Der Weltraum....unendliche Weiten......

Interessante Sache?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    12

Waldmeister

Alter Hase
Die Herzchen sind für die Walddichtung; den Rest habe ich nicht so richtig verstanden, außer dass Magma und Amon Düül natürlich zum psychedelic-Rock dazuzählen!
das war natürlich anders gemeint, denn beide haben durchaus eine psychedelische wirkung. oder wenn dir der begriff im zusammenhang mit magma übelste magenschmerzen bereitet, vielleicht passt dir berauschend/tranceartig besser.
 

Georg

Alter Hase
das war natürlich anders gemeint, denn beide haben durchaus eine psychedelische wirkung. oder wenn dir der begriff im zusammenhang mit magma übelste magenschmerzen bereitet, vielleicht passt dir berauschend/tranceartig besser.
Nö, schon gut; passt. Magma steht übrigens neben Gong;
Amon Düül I u. II neben Kraan, ja ich weiß, musikalisch passt das überhaupt nicht...o_O
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Hab eine ganze Weile überlegt, wem ich dieses; zugegeben; schwerere Stück Musik zum lauschen bringe. Unser WALDI würde sich vor dieser Art psychedelischen Sounds wahrscheinlich sofort auf eine Waldlichtung flüchten. Aber mutige vor... als Freund weltweiter Klänge paßt es vielleicht am ehesten für @The Wombat

ZERO KAMA - Liber AL I13

....das ist wirklich mal schwere Kost. Ich hörte mir den Clip zweimal hintereinander an, ohne Tante Google zu Zero Kama zu bemühen. Der Track erinnerte mich dabei ein ganz klein wenig an die Musik von Yothu Yindi aus Australien, insbesondere, was den Gesang betrifft. Wo Yothy Yindi allerdings einen gewissen "Pop-Appeal" und rhythmisch-melodische Variationen aufweisen, tönt dieses Stück Musik einfach nur irgendwie zappenduster und fast schon beängstigend aus den Speakers. Auch beim Instrumentarium tappte ich lange im Dunkeln, wollte eigentlich gar keine Suche mehr starten, weil mich dieses seltsam verzerrte Blasinstrument ab einem gewissen Zeitpunkt zu nerven begann.
Wie auch immer, das Ding scheint ein indisches Doppelrohrblattinstrument namens Shehnai zu sein.
Der Track kommt insgesamt in sehr okkultem Gewand daher, was mir eigentlich so gar keinen Spass macht, vor allem auch auf Grund der ziemlich dusteren Monotonie.
Als ich dann aber dennoch neugierig auf den Menschen wurde, der hinter Zero Kama steckte, bekam ich die Erhellung via Tante Google schnell präsentiert. Jedenfalls genug Erhellung, um im Extrakt zu sagen: da brauche ich nicht unbedingt mehr davon, weil es so gar nicht meine Welt ist.

Nekrophile Rekords.....o_O:rolleyes: ....ein Album, welches (scheinbar tatsächlich) komplett mit menschlichen Knochen und Schädeln eingespielt wurde......einfach irgendwie schauderhaft und -wie schon gesagt- definitiv nicht mein Universum.
Was das nun angeht, mag man bei Interesse bitte hier nachlesen

Mein beschder Okzitane, ich habe keine Ahnung, wo Du dieses Teilchen aufgetrieben hast, aber sei sicher, es gehört bei mir in den äußersten Rand des äußersten Spiralarmes meiner musikalischen Galaxie. ;)
Wobei ich noch die Hoffnung habe, es werde dort auf Grund der die Schwerkraft überwindenden Rotationsgeschwindigkeit in die Weiten des Raumes zwischen den Galaxien geschleudert.

So, und jetzt werde ich mir für wen auch immer ein bissel was an wohl leichterer Kost einfallen lassen......
 
Zuletzt bearbeitet:

Okzitane

Aktives Mitglied
....das ist wirklich mal schwere Kost. Ich hörte mir den Clip zweimal hintereinander an, ohne Tante Google zu Zero Kama zu bemühen. Der Track erinnerte mich dabei ein ganz klein wenig an die Musik von Yothu Yindi aus Australien, insbesondere, was den Gesang betrifft. Wo Yothy Yindi allerdings einen gewissen "Pop-Appeal" und rhythmisch-melodische Variationen aufweisen, tönt dieses Stück Musik einfach nur irgendwie zappenduster und fast schon beängstigend aus den Speakers. Auch beim Instrumentarium tappte ich lange im Dunkeln, wollte eigentlich gar keine Suche mehr starten, weil mich dieses seltsam verzerrte Blasinstrument ab einem gewissen Zeitpunkt zu nerven begann.
Wie auch immer, das Ding scheint ein indisches Doppelrohrblattinstrument namens Shehnai zu sein.
Der Track kommt insgesamt in sehr okkultem Gewand daher, was mir eigentlich so gar keinen Spass macht, vor allem auch auf Grund der ziemlich dusteren Monotonie.
Als ich dann aber dennoch neugierig auf den Menschen wurde, der hinter Zero Kama steckte, bekam ich die Erhellung via Tante Google schnell präsentiert. Jedenfalls genug Erhellung, um im Extrakt zu sagen: da brauche ich nicht unbedingt mehr davon, weil es so gar nicht meine Welt ist.

