Dream Theater

WeepingElf

Aktives Mitglied
Ja, Progmetal ist Prog, aber eben kein klassischer Prog. Womit sich natürlich die Frage stellt, wie man Prog definiert. Dazu nur kurz, wie ich, der an einem Buch dazu arbeitet, das sehe: Progressive Rock (abgekürzt Prog) ist eine Bezeichnung für eine Musikrichtung, die irgendwann entstanden ist und aus historischen Gründen so heißt, und sich an bestimmten Merkmalen festmachen lässt, die man von den klassischen Prog-Bands abstrahieren kann. Für mein Buch verwende ich einen solchen Katalog von Merkmalen, der sich an ähnliche Aufstellungen anlehnt, die ich woanders, u.a. in der Wikipedia, gefunden habe. Als Prog sehe ich an, was in dieser Tradition steht und diese Merkmale erfüllt. Es gibt aber auch Bands, die sich auf Prog-Bands berufen, etwa auf King Crimson, Pink Floyd oder eben auch Dream Theater, aber diese Merkmale nicht erfüllen und deshalb für mich kein Prog sind. Die Grenzen sind aber fließend, es gibt vieles, das diese Merkmale teilweise erfüllt, so dass man gar nicht so genau sagen kann, ob das nun Prog ist oder nicht. Das ist mir bei der Arbeit an dem Buch sehr, sehr deutlich geworden, etwa bei der Frage, welche Bands ich einbeziehen soll und welche nicht.
 

nobby62

Mitglied
Ich erinnere mich gerne an eine Aussage von Mark Hollis,
sinngemäß: "Meine. bzw. unsere Musik ist Musik für die Ewigkeit" Recht hatte er, auch wenn es für mich mehr Progpoprock ist. Long live Prog, egal in welcher Form :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Jester1969

Mitglied
Update DT-Marathon:
Black Clouds ist durch (hat ja eh fast nur Longtracks), ebenso A Dramatic Turn of Events und der einzige Longtrack vom 2013er Werk "Ilumination Theory", dann damit wenigstens ein Stück von The Astonishing dabei ist - A New Beginning mit 7:41 das längste Stück.
Jetzt läuft At Wit´s End und dann noch Pale Blue Dot.
50 Songs 9:41. Puhh. :eek:
 

Jester1969

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Meine DT-November läuft und läuft. Ich habe zumindest jetzt mal die 5 Alben die nicht in meiner TOP10 sind.
Ohne Platzierung sind das
A Change of Seasons (1995), Titeltrack ist prima, das reicht aber nicht.
Falling into Infinity (1997), mit dieser Scheibe habe ich meine lange DT-Pause begonnen
Systematic Chaos (2007), kann ich nix mit anfangen
The Astonishing (2016), Ein oder zweimal gehört. Sollen sie anderen überlassen.
Distance over Time (2019), At Wit´s End gefällt am besten, ansonsten schwierige Kost für mich
 

Music is Live

Aktives Mitglied
neues Filmchen von den Jungs, vom kommenden LIVE Album...
Fatal Tragedy...
ungewohnter Gesangsstart... leicht anders und seltsam... missfällt mir... :oops:
 

Cathedral Wall

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Zu Petruccis neuem Soloalbum kann ich nichts sagen, weil ich das noch nicht gehört habe. Aber ich erwarte davon in der Tat nichts Gutes.
Habe es gestern am Stück via spotify gehört - meine Erwartungshaltung wurde bestätigt. Sehr viel steriles Gefrickel, null Überraschung. Am ehesten vielleicht noch die Akustikgitarre im "gipsy-jazz" Stil (war davon nicht vor ein, zwei Jahren die Rede, dass sich der Petrutschi das draufpacken will?). Aber auch hier keinerlei Innovation. Ich hoffe wirklich, dass es DT in Zukunft wieder schaffen, etwas spannendes, Neues zu kreiren, von mir aus auch gerne im Stil ihres (damals) viel gescholtenen vierten Albums.
 

Music is Live

Aktives Mitglied
(war davon nicht vor ein, zwei Jahren die Rede, dass sich der Petrutschi das draufpacken will?).
ich berichtete dies mal, nachdem ich ein Interview mit ihm in der Guitar gelesen habe...
er kaufte sich von einem deutschen Gitarrenbauer eine Gypsyjazz Gitarre... und wollte sich mit dem Stil befassen...
auch wenn er sich in anderen Stilen und Tonleitern sehr gut auskennt und diese beherrscht, Gypsyjazz ist eine ganz andere Welt...
andere Tonleitern, andere Anschlagstechniken und anders Feeling....
mein Gitarrenlehrer schmiss all sein Fähigkeiten und sein Wissen übers Boot... um lange Zeit dies zu erlernen und zu verinnerlichen... und er sieht sich immer noch als Anfänger in diesem Stil.... nach gut 20 Jahren Gypsyjazz und Flamenco.... !!!
warum sollte es Petrucci anders gehen... ???

mir gefällt sein Soloalbum recht gut.... was auch an der Zusammenarbeit mit Portnoy liegt....
und ja... ich mag gerne Frickelein.... aber wie hier schon oft festgestellt... alles Geschmackssache...

Ich hoffe wirklich, dass es DT in Zukunft wieder schaffen, etwas spannendes, Neues zu kreiren, von mir aus auch gerne im Stil ihres (damals) viel gescholtenen vierten Albums.
da fehlt einfach eine wichtige Komponente aus der Vergangenheit....
welche, sollte jedem klar sein...
 

Jester1969

Mitglied
Wieder ein Stück weiter: Mein Plätze 6 bis 10.
Platz 5 und 6 war/ist schwierig. Dennoch aus heutiger Tagesform ...

