Dion (Dion DiMucci) *Blues With Friends*

The Wombat

Aktives Mitglied



01. Blues Comin’ On (feat. Joe Bonamassa)
02. Kickin’ Child (feat. Joe Menza)
03. Uptown Number 7 (feat. Brian Setzer)
04. Can’t Start Over Again (feat. Jeff Beck)
05. My Baby Loves To Boogie (feat. John Hammond)
06. I Got Nothin’ (feat. Van Morrison, Joe Louis Walker)
07. Stumbling Blues (feat. Jimmy Vivino, Jerry Vivino)
08. Bam Bang Boom (feat. Billy Gibbons)
09. I Got The Cure (feat. Sonny Landreth)
10. Song For Sam Cooke (Here In America) (feat. Paul Simon)
11. What If I Told You (feat. Samantha Fish)
12. Told You Once In August (feat. John Hammond, Rory Block)
13. Way Down (I Won’t Cry No More) (feat. Stevie Van Zandt)
14. Hymn To Him (feat. Patti Scialfa, Bruce Springsteen)

Manchmal passieren einem Dinge, bei denen man nur noch staunen kann. Zum Beispiel dann, wenn einem auf einem Net-Streifzug ein Typ über den Weg läuft, der in der gesamten Folk- Rock-'n'-Roll-Rockabilly-Blues-undwasweißichnichtnochalles-Welt seit Jahrzehnten als richtig große Hausnummer angesehen wird und......von dem ich noch nie irgend etwas gehört hatte. :oops:
Da muss einem erst ein solches Album zu Gehör kommen mit einer Gästeliste, die sich wohl mehr als gewaschen hat.
Geboten wird das, was man ganz gerne als "klassischen elektrischen Blues" bezeichnen mag. Wobei die Gäste in jedem Song ihre Frabtupfer setzen dürfen. Dennoch behält Mr. Dion die Fäden in der Hand, stimmlich ist er der präsente Mann im Ring, selbst Mr. Hans Dampf in allen Gassen - Joe Bonamassa bringt seine Gitarre (und Stimme) relativ dezent in den Opener mit hinein. Sogar der gute Van Morrison quäkt und kräht in Track Nr. 5 recht manierlich und ohne Nervtötfaktor ins Micro. ;)
Man muss bei diesem fast schon als Galopp durch den Blues zu bezeichnenden Album auch bedenken: Mr. Dion ist mittlerweile im zarten Alter von 81 Jährchen.....was man definitiv nicht hört. Irgendwie scheint der Mann hinter seinem Haus eine Art von Jungbrunnen zu besitzen.
Ich lege das Album jedem ans Herz, der mal wieder eine ordentliche Prise an verdammt sauber produziertem und mit viel "Soul" gespieltem Blues der Marke Oldschool hören möchte.
Es fällt mir ein wenig schwer, auf dem Werk echte Favoriten auszumachen, vielleicht das fette und stampfende Bam Bang Boom mit Rauschebart Billy Gibbons. Und wäre noch Track Nr. 10 (Song For Sam Cooke), der als astreiner Folksong ein wenig aus dem Rahmen fällt....aber genau sowas macht für mich auch die Vielfalt eines solchen Albums aus.
Hmm...da kommt doch noch einer, der sehr sehr fein klingt: Track Nr. 12 (Told You Once In August), ein Mix aus Blues und leichtem Appalachian-Country-Einschlag.
....und nicht den "Rausschmeißer" mit Mr. Springsteen nebst Gattin vergessen. Ein mehr als würdiger Schlusspunkt mit endgeiler "Stahlgitarre" (die ruhig noch etwas präsenter hätte sein dürfen). Americana at its best.

Da gibt es für mich nur noch eines: die bisher höchste Wertung für dieses Jahr von mir ---> *****

Hörproben:




 

DerGrobeWestfale

Alter Hase



01. Blues Comin’ On (feat. Joe Bonamassa)
02. Kickin’ Child (feat. Joe Menza)
03. Uptown Number 7 (feat. Brian Setzer)
04. Can’t Start Over Again (feat. Jeff Beck)
05. My Baby Loves To Boogie (feat. John Hammond)
06. I Got Nothin’ (feat. Van Morrison, Joe Louis Walker)
07. Stumbling Blues (feat. Jimmy Vivino, Jerry Vivino)
08. Bam Bang Boom (feat. Billy Gibbons)
09. I Got The Cure (feat. Sonny Landreth)
10. Song For Sam Cooke (Here In America) (feat. Paul Simon)
11. What If I Told You (feat. Samantha Fish)
12. Told You Once In August (feat. John Hammond, Rory Block)
13. Way Down (I Won’t Cry No More) (feat. Stevie Van Zandt)
14. Hymn To Him (feat. Patti Scialfa, Bruce Springsteen)