Nekrophile Rekords.....o_O:rolleyes: ....ein Album, welches (scheinbar tatsächlich) komplett mit menschlichen Knochen und Schädeln eingespielt wurde......einfach irgendwie schauderhaft und -wie schon gesagt- definitiv nicht mein Universum.
Was das nun angeht, mag man bei Interesse bitte hier nachlesen

Mein beschder Okzitane, ich habe keine Ahnung, wo Du dieses Teilchen aufgetrieben hast, aber sei sicher, es gehört bei mir in den äußersten Rand des äußersten Spiralarmes meiner musikalischen Galaxie. ;)
Wobei ich noch die Hoffnung habe, es werde dort auf Grund der die Schwerkraft überwindenden Rotationsgeschwindigkeit in die Weiten des Raumes zwischen den Galaxien geschleudert.

So, und jetzt werde ich mir für wen auch immer ein bissel was an wohl leichterer Kost einfallen lassen......
Oh je... ich hoffe du trägst jetzt kein Trauma davon und es verfolgt dich in deinen Träumen. :eek::D
Interessant ist, das du Verbindung nach Australien ziehst; handelt es sich bei dieser archaischen Art, Instrumente aus Knochen zu nutzen, wohl um eine der ersten Formen Musik zu machen.
Und natürlich ist das Album bzw. die Band aus einem okkulten Umfeld heraus entstanden. Sie standen Crowleys Thelemiten-Orden nahe (zumindest nutzten sie Teile seiner Ritualmagie); verstanden davon allerdings wesentlich mehr als JIMMY PAGE. ;)
Es ist aber schön zu sehen, wie jemand außerhalb der Community darauf reagiert. Denn selbst in subkulturellen Kreisen zählen ZERO KAMA zum Underground.
Und was die kosmischen Korrespondenzen betrifft: was einmal dem Schwarzen Loch entkam kehrt nicht wieder zurück... :D
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Beängstigend! ;) Lt. meinem streaming-Anbieter soll es Industrial sein. Mir sagt es nicht zu.
Entstammt dem Industrial Umfeld, firmiert allerdings unter Ritual-Ambient. (Schubladen... o_O:D)

Es gibt übrigens eine edel gemachte Box als Wiederveröffentlichung habe ich gerade festgestellt... :)

 
Zuletzt bearbeitet:

The Wombat

Aktives Mitglied
So, jetzt wird es für
Oh je... ich hoffe du trägst jetzt kein Trauma davon und es verfolgt dich in deinen Träumen. :eek::D
Interessant ist, das du Verbindung nach Australien ziehst; handelt es sich bei dieser archaischen Art, Instrumente aus Knochen zu nutzen, wohl um eine der ersten Formen Musik zu machen.
Und natürlich ist das Album bzw. die Band aus einem okkulten Umfeld heraus entstanden. Sie standen Crowleys Thelemiten-Orden nahe (zumindest nutzten sie Teile seiner Ritualmagie); verstanden davon allerdings wesentlich mehr als JIMMY PAGE. ;)
Es ist aber schön zu sehen, wie jemand außerhalb der Community darauf reagiert. Denn selbst in subkulturellen Kreisen zählen ZERO KAMA zum Underground.
Und was die kosmischen Korrespondenzen betrifft: was einmal dem Schwarzen Loch entkam kehrt nicht wieder zurück... :D
Keine Sorge, in meine Träume verfolgt mich sowas sicher nicht, ich bin da recht hart im Nehmen. :D

Merci noch für die weiterreichenden Infos zu diesem Projekt, den von dir angesprochenen Thelemiten-Orden kannte ich bisher gar nicht.
Die Welt des Okkultismus ist mir vollkommen fremd, ich habe dazu nicht den geringsten Bezug.

Obwohl: ich hatte ja eine gewisse Verbindung zu Yothu Yindi gezogen, eine australische Band, die überwiegend aus Aborigines besteht bzw. bestand.
Und hier gibt es natürlich durchaus okkulte Bezüge in der Musik, die allerdings nicht so drastisch ausfallen, dass sie auf mich wirklich unheimlich oder beängstigend wirken könnten. Nach einem Backpacker-Urlaub Down Under Mitte der 1990er Jahre sind sie bei mir in den Fokus geraten und ich habe mir über die Jahre danach etliche ihrer Alben zugelegt, die ich heute noch sehr mag.

