Dream Theater - LIVE 2019 - Distance Over Time tour

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CaptainMorgan

Guest
@ CaptainMorgan: ich finde "Distance Over Time" auch nicht schlecht, auf jeden Fall eine klare Steigerung nach "The Astonishing" und dem selbstbetitelten Album davor. Aber im direkten Vergleich mit den Songs aus ihrer Blütezeit (ich sag mal so grob bis "Octavarium") fehlt immer noch etwas, ich nenne es mal die "DT-Magie". ;-)
Ich wiederhole mich jetzt nicht indem ich zugebe dass ich auch "The Astonishing" sehr gerne mag. :D
 
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Wolfram Porr

Neues Mitglied
Bei einzelnen Tracks gehe ich da sogar mit - aber insgesamt war es mir zu weichgespült und süßlich. DT haben die Latte aber halt selbst sehr hoch gehängt. Das ist dann der Fluch, dass man immer an den eigenen Großtaten gemessen wird ...
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Wenn man DT von Anfang an begleitet hat, dann ist spätestens nach dem "schwarzen Album" ein Rückschritt im Songwriting festzustellen. Davon mal ganz abgesehen, dass Mike Portnoy der Band mehr als nur ein fantastischer Schlagzeuger war, seit seinem "Abgang" fehlt der Band auch die Seele.
Früher die "beste Band der Welt", heute eine von vielen ...:eek::(
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Für mich ging es seit Octavarium nur noch bergab, wobei The Astonishing ein Versuch war, dem mit einer Neuausrichtung etwas entgegen zu setzen, was aber nicht gelang; sie haben das aber gründlich versemmelt, also verfolgten sie diese Linie nicht weiter, sondern kehrten zu ihrem alten Stiefel zurück, aber Distance over Time wurde zum schlechtesten und uninspiriertesten Album, das sie je hervorgebracht haben. Ich glaube nicht, dass da noch Großtaten kommen. Dream Theater waren für mich lange Zeit "die beste Band der Welt", oder, um es bescheidener und subjektiv auszudrücken, meine Lieblingsband; sie sind es definitiv nicht mehr!
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Octavarium war schon gut, aber The Answer Lies Within ist einfach furchtbar kitschig, und I Walk Beside You könnte auch von Coldplay stammen, nur Sacrificed Sons und These Walls sind überzeugend, und der Titelsong ist natürlich absolut überragend.
Für mich sind Systematic Chaos und Black Clouds & Silver Linings hervorragende Alben, vor allem BC&SL zählt zu meinen Lieblingsscheiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
C

CaptainMorgan

Guest
Ich finde "Octavarium" ehrlichgesagt im Vergleich zu anderen Alben auch nicht so toll. "A dramatic Turn of Events" z.B. mag ich da viel lieber.
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Jetzt mal ernsthaft: Was ist das Problem mit "Distance over Time"? Die Scheibe ist doch mega! Alleine "At Wit's End" ist absolut meisterwerklich geil. Und dann sind da noch so coole Nummern wie "Pale blue Dot", "Paralyzed" oder "Room 137".
Catabolic hat es irgendwann gut beschreiben... finde es nur gereade nicht mehr...:confused:
das Album wurde durch den Mix zerstört...
das Songwriting ist schon wieder besser, doch die Verpackung mit den schrecklichen Hallgesang und den kalten Gitarren macht es zu nichte...

bei jetziger Leistung von LaBrie in der Tube nachzuhören, stellt es neue Fragen auf, warum sein Gesang auf dem Album übermässig hallig klingt... o_O:oops:

Ich finde "Octavarium" ehrlichgesagt im Vergleich zu anderen Alben auch nicht so toll. "A dramatic Turn of Events" z.B. mag ich da viel lieber.
ich mag A Dramatic... auch... der letzte wahre Lichtblick der Band.... für mich ist es mit Ocatavarium gleichwertig....
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
So, mein Abschied von Dream Theater hat sich doch anders abgespielt, als es geplant war. Und zwar konnte ich krankheitsbedingt (nichts wirklich Schlimmes, nur eine Erkältung mit Kopfschmerzen, aber das reichte schon) das Konzert in Hannover nicht besuchen. Und - von Ärger und Enttäuschung keine Spur! Ich hatte, und habe auch heute, nicht das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben. Das Konzert interessierte mich einfach nicht mehr! Das hätte ebenso gut eine Florian-Silbereisen-Schlager-Überraschungsfest-Show sein können ;)

Dream Theater waren mal eine richtig feckengeile Band, und mehr als 20 Jahre lang waren sie meine unangefochtene Lieblingsband. Aber das ist schon lange vorbei. Heute sind sie nur noch fünf unsympathische, arrogante Typen (John Myung noch am wenigsten, aber dafür wird er von seinen Kollegen permanent untergebuttert), die meinen, sich und der ganzen Welt beweisen zu müssen, was für tolle Musikakrobaten sie denn sind. Vor allem Rudess mit seinen grausigen Bandmanual-Glissando-Quietschesoli und Petrucci mit seinen politischen Ausfällen sind mehr als nur ärgerlich, sie sind schlichtweg ungenießbar. Das ist wie eine erkaltete Pizza, über die noch jemand Altöl gegossen hat. War mal lecker, geht jetzt aber überhaupt nicht mehr.

Wenn ich mir dagegen die Band ansehe, als deren Nachfolger sie gelten, nämlich Rush - da hatte man den Eindruck, das seien ganz einfach nur drei Kumpels, die das machten, damit alle ihren Spaß haben. Das war was ganz anderes! Und die hatten wenigstens den Schneid, aufzuhören, als es nicht mehr ging. Na gut, die Philosophie Neil Pearts konnte auch bisweilen ziemlich merkwürdig sein, aber irgendwie war da mehr Substanz drin als zuletzt bei Dream Theater.
 

Mike

Moderator
Teammitglied
Wenn ich mir dagegen die Band ansehe, als deren Nachfolger sie gelten, nämlich Rush - da hatte man den Eindruck, das seien ganz einfach nur drei Kumpels, die das machten, damit alle ihren Spaß haben. Das war was ganz anderes! Und die hatten wenigstens den Schneid, aufzuhören, als es nicht mehr ging. Na gut, die Philosophie Neil Pearts konnte auch bisweilen ziemlich merkwürdig sein, aber irgendwie war da mehr Substanz drin als zuletzt bei Dream Theater.
Komplette Zustimmung!
 

Lamneth

Aktives Mitglied
"Rush" waren und sind unerreichbar. Solche Musiker und Freunde ohne Allüren, die Spaß und Ernst meisterlich verbunden haben, wird es nie wieder geben.
Es gab für mich nur Mitte der 70er ernsthafte Konkurrenz für Rush (Led Zeppelin, Deep Purple usw) aber spätestens nach der Hemispheres waren sie unantastbar, Dream Theater liebte ich bis BC&SL auch, aber an Rush kamen sie zu keinem Zeitpunkt ran.
 

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