Der Weltraum... unendliche Weiten...

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  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    12
Insgesamt hat das Werk acht Titel bei einer Gesamtspielzeit von 38 Minuten zu bieten und wieder einmal trifft der Herr des Waldes meinen Geschmack. Es ist für mich kein wirklich schwacher Song dabei.
Manch einer wird sagen, verdammt kurz. Ich liebe LPs in dieser Länge. Sie lassen sich so perfekt in einen Rutsch durchhören. Ich mache diese Aussage, wohl wissen das die CD heute (noch) die zeitliche Vorgab macht. Okay, anderes Thema.
DAS muss ich noch sehr dick unterstreichen. ich liebe die laufzeiten der damaligen alben, perfekt sind für mich 35 bis knapp über 40 minuten. sehr angenehm. für mich fängt ein langes album bereits bei 50 minuten an, für viele wohl nicht wirklich nachvollziehbar. :eek: und ja, hier erahnt man vielleicht, welch brocken dann das weisse album oder yessongs für mich sein müssten. sind sie auch!

sehr angenehme längen gab es übrigens auch beim südländischen prog. all die italienischen und spanischen bands haben grossteils kurze albümchen gemacht, viele haben um die 35 minuten. so ist es ja auch bei quella vecchia locanda, die ich dir schmackhaft machte. und im amerikanischen sektor gab kam das auch relativ oft vor. ich versuche ja, diese sicht der dinge dem jüngling nixe schmackhaft zu machen - quasi so eine art "weniger ist mehr" auf länge von musikalben bezogen. leider zeigt er sich bis jetzt sehr, sehr störrisch.
 
DAS muss ich noch sehr dick unterstreichen. ich liebe die laufzeiten der damaligen alben, perfekt sind für mich 35 bis knapp über 40 minuten. sehr angenehm. für mich fängt ein langes album bereits bei 50 minuten an, für viele wohl nicht wirklich nachvollziehbar. :eek: und ja, hier erahnt man vielleicht, welch brocken dann das weisse album oder yessongs für mich sein müssten. sind sie auch!

sehr angenehme längen gab es übrigens auch beim südländischen prog. all die italienischen und spanischen bands haben grossteils kurze albümchen gemacht, viele haben um die 35 minuten. so ist es ja auch bei quella vecchia locanda, die ich dir schmackhaft machte. und im amerikanischen sektor gab kam das auch relativ oft vor. ich versuche ja, diese sicht der dinge dem jüngling nixe schmackhaft zu machen - quasi so eine art "weniger ist mehr" auf länge von musikalben bezogen. leider zeigt er sich bis jetzt sehr, sehr störrisch.
& Er wird da auch störrisch bleiben, gell...
 
donnerwetter, ich bin verwöhnt. dieses mal findest du einen song "nur" gut, das ist so ungewohnt... :eek:;)
ja, natürlich hab ich dennoch gemerkt, dass der allgemeine tenor deines textes aber sehr positiv ist.

ich empfand winter´s a bummer gerade wegen dem sehr rasanten charakter immer als beeindruckend. dazu der sehr lockere stil der schweden, der angenehme gesang und der markante, sehr lebhafte bass... aber ich hab durchaus überlegt, ob ich nicht lieber einen der langsamen songs nehmen soll, etwa roundabout oder mad river, die sind auch toll. insgesamt sehe ich aber rund 2/3 des albums auf diesem niveau. und das restliche drittel ist immer noch sehr ordentlich.

insgesamt haben sie eigentlich vier scheiben in diesem stil gemacht. von diesen vier habe ich drei, die stehen sogar schon lange hier denn made in sweden waren eine meiner ersten nordischen bands und die hatten mich damals auf anhieb ziemlich gepackt. das vierte welches mir fehlt ist das debüt, da ist die cd irgendwie recht rar. wird teilweise auch gar nicht aufgelistet (auf discogs schon, glaube ich).

