Der Weltraum....unendliche Weiten......

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  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    12

Catabolic

Alter Hase
@doombringer:

SubRosa - More Constant Than The Gods

Leider entsprach das ganze Album dann doch nicht ganz meinen Erwartungen, die der Song "No Save Harbor" weckte. Zu sehr wird hier auf der üblichen Stoner Schiene herumgeritten, es gibt zwar die stil-typischen Abläufe, und einige interessante Wendungen und - gesanglich bedingt - fast elfenartigen Einschübe, doch das ist mir im Ganzen zu wenig.

Anders der von Dir gewählte Song "No Save Harbor". Der hat es wirklich geschafft, mich zu begeistern, denn alleine die Klaviereinleitung, der Uebergang zu diesen verträumten Folk-Mustern, die sich kontinuierlich steigern - langsam und dabei recht spannend - um halt dann, ja irgendwann in der gewohnten Stoner-Kracherei zu explodieren. Der tolle erste Teil des Songs ist eben auf seine Art irgendwie unvorhersehbar, obwohl man beim anhören instinktiv spürt, dass da gleich etwas passieren wird. Der Moment, an welchem die Flöten sich dann mit den brachialen Gitarren paaren, unterstützt von diesem mantragleichen Gesang, geht mir aber wie gesagt wunderbar rein. Das wirkt einerseits toll mystisch, andererseits aber auch sehr geerdet. Diese Stimmung mag ich an dem gesamten Song sehr. Wenn nur alle anderen Titel dieses Albums auch so wären. Das Geigenspiel etwa in "Fat Of The Ram" ist so ein toller Moment, der mich ein wenig an Alptraum-gleiche Geschichten von H.P. Lovecraft erinnert, oder auch der Aufbau von "The Usher", wobei ich da dann auch wieder denke, dass es gut platzierte Folk-Klänge das Ganze interessanter gemacht hätten. Am Ende bleibt für mich ein mir wohlvertrautes Bild einer Stoner Band, die sich durch die - leider viel zu spärlich eingesetzten - Folk-Elemente eine sehr feine Schwerelosigkeit aufbaut, von der ich mir gerne mehr wünschen würde. Der Sound ist klasse, das akustische Gesamtbild ein fein austarierter Mix aus erdiger Härte und mystischem Schweben.

Danke für den Song :)
 

Georg

Alter Hase
@Georg darf sich jetzt über eine würzige Kraut-Space Mélange freuen.

Ja, da freue ich mich sehr darüber. Du hast mir vom siebten Album "Invocation And Ritual Dance Of My Demon Twin" (2017) der italienischen Kapelle "Julie´s Haircut" den ersten, längsten und einzigen Instrumentalsong "Zukunft" ausgewählt. Über die Schublade (die es oft ja gar nicht gibt) brauche ich mir auch keine großen Gedanken mehr zu machen, "Kraut-Space Mélange" trifft es schon ganz gut, zur Mélange vielleicht noch ein wenig free jazz, electronic, psychedelic und mit "Can-Kräutern" abgeschmeckt, dann passt die (musikalische) Minestrone...
"Zukunft" ist der ruhigste Song auf dem Album, durch die immer wiederkehrende Klangfolge wirkt er transzendent, der Rythmus erinnert an Can: dass dann einsetzende Saxophon ist für mich das musikalische Highlight, spacig gehts dann weiter, wobei das Saxophon seine Vormachtstellung behält auch wenn es etwas abebbt, teilweise endet um dann später wieder zu kommen wobei die Klavierklänge zwischendurch stärkere Dominanz erhalten. Hohe Orgeltöne beenden "die Zukunft" mit dem gleichen Rythmus wie zu Beginn...
"Julie´s Haircut" ist ein gutes Beispiel, dafür, auch mal über den Oldie-Tellerrand hinaus zu hören und nicht immer nur die alten Can-Scheiben aufzulegen! Ab und zu gibt oder gab es auch Jam-Sessions mit Damo Suzuki...
 
