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  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    12
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A Band Called O – A Smile Is Diamond

Schön, dass Alexboy mir einen Song gegeben hat, der mir auf Anhieb gefällt. Vielleicht mag das ja daran liegen, dass man hier im Forum inzwischen die musikalischen Vorlieben der anderen Teilnehmer kennt.

„A Band Called O“ war für mich allerdings musikalisches Neuland. Zunächst habe ich mir den Song zweimal angehört. Meine erste Einschätzung war, dass ich hier einen, im positiven Sinne, sehr gefälligen und melodischen Song höre. Da der Sound sofort ins Ohr ging, dachte ich an eine AOR Band. Zu dieser Annahme konnte ich im Netz allerdings nichts finden. Die Band gründete sich 1971 und nannte sich „Parlour Band“. 1973 nannten die Musiker ihre Band in „A Band Called O“ um.1975 kam es zu einer weiteren Änderung des Bandnamens. Dieser lautete bis zur Auflösung der Band (1977) „The O Band“. Unter diesem Namen erschien 1976 das Album „Within Reach“. Von diesem stammt auch der hier zu besprechende Song „A Smile Is Diamond. Es ist ein wunderbar produzierter Song mit guten Instrumentaleinlagen. Ab 2:54 Min. setzt ein schönes Gitarrensolo ein. Ab 4:55 Min. setzt ein Orgel Solo ein. Ein schöner Gesang macht den Song rund. Es klingt etwa so wie eine Mischung aus den Doobie Brothers, Climax Blues band und Journey. Wie bereits erwähnt, mir gefällts.

Die Mitglieder der Band sind:

Craig Anders – Gitarre
Mark Anders – Bass
John Pix Pickforf – Gesang und Gitarre
Peter Filleul – Keyboard

Der Text:

A Smile Is Diamond
Maybe you're sad and your luck's turned bad
There's nothing in your pocket but the lining.
Well I, don't wanna be a drag, but the best thing you had
Just disappeared when you stopped smiling.
Well er... maybe you're down and your head's going round,
Every where you look is the wrong direction.
Well if you feel like a king, the blues are gonna kiss your ring
And lead you back 'til you find affection.

And you can feel it, it won't cost you a penny
And you can feel it, feel it through the cold.
You're gonna lose that emptiness my friend...
A smile is diamond, a laugh is gold.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anhang anzeigen 14585

A Band Called O – A Smile Is Diamond

Schön, dass Alexboy mir einen Song gegeben hat, der mir auf Anhieb gefällt. Vielleicht mag das ja daran liegen, dass man hier im Forum inzwischen die musikalischen Vorlieben der anderen Teilnehmer kennt.

„A Band Called O“ war für mich allerdings musikalisches Neuland. Zunächst habe ich mir den Song zweimal angehört. Meine erste Einschätzung war, dass ich hier einen, im positiven Sinne, sehr gefälligen und melodiösen Song höre. Da der Sound sofort ins Ohr ging, dachte ich an eine AOR Band. Zu dieser Annahme konnte ich im Netz allerdings nichts finden. Die Band gründete sich 1971 und nannte sich „Parlour Band“. 1973 nannten die Musiker ihre Band in „A Band Called O“ um.1975 kam es zu einer weiteren Änderung des Bandnamens. Dieser lautete bis zur Auflösung der Band (1977) „The O Band“. Unter diesem Namen erschein 1976 das Album „Within Reach“. Von diesem stammt auch der hier zu besprechende Song „A Smile Is Diamond. Es ist ein wunderbar produzierter Song mit guten Instrumentaleinlagen. Ab 2:54 Min. setzt ein schönes Gitarrensolo ein. Ab 4:55 Min. setzt ein Orgel Solo ein. Ein schöner Gesang macht den Song rund. Es klingt etwa so wie eine Mischung aus den Doobie Brothers, Climax Blues band und Journey. Wie bereits erwähnt, mir gefällts.

