Der Weltraum....unendliche Weiten......

Interessante Sache?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    12

Catabolic

Alter Hase

Bevor dieser Videoclip auf Youtube startet, kommt bei mir vorher folgender Werbehinweis:
So viel Zucker ist in Cola, ausser es ist Air Up Cola: Da ist überhaupt kein Zucker drin.
(Klingt ein bisschen wie gesunde Musik, die weder krank, noch Laune macht)

Anrüchig und unziemlich, wie sich Opa Ludwig damals, seinen markanten Oberlippen-Schnäutzer akkurat gefühlte eineinhalb Meter breit zurechtgezuzelt und sorgfältig bekleidet, schwer bewaffnet mit Hut, Stock und Gebiss, zu vorgerückter Stunde in jener nur spärlich ausgeleuchteten Gasse in dieses anrüchige Keller-Kabarett schlich, um sich möglichst unerkannt an eines der Nischen-Tischchen mit unverborgenem Bühnenblick zu begeben, wo er sich unter der Tischplatte zur Koketterie einer eher luftig-leicht bekleideten, den Zenit ihrer weiblichen Schönheit bereits überschrittenen Dame verstohlen an seiner erogenen Knetmasse verlustierte, was etwa so erfolgreich war wie der drittklassige Sekt schmeckte, der vor ihm lustlos im Flötenglas vor sich hinperlte und ihn zur Konsumation hätte ermuntern sollen. Das alles ist lange her, und inzwischen sind die damaligen Keller-Kabaretts längst so ausgestorben wie Opa Ludwig, dessen letztes erogenes Abenteuer mit sich selbst schliesslich auch seinen Herzmuskel allzu arg strapazieren sollte, was ihm letztlich einen leider nur einmal zu geniessenden Coitus Finalis einbrachte.

Heute sind Kabaretts nicht mehr das, was sie einmal waren, und auch die Opas heissen inzwischen nicht mehr Ludwig, Wilhelm oder Gustav. Heute bestreiten die Damen des anrüchigen Geschäfts auch keinen Existenzkampf mehr auf einer lasterhaften Schaubühne, sondern arbeiten als freischaffende Theater-Darstellerinnen für Künstleragenturen oder präsentieren ihre besonderen erotomanen Talente für gespielten Schau-Geschlechtsverkehr (auch in Kabaretts!) einer zahlungskräftigen männlichen Spass-Klientel, die für Selbiges nicht mehr nur brav nach hause gehen mag, was ich persönlich eher unschön finde (schliesslich kocht sie gut, geht sparsam mit dem Haushaltungsbudget um und ist lieb zu den Kindern), aber wohl immer noch unter den Salontischchen äusserlich am Gemächt herum...ääh....mächt.

Nun gibt es ja für Alles und Jedes immer auch Nachahmer, warum dann nicht auch optisch den Protagonisten ihre musikalisch wenig adretten Eigenschaften vermittels eines wenigstens visuell aufgepeppten Äusseres, quasi als Souvenir einer Zeitreise, um dem eher unspektakulären Schnöd-Pop dank erlesener Zutaten aus dem umfangreichen Schrank von Mutter Schminkkoffer ein künstlich hochgeziegeltes adrettes Gesamtprodüktchen zu kredenzen ?

Devotka haben sich, zumindest in diesem Videoclip, dafür entschieden, die visuellen Effekte in den Vordergrund zu stellen, um mir als Hörer dieses kleine bisschen Kritikfähigkeit zu vernebeln, das in einer schummrigen Umgebung schon auch mal funktionieren kann. Es sei denn, der Hörer ist Catabolic und seine Scheibenwischer vor den Augen arbeiten einwandfrei und auch die manchmal etwas strapazierten Gehörgänge lassen sich nicht durch optische und/oder akustische Täuschungen irreführen. Banalismus in Reinkultur, so möchte ich das beim ersten Anhören fast titulieren, erst beim zweitmaligen Anhören des Songs gelingt es mir, diese Darbietung etwas differenzierter wahrzunehmen und etwas detaillierter zu beschreiben: Dröger Banalismus. Das liegt einerseits daran, dass schon der relativ früh einsetzende Gesang nicht packt, sondern leiert, und die visuell eher ein Schmalbudget entlarvende (sic!) und auf die präsentierte Staffage bezogen eher klischeehaft inszenierte Botschaft transportiert, dadurch bei mir überhaupt nicht ankommt und die ganze Szenerie irgendwie als belanglose Mimikri auf mich einwirkt. Instinktiv zwinge ich mich, den Song auch noch ein drittes Mal anzuhören, aber die Qualität des Songs wird nicht besser, auch nicht mit geschlossenen Augen.

