"Die meisten Progsänger sind auch wirklich sehr, sehr schwach!"

Georg

Alter Hase
oder wäre es noch viel genialer geworden mit einem anderen Sänger ?
Was soll`s wir werden es wohl nie erfahren.
Mich stört an Frank Bornemann sein schlechtes Englisch (noch schlimmer bei dieser Kölner Metal-Braut "Doro" Pesch); ansonsten finde ich seine Stimme angenehm.
Ich habe Probleme mit diesen weiblichen "Engelsstimmchen", die ja im Prog-Rock Neo-Prog, Artprog weit verbreitet sind. Ich nenne da keine Bands, weil ich weiß, dass die hier bei einigen sehr beliebt sind.
Die Stimmen sind bestimmt nicht schlecht, aber mir wird schlecht, wenn ich sie höre:cool::eek:o_O
 
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WeepingElf

Aktives Mitglied
Die Stimme von Steven Wilson ist so dünn, wie der Kerl, dem sie gehört, selbst ;) (sie ist aber nicht der einzige Grund, warum ich seine Musik nicht sonderlich mag). Was Fish und Hogarth betrifft, könnten sie kaum unterschiedlicher sein, insofern klingen Marillion mit Fish und Marillion mit Hogarth in der Tat wie zwei verschiedene Bands, aber gut sind beide Sänger. Es ist aber nicht nur der Sängerwechsel, was die beiden Phasen trennt. Der Rest der Band, vor allem Rothery, wollte die Richtung ändern, wo Fish nicht mitziehen wollte, weshalb er ging. Der Sängerwechsel ist also mindestens ebensosehr Folge wie Ursache des Richtungswechsels. Man muss auch keine Sortiertricks anwenden, um die im Regal zu trennen, wenn man die Werke einer Band chronologisch sortiert, weil sich dann von selbst zwei Blöcke bilden, kam ja ganz sauber nacheinander ohne Überschneidungen, wenn man von der Compilation Six of One, Half A Dozen of the Other oder wie das Ding genau heißt absieht.

Aber es stimmt, dass 1. Geschmackssache ist, welche Sänger gut sind und welche nicht, und 2. der Sänger einerseits den Sound der Band nachhaltig prägt und andererseits zur Musik der Band passen muss. Hinzu kommt, dass eine Rock-Oper erheblich gewinnt, wenn man die einzelnen Rollen von verschiedenen Sängern einsingen lässt, was meiner Meinung nach der Hauptgrund ist, warum beispielsweise The Astonishing gegenüber den Werken von Ayreon im Nachteil ist.

P. S. Mit Stimmumfängen wird meiner Meinung nach schamlos übertrieben. 2 1/2 Oktaven sind schon gut, 3 Oktaven sehr gut, 4 Oktaven phänomenal, und bei 5 Oktaven wage ich zu bezweifeln, dass es so was überhaupt gibt.
 

Music is Live

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PREISFRAGE!!! Gibt es einen Sänger aus dem Prog-Spektrum der es geschafft hat als Solo-Part zu überzeugen und bekannt zu werden? Einer... ;)

Antwort:
ich würde den guten David Bowie hinzuzählen... obwohl er mit seiner damaligen Musik wohl eher den Prog auf die Sprünge half....
doch er zählt auch zum Prog-Spektrum...

ach ja.... mist... er war ja immer Solo.... :D:D
 

Music is Live

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Antwort 2: dann muss --> Phil Collins auch genannt werden.... ob´s nun gefällt oder nicht.....


wat is´n jetzt der Preeß.... :p:p
 

Tortoise

Mitglied
PREISFRAGE!!! Gibt es einen Sänger aus dem Prog-Spektrum der es geschafft hat als Solo-Part zu überzeugen und bekannt zu werden? Einer... ;)

Dann definitiv auch Peter Hammill. Der hat zwar nicht die Verkaufszahlen von Peter Gabriel und ist auch nicht so bekannt,
ist aber von der Stimme für mich der Prog Sänger überhaupt. Er kann neben Prog auch New Wave und Post Punk Songs singen. Von der
Stimme der variabelste und beste Sänger für mich überhaupt.
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Antwort 2: dann muss --> Phil Collins auch genannt werden.... ob´s nun gefällt oder nicht.....


wat is´n jetzt der Preeß.... :p:p
Nö, ich mag Phil Collins, vor allem als Schlagzeuger. Aber seine Pop Nummer haben ihm den Platz genommen. Genesis waren ohne Gabriel am Mikro nur noch ein Abklatsch einstiger Größe.
Aber als Schlagzeuger einer der aller Besten.
 

Okzitane

Aktives Mitglied
zb. Phil Collins , Fish , Steven und Ray Wilson , David Byrne , Neal Morse , David Gilmour , Roger Waters , Roger Hodgson , Jon Anderson , Robert Plant ,......
Phil Collins könnte man durchgehen lassen. Bei den anderen waren Erfolg und Anerkennung (die Prog-Gemeinde mal außen vor) immer geringer als mit ihren ursprünglichen Bands. Deswegen würde ich trotzdem die These aufrecht erhalten, das es nicht immer die besten Sänger waren und sind, welche sich im Prog-Bereich tummeln. Als Gesamtpaket funktioniert es allerdings ganz hervorragend und ich kann allen von dir genannten sehr viel Sympathie entgegenbringen.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Ich wollte eigentlich nur nochmals meinen Standpunkt erläutern, dass wenn mir etwas nicht gefällt, ich nicht unbedingt ein Urteil abgeben muss, es war nicht auf dich gemünzt.
Ich mochte Marillion mit Fish sehr, seine Stimme passt einfach. Mit Steve Hogarth ließ mein Interesse deutlich nach, aber ich würde ihn deswegen nie als schlechten Sänger bezeichnen.
:)
Ich habe etwas länger gebraucht, um mich mit Steve Hogarth anzufreunden, aber mittlerweile kann ich ihn gut hören. Er hat seine Stimme auch deutlich besser in Form gehalten als Fish.

Ich denke, im Prog ist viel Platz für solche "Charakterstimmen". Hogarth ist technisch ein hervorragender Sänger, der sich z.B. nicht vor einem viel berühmteren Bono verstecken muss, aber er hat eben ein eigenartiges Timbre, das nicht jedem gefällt. Dasselbe kann man über viele andere Progsänger sagen, z.B. Peter Gabriel oder Ian Anderson. Richtig "schöne" Stimmen fallen mir eigentlich aus der hohlen Hand nur zwei ein: Greg Lake und David Gilmour.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
David Byrne, Roger Hodgson und Robert Plant ?
Progrock ?
Hodgson war schon immer wieder mal an der Grenze zum Prog. Er war anscheinend sogar mal als Jon-Anderson-Ersatz bei Yes im Gespräch.
Wenn wir schon in diesem Grenzbereich sind, müssen Michael Sadler und die diversen Gastsänger des Alan Parsons Projects auch noch erwähnt werden, da waren immer tolle Stimmen dabei. (allen voran der unvergessene Chris Rainbow)
 

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