das fünfte von 1976, where do we begin, ist dann schon deutlich anders und mainstreamiger, angefunkter und auch der sänger ist ein anderer. für mich ist es nicht mehr interessant, ich denke für dich wäre es eher was. grundsätzlich ist aber meine empfehlung, was die frühen made in sweden angeht 1. made in england und 2. das livealbum live at the golden circle. erst danach kann man noch über das debüt oder so nachdenken... welches insgesamt bluesiger als made in england ist.

was ich noch anmerken möchte, ist dass man dem grossteil der nordischen gruppen mit denen ich mich beschäftige auch klar anmerkt, woher die musik in etwa stammt. das ist bei made in sweden nicht so, hat mich aber nie gestört. musikalisch passen die eigentlich gut zu amerikanischen jamverwandten sachen.
Gnags, Secret Oyster, Tassavalini Presidenti(oder so ähnlich)fallen mir gerade spontan ein.
 
Schon immer wollte ich mal @Waldmeister mit einem Song bedenken, dachte dann aber, du kannst den Ball noch nicht so einfach zurück spielen. Diesmal mache ich es aber trotzdem.
Einem Experten i.S. Oldies & Evergreens mit einem Song aus dem Jahr 2010 zu bedenken, heißt ja eigentlich ihm eine absolute Neuerscheinung vorzusetzen.
Zunächst gingen mir einige echte alte Sachen durch den Kopf, als da sind und waren Eddie Money, Southside Johnny oder Little Steven. Am Ende landete ich dann bei Ray LaMontagne...
 
Schon immer wollte ich mal @Waldmeister mit einem Song bedenken, dachte dann aber, du kannst den Ball noch nicht so einfach zurück spielen. Diesmal mache ich es aber trotzdem.
Einem Experten i.S. Oldies & Evergreens mit einem Song aus dem Jahr 2010 zu bedenken, heißt ja eigentlich ihm eine absolute Neuerscheinung vorzusetzen.
Zunächst gingen mir einige echte alte Sachen durch den Kopf, als da sind und waren Eddie Money, Southside Johnny oder Little Steven. Am Ende landete ich dann bei Ray LaMontagne...
Bis dato kannte ich nur das hier
 
Schon immer wollte ich mal @Waldmeister mit einem Song bedenken, dachte dann aber, du kannst den Ball noch nicht so einfach zurück spielen. Diesmal mache ich es aber trotzdem.
Einem Experten i.S. Oldies & Evergreens mit einem Song aus dem Jahr 2010 zu bedenken, heißt ja eigentlich ihm eine absolute Neuerscheinung vorzusetzen.
Zunächst gingen mir einige echte alte Sachen durch den Kopf, als da sind und waren Eddie Money, Southside Johnny oder Little Steven. Am Ende landete ich dann bei Ray LaMontagne...
als erstes: der name des musikers war mir nicht unbekannt, vermutlich wegen all den musikforen in denen ich mich rumgetrieben hab. da waren nämlich immer auch einige "blues-oppas" dabei, und manche von denen dürften den ray auch gekannt und geschätzt haben, ganz bestimmt sogar. :)

auf einer blues-grundlage wird hier ein sehr intensives musikstück geboten, welches in sachen rhythmus einfach unglaublich mitreisst und rauh swingt. ja, ich finde es enorm wirkungsvoll, man muss schon sehr viel feeling besitzen um so etwas abzuliefern. eine perfekt aufeinander abgestimmte band ist da zu hören. der gesang von ray lamontagne ist rauh, dennoch gefühlvoll und passt sehr sehr gut zu der ebenfalls rauhen musik. würde ich gerne live erleben, den kerl mit seiner band, ehrlich...

was meine alten bands angeht, musste ich bei dieser musik an das eine oder andere stück der allman brothers denken (stand back! auf eat a peach), die eine ähnliche dynamik entwickeln und auch an mona von quicksilver. es würde mich auch nicht wundern, wenn herr lamontagne beide gruppen in seinem regal stehen hätte. ;)

hab mich ein wenig durch seine alben geklickt (keine hörproben)... was mir sofort auffiel: noch einer der angenehme albumlängen schätzt (hehe) UND das cover von gossip in the grain kenne ich definitiv irgendwoher.
 