Und genau das nehme ich mal jetzt als Anknüpfung für Herrn Catabolic, den ich mit diesem Song da unten ein wenig beschäftigen möchte.




Ach ja: es wurde ja schon mal in diesem Thread erwähnt, dass es gar nicht übel wäre, wenn sich noch ein paar Leute mehr hier beteiligen könnten oder möchten.
Das hat natürlich meine volle Unterstützung, da die Chose ansonsten im Laufe der Zeit wirklich unter den immer gleichen Usern stattfindet.
Von daher ist die Umfrage nochmals freigegeben und man kann seine Stimme dazu gerne noch abgeben.
 

Catabolic

Alter Hase
Danke für den Staffelstab @Wombat.

Ausgesprochen 'Yo-thoo yin-dee', übersetzt sich der Name dieser zugegebenermassen recht aussergewöhnlichen Band aus dem Yolngu Matha ins Englische als 'Kind und Mutter' und ist im Wesentlichen ein Verwandtschaftsbegriff, der sich auf die Verbindung bezieht, welche die australischen Aboriginies des Yolngu Clans im Nordosten des Arnhem Landes untereinander pflegen.

Yothu Yindi kombinierten die Klänge und Instrumentierung der westlichen Musik (Rock, Pop und Funk, soweit ich das beurteilen kann) mit ursprünglichen Tanzliedern, die sogar einige Tausend Jahre zurückreichen. Die Gruppe nimmt die alten Liederzyklen des nordöstlichen Arnhemlandes und spielt diese mit traditionellen Instrumenten wie den Bilma (Klappstäbchen) und Yidaki (Didgeridoo oder hohler Baumstamm) und stellten diesen westliche Pop-Klänge gegenüber, um so quasi eine musikalische Begegnung zweier unterschiedlicher Kulturen zu kredenzen. Zu ihren optischen Merkmalen gehört die Inklusion von traditionellen Tänzen, in welchen das Verhalten von Krokodilen, Wallabys und anderen heimischen Tieren beschrieben werden. Diese Tänze setzten Yothu Yindi in den Kontext zeitgenössischer Aufführungen. Das Ergebnis ist dann quasi eine auch optisch wahrnehmbare und nachvollziehbare Ethnik-Verschmelzung aus einheimischer und moderner Musik, die im weitesten Sinne als eine Art westlich angereicherte Weltmusik verstanden werden kann.

Yothu Yindi existieren seit 1986 und setzen sich zusammen aus Musikern des eingangs erwähnten Yolngu Clans und sogenannten Balanda (so werden von den Aboriginies die Nicht-Aborigines benannt) und ihr inhaltliches Ziel ist es, den Austausch von Kulturen zu fördern. Die Band versucht damit, auf ihre uralte Yolngu-Kultur aufmerksam zu machen und diese einem interessierten Publikum auf der ganzen Welt näherzubringen. Ein erstes Album mit dem sinnigen Titel "Homeland Movement" erschien 1988, gerade rechtzeitig zu Australiens zweihundertjährigem Jubiläum. "Homeland Movement" wurde an nur einem einzigen Tag aufgenommen und wurde von Australiens führender unabhängiger Plattenfirma Mushroom Records veröffentlicht. Das Album schlug nicht nur in Australien hohe Wellen, sodern wurde auch im Rest der Welt wohlwollend zur Kenntnis genommen, was dazu führte, dass die Gruppe zusammen mit der bekannten Folkrock-Künstlerin Tracy Chapman durch Neuseeland touren durfte und beim Edinburgh Fringe Festival, sowie dem European Folk Festival in Glasgow auftreten konnte.

Mit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums "Tribal Voice" 1991 sicherten sich Yothu Yindi einen festen Platz in der australischen Musikszene. "Tribal Voice" dominierte die nationalen Charts und brachte die Hit-Singles "Treaty" und "Djapana" hervor. Besonders "Treaty" wurde zur ersten Hit-Single der Gruppe, konnte sich 22 Wochen lang behaupten. Der Song war ein Plädoyer für Versöhnung, ausgelöst durch die Zusage des ehemaligen australischen Premierministers Bob Hawke, einen Vertrag zwischen den Nachkommen der Aborigines, die 40000 Jahre oder länger in Australien gelebt hatten, und den Nicht-Aborigines, die seit 1788 Australien bevölkern, auszuhandeln Dass ein Song mit einer so starken politischen Botschaft fast sechs Monate lang die Charts dominierte, war an sich schon aussergewöhnlich. Während die Single "Treaty" noch immer die australischen Charts hochkletterte, nahm die Band eine Einladung zum New Music Seminar in New York an. Ihr Auftritt in New York führte bald dazu, dass sie einen internationalen Plattenvertrag mit dem amerikanischen Label Hollywood Records erhielt.

