Die Zukunft des Progressive Rock

Ich möchte @WeepingElf zunächst um Entschuldigung bitten. Der Einwand war nicht despektierlich, sondern rein sachlich gemeint. Ansonsten ist es wieder mal an der Zeit, die wahnsinnige Toleranz diverser User hervorzuheben. Der Rest hat es wenigstens geschafft, brav übers Stöckchen zu springen - in dem Alter.Respekt.
 
Ich glaube W-Elf, daß du diese Prog-Sache zu ernst nimmst. Für dich scheint es nichts anderes zu geben. Morgens geht die Progsonne auf, abends unter. Dazwischen liegt die Prog-Nacht!
So einfach ist das nicht. Die Menschen haben andere Interessen bzw. sind die Geschmäcker mainstreamiert( gerade erfunden, dieses Wort)
Man kann die Dinge nur nehmen, wie sie sind.
Prog wird aussterben ! Geh auf ein Konzert und sieh dich um. Welches Alter triffst du denn?
Diese Entwicklung ist sehr, sehr schade.
Ich freue mich über jeden jungen Menschen, welcher mit mir (Prog-T-Shirt-Träger) ins Gespräch kommt und Interesse zeigt.
Prog wird nicht austerben! Solange wie es uns aus dem Forum gibt, eine Eclipsed-Redaktion gibt und das Wort "Mainstream" verteufelt wird.
Genieße den Prog, schreib dein Buch zu Ende. (Melde mich hiermit beim Crowdfounding an)
Wer nicht von allein darauf kommt, daß es nichts gepflegteres als ein ProgRockAlbum gibt, hat im Leben seinen Ohren nur BÖSES angetan.
42 ist die Lösung!!!!!
MfG
Music is the best
 
Kennst du "Slobbery Dognose" aus dem Nicht -Kuhdorf? Sehr zur Empfehlung.....! Nicht gerade Prog, aber einfach toll!
Geh mal hin! Augen auf !
......und stöbern in Progsammlungen, vor lauter Interesse macht denen Spaß.
Vllt. sehen wir uns einmal. ?
Barnabys Blues Club? Weißt du überhaupt wo der ist?
MfG
Slobbery Dognose sind mir dem Namen nach schon lange bekannt - von einem Aufkleber an einer Klotür in der hiesigen Uni-Bibliothek (der mittlerweile einer Renovierung zum Opfer gefallen ist). Fand den Namen irgendwie ulkig, hat mich aber von der Musik her nie so recht interessiert.

Und Barnaby's Blues Bar kenne ich natürlich. Da bin ich aber nicht so gern, weil es da erstens supereng ist und zweitens dort geraucht wird. Da ist es fast schon nebensächlich, dass da meistens ein eher konservatives Musikprogramm gefahren wird, wie der Name des Ladens schon suggeriert.
 
Ich glaube W-Elf, daß du diese Prog-Sache zu ernst nimmst. Für dich scheint es nichts anderes zu geben. Morgens geht die Progsonne auf, abends unter. Dazwischen liegt die Prog-Nacht!
So einfach ist das nicht. Die Menschen haben andere Interessen bzw. sind die Geschmäcker mainstreamiert( gerade erfunden, dieses Wort)
Nein, da verstehst Du mich grundfalsch. Es stimmt, dass Prog meine Lieblings-Musikrichtung ist, aber er ist nicht die allein selig machende. Ich weiß auch viele andere Musikrichtungen zu würdigen, und es gibt noch andere Dinge, die mir in meinem Leben wichtig sind, und nichts mit Musik zu tun haben. Es ist nur so, dass das hier ein Musik-Forum ist, und da diskutiere ich eben über Musik und nicht über die vielen anderen Dinge, die mich auch interessieren, die aber hier off-topic sind. Und die Musik, über die ich am liebsten diskutiere, ist eben die, die ich am liebsten höre. Und eben ein Buch drüber schreibe.

