Electronic

Senfei

Mitglied
Auch ne feine Live-Band, Aphodyl aus Ostberlin; hier ein Ausschnitt vom Herzbergfestival 2017; oh was vermisse ich diese Live-Events.....
@Georg - Wir sind ja hier voll auf einer Wellenlänge :)
Aphodyl begeistern mich auch immer wieder, die haben eine Spielfreude, das ist unglaublich.
Wir waren schon 5 oder 6 mal mit dabei, wenn die Berliner im Sommer ihre jährliche Schiffstour machen. Sehr cool !!
 

Okzitane

Aktives Mitglied
SIGNAL-BRUIT - Hyperborée (2020 / productionB)

Dreieinhalb Jahre später. Mit neuer Plattenfirma meldet sich SIGNAL BRUIT zurück. Mutige Entscheidung, das zweite Album „Hyperborée“ zu nennen, nach jener magischen Örtlichkeit, die im nördlichen Polarkreis verortet wird. Steht doch bereits für TANGERINE DREAM „Hyperborea“ zu Buche, und wie wir von „Planisphères” wissen, spielt SIGNAL~BRUIT musikalisch nicht weit entfernt. Im Gegenteil. Von einem bloßen Klon ist das französische Projekt indes deutlich entfernt.
Hyperborée“ ist ein Konzeptalbum, orientiert sich an der Reise des griechischen Seefahrers Pytheas (um 400 vor Christus) auf der Suche nach jenem imaginierten Punkt am Ende der Nordsee, wo die Sonne vermeintlich ewig zu sehen ist. Kann man so betrachten und hören, doch die instrumentale, elektronische Musik ist für viele weitere Interpretationen offen.
Die Berliner Schule ist nahe, Sequenzer spielen eine gewichtige Rolle, starres Innehalten ist hingegen selten, alles ist in Bewegung, ohne dass Hektik oder Schräglagen entstehen. Keine wabernden Soundflächen, stattdessen meist kristalline Klänge, die TANGERINE DREAM erahnen lassen wie Peter Baumann solo, Landsmann Richard Vimal klingt an, John Carpenter und jene Musiker aus LA DÜSSELDORF oder wo sonst RHEINGOLD mit Synthesizern geschürft wird. Mitunter verweist das sogar auf die Elektroniker der frühen 80er, die Musik rückt allerdings nicht Richtung Elektro- und Dark-Wave. Aber nicht umsonst zählen CLOCK DVA zu den erklärten Vorbildern von SIGNAL~BRUIT.
Höchst atmosphärische Musik, die mit Ambient und Industrial auf Schmusekurs geht, dabei aber vermeidet, ins Kalt-abstrakte oder gar zu Heimelige abzugleiten.
FAZIT: Auch mit dem Zweitling überzeugt SIGNAL~BRUIT auf ganzer Linie. „Hyperborée“ ist eine eigene Interpretation der Berliner Schule, eine akustische Reise in Regionen, die das Eis berühren, in denen einem aber nicht kalt wird. Ein spannender Soundtrack zum Chillen und rhythmischen Mitwippen.
Jochen König
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Okzitane

Aktives Mitglied
GERMIND - Absorbient (2019 / Cosmicleaf Records)




Eine weitere Entdeckung aus der Ambient-Sphäre. Diesmal aus Russland... tolles Werk.
 

The Wombat

Mitglied
Tja, ob Yello hier in diesen Thread passt? Elektro Pop. Ich denke schon. Aber da scheiden sich wahrscheinlich die Geister. Dieter Meier wird heute 76 Jahre alt.



Mein Beschder....diese alten Herren haben im letzten Jahr mit dem Album "Point" eine echte Punktlandung hingelegt und Dutzenden von Möchtegern-Elektronikern gezeigt, wo der berühmte Hammer hängt. ;)
 

DerGrobeWestfale

Alter Hase
Wenn man überlegt was es damals an Equipment brauchte um elektronische Klänge zu erzeugen. Heutzutage recht ein Minimum um meine Lieblingssängerin Helene Fischer auf das Niveau von Montserrat Caballe anzuheben.

Klaus Schulze&Günter Schickert - Home Studio Hambuhren 26 September 1975

 

moonmadness

Mitglied
Tangerine Dream Clones? Hört selber.
Da gibt es so manche, gar viele ... + Klaus Schulze ne, aber gewisse Altersklassen werden darum nicht müde, regen sich oft aber über alles Elektronische nach 1985 auf, v.a. wo der Sequencer dann mal vor der 10-Minutenmarke in eine andere Sequenz switched oder gar ein Beat drunterliegt ;) ...