Zuletzt bearbeitet:

Catabolic

Alter Hase
Ja, da freue ich mich sehr darüber. Du hast mir vom siebten Album "Invocation And Ritual Dance Of My Demon Twin" (2017) der italienischen Kapelle "Julie´s Haircut" den ersten, längsten und einzigen Instrumentalsong "Zukunft" ausgewählt. Über die Schublade (die es oft ja gar nicht gibt) brauche ich mir auch keine großen Gedanken mehr zu machen, "Kraut-Space Mélange" trifft es schon ganz gut, zur Mélange vielleicht noch ein wenig free jazz, electronic, psychedelic und mit "Can-Kräutern" abgeschmeckt, dann passt die (musikalische) Minestrone...
"Zukunft" ist der ruhigste Song auf dem Album, durch die immer wiederkehrende Klangfolge wirkt er transzendent, der Rythmus erinnert an Can: dass dann einsetzende Saxophon ist für mich das musikalische Highlight, spacig gehts dann weiter, wobei das Saxophon seine Vormachtstellung behält auch wenn es etwas abebbt, teilweise endet um dann später wieder zu kommen wobei die Klavierklänge zwischendurch stärkere Dominanz erhalten. Hohe Orgeltöne beenden "die Zukunft" mit dem gleichen Rythmus wie zu Beginn...
"Julie´s Haircut" ist ein gutes Beispiel, dafür, auch mal über den Oldie-Tellerrand hinaus zu hören und nicht immer nur die alten Can-Scheiben aufzulegen! Ab und zu gibt oder gab es auch Jam-Sessions mit Damo Suzuki...
Danke für Deine tolle Beschreibung - etwa so fährt mir dieser Track auch ein: Wie eine Mélange aus Can und Hawkwind. Ich find die ganze Platte aber toll, denn sie hebt sich, wie Du richtig schreibst, ein bisschen von dem ab, was ich sonst gerne so bevorzuge. Immer gut, wenn man sich ein Ohr freihält für Neues und bereit bleibt, sich einzulassen auf Entdeckungen, die nicht zum akustischen Beuteschema zählen. Das Album ist für mich eine grosse Bereicherung.
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Für The Wombat
Nein, es ist nicht Jelena Petrowna, sondern Christa Päffgens ;)
Tja, da hast Du mir ein wirklich dickes Ei ins Nest gelegt. Obwohl ein alter Sack, bin ich im Grunde viel zu jung für Deutschlands (mittlerweile) unbekanntestes Enfant Terrible. Die Dame kam im Laufe ihres Lebens mit sehr vielen großen Musikern und "Kulturschaffenden" mehr als nur in Berührung.....es wäre wohl nicht ganz falsch, sie als eine Art von Muse für ziemlich viele Künstler und Künstlerinnen zu bezeichnen.
However, ich muss erst einmal ehrlicherweise gestehen, dass ich sowohl in meinen Jugendzeiten wie auch heute weder mit Velvet Underground noch mit Lou Reed auch nur halbwegs was anfangen konnte, die ja mit diesem Song direkt einiges zu tun hatten. Lou Reed schrieb in wohl, wie man recherchieren kann.
Lediglich Janis Joplin kam mal für einige Zeit ganz gut bei mir an, Nico erinnert in Art und Style schon ein wenig an die Ikone Joplin....von der Stimme mal abgesehen.
Der Song selbst ist eigentlich recht eingängig und so ganz und gar nicht "sperrig", sehr hippiesk, auch in Bezug auf den Text. Mit diesem Text kann ich -auch ehrlicherweise- im Grunde gar nix anfangen. Ins Deutsche übersetzt, ergibt er für mich weder einen Sinn, noch enthält er für meine Vorstellungen eine Art Message. Vielleicht erkenne ich aber auch einfach die verschlüsselte Botschaft nicht. Also lasse ich die Lyrics ins rechte Ohr rein und aus dem linken Ohr wieder rauslaufen. Zurück bleibt eben ein -wie schon gesagt- sehr hippiesk klingender und in Melodie und Struktur an gewisse "Protestsongs" angelehnter Song....ich mag ihn. Er ist kein "Wow-Ding" für mich, aber er könnte dazu führen, dass ich mir mal das eine oder andere Nico-Werk näher zu Gemüte führe. Ihre Stimmlage gefällt mir, ein wenig dunkel "unfröhlich", ein ganz klein wenig.....morbide vielleicht? Wenn man ihre Vita betrachtet, hatte sie schon eine etwas selbstzerstörerische Ader....ohne Zweifel.
Wie ich gelesen habe, wurde sie auch "die Frau, die niemals lacht" genannt.....würde ganz gut passen.