Man kann die Dinge nur nehmen, wie sie sind.
Prog wird aussterben ! Geh auf ein Konzert und sieh dich um. Welches Alter triffst du denn?
Diese Entwicklung ist sehr, sehr schade.
Ich freue mich über jeden jungen Menschen, welcher mit mir (Prog-T-Shirt-Träger) ins Gespräch kommt und Interesse zeigt.
Prog wird nicht austerben! Solange wie es uns aus dem Forum gibt, eine Eclipsed-Redaktion gibt und das Wort "Mainstream" verteufelt wird.
Genieße den Prog, schreib dein Buch zu Ende. (Melde mich hiermit beim Crowdfounding an)
Wer nicht von allein darauf kommt, daß es nichts gepflegteres als ein ProgRockAlbum gibt, hat im Leben seinen Ohren nur BÖSES angetan.
42 ist die Lösung!!!!!
MfG
Music is the best
Ich glaube nicht, dass Prog bald aussterben wird. Wäre jedenfalls bedauernswert. Zu einem gewissen Grad "reitet" Prog derzeit auf der allgemeinen Retrowelle, es gibt genug Leute, die sich zumindest für klassischen Prog interessieren, dass man da mit Boxsets und dergleichen Geld verdienen kann. Manche sind, wie ich vermute (damit aber auch Widerspruch bekommen habe), Leute, die in ihrer Jugend in den 70ern Prog gehört haben, nach dem Berufseinstieg auf den "respektableren" Modern Jazz umgestiegen sind, und jetzt im Rentenalter die Musik ihrer Jugend wieder entdecken. Und ich denke auch, einige ihrer Kinder, die auf der Suche nach interessanteren musikalischen Erfahrungen, als sie die Mainstream-Medien bieten können, die alten Plattenkisten ihrer Eltern durchstöbern. Und ich denke ferner, dass viele dieser jungen Leute dadurch auf die Idee gebracht werden, nach aktueller Musik zu suchen, die solche Hörerfahrungen zu bieten hat.

Was die von @Chris Flieder angesprochene Label-Krise betrifft, so gibt es, denke ich, durchaus noch florierende Labels, die unter anderem Prog rausbringen, auch wenn sie zumeist Tochterfirmen größerer, breiter aufgestellter Einheiten sind. So gehört InsideOut Music zum Metal-Label Century Media, das wiederum (zumindest anteilsmäßig und vertriebstechnisch) zum Sony-Imperium gehört.
 
Ansonsten ist es wieder mal an der Zeit, die wahnsinnige Toleranz diverser User hervorzuheben. Der Rest hat es wenigstens geschafft, brav übers Stöckchen zu springen - in dem Alter.Respekt.
Wie sieht es mit deiner Toleranz aus ?

Wenn du über das Stöckchen springen willst , dann mach das !


Pink Floyd - Another Brick In The Wall, Part Two
 
Mainstream gibt es beim Prog auch schon sehr lange und das nicht zu wenig !
Nur wollen wir es nicht so recht wahrhaben !
@toni, es gab ihn!! All Deine Beispiele oben sind aus dem alten Jahrhundert!
Aber genau das meinte ich: Damals wurde diese Musik auf verschiedensten Kanälen der Allgemeinheit bekannt gemacht.
ICH habe so genau Deine Beispiele kennengelernt.
Und heute?
 
Die Musiklandschaft hat sich extrem verändert in den letzten Jahren , leider nicht zum Vorteil für die Musik !
Alles ist Gratis oder für ein paar Rappen/ Cent zu konsumieren und von daher auch nicht mehr viel wert .
Aber , die Leute die sich für Handgemachte ehrliche Musik interessieren werden den Weg finden
und sich live überzeugen lassen :
was Leidenschaft und liebe zur Musik bedeuten.