als erstes: der name des musikers war mir nicht unbekannt, vermutlich wegen all den musikforen in denen ich mich rumgetrieben hab. da waren nämlich immer auch einige "blues-oppas" dabei, und manche von denen dürften den ray auch gekannt und geschätzt haben, ganz bestimmt sogar. :)

auf einer blues-grundlage wird hier ein sehr intensives musikstück geboten, welches in sachen rhythmus einfach unglaublich mitreisst und rauh swingt. ja, ich finde es enorm wirkungsvoll, man muss schon sehr viel feeling besitzen um so etwas abzuliefern. eine perfekt aufeinander abgestimmte band ist da zu hören. der gesang von ray lamontagne ist rauh, dennoch gefühlvoll und passt sehr sehr gut zu der ebenfalls rauhen musik. würde ich gerne live erleben, den kerl mit seiner band, ehrlich...

was meine alten bands angeht, musste ich bei dieser musik an das eine oder andere stück der allman brothers denken (stand back! auf eat a peach), die eine ähnliche dynamik entwickeln und auch an mona von quicksilver. es würde mich auch nicht wundern, wenn herr lamontagne beide gruppen in seinem regal stehen hätte. ;)

hab mich ein wenig durch seine alben geklickt (keine hörproben)... was mir sofort auffiel: noch einer der angenehme albumlängen schätzt (hehe) UND das cover von gossip in the grain kenne ich definitiv irgendwoher.
Toll geschrieben. Vor einigen Jahren hörte ich durch Zufall "News York City..." aus diesem Album. War von LaMontagne angetan und durfte mittlerweile alles von ihm, was als Vinyl erschienen ist, besitzen.
Übrigens: Quicksilver steht bei mir heute i. S. intensivhören auf dem Programm...
 
Toll geschrieben. Vor einigen Jahren hörte ich durch Zufall "News York City..." aus diesem Album. War von LaMontagne angetan und durfte mittlerweile alles von ihm, was als Vinyl erschienen ist, besitzen.
Übrigens: Quicksilver steht bei mir heute i. S. intensivhören auf dem Programm...
sehr schön. von quicksilver habe ich sogar 5 livealben, ähnlich viele hab ich sonst nur von ganz wenigen. wobei man bei denen schon aufpassen muss, speziell in den letzten 10 jahren kamen da auch mehrere raus die keinen guten klang haben (ich schätze, den grossteil davon gibt es nicht als lp). was das studiozeug der zweiten phase (mit valenti am mikro) angeht, hab ich noch ziemliche lücken, da kenne ich just for love und what about me nur bruchstückhaft und zwar durch liveversion mancher songs, das gehört geändert...
 
sehr schön. von quicksilver habe ich sogar 5 livealben, ähnlich viele hab ich sonst nur von ganz wenigen. wobei man bei denen schon aufpassen muss, speziell in den letzten 10 jahren kamen da auch mehrere raus die keinen guten klang haben (ich schätze, den grossteil davon gibt es nicht als lp). was das studiozeug der zweiten phase (mit valenti am mikro) angeht, hab ich noch ziemliche lücken, da kenne ich just for love und what about me nur bruchstückhaft und zwar durch liveversion mancher songs, das gehört geändert...
Ich habe Mal vor einigen Jahren von einem Pfarrer eine LP-Sammlung (1.500 Stück.) aufgekauft und auch darüber im Forum geschrieben. Dann habe ich aus dem Nachlass von Plattensammlern 2.500 LPs bekommen. Den Großteil habe ich direkt in meine Sammlung integriert.
Es blieb ein Rest von ca. 1.000 LPs., die in Kisten verpackt hier stehen. Zu denen gesellt sich allwöchentlich einiges an Flohmarktkrempeln. Hier arbeite ich mich nach und nach durch. Wasche die Platten, tausche Innencover aus, überarbeite die Cover und digitalisiere die Musik. Nach und nach soll alles irgendwann mal kompletter Bestandteil meiner Sammlung sein.
Allerdings baue ich halt zwischendurch mal ein Gewächs- oder Hühnerhaus und arbeite im Tierschutz (Sonntag z.B. Flohmarkt/Frühlingsfest). Dazu braucht mein fast 16jähriger Labbi eine rundum Betreuung. Soll heißen, viele Dinge gehen nur langsam voran und oftmals muss ich die Musik hinten anstellen. So nehme ich mir aber immer Mal wieder ein kleines zusammen hängendes Paket für einen Abend vor.
 