Und ja: insgesamt liegen zwischen Jelana Helene Fischer und Christa Nico Päffgens nicht nur Welten, sondern Lichtjahre. Ach, was sage ich: da liegen Galaxien dazwischen. ;)
 

Georg

Alter Hase
Tja, da hast Du mir ein wirklich dickes Ei ins Nest gelegt. Obwohl ein alter Sack, bin ich im Grunde viel zu jung für Deutschlands (mittlerweile) unbekanntestes Enfant Terrible. Die Dame kam im Laufe ihres Lebens mit sehr vielen großen Musikern und "Kulturschaffenden" mehr als nur in Berührung.....es wäre wohl nicht ganz falsch, sie als eine Art von Muse für ziemlich viele Künstler und Künstlerinnen zu bezeichnen.
However, ich muss erst einmal ehrlicherweise gestehen, dass ich sowohl in meinen Jugendzeiten wie auch heute weder mit Velvet Underground noch mit Lou Reed auch nur halbwegs was anfangen konnte, die ja mit diesem Song direkt einiges zu tun hatten. Lou Reed schrieb in wohl, wie man recherchieren kann.
Lediglich Janis Joplin kam mal für einige Zeit ganz gut bei mir an, Nico erinnert in Art und Style schon ein wenig an die Ikone Joplin....von der Stimme mal abgesehen.
Der Song selbst ist eigentlich recht eingängig und so ganz und gar nicht "sperrig", sehr hippiesk, auch in Bezug auf den Text. Mit diesem Text kann ich -auch ehrlicherweise- im Grunde gar nix anfangen. Ins Deutsche übersetzt, ergibt er für mich weder einen Sinn, noch enthält er für meine Vorstellungen eine Art Message. Vielleicht erkenne ich aber auch einfach die verschlüsselte Botschaft nicht. Also lasse ich die Lyrics ins rechte Ohr rein und aus dem linken Ohr wieder rauslaufen. Zurück bleibt eben ein -wie schon gesagt- sehr hippiesk klingender und in Melodie und Struktur an gewisse "Protestsongs" angelehnter Song....ich mag ihn. Er ist kein "Wow-Ding" für mich, aber er könnte dazu führen, dass ich mir mal das eine oder andere Nico-Werk näher zu Gemüte führe. Ihre Stimmlage gefällt mir, ein wenig dunkel "unfröhlich", ein ganz klein wenig.....morbide vielleicht? Wenn man ihre Vita betrachtet, hatte sie schon eine etwas selbstzerstörerische Ader....ohne Zweifel.
Wie ich gelesen habe, wurde sie auch "die Frau, die niemals lacht" genannt.....würde ganz gut passen.

Und ja: insgesamt liegen zwischen Jelana Helene Fischer und Christa Nico Päffgens nicht nur Welten, sondern Lichtjahre. Ach, was sage ich: da liegen Galaxien dazwischen. ;)
"Ihre Stimmlage gefällt mir, ein wenig dunkel "unfröhlich", ein ganz klein wenig.....morbide vielleicht?"
Deine Einschätzung zu Nicos Stimme war der Hauptgrund, warum ich dir einen Song von ihr zum Anhören zugeschickt hatte; es verwundert mich schon, dass du sie nicht kanntest...
Danke
 

The Wombat

Aktives Mitglied
"Ihre Stimmlage gefällt mir, ein wenig dunkel "unfröhlich", ein ganz klein wenig.....morbide vielleicht?"
Deine Einschätzung zu Nicos Stimme war der Hauptgrund, warum ich dir einen Song von ihr zum Anhören zugeschickt hatte; es verwundert mich schon, dass du sie nicht kanntest...
Danke
Eigentlich ist es gar nicht so verwunderlich. Ich bin in der tiefsten Provinz aufgewachsen, während meiner Teenie-Zeit in den 1970ern wurde die Frau totgeschwiegen, jedenfalls flächendeckend auf dem platten Land. In den 1980er Jahren war ihr Stern schwer am sinken, diverse Drogen machten sie kaputt und im Grunde interessierte sich niemand mehr für sie. Ich nahm sie also in meinen "jungen Jahren" gar nicht wahr und nach ihrem Tod 1988 verschwand sie aus dem Fokus der Öffentlichkeit.
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Ich versuche nochmal, den Dachs aus dem Bau zu locken und habe mir einen Song einfallen lassen, den ich als Teenager rauf und runter und rauf und runter und rauf........hörte. Damals ein Knaller, der unsere Eltern (so sie den Hannes denn wahrnahmen) richtig unter der Gürtellinie traf. Das gesamte Album war eigentlich ein Dampfhammer gegen die "Generation Wirtschaftswunder", aber Anfang bis Mitte der 1970er war das Album für uns Teenies ein absolutes must have.