LAZULI - Compilation Night Of The Prog (Loreley NOTP 2022)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte @WeepingElf zunächst um Entschuldigung bitten. Der Einwand war nicht despektierlich, sondern rein sachlich gemeint. Ansonsten ist es wieder mal an der Zeit, die wahnsinnige Toleranz diverser User hervorzuheben. Der Rest hat es wenigstens geschafft, brav übers Stöckchen zu springen - in dem Alter.Respekt.
im ersten Post hier im Thema hast du deine rein sachlich Toleranz bestens unter Beweiß gestellt....
sehr vorbildlich....
aber ich danke dir für deinen Hinweiß....
wäre ich alleine nie drauf gekommen....
und ein bissle verarschende Beleidigung schaffst du auch in deine Entschudligung zu stecken...
du bist ja ein echter Held.....
 
Mainstream gibt es beim Prog auch schon sehr lange und das nicht zu wenig !
Nur wollen wir es nicht so recht wahrhaben !
Yes , Genesis , Marillion , ELP , Pink Floyd , u.s.w
YES - Owner of a Lonely Heart
Genesis - Follow You Follow Me

Marillion - Kayleigh
ich empfindies als leicht verfehltes Beispiel, da die genannten Songs meist wenig mit dem Gesamtwerk der Künstler zu tun hat und oftmals deren "Mainstream"Songs sind... die extra dafür ausgerichtet wurden...
damit mag ich nicht äusseren, dass die Künstler dies nicht machen sollten oder dürfen.... auch die Progger brauchen Kohle um weiterzumachen...
 
Die Musiklandschaft hat sich extrem verändert in den letzten Jahren , leider nicht zum Vorteil für die Musik !
Alles ist Gratis oder für ein paar Rappen/ Cent zu konsumieren und von daher auch nicht mehr viel wert .
Aber , die Leute die sich für Handgemachte ehrliche Musik interessieren werden den Weg finden
und sich live überzeugen lassen :
was Leidenschaft und liebe zur Musik bedeuten.

LAZULI - Compilation Night Of The Prog (Loreley NOTP 2022)
Klar, Lazuli ist auch ein Shooting-Star der jüngeren Vergangenheit; ich hatte sie hier nur nicht erwähnt, da Roland (Respekt vor dem Alter!) sie nicht in unsere "Prog-Rock"- Familie aufnehmen will ;)
 
Ach Leute, ich bin kurz davor, hier die Brocken hinzuschmeißen. Da eröffnet man ein Thema, in dem man eine Frage offen diskutieren möchte, und die Mehrzahl der Posts befasst sich nicht mit dem Diskussionsgegenstand an sich, sondern damit, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe und ob die Diskussion überhaupt legitim ist. Da macht es doch keinen Spaß mehr, noch weiter zu diskutieren, so leid es mir um den Diskussionsgegenstand tut. Zum Glück gibt es hier noch ein paar Leute, die sich an dieser Spöttelei und Hinterfragerei nicht beteiligen und konstruktive Beiträge liefern, weshalb ich derzeit (noch) nicht die Admins darum bitte, dieses Thema zu schließen.
 
Ach Leute, ich bin kurz davor, hier die Brocken hinzuschmeißen. Da eröffnet man ein Thema, in dem man eine Frage offen diskutieren möchte, und die Mehrzahl der Posts befasst sich nicht mit dem Diskussionsgegenstand an sich, sondern damit, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe und ob die Diskussion überhaupt legitim ist. Da macht es doch keinen Spaß mehr, noch weiter zu diskutieren, so leid es mir um den Diskussionsgegenstand tut. Zum Glück gibt es hier noch ein paar Leute, die sich an dieser Spöttelei und Hinterfragerei nicht beteiligen und konstruktive Beiträge liefern, weshalb ich derzeit (noch) nicht die Admins darum bitte, dieses Thema zu schließen.
Ach, komm Jörg, die kleinen Störmanöver oder besser gesagt "themenfremde Beiträge" sind doch schon fast normal.
Aktuell, kann ich wenig zur Frage beitragen, da ich kein Radio höre und überhaupt nicht weiß, ob Progressive Rock in den öffentlichen Rundfunkanstalten überhaupt gespielt wird; interessant wären die von JesterD regelmässig vorgestellten "Album-Charts". Diese genannten Alben in Genre einteilen und daraus Rückschlüsse zu ziehen, was da so schwerpunktmässig gekauft wird, wäre vielleicht für den "Ist-Zustand" ganz interessant, allerdings natürlich auch mit der Einschränkung, der fehlenden Repräsentativität, da die jungen Leute vermutlich weniger Scheiben kaufen.
Die Diskussion wie es in der Zukunft mit Progressive Rock weitergeht oder nicht, ist legitim aber auch spekulativ.
Persönlich kann ich dir nur sagen, dass vermutlich alle CDs und LPs in die Tonne gekloppt werden, wenn Karin und ich mal nicht mehr da sind. Doch, die vielen Klassik-Platten meiner Eltern sind noch da; noch schaffe ich das nicht....
 