Yothu Yindi tourten in der Folge weltweit mit teils renommierten Rockbands und erhielten im Jahre 2000 für ihr inzwischen sechstes Studioalbum "Garma" die Möglichkeit, mit dem Produzenten Andrew Farriss von INXS zusammenzuarbeiten, nachdem dieser sich schon seit vielen Jahren für Yothu Yindi einsetzte und sie unterstützte. Die Gruppe ist bis heute aktiv, verlor jedoch im Jahre 2003 ihren Leadsänger Mandawuy Yunupingu, der an einem Nierenversagen starb - die Folge eines exzessiven Alkoholmissbrauchs über viele Jahre. 2017 verstarb dann auch Vale G. G. Yunupingu. Er spielte bei Yothu Yindi Keyboards, Gitarre und Perkussionsinstrumente. Yothu Yindi pflegen schon seit Jahren ein alljährlich durchgeführtes Festival, das sie ihrem sechsten Album entsprechend 'Garma-Festival' getauft haben. Bei diesem Festival in ihren Heimatländern in Gulkula führen sie Workshops für indigene Musiker aus Arnhemland-Gemeinden im Yirrnga Music Development Studio durch und präsentieren beim alljährlichen Abschlusskonzert eine Showcase-Performance auf. Das Festival zieht Gäste aus der ganzen Welt an, die Aspekte der Yolngu-Kultur erleben und sich an den jedes Jahr präsentierten Workshops beteiligen möchten.

Persönliches Fazit: Auch wenn ich die Idee hinter Yothu Yindi, insbesondere die Menschen verbindende Message grandios finde, kann ich mit der mir zur Kritik überlassenen Dance-Version von "Treaty" leider wenig anfangen. Ganz anders mit der Originalversion des Titels. Da klatscht warmer und fetter westlicher Funk auf die traditionelle Musik der Aboriginies, und auch die Aufführung des Videos zu diesem Titel ist schlicht begeisternd. Ich fand "Dance-Remixe" schon immer nervtötend und könnte einige dieser Remix-"Meister" für ihre Sauereien steinigen. Darum hier die Originalversion von "Treaty", die ich fabelhaft finde und für sie 8 von 10 Sternen vergebe.
Leider steht nichts von Yothu Yindi in meinem Regal, von daher ein echte Unbekannte, denn ich kannte auch die Gruppe bisher nicht.

By the way: Klingt die Originalversion nicht ein bisschen wie ein Mix aus Osibisa und Nigeria Funk ?

 
Zuletzt bearbeitet:

Catabolic

Alter Hase
aber was durchaus bleibt, ist die überzeugung, dass ich und dieser thread hier eine richtige hassliebe darstellt, wobei man das zweite wörtchen vielleicht sogar ganz streichen könnte. ;) oder zumindest so schreiben: hassliebe
Mein lieber @Waldmeister

das zweite Wörtchen ist zwar kleingedruckt, aber noch nicht gestrichen, weshalb ich mich mal gerne an die Regel halte "lesen Sie das Kleingedruckte !". Bevor das Kleingedruckte gestrichen wird, kralle ich es mir noch eben und werfe Dir einen Song zu, von dem ich denke, dass er schon mit dem Songtitel punkten kann. Natürlich teile ich Deine Musikvorlieben überwiegend, und wir kennen uns ja auch schon viele Jahre aus verschiedenen Musikforen. Den Song, den ich Dir heute zuwerfe, erreicht ganz bestimmt nicht die Tiefe und Eleganz von Tudor Lodge oder Mellow Candle, aber manchmal genügt just a simple (Folk-) song to make your day a little sweeter.

 

The Wombat

Aktives Mitglied
Persönliches Fazit: Auch wenn ich die Idee hinter Yothu Yindi, insbesondere die Menschen verbindende Message grandios finde, kann ich mit der mir zur Kritik überlassenen Dance-Version von "Treaty" leider wenig anfangen. Ganz anders mit der Originalversion des Titels. Da klatscht warmer und fetter westlicher Funk auf die traditionelle Musik der Aboriginies, und auch die Aufführung des Videos zu diesem Titel ist schlicht begeisternd. Ich fand "Dance-Remixe" schon immer nervtötend und könnte einige dieser Remix-"Meister" für ihre Sauereien steinigen. Darum hier die Originalversion von "Treaty", die ich fabelhaft finde und für sie 8 von 10 Sternen vergebe.
Leider steht nichts von Yothu Yindi in meinem Regal, von daher ein echte Unbekannte, denn ich kannte auch die Gruppe bisher nicht.