es geht weiter mit einem etwas speziellen song von den move, für... @Marifloyd

The Move - Looking On

Ohne viel Geplänkel gehe ich sofort in die Vollen.

Was für eine Freude. Was für ein grandioser und wundervoll abgedrehter Song von "The Move"! "Looking On" ist der Titeltrack des gleichnamigen Albums aus dem Jahre 1970 und wartet mit einigen stilistischen Variationen aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Blues und Prog auf. Das Ganze klingt wie ein Streifzug durch die Geschichte der Rockmusik. Unglaublich. Okay, das ist natürlich übertrieben.
Dieses Potpourri beginnt popig und hört sich etwas nach 10cc und dem Electric Light Orchestra an. Eine Oboe kommt zum Zug, mehrstimmiger Gesang und es geht mit Boogie Woogie weiter. Aber die Oboe kommt im Verlauf weiter zu ihrem Einsatz. Ab 3:34 Min. kommt es zum Break und ein Schlagzeug Solo treibt den Song in den Prog mit dem der Song fast dramatisch ausklingt.

Es ist das erste Album von "The Move" an dem Jeff Lynne mit an Bord ist. Ron Wood und Jeff Lynne öffnen hier zeitweilig gesanglich die Tür zum Electric Light Orchestra. Der Song lässt erahnen, was da noch folgen soll. Ich bin schlicht weg begeistert, lieber Herr des Waldes!
 
The Move - Looking On

Ohne viel Geplänkel gehe ich sofort in die Vollen.

Was für eine Freude. Was für ein grandioser und wundervoll abgedrehter Song von "The Move"! "Looking On" ist der Titeltrack des gleichnamigen Albums aus dem Jahre 1970 und wartet mit einigen stilistischen Variationen aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Blues und Prog auf. Das Ganze klingt wie ein Streifzug durch die Geschichte der Rockmusik. Unglaublich. Okay, das ist natürlich übertrieben.
Dieses Potpourri beginnt popig und hört sich etwas nach 10cc und dem Electric Light Orchestra an. Eine Oboe kommt zum Zug, mehrstimmiger Gesang und es geht mit Boogie Woogie weiter. Aber die Oboe kommt im Verlauf weiter zu ihrem Einsatz. Ab 3:34 Min. kommt es zum Break und ein Schlagzeug Solo treibt den Song in den Prog mit dem der Song fast dramatisch ausklingt.

Es ist das erste Album von "The Move" an dem Jeff Lynne mit an Bord ist. Ron Wood und Jeff Lynne öffnen hier zeitweilig gesanglich die Tür zum Electric Light Orchestra. Der Song lässt erahnen, was da noch folgen soll. Ich bin schlicht weg begeistert, lieber Herr des Waldes!
yeah. :) kanntest du den song denn schon? ich war mir ja diesbezüglich nicht sicher, also hab ich im forum rumgesucht und geprüft, ob es von dir ein like gab als ich das album mal hörte. war nicht so, aber sicher kann man sich dann ja dennoch nicht sein. natürlich ist´s dann aber halb so schlimm, wenn das ausgesuchte musikstück schon bekannt ist...

ja, da kann man elo wirklich schon ordentlich erahnen. was aber nicht auf allen looking on-stücken so ist, manche sind fast reiner hardrock. ich sehe shazam und looking on als die mit abstand grössten taten von the move an, beides grandiose alben mit einer bemerkenswerten stilvielfalt, ich habe beide schon sehr lange. shazam konnte mich sofort durchgehend überzeugen, bei looking on dauerte das interessanterweise etwas, zumindest bei dem einen oder anderen song. wie mein erster eindruck beim betreffenden song hier war, weiss ich leider nicht mehr, aber ich glaube den empfand ich trotz all der wechsel und besonderheiten nicht als "widerspenstig".
 