Ja, gerade in der Popkultur ist die Zukunft sehr schwer vorherzusagen, und alles bleibt Spekulation. Ich selbst habe zweimal auf einen Wiederaufschwung anspruchsvoller Rockmusik gehofft und bin beide Male enttäuscht worden ;) Das erste Mal war Ende der 80er Jahre, als es um die Rockmusik ganz übel bestellt zu sein schien: einerseits aufgeblasener Glam-Metal mit hochtoupierten Haaren, Glitzerkostümen und gestreiften Gitarren - Spinal Tap in Wirklichkeit, aber diesmal hatten die Bühnenbildner die Maße richtig hinbekommen; andererseits strunzlangweiliger Indie-Rock. Was kam? Zum einen Grunge und Britpop, zum anderen Techno. Das zweite Mal war, als die Zwillingstürme fielen und diverse Publizisten das "Ende der Spaßgesellschaft" verkündeten. Doch statt Prog und Artverwandtem kam die absolute Herrschaft von Hip-Hop und R&B, die bis heute anhält.

Niemand weiß, was kommt, wenn die Leute von all diesem Hip-Hop und R&B die Kappe voll haben. So viel ich weiß, hat die "Generation Greta" ihren Soundtrack noch nicht gefunden, aber über die Klimakrise kann man natürlich auch rappen, und das wird wohl auch schon getan.

Aber vielleicht ist Musik ganz einfach das falsche Medium dafür. Vor ein paar Jahren habe ich in der Eclipsed mal ein Interview gelesen (ich weiß jetzt nicht mehr, mit welcher Band), wo der interviewte Musiker erklärte, warum er trotz politischen Interesses keine politischen Texte verfasste: weil die Leute, wenn sie Musik hören, eben Musik und nicht von Problemen hören wollen. Recht hat er! Songs, die Probleme durchkauen, gibt es zur Genüge, und gelten nicht ohne Grund als uncool.

Aber es gibt meiner Meinung nach zu wenig spannende Literatur, die von den Lösungen handelt - solche Lösungen gibt es nämlich, aber schlummern bislang in drögen Sachbüchern, die nur wenige lesen. Das in mitreißende Romane und Erzählungen zu verpacken ist etwas, was ich definitiv vorhabe, sobald ich mit dem Prog-Buch fertig bin - und das kann man dann auch wiederum in Songs und Konzeptalben umsetzen.
 
Ja, gerade in der Popkultur ist die Zukunft sehr schwer vorherzusagen, und alles bleibt Spekulation. Ich selbst habe zweimal auf einen Wiederaufschwung anspruchsvoller Rockmusik gehofft und bin beide Male enttäuscht worden ;) Das erste Mal war Ende der 80er Jahre, als es um die Rockmusik ganz übel bestellt zu sein schien: einerseits aufgeblasener Glam-Metal mit hochtoupierten Haaren, Glitzerkostümen und gestreiften Gitarren - Spinal Tap in Wirklichkeit, aber diesmal hatten die Bühnenbildner die Maße richtig hinbekommen; andererseits strunzlangweiliger Indie-Rock. Was kam? Zum einen Grunge und Britpop, zum anderen Techno. Das zweite Mal war, als die Zwillingstürme fielen und diverse Publizisten das "Ende der Spaßgesellschaft" verkündeten. Doch statt Prog und Artverwandtem kam die absolute Herrschaft von Hip-Hop und R&B, die bis heute anhält.