By the way: Klingt die Originalversion nicht ein bisschen wie ein Mix aus Osibisa und Nigeria Funk ?

Du hast sicherlich Recht damit, dass die Originalversion (insbesondere live dargeboten) die "bessere" bzw. ursprünglichere, authentische und was weiß ich nicht noch alles-Version ist.
Eigentlich hatte ich diese Radio-Edit-Version zwar ein wenig vorschnell gepostet, aber ich habe sie dann doch stehen lassen, weil ich sie soooo übel jetzt gar nicht fand. Aber egal, vielleicht habe ich dich ja durch diesen Song für die Band ein wenig begeistern können.
Bei Medimops gibt es das eine oder andere mehr oder wenig gut erhaltene Album in "gebraucht", aber das hast Du sicher schon selbst bemerkt.
 

Waldmeister

Alter Hase
Mein lieber @Waldmeister

das zweite Wörtchen ist zwar kleingedruckt, aber noch nicht gestrichen, weshalb ich mich mal gerne an die Regel halte "lesen Sie das Kleingedruckte !". Bevor das Kleingedruckte gestrichen wird, kralle ich es mir noch eben und werfe Dir einen Song zu, von dem ich denke, dass er schon mit dem Songtitel punkten kann. Natürlich teile ich Deine Musikvorlieben überwiegend, und wir kennen uns ja auch schon viele Jahre aus verschiedenen Musikforen. Den Song, den ich Dir heute zuwerfe, erreicht ganz bestimmt nicht die Tiefe und Eleganz von Tudor Lodge oder Mellow Candle, aber manchmal genügt just a simple (Folk-) song to make your day a little sweeter.

das mit dem kleingedruckten hast du aber schön ausgenutzt. buuuhh, schiebung!! ;)

ja, sagen wir so: ich verpasse mir hier für diesem thread eine art sonderstatus. so halb-aktiv, sagen wir. soll bedeuten: wenn mir jemand UNBEDINGT etwas vorspielen möchte, dann soll er das tun. was solls. ich werds überleben.

jetzt zu der musik. also den namen maury muehleisen kannte ich wohl nicht. habe recherchiert, dass er mit jim croce verbandelt war und dass beide 73 leider bei einem flugzegabsturz ums leben kamen, ohje. :confused: ja, die musik ist schon in etwa wie du geschrieben hast, erreicht nicht die tiefe der genannten namen aber sie ist wirklich schön und melodisch. eine sanfte stimme. die nummer wird im weiteren verlauf aber auch ein wenig rockiger und weitere instrumente gesellen sich dazu, auch etwas gebläse, was ich etwas zu üppig finde, kommt dafür aber nur an wenigen stellen vor.

hier sieht man das tolle artwork besser, im videofenster ist es doch etwas unscharf:



ob ich mir das album irgendwann zulegen werden, weiss ich nicht, eben weil es schon sehr viel aus dieser richtung gibt. aber eines ist sicher: der folk oder folkverwandte sektor ist mittlerweile recht gross bei mir, und der wird auch noch mächtig wachsen, das geht gar nicht anders.
 
Zuletzt bearbeitet:

Okzitane

Aktives Mitglied
ja, wen nehme ich jetzt? natürlich den okzi, was irgendwo auch mit dem missverständnis zu tun hat.


ich denke das hier dürfte sehr interessant für ihn sein.


it´s your turn, @Okzitane
Merci @Waldmeister für diese, eigentlich dachte ich, einfache Aufgabe. Weil... das Album habe ich nämlich... aber wohl sehr selten gehört... wie ich festgestellt hab.
Dazumal bestimmt gekauft auf Empfehlung der ECLIPSED.

Also noch mal neu angefangen mit reinhören.
Die Band (aus Holland) schafft erst mal eine schöne wabernde Basis aus klassisch orientiertem Prog, und hält die Rock-Orientierung dezent im Hintergrund. Der Gesang ist einfach, nicht wirklich prägend (also typisch Prog... von Ausnahmen abgesehen)... wirkt aber in dem Umfeld des zum Canterbury hin tendierenden Sounds sehr angenehm.
Das ist einfach ein Song der dem melodiös zugewandten Prog Fan- wirklich Freude bereitet.
Kann man eigentlich immer hören, ohne zuviel darüber nachdenken zu müssen. Deswegen blieb es wahrscheinlich auch ihr einziges Album bei mir.
Es ist einfach ein wunderschöner 5 Uhr Tee Song... rein gefühlsmäßig.
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Und nun geht alles in Deckung, welch tiefdunkles Stück ich noch aus den schwarzen Untiefen des Universums ans Licht bringe und einem der User zukommen lasse... :p

