Der Weltraum... unendliche Weiten...

Interessante Sache?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    13
So, dann bin ich mal gespannt, ob sich jetzt auch jemand findet, der diesen Song besprechen möchte.


Dann übernehme ich doch mal gerne.
Schön, wenn man plötzlich alle Freiheiten hat und nicht warten muss, bis man endlich mal wieder nominiert wird. :cool:

Greta van Fleet....als mir das allererste Mal vor X Jahren der Name in Zusammenhang mit Musik untergekommen ist, hatte ich ihn sofort wieder zur Seite geschoben. Weil irgend so eine Greta aus Holland war so ziemlich nicht interessant für mich. :D
Aber dann ist der berühmte Groschen doch noch gefallen und ich war eigentlich recht begeistert von der Band, obwohl man sie (der Song da oben ist symptomatisch dafür) fast nur noch als Led Zep-Clone bezeichnete. Was dummerweise nicht unbedingt total falsch war.....
Da aber Led Zep mit dem Album "Coda" 1982 aufgehört hatten, durften dann nach einer gewissen Zeit des Trauerns und des Nachdenkens auch u.a. Greta aus Frankenmuth (Michigan, USA) ran.
Und die machen das wirklich nicht schlecht, jedenfalls für meine Vorstellungen. Was mich aber ein wenig stört, ist die Stimme von Joshua „Josh“ Kiszka. Sie geht mir einfach nicht richtig bei. Nicht nur, daß sie mir eine halbe Tonlage zu hoch angesiedelt war, der Mann krähte auch noch wie ein französischer Kampfhahn auf dem Zaunpfosten.
Okay, das war jetzt ein klein wenig übertrieben, aber dieses seltsame Krähen in Verbindung mit einem gewissen Tremolo in der Stimme ist einfach nicht meins. Mit besser passender Stimme wäre die Band (und damit auch der Song) für mich wesentlich lockerer zu gouttieren. So passt es instrumental-ausschweifend ohne Zweifel, aber halt mit einem anderen Sänger wäre das um einiges crémiger.
 
Was mich aber ein wenig stört, ist die Stimme von Joshua „Josh“ Kiszka. Sie geht mir einfach nicht richtig bei. Nicht nur, daß sie mir eine halbe Tonlage zu hoch angesiedelt war, der Mann krähte auch noch wie ein französischer Kampfhahn auf dem Zaunpfosten.

:D Ja, der Bursche war zuerst für mich auch etwas gewöhnungsbedürftig, aber diese kecke Unbedarftheit, mit der Lockerheit der Jugend einfach mal so draufloszukrächzen, hat mich dann erreicht und mittlerweile gefällt mir das Gesamtpaket Greta Van Fleet inklusive der Stimme hervorragend.
 
Aber sowas von.....

So, nächste Runde:
Einer der wirklich letzten Crooner unserer Tage, ein Dinosaurier, eine aussterbende Art.

Dies ist schon ein verdammt starker Song. Habe mir gerade das gesamte Werk angehört und hätte die LP sofort geordert. Allerdings muss man sowohl bei Ebay als auch bei Discogs mit ca. 100,00 € rechnen. Es gibt Momente, da juckt es mich bei dieser LP auf Sofortkauf zu klicken. Noch habe ich es gelassen....
Die aktuelle LP "Further", nicht ganz so stark wie "Lady´s Bridge" habe ich dafür schon geordert.
 
Da habe ich wohl jemanden angefixt. ;)
Tja, die Sache mit dem Vinyl.
Vieles ist "derzeit nicht verfügbar" oder eben verdammt teuer.
Ohne jetzt ein Fässlein aufmachen zu wollen, aber ich bin immer noch überzeugt davon, daß bei mir das Umsteigen von Vinyl auf Silberling der richtige Weg war.
 
Aber sowas von.....

So, nächste Runde:
Einer der wirklich letzten Crooner unserer Tage, ein Dinosaurier, eine aussterbende Art.

Dann also doch:
Richard Hawley „Valentine“
@The Wombat kündigte diesen Song und seinen Protagonisten mit den Worten, dass er einer der letzten großen Crooner sein, an. Diese Aussage hat mich tatsächlich angefixt und...
...nein, unter große Crooner verstehe ich andere Musik, da fallen mir ganz andere Namen ein, Namen, die uns allen bekannt sind, doch was Richard Hawley mit dem Album „Lady´s Bridge“ 2007 ablieferte, ist ganz, wirklich ganz großes Kino. „Valentine“ ist der Opener eines Werkes, welches mich vom ersten bis zum letzten Ton anspringt. Es ist Musik im Spannungsfeld zwischen Roy Orbison und Lee Hazlewood und so wird, wenn ich dieses Album heute irgendwann mal überdrüssig bin, Lee und Nancy auf dem Plattenteller landen.
An anderer Stelle las ich, dass Hawley Sheffields Antwort auf Morrissey sei und das Werk „Lady´s Bridge“ von dunkler, grüblerischer Brillanz überflutet sei.
Lady´s Bridge ist jedenfalls Richard Hawley´s fünftes Album, sein kommerziell größter Erfolg und hat mit „Tonight the Streets Are Ours“ eine Single-Auskoppelung, die den Sprung in die Charts schaffte. Dieser Single-Song ist einer von elf gut über sehr gute bis überragende Songs. Für mich gehört er zu den guten Tracks auf der LP / CD. Zu den überragenden Beiträgen zählt der Opener, der somit dafür sorgt, dass der/die Hörer/In gepackt und an das Album gefesselt wird. Hier wird eine musikalische Vielfalt ausgebreitet, ein Klangteppich ausgerollt der seinesgleichen sucht. Beginnend mit an den Bolero erinnernde Anlehnungen entwickelt sich der Song zu allerbesten opulenten orbisonischen Bombast. Packend, ein kleines Meisterwerk. Und trotzdem, man muss die Begeisterung gleich wieder etwas runter holen, denn es ist „nur“ ein gigantischer Einstieg zu einem wirklichen Meisterwerk. Da hier aber nur „Valentine“ gefragt ist, unterlasse ich weitere Ausführungen, hört einfach selbst....
 