Hier mal wieder ein Song mit dem sich unser @doombringer beschäftigen darf.


Na dann sach ich mal vielen Dank mein lieber Marifloyd : Komme leider erst heut'
dazu mich um Mr. West zu kümmern . Nun denn , gehört und
oder gelesen hatte ich den Namen Leslie West schon mal ,nur konnte ich
ihn nirgendwo zuordnen. Meine Vermutung : Blues-Musiker , bestimmt Gitarrist.
Nach kurzer Recherche folgt Bestätigung , leider auch Ernüchterung : Mr. Leslie West
verstarb kurz vor Weihnachten 2020 im Alter von 75 Jahren .
Seine Karriere dauerte vom Beginn der 60er bis in die 2010er Jahre. Während dieser
Zeit spielte er mit der Creme de la Creme der Rock und Blues-Szene (Mick Jagger ; Noel Redding ;
Jack Bruce ; Mick Jones und , und und ..
Der hier besprochene Song ist dann wohl auch Programm : ''Legend''
Denn das war Leslie West wohl . Eine Legende , die ihre Spuren in der
Musikgeschichte hinterlassen hat .
Um ehrlich zu sein : Ich bin überhaupt kein Experte für Blues - Musik ,
mir fehlt da oftmals das Alleinstellungsmerkmal eines Künstlers , aber
deren Leidenschaft für dieses Genre zollt mir immer wieder höchsten Respekt ab.
Fazit : Nicht unbedingt mein Beuteschema , aber allemal hörenswert . 7 von 10 Punkten.

Ich glaub mein Lieblings - ''Hesse'' der @Georg war lang nicht dran , deshalb
bitteschöööön :
 
Na dann sach ich mal vielen Dank mein lieber Marifloyd : Komme leider erst heut'
dazu mich um Mr. West zu kümmern . Nun denn , gehört und
oder gelesen hatte ich den Namen Leslie West schon mal ,nur konnte ich
ihn nirgendwo zuordnen. Meine Vermutung : Blues-Musiker , bestimmt Gitarrist.
Nach kurzer Recherche folgt Bestätigung , leider auch Ernüchterung : Mr. Leslie West
verstarb kurz vor Weihnachten 2020 im Alter von 75 Jahren .
Seine Karriere dauerte vom Beginn der 60er bis in die 2010er Jahre. Während dieser
Zeit spielte er mit der Creme de la Creme der Rock und Blues-Szene (Mick Jagger ; Noel Redding ;
Jack Bruce ; Mick Jones und , und und ..
Der hier besprochene Song ist dann wohl auch Programm : ''Legend''
Denn das war Leslie West wohl . Eine Legende , die ihre Spuren in der
Musikgeschichte hinterlassen hat .
Um ehrlich zu sein : Ich bin überhaupt kein Experte für Blues - Musik ,
mir fehlt da oftmals das Alleinstellungsmerkmal eines Künstlers , aber
deren Leidenschaft für dieses Genre zollt mir immer wieder höchsten Respekt ab.
Fazit : Nicht unbedingt mein Beuteschema , aber allemal hörenswert . 7 von 10 Punkten.

Ich glaub mein Lieblings - ''Hesse'' der @Georg war lang nicht dran , deshalb
bitteschöööön :
Sehr schön geschrieben. Eine Legende auch deshalb, weil er bei Mountain mitgespielt hat und Mountain war ja auch bei dem Woodstock Festival dabei.
 