Neee... das wäre zu einfach...;) ich habe hier erst mal was für den @Marifloyd

 

Marifloyd

Inventar

Mein lieber Herr Gesangsverein, da macht es mir der gute Okzitane wirklich nicht leicht, denn zum einen sagte mit Catherine Ribeiro gar nichts und zum anderen bin ich der französischen Sprache leider nicht mächtig. Eine Übersetzung des Chansons habe ich zu meinem Pech im Netz nicht gefunden. Da ich, wie Okzitane weiß, aber gerne Chansons höre und mir die Texte, sofern vorhanden, aus dem Internet übersetzen lasse, befasse ich mich gerne mit diesem Lied.
Also ab ins Netz.
Catherine Ribeiro ist inzwischen 80 Jahre alt, politisch links orientiert und auch engagiert. Hierzu kann man noch weiteres bei Wikipedia erfahren. In den 70er Jahren war Ribeiro gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann Parice Moullet Mitglied der Band „Alpes“. Diese nahm Elemente der Avangarde des experimentellen Folk und Rock in ihrer Musik auf. Hier habe ich Longtracks von über 24 Minuten gesehen. Der hier zu besprechende Song dürfte allerdings jüngeren Datums sein und ist auf dem Album „L'Amour aux nus“ zu finden. Das Live Album kam 1992 heraus. Die hier zu hörende Musik unterscheidet sich meiner Meinung nach sehr von den Frühwerken mit „Alpes“. Hier höre ich puren Chanson. Da ich mich zum Inhalt des Textes nicht äußern kann, beschränke ich mich auf die Musik und die atmosphärische Stimmung des Liedes, die mir sehr zusagt. Catharine Ribeiros Gesangsstimme klingt sehr ausdrucksstark und fesselnd. Gerne hätte ich mich hier auch mal negativ kritisch zu einem Song geäußert, aber, wie ich bereits eingangs erklärte, habe ich trotz meiner französisch sprachlichen Defizite einen Faible für Chansons. Dieser hier von Catherine Ribeiro gefällt mir prima und ich hätte ihn sofort in unserem Chanson Thread „geliked“.

Das gewählte Cover bei YouTube scheint nicht dem Originalcover des Albums zu entsprechen. Dies sah nämlich so aus:

R-6217813-1554916198-9939.jpeg.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

Georg

Alter Hase

Mein lieber Herr Gesangsverein, da macht es mir der gute Okzitane wirklich nicht leicht, denn zum einen sagte mit Catherine Ribeiro gar nichts und zum anderen bin ich der französischen Sprache leider nicht mächtig. Eine Übersetzung des Chansons habe ich zu meinem Pech im Netz nicht gefunden. Da ich, wie Okzitane weiß, aber gerne Chansons höre und mir die Texte, sofern vorhanden, aus dem Internet übersetzen lasse, befasse ich mich gerne mit diesem Lied.
Also ab ins Netz.
Catherine Ribeiro ist inzwischen 80 Jahre alt, politisch links orientiert und auch engagiert. Hierzu kann man noch weiteres bei Wikipedia erfahren. In den 70er Jahren war Ribeiro gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann Parice Moullet Mitglied der Band „Alpes“. Diese nahm Elemente der Avangarde des experimentellen Folk und Rock in ihrer Musik auf. Hier habe ich Longtracks von über 24 Minuten gesehen. Der hier zu besprechende Song dürfte allerdings jüngeren Datums sein und ist auf dem Album „L'Amour aux nus“ zu finden. Das Live Album kam 1992 heraus. Die hier zu hörende Musik unterscheidet sich meiner Meinung nach sehr von den Frühwerken mit „Alpes“. Hier höre ich puren Chanson. Da ich mich zum Inhalt des Textes nicht äußern kann, beschränke ich mich auf die Musik und die atmosphärische Stimmung des Liedes, die mir sehr zusagt. Catharine Ribeiros Gesangsstimme klingt sehr ausdrucksstark und fesselnd. Gerne hätte ich mich hier auch mal negativ kritisch zu einem Song geäußert, aber, wie ich bereits eingangs erklärte, habe ich trotz meiner französisch sprachlichen Defizite ein Faible für Chansons. Dieser hier von Catherine Ribeiro gefällt mir prima und ich hätte ihn sofort in unserem Chanson Thread „geliked“.