Die Mitglieder der Band sind:

Craig Anders – Gitarre
Mark Anders – Bass
John Pix Pickforf – Gesang und Gitarre
Peter Filleul – Keyboard

Der Text:

A Smile Is Diamond
Maybe you're sad and your luck's turned bad
There's nothing in your pocket but the lining.
Well I, don't wanna be a drag, but the best thing you had
Just disappeared when you stopped smiling.
Well er... maybe you're down and your head's going round,
Every where you look is the wrong direction.
Well if you feel like a king, the blues are gonna kiss your ring
And lead you back 'til you find affection.

And you can feel it, it won't cost you a penny
And you can feel it, feel it through the cold.
You're gonna lose that emptiness my friend...
A smile is diamond, a laugh is gold.
Ich unwissender kannte bis dato auch nur(vom hören sagen, weniger eigene Erfahrung)
Ich schwör` :cool:
 
Cuerock kommen aus dem schönen Ahlen in Westfalen. Bekannt durch den ruhmreichen Fußballverein LR Ahlen(Rot Weiß Ahlen). Weniger bekannt als Hochburg des progressiven Klangs. Daran konnten Cuerock, die es mit Unterbrechung ab 1975 bis(vermutungsweise)heutzutage noch gibt, nichts ändern. Neben dem wohl einzigen full lenght Album von 2012, "Tales of future passed", gibt es bei YouTube einen zweiminütigen Ausblick auf das 13 minütige "Nanga Parbat", dass wann auch immer in voller Pracht zu hören sein wird. Neben dem Hörbeispiel das nur ein kleiner Appetitanreger für das komplette Album ist, empfehlt es sich, auch die restlichen Titel, am besten mit Kopfhörer zu genießen. Parallelen zu Threshold oder Dream Theater sind zu hören, aber kein billiger Aufguss. Neben einer leichten Alternative Rock Legierung die für Auflockerung sorgt, agiert die Band unaufgeregt, verzichtet auf unnötige Frickelorgien oder sonstiges Füllmaterial. Alles in allem, eine Band, die für viele (noch)unter dem Radar fliegt. Danke für den Tipp und eine Bitte an die Band. Wenn es euch noch geben sollte, ein neues Album würde nicht nur mich freuen.
 
arallelen zu Threshold oder Dream Theater sind zu hören, aber kein billiger Aufguss.
Sehe ich genauso.

Neben dem Hörbeispiel das nur ein kleiner Appetitanreger für das komplette Album ist, empfehlt es sich, auch die restlichen Titel, am besten mit Kopfhörer zu genießen.
Fiel mir auch richtig schwer einen passenden Song zu wählen. Das Album ist richtig gut. Natürlich habe ich es mir im Anschluss, und zur Erinnerung an das Konzert, gekauft.
 
:DMerci (nur "Mercy" für Karin, die kann diese Musik nicht ab!) Also die erste Minute werden wahrscheinlich viele Musikfreunde als sehr angenehm empfinden, beim "flotten Geschreie" werden viele sich dann aber auf den "Aus-Knopf" stürzen. Mir gefallen die Screamos, auch wenn ich mir zwischendurch eine kleine Ruhepause wünschen würde, in der es wenigstens kurzfristig in einem sehr melodischen Klargesang weiter gehen würde, na..ja so ist es ein förtwährender Gewitterlauf mit einer Botschaft, die ich noch erforschen muss. Ich kenne die Band habe aber nichts von ihnen....
Kurze Pause, erst Mal Totentrompeten essen.... geht gleich weiter
Von LR Ahlen gehe wir mal weiter zum Traditionsverein FC Carl-Zeiss Jena (dreimaliger DDR-Fußballmeister!). Die Jenaer Jungs von Heaven Shall Burn sind Trikot-Sponsor, des leider abgestiegenen Fußballclubs.
Gitarrist Maik Weichert hat die Band in Jena gemeinsam mit dem 2013 ausgeschiedenen Drummer Matthias Voigt während seines Jurastudiums gegründet. .Alle fünf Bandmitglieder haben Jobs außerhalb der Musik, obwohl sie eigentlich von der Musik leben könnten. Sie haben bewusst ihre Jobs behalten, da sie laut eigener Aussage den Bezug zum normalen Leben behalten wollen.
Sänger Marcus ist Krankenpfleger und übt damit seinen Traumjob aus. Ihre "normalen" Berufe bezeichnen die Profimusiker als Hobby, während sie die Musik als Arbeit sehen.
Vier der fünf Thüringer nehmen keinen Alkohol oder andere Drogen zu sich, und allesamt verzichten sie auf Fleisch. Ihre Texte sind extrem politisch und klar linksorientiert:
Heaven Shall Burn stellen sich klar gegen Rassismus, Faschismus und jede Form der Überwachung sowie für Freiheit und Respekt vor der Natur.
 