Niemand weiß, was kommt, wenn die Leute von all diesem Hip-Hop und R&B die Kappe voll haben. So viel ich weiß, hat die "Generation Greta" ihren Soundtrack noch nicht gefunden, aber über die Klimakrise kann man natürlich auch rappen, und das wird wohl auch schon getan.

Aber vielleicht ist Musik ganz einfach das falsche Medium dafür. Vor ein paar Jahren habe ich in der Eclipsed mal ein Interview gelesen (ich weiß jetzt nicht mehr, mit welcher Band), wo der interviewte Musiker erklärte, warum er trotz politischen Interesses keine politischen Texte verfasste: weil die Leute, wenn sie Musik hören, eben Musik und nicht von Problemen hören wollen. Recht hat er! Songs, die Probleme durchkauen, gibt es zur Genüge, und gelten nicht ohne Grund als uncool.

Aber es gibt meiner Meinung nach zu wenig spannende Literatur, die von den Lösungen handelt - solche Lösungen gibt es nämlich, aber schlummern bislang in drögen Sachbüchern, die nur wenige lesen. Das in mitreißende Romane und Erzählungen zu verpacken ist etwas, was ich definitiv vorhabe, sobald ich mit dem Prog-Buch fertig bin - und das kann man dann auch wiederum in Songs und Konzeptalben umsetzen.
solch Hoch u.Tiefs kenne ich auch...
und nicht immer hat die Musik dran schuld...

das Thema Prog ist inzwischen bekannter als noch vor z.B. 20 Jahren...
doch es wird wohl immer eine "Randnische" bleiben....
weil 1. fallen Musiker die Prog wollen und KÖNNEN nicht vom Baum....
2. fallen auch die verständnisvollen Hörer nicht vom Baum....

ist auch gut so, ich mag nicht Lazuli in der Waldbühne oder Dream Theater auf dem Maifeld erleben.... (wobei Pink Floyd auf dem Maifeld schon sehr geil waren)... :cool:
 
Ich kenne jetzt die Berliner Waldbühne nicht aus eigenem Erleben, aber nach dem, was ich da im Fernsehen gesehen habe, ist sie hinsichtlich Größe und Ambiente der Bühne auf der Loreley durchaus vergleichbar.

Aber ich sehne mich eigentlich nicht nach Prog-Konzerten in Stadien oder Prog-Festivals mit den Dimensionen des Wacken Open Air oder gar von Woodstock - kleine Events sind irgendwie netter ;) Dennoch ist es so, dass eine Musikrichtung, die zu unpopulär wird, einzugehen droht, weil niemand damit mehr Geld verdienen kann, nicht die Bands, nicht die Labels und nicht die Konzertveranstalter. Und irgendwoher muss das Geld nun mal kommen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Wäre das Prog-Publikum größer, gäbe es sicher auch mehr Bands, mehr Labels und mehr Konzerte.

Es stimmt schon, dass Prog-Musiker und -Fans, wie @Music is Live sagt, "nicht auf Bäumen wachsen". Wobei ich durchaus Prog-Fans kenne, die zwar selbst Musik machen - aber eben keinen Prog. Sei es, dass sie sich das musikalisch nicht zutrauen, sei es, dass sie es zwar gern machen würden, sich aber von anderen Musikrichtungen mehr Erfolg versprechen.
 