Here we go:

 

Georg

Alter Hase
Eigentlich ist es gar nicht so verwunderlich. Ich bin in der tiefsten Provinz aufgewachsen, während meiner Teenie-Zeit in den 1970ern wurde die Frau totgeschwiegen, jedenfalls flächendeckend auf dem platten Land. In den 1980er Jahren war ihr Stern schwer am sinken, diverse Drogen machten sie kaputt und im Grunde interessierte sich niemand mehr für sie. Ich nahm sie also in meinen "jungen Jahren" gar nicht wahr und nach ihrem Tod 1988 verschwand sie aus dem Fokus der Öffentlichkeit.
Immerhin hat die Halbwaise (mit ablehnenden Großeltern väterlicherseits) ihrer Mutti ein Häuschen auf Ibiza geschenkt und ist nicht, wie viele aus Lou Reeds Umfeld, an Heroin gestorben, sondern.....
...nach einem Fahrrad-Sturz!!!
 

Marifloyd

Inventar
Ich versuche nochmal, den Dachs aus dem Bau zu locken und habe mir einen Song einfallen lassen, den ich als Teenager rauf und runter und rauf und runter und rauf........hörte. Damals ein Knaller, der unsere Eltern (so sie den Hannes denn wahrnahmen) richtig unter der Gürtellinie traf. Das gesamte Album war eigentlich ein Dampfhammer gegen die "Generation Wirtschaftswunder", aber Anfang bis Mitte der 1970er war das Album für uns Teenies ein absolutes must have.

Here we go:

Der Dachs ist sicherlich "Heute hier, morgen dort." ;)
 
Ich versuche nochmal, den Dachs aus dem Bau zu locken und habe mir einen Song einfallen lassen, den ich als Teenager rauf und runter und rauf und runter und rauf........hörte. Damals ein Knaller, der unsere Eltern (so sie den Hannes denn wahrnahmen) richtig unter der Gürtellinie traf. Das gesamte Album war eigentlich ein Dampfhammer gegen die "Generation Wirtschaftswunder", aber Anfang bis Mitte der 1970er war das Album für uns Teenies ein absolutes must have.

Here we go:

Wenn es denn nur das Kokain gewesen wäre. Mitglied in der DKP! Bestimmt von Honecker oder Breschnew instruiert! Kein Wunder, dass ihn die Uni Bielefeld rausgeschmissen hatte und Hannes Wader dann der Stadtgrenze verwiesen wurde.
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Wenn es denn nur das Kokain gewesen wäre. Mitglied in der DKP! Bestimmt von Honecker oder Breschnew instruiert! Kein Wunder, dass ihn die Uni Bielefeld rausgeschmissen hatte und Hannes Wader dann der Stadtgrenze verwiesen wurde.
Das stimmt wohl nicht. Wader war in jungen Jahren ein Provokateur im Dunstkreis der 68er-Bewegung. Sein Eintritt in die (damalige) DKP war die für ihn damals die einzig gangbare Möglichkeit, ein wenig "Klarheit" in sein Leben zu bringen und war ganz sicher nicht von Honecker oder Breschnew beeinflusst, im Gegenteil. Mit seinen Liedern bzw. den in der damaligen Zeit äußerst provokanten Texten wäre er in der ehemaligen DDR wie auch in der Sowjetunion in kürzester Zeit im Knast gelandet. An der Uni in Bielefeld wurde er rausgeschmissen, weil er schlicht "zwischenmenschlichen" Ärger mit diversen "Honoratioren" dort hatte.
Interessantes Interview aus 2015. Wenn man es aufmerksam liest, wird vieles klar...in diesem Interview gab der Mann ziemlich viel in wenigen Sätzen von sich preis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt wohl nicht. Wader war in jungen Jahren ein Provokateur im Dunstkreis der 68er-Bewegung. Sein Eintritt in die (damalige) DKP war die für ihn damals die einzig gangbare Möglichkeit, ein wenig "Klarheit" in sein Leben zu bringen und war ganz sicher nicht von Honecker oder Breschnew beeinflusst, im Gegenteil. Mit seinen Liedern bzw. den in der damaligen Zeit äußerst provokanten Texten wäre er in der ehemaligen DDR wie auch in der Sowjetunion in kürzester Zeit im Knast gelandet. An der Uni in Bielefeld wurde er rausgeschmissen, weil er schlicht "zwischenmenschlichen" Ärger mit diversen "Honoratioren" dort hatte.
Interessantes Interview aus 2015. Wenn man es aufmerksam liest, wird vieles klar...in diesem Interview gab der Mann ziemlich viel in wenigen Sätzen von sich preis.
Soweit richtig. Ich habe sicherlich in überspitzter Form "Volkesmeinung" zum damaligen Zeitpunkt dargestellt. Das die DKP zu den Zeiten in denen Hannes Wader und auch andere aktiv waren, eine andere war und für viele Hoffnungsträger, kann so festgehalten werden. Angeheizt durch "Bild" und Co. waren Andersdenkende die ihre Meinung egal ob Liedermacher oder Kabarettisten in Zeiten von RAF, Protesten gegen Gorleben, um nur zwei Beispiele zu nennen, willkommene Feindbilder.
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Ich versuche nochmal, den Dachs aus dem Bau zu locken und habe mir einen Song einfallen lassen, den ich als Teenager rauf und runter und rauf und runter und rauf........hörte. Damals ein Knaller, der unsere Eltern (so sie den Hannes denn wahrnahmen) richtig unter der Gürtellinie traf. Das gesamte Album war eigentlich ein Dampfhammer gegen die "Generation Wirtschaftswunder", aber Anfang bis Mitte der 1970er war das Album für uns Teenies ein absolutes must have.