Zuletzt bearbeitet:
:DMerci (nur "Mercy" für Karin, die kann diese Musik nicht ab!) Also die erste Minute werden wahrscheinlich viele Musikfreunde als sehr angenehm empfinden, beim "flotten Geschreie" werden viele sich dann aber auf den "Aus-Knopf" stürzen. Mir gefallen die Screamos, auch wenn ich mir zwischendurch eine kleine Ruhepause wünschen würde, in der es wenigstens kurzfristig in einem sehr melodischen Klargesang weiter gehen würde, na..ja so ist es ein förtwährender Gewitterlauf mit einer Botschaft, die ich noch erforschen muss. Ich kenne die Band habe aber nichts von ihnen....
Kurze Pause, erst Mal Totentrompeten essen.... geht gleich weiter
So far, so good! Was sind Totentrompeten? Gemüse das nur in Nordhessen angebaut wird :rolleyes:
 
das wäre die trompete derer, die über den jordan gehen:



ich weiss gar nicht, ob ich diesen pilz überhaupt schon mal vorgefunden habe. erkennen würde ich ihn wohl schnell. der geschmack soll angenehm würzig sein...
 
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A Band Called O – A Smile Is Diamond

Schön, dass Alexboy mir einen Song gegeben hat, der mir auf Anhieb gefällt. Vielleicht mag das ja daran liegen, dass man hier im Forum inzwischen die musikalischen Vorlieben der anderen Teilnehmer kennt.

„A Band Called O“ war für mich allerdings musikalisches Neuland. Zunächst habe ich mir den Song zweimal angehört. Meine erste Einschätzung war, dass ich hier einen, im positiven Sinne, sehr gefälligen und melodiösen Song höre. Da der Sound sofort ins Ohr ging, dachte ich an eine AOR Band. Zu dieser Annahme konnte ich im Netz allerdings nichts finden. Die Band gründete sich 1971 und nannte sich „Parlour Band“. 1973 nannten die Musiker ihre Band in „A Band Called O“ um.1975 kam es zu einer weiteren Änderung des Bandnamens. Dieser lautete bis zur Auflösung der Band (1977) „The O Band“. Unter diesem Namen erschein 1976 das Album „Within Reach“. Von diesem stammt auch der hier zu besprechende Song „A Smile Is Diamond. Es ist ein wunderbar produzierter Song mit guten Instrumentaleinlagen. Ab 2:54 Min. setzt ein schönes Gitarrensolo ein. Ab 4:55 Min. setzt ein Orgel Solo ein. Ein schöner Gesang macht den Song rund. Es klingt etwa so wie eine Mischung aus den Doobie Brothers, Climax Blues band und Journey. Wie bereits erwähnt, mir gefällts.

Die Mitglieder der Band sind:

Craig Anders – Gitarre
Mark Anders – Bass
John Pix Pickforf – Gesang und Gitarre
Peter Filleul – Keyboard

Der Text:

A Smile Is Diamond
Maybe you're sad and your luck's turned bad
There's nothing in your pocket but the lining.
Well I, don't wanna be a drag, but the best thing you had
Just disappeared when you stopped smiling.
Well er... maybe you're down and your head's going round,
Every where you look is the wrong direction.
Well if you feel like a king, the blues are gonna kiss your ring
And lead you back 'til you find affection.