Bekanntermaßen tue ich mich ja recht schwer mit den Unterscheidungen Prog, Neo Prog, Retro Prog, Progressive Metal, Art Rock. Dennoch finde ich Diskussionen hierüber nicht uninteressant und habe auch diesen Thread verfolgt. Ich denke aber, dass diese Art von Musik weiter bestehen wird. Es wird weiterhin Menschen geben, die an dieser Art Musik ihre Freude haben. Mein Sohn war damals um die 18 Jahre alt, als er mich auf Porcupine Tree aufmerksam machte. Als ich vor Jahren stationär im Krankenhaus war, brachte er mir meine erste eclipsed Ausgabe ans Krankenbett. Auch heute hört er immer noch gerne Prog. Damit will ich sagen, es gibt noch junge Menschen, die sich für Prog, aber auch andere Spielarten der Rock- und Popmusik interessieren.
Und ich entdecke hier und in der eclipsed immer mal wieder Musik, die ich in meine Musikwelt dem Prog zuordne. Zuletzt hat mir das 2022 erschienene Album von Jonas Lindberg - Jonas Lindberg & The Other Side sehr gut gefallen.
 
Bekanntermaßen tue ich mich ja recht schwer mit den Unterscheidungen Prog, Neo Prog, Retro Prog, Progressive Metal, Art Rock.
Das verstehe ich gut. Den Unterschied zwischen Prog und Art Rock konnte mir noch keiner überzeugend darlegen, das scheint jeder anders zu definieren, so dass man die Bezeichnungen wohl am besten als Synonyme ansieht (ich jedenfalls tue das). Die Grenzen zwischen den Unterteilungen innerhalb des Prog, wie Neoprog, Retroprog oder Prog Metal, sind ebenso unscharf wie die Grenzen des Genres Prog selbst ;)

Dennoch finde ich Diskussionen hierüber nicht uninteressant und habe auch diesen Thread verfolgt. Ich denke aber, dass diese Art von Musik weiter bestehen wird. Es wird weiterhin Menschen geben, die an dieser Art Musik ihre Freude haben. Mein Sohn war damals um die 18 Jahre alt, als er mich auf Porcupine Tree aufmerksam machte. Als ich vor Jahren stationär im Krankenhaus war, brachte er mir meine erste eclipsed Ausgabe ans Krankenbett. Auch heute hört er immer noch gerne Prog. Damit will ich sagen, es gibt noch junge Menschen, die sich für Prog, aber auch andere Spielarten der Rock- und Popmusik interessieren.
Und ich entdecke hier und in der eclipsed immer mal wieder Musik, die ich in meine Musikwelt dem Prog zuordne. Zuletzt hat mir das 2022 erschienene Album von Jonas Lindberg - Jonas Lindberg & The Other Side sehr gut gefallen.
Ja. So schnell wird der Progressive Rock nicht sterben! Es gibt auch heute noch junge Leute, die diese Musikrichtung für sich entdecken; das Night of the Prog Festival beispielsweise, wo ich dieses Jahr war, war keine reine Altherrenveranstaltung, das war altersmäßig bunt gemischt. Manche sind die Kinder von Leuten, die damals den klassischen Prog erlebt haben, und in den Plattenkisten ihrer Eltern nach interessanteren musikalischen Erfahrungen graben, als die Mainstream-Medien ihnen bieten - verallgemeinern kann man das nicht. Viele sind sicher auf ganz anderen Wegen zum Prog gekommen. Nachwuchs gibt es also.

Es wäre beispielsweise interessant zu wissen, wie sich die Zuschauerzahlen des Night of the Prog Festivals im Lauf der Jahre entwickelt haben. Ist das größer geworden? Wie sieht es mit den Umsätzen "großer" Prog-Labels, wie InsideOut Music oder Frontiers Records, aus?

Und ich denke, dass von den Nischengenres, die die Eclipsed abdeckt, Prog eines der größeren ist. Ich kann mir beispielsweise kaum vorstellen, dass Stoner Rock, Neo-Krautrock oder Space Rock größer wären.
 

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