Das gewählte Cover bei YouTube scheint nicht dem Originalcover des Albums zu entsprechen. Dies sah nämlich so aus:

Anhang anzeigen 14192
Scheint ja wohl eine Interpretation des Jaques Brel Klassikers zu sein, dessen Lyrics gibt es im Netz:
Je ne sais pas
Jacques Brel
Ich weiß nicht warum der Regen
Je ne sais pas pourquoi la pluie

Lass sein Lametta da oben
Quitte là-haut ses oripeaux

Was sind schwere graue Wolken
Que sont les lourds nuages gris

Auf unseren Hügeln liegen
Pour se coucher sur nos coteaux
Ich weiß nicht warum der Wind
Je ne sais pas pourquoi le vent

Viel Spaß an den klaren Morgen
S'amuse dans les matins clairs

Um Kinderlachen zu verbreiten
À colporter les rires d'enfants

Gebrechliches Glockenspiel des Winters
Carillons frêles de l'hiver
Ich kenne nichts davon
Je ne sais rien de tout cela

Aber ich weiß, dass ich dich immer noch liebe
Mais je sais que je t'aime encore
Ich weiß nicht warum die Straße
Je ne sais pas pourquoi la route

Was mich in Richtung Stadt treibt
Qui me pousse vers la cité

Mit dem abgestandenen Geruch von Routen
A l'odeur fade des déroutes

Von Pappel zu Pappel
De peuplier en peuplier
Ich weiß nicht warum der Schleier
Je ne sais pas pourquoi le voile

Aus dem gefrorenen Nebel, der mich begleitet
Du brouillard glacé qui m'escorte

Lässt mich an Kathedralen denken
Me fait penser aux cathédrales

Wo wir für tote Lieben beten
Où l'on prie pour les amours mortes
Ich kenne nichts davon
Je ne sais rien de tout cela

Aber ich weiß, dass ich dich immer noch liebe
Mais je sais que je t'aime encore
Ich weiß nicht warum diese Straßen
Je ne sais pas pourquoi ces rues

Öffne einen nach dem anderen vor mir
S'ouvrent devant moi une à une

Jungfrau und kalt, kalt und nackt
Vierges et froides, froides et nues

Nichts als meine Schritte und kein Mond
Rien que mes pas et pas de lune
Ich weiß nicht warum nachts
Je ne sais pas pourquoi la nuit

Spiel mich wie Gitarre
Jouant de moi comme guitare

Hat mich gezwungen hierher zu kommen
M'a forcé à venir ici

Vor diesem Bahnhof zu weinen
Pour pleurer devant cette gare
Ich kenne nichts davon
Je ne sais rien de tout cela

Aber ich weiß, dass ich dich immer noch liebe
Mais je sais que je t'aime encore
Ich weiß nicht, wie spät es ist
Je ne sais pas à quelle heure part

Dieser traurige Zug nach Amsterdam
Ce triste train pour Amsterdam

Das muss ein Paar heute Abend nehmen
Qu'un couple doit prendre ce soir

Ein paar von denen du die Frau bist
Un couple dont tu es la femme
Und ich weiß nicht für welchen Port
Et je ne sais pas pour quel port

Dieses tolle Schiff verlässt Amsterdam
Part d'Amsterdam ce grand navire

Das bricht mir das Herz und meinen Körper
Qui brise mon cœur et mon corps

Unsere Liebe und meine Zukunft
Notre amour et mon avenir
Ich kenne nichts davon
Je ne sais rien de tout cela

Aber ich weiß, dass ich dich immer noch liebe
Mais je sais que je t'aime encore

Aber ich weiß, dass ich dich immer noch liebe
Mais je sais que je t'aime encore

Quelle: Musixmatch
Songwriter: Jacques Brel
Songtext von Je ne sais pas © Tropicales Soc
 

Okzitane

Aktives Mitglied

Mein lieber Herr Gesangsverein, da macht es mir der gute Okzitane wirklich nicht leicht, denn zum einen sagte mit Catherine Ribeiro gar nichts und zum anderen bin ich der französischen Sprache leider nicht mächtig. Eine Übersetzung des Chansons habe ich zu meinem Pech im Netz nicht gefunden. Da ich, wie Okzitane weiß, aber gerne Chansons höre und mir die Texte, sofern vorhanden, aus dem Internet übersetzen lasse, befasse ich mich gerne mit diesem Lied.
Also ab ins Netz.
Catherine Ribeiro ist inzwischen 80 Jahre alt, politisch links orientiert und auch engagiert. Hierzu kann man noch weiteres bei Wikipedia erfahren. In den 70er Jahren war Ribeiro gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann Parice Moullet Mitglied der Band „Alpes“. Diese nahm Elemente der Avangarde des experimentellen Folk und Rock in ihrer Musik auf. Hier habe ich Longtracks von über 24 Minuten gesehen. Der hier zu besprechende Song dürfte allerdings jüngeren Datums sein und ist auf dem Album „L'Amour aux nus“ zu finden. Das Live Album kam 1992 heraus. Die hier zu hörende Musik unterscheidet sich meiner Meinung nach sehr von den Frühwerken mit „Alpes“. Hier höre ich puren Chanson. Da ich mich zum Inhalt des Textes nicht äußern kann, beschränke ich mich auf die Musik und die atmosphärische Stimmung des Liedes, die mir sehr zusagt. Catharine Ribeiros Gesangsstimme klingt sehr ausdrucksstark und fesselnd. Gerne hätte ich mich hier auch mal negativ kritisch zu einem Song geäußert, aber, wie ich bereits eingangs erklärte, habe ich trotz meiner französisch sprachlichen Defizite einen Faible für Chansons. Dieser hier von Catherine Ribeiro gefällt mir prima und ich hätte ihn sofort in unserem Chanson Thread „geliked“.