And you can feel it, it won't cost you a penny
And you can feel it, feel it through the cold.
You're gonna lose that emptiness my friend...
A smile is diamond, a laugh is gold.
Es freut mich dass es Dir gefällt. Du hast die Musik auch so beschrieben wie ich sie erlebe. Dieses Album gehört seit 1976 zu meinen bevorzugten Scheiben.:)
 
Könnte für ein prima Pilzragout für Black Metal Anhänger geeignet sein. Ordentlich gekocht überm Höllenfeuer.
unser Gothic-Mann Okzitane wird auch noch eingeladen. Waldis Foto trifft es sehr gut; aber in der Pfanne in Butter geschmorrt, werden sie richtig glänzend schwarz, wie so ein schwarzes Gothic-Plastic-Mäntelchen. Sind dieses Jahr sehr früh dran, normalerweise so im Oktober/November (zu Totensonntag)
Also, jederzeit herzlich willkommen, ich habe viele getrocknet, die Proggis bekommen Steinpilze, die (Sommersteinpilze) habe ich eingefroren...
 
unser Gothic-Mann Okzitane wird auch noch eingeladen. Waldis Foto trifft es sehr gut; aber in der Pfanne in Butter geschmorrt, werden sie richtig glänzend schwarz, wie so ein schwarzes Gothic-Plastic-Mäntelchen. Sind dieses Jahr sehr früh dran, normalerweise so im Oktober/November (zu Totensonntag)
Also, jederzeit herzlich willkommen, ich habe viele getrocknet, die Proggis bekommen Steinpilze, die (Sommersteinpilze) habe ich eingefroren...
OK, esst ihr die Pilze. Ein echter Mettler haut sich ein Kotelett in die Pfanne mit reichlich Zwiebeln und Bratkartoffeln. Dazu ein Gläschen Cola Light. Lecker!
 
Da hat der Schorsch aber gewaltig tief gebuddelt. Hamza El Din, seit 15 Jahren nicht mehr unter den Lebenden und davor in den gesamten 1990er Jahren im Grunde vergessen.
Ein Oud-Spieler und ein Erzähler....dumm nur, dass man kein Wort versteht. Der Mann stammt aus dem Grenzgebiet Ägypten / Sudan und war zu seinen besten Zeiten in den 1970er / 1980er-Jahren in World-Music-Kreisen (nennen wir es mal so) sehr bekannt und hatte wohl großen Einfluss auf Leute wie Steve Reich.

Die Oud (Kurzhalslaute aus dem vorderen Orient) ist ein Instrument, welches der Tahardent (Langhalslaute aus dem Nordwesten Afrikas) und der Ngoli aus Mali recht ähnlich ist.

Allen Spielern dieser Instrumente ist es zu eigen, dass ihre Musik in den meisten Fällen sehr kontemplativ-meditativ klingt, bei Oud-Spielern ist allerdings immer eine Spur an maurischem Einschlag hörbar.
Das ist nicht unbedingt jedermanns Sache. So manch einer sieht bzw. hört einige sich mehr oder weniger wiederholdende Rhythmen und Tonfolgen, begleitet von einem Gesang in Landessprache, der sehr oft als lakonisch-gleichförmiger afrikanischer Sing-Sang wahrgenommen wird.
Wer sich jedoch darauf einlassen kann, der kann in diesem Sound versinken, sieht vor dem geistigen Auge die Landschaften Nordafrikas vorbeigleiten. Und obwohl man natürlich in aller Regel die gesungene Sprache nicht versteht, hört sie sich auf seltsame Art vertraut an, sie schmeichelt den Ohren und hat einen meditativen "Flow".