Ein Titel, musikalisch gut unterstützt, der vom Text her, zwar nicht die Simpel erreicht, die immer noch 20x im Jahr nach Malle jetten und im Winter die Heizung bis zum Anschlag aufdrehen. Aber es gibt noch die, die denken und handeln. Fridays for Future anstatt Querschwurbelei. Zukunft? Ja! Mit etwas mehr Demut und Anstand vor der Schöpfung! Die Generation TikTok hilft da nicht weiter, die leben in ihrer fragilen Blase der Unendlichkeit von Kommerz und kurzfristigem Spaß. Aber es gibt noch andere, die das Rad mit Anstrengung zurückdrehen wollen. Auf die sollten wir unsere Hoffnung setzen!
 
Bin mal gespannt, welche Reaktionen dieser Titel hervorruft:cool:
Hurra , ein freier Tag und einer meiner Lieblingsthreads
wird ''wiederbelebt'' . Und zwar in etwas anderer Form.
Danke Grobi für diesen Track. Um mal eine neue Schublade
aufzumachen : Orchestraler Chill-out Black Metal .
Waaas ? . Ja , denn so was spielt Lustre , ein Ein Mann Projekt
aus Schweden . Henrik Sundling heisst der Gute und reiht sich
damit in die zahlreichen ''One man bands'' die es derzeit gibt ein.
''Thirst'' ist ein etwas über acht Minuten gehendes Stück zu dem
man einfach die Augen schliesst und die Gedanken ''auf Urlaub''
schickt . Vereinzelte Screamo-attacks sind im Mix auszumachen ,
für den nicht geübten (Black-Metal)-Hörer aber ''geniessbar''.
Fazit : Ein wunderbar entspannendes Stück Musik mit einigen
Metalausbrüchen. Rating 9 von 10.

...and now for something completely different.
Viele werden mich jetzt verfluchen , aber wie
schweinecool und innovativ die nächste Truppe war...
Nun ...seht selbst

 
Die "komplexe" Welt des WTC lässt sich am besten bei Wikipedia nachlesen. Ich bin jetzt nicht so im Hip Hop bewandert, kenne nur ein paar Basics. Hip Hop ist in seiner Ursprungsform als weiteres Element der Afroamerikanischen Identifikation in der US amerikanischen Gesellschaft und Kunstform, weit entfernt von kommerzieller Schnelllebigkeit. Etwas das der WTC nie anstrebte, sondern eher auf Wiedererkennungsmerkmale setzte. Schwierig zu verstehen ist die Sprache, die sich eines Insiderslangs bedient(e), aber eine gewisse Selbstbeweihräucherung ist herauszuhören. Die visuell Umsetzung(Squid Games) ist auf alle Fälle gelungen. Musikalisch obendrauf sogar recht erträglich.
 
Hier dann der nächste Song

Der Schluss des Songs soll Mut machen und Hoffnung geben. Ich stehe voll hinter dem Einsatz für eine gerechte und friedliche Welt. Und existentiell ist Einsatz für eine Verbesserung des Klimas. Leider lassen mich die letzten Monate befürchten, dass die Menschheit das Ruder nicht mehr rumreißen wird. Da bin ich leider inzwischen sehr pessimistisch geworden und es zieht mich, wie viele Menschen, sehr herunter. Ich würde mich freuen, wenn ich eines besseren belehrt werden würde.
Um wieder zum Thread zurückzukehren; der Song gefällt trotz meiner düsteren Einschätzung der gegenwärtigen Lage.
 
Ja, da mache ich mich dann mal ran.

Ah, Grobi war schneller. Ich füge noch an, dass der WTC noch die old school-Schiene des HipHop/Rap verkörperten. Am Anfang waren bei ihren Songs klickende Gewehrschlösser als Rhythmuselement ein typisches Gimmick.
Das Umfeld des WTC ist fast unübersehbar groß, zumal die Einzelmitglieder auch fast alle (oder sogar alle?) auch solistisch bzw. in Nebenprojekten in Erscheinung traten, wobei ihnen ihre freie, unabhängige Entwicklung und Performance immer sehr wichtig war.

Ich bin kein Fan, hab auch keine CDs, aber kann mir das problemlos von Zeit zu Zeit anhören.
 
Arthur Brown war vor seinem ersten(und wohl auch einzigen) Millionseller Busfahrer. Ich versuche mir gerade einen roten Doppeldecker vorzustellen und wie Arthur Brown passend zur Farbe seine Fahrgäste begrüsste
I am the god of hell fire and I bring you
Fire

Mittlerweile 80 Jahre alt kann Arthur Brown auf eine sehr lange musikalische Laufbahn zurückblicken. "Kingdom Come"(als Bandprojekt), Alan Parson, Klaus Schulze, Bruce Dickinson, Die Krupps, diverse Soloalben. OK, es gibt also ein neues Album vom Zündelmännchen. Na und? Erst denken, dann hören und dann nur noch wundern! Nahezu überall wird das Album, dass ich hier mit dem Titelsong vorstelle, abgefeiert und das wie ich finde, zu Recht. Hört euch diesen Titel an und bekommt(hoffentlich)Lust auf das ganze Album
 

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