Auch ne feine Live-Band, Aphodyl aus Ostberlin
Falscher Thread. Sorry aber isso.
 
Zuletzt bearbeitet:

Senfei

Mitglied
Ja, die elektronische Musik ist schon was feines, damals wie heute.
Lacht ... wie kann man sich denn über alles Elektronische nach 1985 aufregen ?
 

DerGrobeWestfale

Alter Hase
Crypt Vapor returns from the night mists once again to deliver the debut full length album THETA BLOCKER.

A snarling wall of analogue synthesisers and dystopian vocal commandments pull the listener deep into a sinister web of intrigue and danger.

Taking cues from Tangerine Dream, John Carpenter, Cybotron, and Goblin, Crypt Vapor builds on themes explored in previous recordings and brings them to their nefarious apex.

Ob man für diese Klänge Betablocker braucht, hört selber


Crypt Vapor - Theta Blocker
 

Senfei

Mitglied
Crypt Vapor returns from the night mists once again to deliver the debut full length album THETA BLOCKER.

A snarling wall of analogue synthesisers and dystopian vocal commandments pull the listener deep into a sinister web of intrigue and danger.

Taking cues from Tangerine Dream, John Carpenter, Cybotron, and Goblin, Crypt Vapor builds on themes explored in previous recordings and brings them to their nefarious apex.

Ob man für diese Klänge Betablocker braucht, hört selber


Crypt Vapor - Theta Blocker
Das ist ein ganz gruseliger und extrem komprimierter Soundbrei, eine Strafe für die Ohren.
 

Georg

Alter Hase
Das war nicht meine Absicht!
Crypt Vapor - Theta Blocker
Der Opener "Coloured Perseption" haut mich nicht vom Hocker, beim zweiten Song
"Vanishing Bodies" nerven mich diese abgestoppten Soundsequenzen, ähnlich wie beim letzten Track "Falling"
Bei "Erotik Maniac" gefällt mir der Anfangs- u- Mittelteil nicht so besonders (fröhliche Tralala-Musik), "Falling" ist schon sehr anstrengend, höre es gerade zum zweiten Mal, der stampfende Beat zu Beginn ist sehr nervig, danach die abstoppende sich immer wiederholende Soundsequenz, da ist das plötzliche Ende schon eine Erholung.
Resumee: "Vanshing Bodies" und "Falling" fallen bei mir durch, wegen dieser seltsamen Soundtechnik,
"Haunted Mainframes", "Frozen Blood", und besonders "Acid Rain" (schöner Gesang) gefallen mir ganz gut; ich bin aber kein Electronic-Experte!
 

DerGrobeWestfale

Alter Hase
Crypt Vapor - Theta Blocker
Der Opener "Coloured Perseption" haut mich nicht vom Hocker, beim zweiten Song
"Vanishing Bodies" nerven mich diese abgestoppten Soundsequenzen, ähnlich wie beim letzten Track "Falling"
Bei "Erotik Maniac" gefällt mir der Anfangs- u- Mittelteil nicht so besonders (fröhliche Tralala-Musik), "Falling" ist schon sehr anstrengend, höre es gerade zum zweiten Mal, der stampfende Beat zu Beginn ist sehr nervig, danach die abstoppende sich immer wiederholende Soundsequenz, da ist das plötzliche Ende schon eine Erholung.
Resumee: "Vanshing Bodies" und "Falling" fallen bei mir durch, wegen dieser seltsamen Soundtechnik,
"Haunted Mainframes", "Frozen Blood", und besonders "Acid Rain" (schöner Gesang) gefallen mir ganz gut; ich bin aber kein Electronic-Experte!
Eine gute Analyse! Das "Problem" bei dieser CD ist folgendes. Wenn man die Musik als Soundtrack nimmt, wo je nach Szene bestimmte Sequenzen eines Titels benutzt werden, wäre die Wirkung Szene/Musik durchaus Sinnergebend und unterstreicht das visuelle. Am Stück gehört, wird es schon schwieriger. Deswegen ist jede Kritik durchaus gerechtfertigt und gekauft hätte ich mir die CD auch nicht.
 

Senfei

Mitglied
Die "Moonlake" CD von Klaus Schulze dreht sich in letzter Zeit recht oft bei mir im Player.
Vier Stücke, die immer wieder richtig Spaß machen.
Gute Laune Elektronik :)

 

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