Aus dieser gesamten Gemengelage stammt dann auch letztlich die sog. Griot-Kultur, welche insbesondere in Mali und Niger sehr verbreitet ist. In aller Kürze gesagt: das sind "Singer-Songwriter".....Geschichtenerzähler, bewahrer alter Traditionen.
Der Song "Halalisa" da oben stammt übrigens aus dem Album "Eclipse" aus 1978, gefällt mir wirklich hervorragend, ohne wenn und aber.
Ich kenne zwar Hamza El Din dem Namen nach und habe auch schon den einen oder anderen Track von ihm bei den üblichen Verdächtigen gehört, aber nie von ihm ein Album besessen.
Wären diese in aller Regel nicht so horrend teuer und oft nur noch als Vinyl-LP gebraucht zu bekommen, hätte ich mich schon gerne mal dahintergeklemmt.

Was mich aber dazu bringt, mal wieder in meinem Bestand an Musik aus Mali zu kramen und mich für ein paar Stunden richtig nett wegzubeamen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hat der Schorsch aber gewaltig tief gebuddelt. Hamza El Din, seit 15 Jahren nicht mehr unter den Lebenden und davor in den gesamten 1990er Jahren im Grunde vergessen.
Ein Oud-Spieler und ein Erzähler....dumm nur, dass man kein Wort versteht. Der Mann stammt aus dem Grenzgebiet Ägypten / Sudan und war zu seinen besten Zeiten in den 1970er / 1980er-Jahren in World-Music-Kreisen (nennen wir es mal so) sehr bekannt und hatte wohl großen Einfluss auf Leute wie Steve Reich.

Die Oud (Kurzhalslaute aus dem vorderen Orient) ist ein Instrument, welches der Tahardent (Langhalslaute aus dem Nordwesten Afrikas) und der Ngoli aus Mali recht ähnlich ist.

Allen Spielern dieser Instrumente ist es zu eigen, dass ihre Musik in den meisten Fällen sehr kontemplativ-meditativ klingt, bei Oud-Spielern ist allerdings immer eine Spur an maurischem Einschlag hörbar.
Das ist nicht unbedingt jedermanns Sache. So manch einer sieht bzw. hört einige sich mehr oder weniger wiederholdende Rhythmen und Tonfolgen, begleitet von einem Gesang in Landessprache, der sehr oft als lakonisch-gleichförmiger afrikanischer Sing-Sang wahrgenommen wird.
Wer sich jedoch darauf einlassen kann, dem kann in diesem Sound versinken, sieht vor dem geistigen Auge die Landschaften Nordafrikas vorbeigleiten. Und obwohl man natürlich in aller Regel die gesungene Sprache nicht versteht, hört sie sich auf seltsame Art vertraut an, sie schmeichelt den Ohren und hat einen meditativen "Flow".

Aus dieser gesamten Gemengelage stammt dann auch letztlich die sog. Griot-Kultur, welche insbesondere in Mali und Niger sehr verbreitet ist. In aller Kürze gesagt: das sind "Singer-Songwriter".....Geschichtenerzähler, bewahrer alter Traditionen.
Der Song "Halalisa" da oben stammt übrigens aus dem Album "Eclipse" aus 1978, gefällt mir wirklich hervorragend, ohne wenn und aber.
Ich kenne zwar Hamza El Din dem Namen nach und habe auch schon den einen oder anderen Track von ihm bei den üblichen Verdächtigen gehört, aber nie von ihm ein Album besessen.
Wären diese in aller Regel nicht so horrend teuer und oft nur noch als Vinyl-LP gebraucht zu bekommen, hätte ich mich schon gerne mal dahintergeklemmt.

Was mich aber dazu bringt, mal wieder in meinem Bestand an Musik aus Mali zu kramen und mich für ein paar Stunden richtig nett wegzubeamen. :)
Die "Eclipse" hatte ich mir schon länger für dich zurecht gelegt, da wusste ich ja noch nicht, dass du noch so ein "junger Bursch" bist ;) Schöne Rezi!
 