6. When Dream and Day Unite (1989)
7. A Dramatic Turn of Events (2011)
8. Black Clouds ... (2009)
9. Dream Theater (2013)
10. Six Degrees of inner Turbulence (2002)
 

Jester1969

Mitglied
Meine aktuelle TOP 5 sind:
1. Images and Words
2. Octavarium
3. Metropolis Pt. 2: Scenes from a Memory
4. Awake
5. Train of Thought

Damit haben es zwei Scheiben, die ich bisher ignoriert habe in meine Liste geschafft :)
DT wird jetzt wieder öfter bei mir laufen.

Die TOP5 nach dem 5,4,3,2,1-Modus sieht damit bei 9 Teilnehmern so aus.

1. Metropolis Pt. 2 (27 Punkte)
2. Awake (22 Punkte)
3. Six Degrees (20 Punkte)
4. Octavarium (18 Punkte)
5. Images an Words
(17 Punkte)
6. Train of Thought (6 Punkte)
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Nun ist seid ein paar Wochen das neue LIVE-Album raus.... incl. Scenes of a Memories die 3. vollständige Version.... :oops:
was halten denn unsere Dream Theater Hörer (Fans) davon... ???

ich selber sehe es als kleine Schandtat an, was sie, speziell James LaBrie, aus Scenes of machten.... seine Gesangsparts erschreckten mich teils.... Auch Mike Manginis Drumming, welches zwar besser als in der Vergangenheit sich anhört, doch kommt er nicht an die Seele von Portnoy heran....
hingegen die neuen Songs kommen mir wärmer rüber als vom Studioalbum.... evt. liegt es an der Bilduntermalung, doch LIVE strengt der hallige Gesang nicht so an, wie in der Studioversion...

ich habe dies Album nicht, noch nicht.... kämpfe noch mit mir, ob ich es haben mag....
doch die Tube und Spotify machen das hören ja einfach....

die Bildaufnahmen sind allerdings echt toll geworden, mir gefallen sie....

At Wit´s End - LIVE - London - Distance Memories
 

nixe

Inventar
Scenes of a Memories die 3. vollständige Version.... :oops:
Hab ich da was verpaßt? Demnach kenne ich nur 1 & 3...
OK, die dritte steht hier, aber nur einmal gesehen!
Leider spüre ich noch immer keine Unterschiede zu den drummern?
Solannge ein drummer mir nicht auf den Wecker geht, weil er im 4 viertel Takt auf der kleinen Trommel schlägt, bin ich zufrieden, weil ich diesen Klang nicht mag! Kann aber auch sein, das sie bei ihm nur anders klang?
Es sind schon einige Unterschiede drin, mit denen ich aber nun klar kommen muß & werde.
Ich will & kann Dir nicht zuviel versprechen, besser so...
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Hab ich da was verpaßt? Demnach kenne ich nur 1 & 3...
OK, die dritte steht hier, aber nur einmal gesehen!
Leider spüre ich noch immer keine Unterschiede zu den drummern?
Solannge ein drummer mir nicht auf den Wecker geht, weil er im 4 viertel Takt auf der kleinen Trommel schlägt, bin ich zufrieden, weil ich diesen Klang nicht mag! Kann aber auch sein, das sie bei ihm nur anders klang?
Es sind schon einige Unterschiede drin, mit denen ich aber nun klar kommen muß & werde.
Ich will & kann Dir nicht zuviel versprechen, besser so...
1. - das geniale Studioalbum
2. - LIVE Scenes of New York
3. - Distance Memories

mag sein, dass Manginis Drumming mit seinem Sound zu tun hat, Portnoys erscheint mir wärmer und lebendiger.....
das beide Ausnahmekünstler sind steht ausser Frage....

meinst du mit der kleinen Trommel die Snare oder den Tom... ???
für mich als ewiger Studierender an den sechs Saiten ist diese Spielart wichtig.... ich brauche dies "Signal" um dabei zu bleiben... :cool:
 

nixe

Inventar
1. - das geniale Studioalbum
2. - LIVE Scenes of New York
3. - Distance Memories

mag sein, dass Manginis Drumming mit seinem Sound zu tun hat, Portnoys erscheint mir wärmer und lebendiger.....
das beide Ausnahmekünstler sind steht ausser Frage....

meinst du mit der kleinen Trommel die Snare oder den Tom... ???
für mich als ewiger Studierender an den sechs Saiten ist diese Spielart wichtig.... ich brauche dies "Signal" um dabei zu bleiben... :cool:
Stimmt die Snare ist das & okay, ich hatte das studioAlbum jetzt mal außen vor gelassen.
Leider kam ja die DVD nur als normale, wo ja fast *ne dreivirtel Stunde fehlte. Da hätte man nochmal nachlegen sollen! so meine Meinung.
 

passionplayer

Aktives Mitglied
Das Studioalbum von Scenes halte ich für unübertroffen und die Songs von Distance Over Time kommen auf der neuen Liveplatte echt gut rüber. Mir gefällt DOT sowieso ausnehmend gut, da nach meiner Meinung hier sehr songdienlich gespielt wird und Frickelorgien weitgehend verbannt wurden. Über Jordan Rudess muss ich nicht mehr viel sagen, er wird nie ein Kevin Moore. James LaBrie muss live einen guten Tag erwischen, sonst ist er manchmal schwer zu ertragen. Vielleicht könnte John Petrucci ja mal Andy Kuntz von Vanden Plas abwerben, der hat eine ähnliche Stimmfärbung, aber wesentlich kraftvoller und melodiöser als JLB.
 

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