht zu dolle zu Herzen und bereite uns hier die Freude und gib uns dein AVATAR wieder.... :D:D;)

... und mache weiter mit DEINER Musik.... :cool:
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Wie schon an dem wiederhergestellten Avatar zu erkennen ist, habe ich mich wieder mit meinen Mitmusikern geeinigt - wir wollen weitermachen! Die Probleme, die es in der letzten Zeit gab, lassen sich konstruktiv bearbeiten. Wir machen erst mal ein Pause bis Ostern, und dann machen wir weiter.
 

Georg

Alter Hase
Wie schon an dem wiederhergestellten Avatar zu erkennen ist, habe ich mich wieder mit meinen Mitmusikern geeinigt - wir wollen weitermachen! Die Probleme, die es in der letzten Zeit gab, lassen sich konstruktiv bearbeiten. Wir machen erst mal ein Pause bis Ostern, und dann machen wir weiter.
"Viel Rauch um nichts" ?????
 

Georg

Alter Hase
Na ja, Rechtsradikalismus ist nicht nichts...
Genau, deshalb die 5 Fragezeichen; wäre für mich persönlich ein absolutes "No-go" mit Leuten zusammen zu sein, gemeinsame Ideale (hier die Musik) zu verwirklichen, wenn ich nur den Hauch einer Ahnung davon hätte, dass da rechtsradikale Gedanken oder Einstellungen bei den Kollegen oder Freunden eine Rolle spielen würden....
 
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WeepingElf

Aktives Mitglied
Ich verstehe Eure Bedenken. Allerdings hatte ich die Sache etwas überspitzt dargestellt, und Probleme, die ich mit anderen Dingen hatte (Stress auf der Arbeit, ein kaputter Computer, und noch ein paar andere Sachen), auf die Band projiziert. Jetzt, wo ich das alles einigermaßen bewältigt habe, sehe ich die Probleme mit der Band deutlich entspannter, und eine Lösung in Sicht.

Was die Rechtsextremismusvorwürfe betreffs der "Freunde" des Gitarristen (nicht des Gitarristen selbst!) betrifft, waren sie wohl voreilig. Die "Smarties" orientieren sich wohl nur musikalisch an den Böhsen Onkelz und Frei.Wild (was natürlich doof genug wäre, aber harmlos), ihre Texte kenne ich aber nicht, und Freunde unseres Gitarristen sind sie auch nicht wirklich - schließlich hatte sich die Band, in der er mit denen zusammen gespielt hatte, eher in Unfrieden aufgelöst, und er hatte immer gesagt, dass das Chaoten gewesen seien, mit denen keine vernünftige Bandarbeit möglich war. Und der eine "Freund", der sich in einem Kneipengespräch (wo Alkohol im Spiel gewesen sein mag, und überhaupt sollte man Kneipengespräche nicht allzu ernst nehmen!) für die Diktatur ausgesprochen hatte, ist wohl auch nicht wirklich ein Freund, sondern nur ein Arbeitskollege unseres Gitarristen, mit dem sich ab und zu gemeinsame Unternehmungen ergeben, und vielleicht war dieser Ausfall ein absoluter Einzelfall. Ich werde aber auf alle Fälle noch mal mit dem Gitarristen darüber reden!

Das ist also bei weitem nicht so krass, wie es anfangs aussah. Da habe ich ein paar Dinge überinterpretiert. Auch bin ich an der Stagnation nicht ganz unschuldig, meine musikalische Kreativität war zwischenzeitlich ins Stocken geraten. Gerade im letzten Monat jedoch war die Band sogar wieder etwas in Schwung geraten. Zweifellos muss sich da was ändern, mit einem "Weiter so" wäre ich nicht zufrieden. Nach zwei Jahren sollte man doch eigentlich auftrittsreif sein. Noch traue ich dem Frieden nicht so ganz, da sind noch Fragen, die zu klären sind, und es kann durchaus sein, dass die Kiste doch noch auseinanderfliegt. Eine Lösung der Probleme mit der jetzigen Band ist aber sicher besser, als wenn ich bei Null anfangen und eine neue Band aufbauen müsste.
 
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