Ich glaub mein Lieblings - ''Hesse'' der @Georg war lang nicht dran , deshalb
bitteschöööön :
Ein Rauschen, wie es früher bei einer Bildstörung im SW-Fernsehen zu hören war, beginnt den Song, der von einem repetitiven Trommelwirbel übertönt wird. Eine Dramatik entsteht, vor allem durch das immer lauter werdende fordernde Störgeräusch im Hintergrund.
Ein kleines Höllenfeuer wird ab Minute 1:52 - 4:00 in Form eines leichten , langsamen Growl-Sprechgesangs entfacht, begleitet von leichtem Trommeleinsatz und dem monotonen Anschlägen einer Gitarrensaite.
Ab 4:00 wirds dann echt sugar!
Eine tiefe schwere Melancholie die bis 5:12 zunächst instrumental beginnt, wird dann von wunderschönen männlichen, choralartigen Klargesängen weiter begleitet, alles langsam, schwebend, transzendental, der Gesang anscheinend durch eine Echotechnik verstärkt.
Diese "Leichtigkeit des Seins" verschwindet langsam, es wird unruhiger und ab 7:15 steigt der Growler mit großer Finsternis wieder ein unterstützt vom harten Anschlag der Bassgitarre wird der Song sehr düster bei 8:27 beendet.

Das war ein Song, der mich neugierig machte, mit seinem Beginn; ein Song, der mich überraschte, wie aus dem Dunkel, diese strahlende Helligkeit aufsteigen konnte, die dann aber doch in tiefster Finsternis versinkt.
Mir hat er in dieser Gesamtheit Schwarz - Weiß - Schwarz gefallen.
Empfindliche Proggie-Öhrchen sollten sich vielleicht nur den Mittelteil 4:00 - 7:15 anhören.
Danke, liebe Grüße nach Fehmarn
 
Ein Rauschen, wie es früher bei einer Bildstörung im SW-Fernsehen zu hören war, beginnt den Song, der von einem repetitiven Trommelwirbel übertönt wird. Eine Dramatik entsteht, vor allem durch das immer lauter werdende fordernde Störgeräusch im Hintergrund.
Ein kleines Höllenfeuer wird ab Minute 1:52 - 4:00 in Form eines leichten , langsamen Growl-Sprechgesangs entfacht, begleitet von leichtem Trommeleinsatz und dem monotonen Anschlägen einer Gitarrensaite.
Ab 4:00 wirds dann echt sugar!
Eine tiefe schwere Melancholie die bis 5:12 zunächst instrumental beginnt, wird dann von wunderschönen männlichen, choralartigen Klargesängen weiter begleitet, alles langsam, schwebend, transzendental, der Gesang anscheinend durch eine Echotechnik verstärkt.
Diese "Leichtigkeit des Seins" verschwindet langsam, es wird unruhiger und ab 7:15 steigt der Growler mit großer Finsternis wieder ein unterstützt vom harten Anschlag der Bassgitarre wird der Song sehr düster bei 8:27 beendet.

Das war ein Song, der mich neugierig machte, mit seinem Beginn; ein Song, der mich überraschte, wie aus dem Dunkel, diese strahlende Helligkeit aufsteigen konnte, die dann aber doch in tiefster Finsternis versinkt.
Mir hat er in dieser Gesamtheit Schwarz - Weiß - Schwarz gefallen.
Empfindliche Proggie-Öhrchen sollten sich vielleicht nur den Mittelteil 4:00 - 7:15 anhören.
Danke, liebe Grüße nach Fehmarn
Nicht gerade mein Musikgeschmack, aber prima von @Georg geschrieben. Dieser Thread ist eine musikalische Wundertüte und aus diesem Grunde so interessant. Besonders weil sich hier jeder, der zur Stellungnahme "aufgefordert" wird die Mühe macht, sich mit einem Song intensiver auseinanderzusetzen.
 
Nicht gerade mein Musikgeschmack, aber prima von @Georg geschrieben. Dieser Thread ist eine musikalische Wundertüte und aus diesem Grunde so interessant. Besonders weil sich hier jeder, der zur Stellungnahme "aufgefordert" wird die Mühe macht, sich mit einem Song intensiver auseinanderzusetzen.
"Flohfisch", von den betreuten Proggern, hat sich den Erstling dieser "Supergroup", bestehend aus Mitgliedern der Bands Amenra, Neurosis und Sepultura, komplett angehört und 13 von 15 Punkten gegeben:
 

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