Junger Bursch? :D Ich bin (knapp, aber wahr) Ü 60.
Wenn man Tante Google ein wenig bemüht, wird man fix darauf kommen, dass es jede Menge (in ihrer Heimat) sehr bekannte Oud-Spieler gibt.
Es ist ein sehr weites Feld, wenn dann noch die Musiker in Richtung Niger, Mali und Mauretanien dazu kommen, bräuchte man alleine dafür mindestens ein ganzes Leben, um sich das alles anhören zu können.
 
Da hat der Schorsch aber gewaltig tief gebuddelt. Hamza El Din, seit 15 Jahren nicht mehr unter den Lebenden und davor in den gesamten 1990er Jahren im Grunde vergessen.
Ein Oud-Spieler und ein Erzähler....dumm nur, dass man kein Wort versteht. Der Mann stammt aus dem Grenzgebiet Ägypten / Sudan und war zu seinen besten Zeiten in den 1970er / 1980er-Jahren in World-Music-Kreisen (nennen wir es mal so) sehr bekannt und hatte wohl großen Einfluss auf Leute wie Steve Reich.

Die Oud (Kurzhalslaute aus dem vorderen Orient) ist ein Instrument, welches der Tahardent (Langhalslaute aus dem Nordwesten Afrikas) und der Ngoli aus Mali recht ähnlich ist.

Allen Spielern dieser Instrumente ist es zu eigen, dass ihre Musik in den meisten Fällen sehr kontemplativ-meditativ klingt, bei Oud-Spielern ist allerdings immer eine Spur an maurischem Einschlag hörbar.
Das ist nicht unbedingt jedermanns Sache. So manch einer sieht bzw. hört einige sich mehr oder weniger wiederholdende Rhythmen und Tonfolgen, begleitet von einem Gesang in Landessprache, der sehr oft als lakonisch-gleichförmiger afrikanischer Sing-Sang wahrgenommen wird.
Wer sich jedoch darauf einlassen kann, der kann in diesem Sound versinken, sieht vor dem geistigen Auge die Landschaften Nordafrikas vorbeigleiten. Und obwohl man natürlich in aller Regel die gesungene Sprache nicht versteht, hört sie sich auf seltsame Art vertraut an, sie schmeichelt den Ohren und hat einen meditativen "Flow".

Aus dieser gesamten Gemengelage stammt dann auch letztlich die sog. Griot-Kultur, welche insbesondere in Mali und Niger sehr verbreitet ist. In aller Kürze gesagt: das sind "Singer-Songwriter".....Geschichtenerzähler, bewahrer alter Traditionen.
Der Song "Halalisa" da oben stammt übrigens aus dem Album "Eclipse" aus 1978, gefällt mir wirklich hervorragend, ohne wenn und aber.
Ich kenne zwar Hamza El Din dem Namen nach und habe auch schon den einen oder anderen Track von ihm bei den üblichen Verdächtigen gehört, aber nie von ihm ein Album besessen.
Wären diese in aller Regel nicht so horrend teuer und oft nur noch als Vinyl-LP gebraucht zu bekommen, hätte ich mich schon gerne mal dahintergeklemmt.

Was mich aber dazu bringt, mal wieder in meinem Bestand an Musik aus Mali zu kramen und mich für ein paar Stunden richtig nett wegzubeamen. :)
Ist zwar nicht so meine Musik, aber ich finde, dass es interessant war zu hören, besonders zu lesen.
 
Soooooo.....wem gebe ich denn jetzt was?


Ich hätte da ja was von einer ganz frühen "Liebe". Die Dame ist nicht nur eine tolle Sax-Spielerin, sondern wirklich "charming" und sieht auch noch verdammt gut aus.....und zwar immer noch.
Die Rede ist von Miss Candy Dulfer.
Und wer kennt nicht ihre Zusammenarbeit mit einem gewissen Herrn Dave Stewart. Der Film war ziemlich erfolglos, aber der Song katapultierte Candy Dulfer in die Oberliga: Lily was here.

Und jetzt bin ich gespannt, was der alte Hase Catabolic dazu meint......

 

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