Here we go:

Ich habe das Gefühl, das wird hier nix mehr mit Herrn Dachs. Leider hat er auf eine PN meinerseits mit einem dezenten Hinweis ebenfalls nicht reagiert.

Also reiche ich den Staffelstab an Senfei weiter.

Eine kleine Bitte noch: falls jemand gerade keine Zeit oder vielleicht auch grundsätzlich kein Interesse mehr hat, wäre es nett, wenn man das bitte kundtun könnte.
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Nö, keine PN mehr. Wenn Du weitermachen möchtest, gerne.
Ansonsten könnten wir dem Dings hier vielleicht bis zum Ende der Urlaubszeit einfach eine Pause gönnen.....oder so.

Aber dir gebe ich jetzt einen anderen Song, einen, den ich vor etwa 10 Jahren rauf und runter hörte und der damals einer meiner Top 5-Songs 2011 war.

The Gaslight Anthem. Brian Fallon....sagt dir was? The Horrible Crowes.....sagt dir auch was?

Here we go......it´s sugar time:

 
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The Wombat

Aktives Mitglied
Leute, ich bestimme doch in keinster Weise darüber, ob dieser Thread weiterläuft.
Der läuft oder er läuft sich irgendwann vielleicht tot und verschwindet im Nirvana des Forums mangels Interesse.

Insgesamt haben ja 10 Leute offenbar ein wenig Spass daran, wenn jetzt natürlich der eine oder andere in Urlaub ist, anderweitig wichtigere Dinge zu tun hat oder vielleicht auch einfach nicht mehr mitmacht, ist das okay.....no offense.
Temporär kann man sicherlich aus diversen Gründen die eine oder andere Pause einlegen, kein Problem.
Wenn die Teilnehmerzahl allerdings dauerhaft z.B. unter 5 sinken sollte, könnte man sich schon einmal fragen, ob die Chose noch Sinn macht.
 

Catabolic

Alter Hase
The Gaslight Anthem. Brian Fallon....sagt dir was? The Horrible Crowes.....sagt dir auch was?

Here we go......it´s sugar time:

In der Tat gehöre ich auch zu denen, der auf diese Band reingefallen ist. Reingefallen auf all die vorschnellen Lobesreden über diese ach so fabelhafte neue Band, und dann kaufte ich mir blind das Album "The '59 Sound" - mein Jahrgang, was sollte da dran nicht gut sein ? Geboten wurde mir dann eine Platte, der ich leider gar nichts abgewinnen konnte, und auch später noch, als schon Viele meinten, das wäre the next big thing hatte ich öfters mal Ausschau gehalten, aber wurde bei keinem ihrer Songs fündig.

Hier kredenzt Du mir allerdings was Reife und Qualität anbetrifft, schon etwas sehr viel Ueberzeugenderes. Dieser Track gefällt mir wirklich sehr gut, die Band kenne ich nicht und Brian Fallon - naja, total aus den Augen (resp. Ohren) verloren halt. Das dazugehörige Album weist einige noch bessere Momente aus, zumindest für meinen Geschmack sind Tracks wie das auf dem Album enthaltene "Go Tell Everybody" und vor allem das herrliche "Black Betty And The Moon" echte Highlights.

Wie ich sehe, dürfte es sich bei den Horrible Crowes allerdings eher um ein Nebenprojekt von Brian Fallon gehandelt haben. Es gibt ja da ausserder LP "Elsie" nur noch ein Live-Album, das ich wiederum auch mal probehören werde. Daneben hat er auch Soloalben gemacht, die ich mir auf jeden Fall mal aufnotiert habe, um da auch reinzuhören, damit sich mein Gesamtbild dieses Musikers nicht bloss auf The Gaslight Anthem beschränkt.

Dankeschön für diesen Tipp, den ich in der Tat nicht kannte. :)
 

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