Das gewählte Cover bei YouTube scheint nicht dem Originalcover des Albums zu entsprechen. Dies sah nämlich so aus:

Anhang anzeigen 14192
Es gibt da übrigens eine günstige Box die 9 Alben von ihr beinhaltet. Hatte dazumal auch die ECLIPSED besprochen.



Und wenn du mal Chanson-Übersetzungen suchst, hier gibt es eine wunderschöne Website:

https://www.xn--franzsische-chanson...on-texte/je-ne-sais-pas-pourquoi-jacques-brel
 

Georg

Alter Hase
Ja, da hat sich doch unser "Dunkelmann" mal was richtig schönes ausgedacht; obwohl sich die "Knochenmusik" auch interessant angehört hat, nix mit Klapper, klapper... ;)
 

Waldmeister

Alter Hase
es ist natürlich nett, wenn man texte auch übersetzen kann um zu wissen, worüber gesungen wird. ich habe allerdings in den letzten sagen wir 10 jahren so viel musik aus ländern entdeckt, deren sprachen ich nicht verstehe, dass ich da niemals hinterherkommen könnte, würde ich nach übersetzungen suchen. ich geniesse einfach die sprachen, ob das jetzt baskisch, spanisch, japanisch, oder die nordischen vertreter sind, und das reicht mir. so bekommt man ebenfalls ein gefühl für die sprache und für ihren speziellen, individuellen klang.

ribeiro und ihre band haben schon recht viel gemacht. da müsste es auch eine schöne box geben...

ich kenne zwei der alben und habe natürlich vor, mir all das zeug zu holen. 70er folk aus baguettanien, egal ob traditionell oder progressiv/angeschrägt, gehört zu meinen liebsten richtungen und konnte sich vor allem dank malicorne und tri yann gewaltig etablieren.

madame ribeiro ist natürlich auch auf den bbs vertreten:

 

Waldmeister

Alter Hase
Es gibt da übrigens eine günstige Box die 9 Alben von ihr beinhaltet. Hatte dazumal auch die ECLIPSED besprochen.



Und wenn du mal Chanson-Übersetzungen suchst, hier gibt es eine wunderschöne Website:

https://www.xn--franzsische-chanson...on-texte/je-ne-sais-pas-pourquoi-jacques-brel
ach, da ist ja die box. schön! übrigens deinen zero kama song kann ich sehr gut hören, der hat definitiv etwas sehr dunkles, karges, schamanisches. :) nur würde ich für diese musik, wie auch für so gut wie jede andere musik auch, eine passende atmosphäre brauchen. ich würde auch univers zero, magma, comus, amon düül II oder so manch andere krautis niemals auf einer sonnigen wiese hören, das wäre ja die allerschlimmste folter, brrrrr. denn all das was diese musik enthält, würde völlig ins leere laufen und keine passend wirkung entfalten können. in solchen dingen bin ich hochspezialisiert, wobei das natürlich auch schattenseiten hat.
 

Okzitane

Aktives Mitglied
ach, da ist ja die box. schön! übrigens deinen zero kama song kann ich sehr gut hören, der hat definitiv etwas sehr dunkles, karges, schamanisches. :) nur würde ich für diese musik, wie auch für so gut wie jede andere musik auch, eine passende atmosphäre brauchen. ich würde auch univers zero, magma, comus, amon düül II oder so manch andere krautis niemals auf einer sonnigen wiese hören, das wäre ja die allerschlimmste folter, brrrrr. denn all das was diese musik enthält, würde völlig ins leere laufen und keine passend wirkung entfalten können. in solchen dingen bin ich hochspezialisiert, wobei das natürlich auch schattenseiten hat.
Die richtige Atmosphäre gehört selbstverständlich dazu, das geht mir ebenso. Kraut geht bei mir tagsüber aber schon, da ich diesen experimentellen Sachen durchaus bei Licht betrachten mag. Allerdings ist das auch eine Sache dessen, was man persönlich unter "finster" versteht. Da liegen meine Grenzen sicher anders als bei anderen Usern hier... ;)
 

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