Manchmal passieren einem Dinge, bei denen man nur noch staunen kann. Zum Beispiel dann, wenn einem auf einem Net-Streifzug ein Typ über den Weg läuft, der in der gesamten Folk- Rock-'n'-Roll-Rockabilly-Blues-undwasweißichnichtnochalles-Welt seit Jahrzehnten als richtig große Hausnummer angesehen wird und......von dem ich noch nie irgend etwas gehört hatte. :oops:
Da muss einem erst ein solches Album zu Gehör kommen mit einer Gästeliste, die sich wohl mehr als gewaschen hat.
Geboten wird das, was man ganz gerne als "klassischen elektrischen Blues" bezeichnen mag. Wobei die Gäste in jedem Song ihre Frabtupfer setzen dürfen. Dennoch behält Mr. Dion die Fäden in der Hand, stimmlich ist er der präsente Mann im Ring, selbst Mr. Hans Dampf in allen Gassen - Joe Bonamassa bringt seine Gitarre (und Stimme) relativ dezent in den Opener mit hinein. Sogar der gute Van Morrison quäkt und kräht in Track Nr. 5 recht manierlich und ohne Nervtötfaktor ins Micro. ;)
Man muss bei diesem fast schon als Galopp durch den Blues zu bezeichnenden Album auch bedenken: Mr. Dion ist mittlerweile im zarten Alter von 81 Jährchen.....was man definitiv nicht hört. Irgendwie scheint der Mann hinter seinem Haus eine Art von Jungbrunnen zu besitzen.
Ich lege das Album jedem ans Herz, der mal wieder eine ordentliche Prise an verdammt sauber produziertem und mit viel "Soul" gespieltem Blues der Marke Oldschool hören möchte.
Es fällt mir ein wenig schwer, auf dem Werk echte Favoriten auszumachen, vielleicht das fette und stampfende Bam Bang Boom mit Rauschebart Billy Gibbons. Und wäre noch Track Nr. 10 (Song For Sam Cooke), der als astreiner Folksong ein wenig aus dem Rahmen fällt....aber genau sowas macht für mich auch die Vielfalt eines solchen Albums aus.
Hmm...da kommt doch noch einer, der sehr sehr fein klingt: Track Nr. 12 (Told You Once In August), ein Mix aus Blues und leichtem Appalachian-Country-Einschlag.
....und nicht den "Rausschmeißer" mit Mr. Springsteen nebst Gattin vergessen. Ein mehr als würdiger Schlusspunkt mit endgeiler "Stahlgitarre" (die ruhig noch etwas präsenter hätte sein dürfen). Americana at its best.

Da gibt es für mich nur noch eines: die bisher höchste Wertung für dieses Jahr von mir ---> *****

Hörproben:




Fast 80 Jahre alt, insgesamt 2 Titel die ich von Dion kenne und jetzt kommt YouTube ins Spiel. Bill Gibbons und Dion haben zusammen einen Titel aufgenommen. Schön, schön, ältere Herren beim entspannten musizieren. Hör ich mal rein. Heiliger Methusalem auf den Fahrrad, was ist das denn? Eins der Alben des Jahres, außerhalb(sehr weit außerhalb)meiner Hörgewohnheiten in seiner Gesamtheit. Gerade "Song for Sam Cooke" ist von der Realität, Black lives matter als Stichwort, sehr schnell eingeholt worden.
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Wenn man sich die Diskographie bei Wikipedia anschaut, wer an Dion interessiert ist, hat eine Mengen Alben zu hören.
Das ist wohl wahr.
Da ich mich bisher für Rockabilly oder Roggnroll eher wenig interessierte (von Brian Setzer mal ausgenommen, den mag ich sehr), waren dieser Mr. Dion wie auch seine Werke bisher bei mir halt gar nicht auf dem Radar.
Ich wusste z.B. auch nicht, dass "The Wanderer" aus den 150ern im Original von Dion gesungen wurde....allerdings wurde der Song von Ernie Maresca für ihn geschrieben, wusste ich auch nicht.
Im Moment bin ich noch unschlüssig, ob ich mir seine Musik außerhalb von Folk oder Blues genauer unter die Lupe nehmen soll, mal schauen.
Wie auch immer, dieses Album da oben wird es jedenfalls definitiv in meine Top 10 für 2020 schaffen.

Übrigens: wenn man "Dion" bei Google eingibt, kommt als 1. Wiki-Eintrag nicht etwa Celine Dion......sondern eben Dion. ;)
 

DerGrobeWestfale

Alter Hase
Das ist wohl wahr.
Da ich mich bisher für Rockabilly oder Roggnroll eher wenig interessierte (von Brian Setzer mal ausgenommen, den mag ich sehr), waren dieser Mr. Dion wie auch seine Werke bisher bei mir halt gar nicht auf dem Radar.
Ich wusste z.B. auch nicht, dass "The Wanderer" aus den 150ern im Original von Dion gesungen wurde....allerdings wurde der Song von Ernie Maresca für ihn geschrieben, wusste ich auch nicht.
Im Moment bin ich noch unschlüssig, ob ich mir seine Musik außerhalb von Folk oder Blues genauer unter die Lupe nehmen soll, mal schauen.
Wie auch immer, dieses Album da oben wird es jedenfalls definitiv in meine Top 10 für 2020 schaffen.

Übrigens: wenn man "Dion" bei Google eingibt, kommt als 1. Wiki-Eintrag nicht etwa Celine Dion......sondern eben Dion. ;)
50s/60s Klänge habe auch was für sich aber das habe ich alles im Prinzip erst nachträglich kennengelernt. Um aus dem Wust an Dion Veröffentlichungen das passende zu finden ist der Wikipedia Eintrag eine erste Hilfestellung
 

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