Fazit: Was ich hier höre, habe ich vor Jahrzehnten schon besser gehört. Spontan fallen mir etwa die Sparks anno 1973 ein. Oder - aufgrund des Inhalts des Schminkköfferchens - Alice Cooper, Robert Smith und vor allem Dave Vanian von The Damned. Auch diese Protagonisten peppten ihr ohnehin schon leicht dramatisches Äusseres mit ruchlos wirkenden visuellen Effekten auf, weckten bei mir aber mit der gleichzeitig dargereichten Musik auch echte Begeisterung, sodass sie noch heute regelmässig auf meinem Plattenteller zu Besuch sind. Im Falle von Devodka scheint das eher unwahrscheinlich, weil ich das eher als eine Art rezykliertes Plagiat, statt als originelles Upcycling wahrnehme. Ganz Nett, aber Ganz Nett ist die kleine Schwester von...ähm...Nichtganzso Nett.

Boringfaktor 9/10 boringfaktor.jpg
 
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DerGrobeWestfale

Alter Hase

Bevor dieser Videoclip auf Youtube startet, kommt bei mir vorher folgender Werbehinweis:
So viel Zucker ist in Cola, ausser es ist Air Up Cola: Da ist überhaupt kein Zucker drin.
(Klingt ein bisschen wie gesunde Musik, die weder krank, noch Laune macht)

Anrüchig und unziemlich, wie sich Opa Ludwig damals, seinen markanten Oberlippen-Schnäutzer akkurat gefühlte eineinhalb Meter breit zurechtgezuzelt und sorgfältig bekleidet, schwer bewaffnet mit Hut, Stock und Gebiss, zu vorgerückter Stunde in jener nur spärlich ausgeleuchteten Gasse in dieses anrüchige Keller-Kabarett schlich, um sich möglichst unerkannt an eines der Nischen-Tischchen mit unverborgenem Bühnenblick zu begeben, wo er sich unter der Tischplatte zur Koketterie einer eher luftig-leicht bekleideten, den Zenit ihrer weiblichen Schönheit bereits überschrittenen Dame verstohlen an seiner erogenen Knetmasse verlustierte, was etwa so erfolgreich war wie der drittklassige Sekt schmeckte, der vor ihm lustlos im Flötenglas vor sich hinperlte und ihn zur Konsumation hätte ermuntern sollen. Das alles ist lange her, und inzwischen sind die damaligen Keller-Kabaretts längst so ausgestorben wie Opa Ludwig, dessen letztes erogenes Abenteuer mit sich selbst schliesslich auch seinen Herzmuskel allzu arg strapazieren sollte, was ihm letztlich einen leider nur einmal zu geniessenden Coitus Finalis einbrachte.

Heute sind Kabaretts nicht mehr das, was sie einmal waren, und auch die Opas heissen inzwischen nicht mehr Ludwig, Wilhelm oder Gustav. Heute bestreiten die Damen des anrüchigen Geschäfts auch keinen Existenzkampf mehr auf einer lasterhaften Schaubühne, sondern arbeiten als freischaffende Theater-Darstellerinnen für Künstleragenturen oder präsentieren ihre besonderen erotomanen Talente für gespielten Schau-Geschlechtsverkehr (auch in Kabaretts!) einer zahlungskräftigen männlichen Spass-Klientel, die für Selbiges nicht mehr nur brav nach hause gehen mag, was ich persönlich eher unschön finde (schliesslich kocht sie gut, geht sparsam mit dem Haushaltungsbudget um und ist lieb zu den Kindern), aber wohl immer noch unter den Salontischchen äusserlich am Gemächt herum...ääh....mächt.

Nun gibt es ja für Alles und Jedes immer auch Nachahmer, warum dann nicht auch optisch den Protagonisten ihre musikalisch wenig adretten Eigenschaften vermittels eines wenigstens visuell aufgepeppten Äusseres, quasi als Souvenir einer Zeitreise, um dem eher unspektakulären Schnöd-Pop dank erlesener Zutaten aus dem umfangreichen Schrank von Mutter Schminkkoffer ein künstlich hochgeziegeltes adrettes Gesamtprodüktchen zu kredenzen ?

Devotka haben sich, zumindest in diesem Videoclip, dafür entschieden, die visuellen Effekte in den Vordergrund zu stellen, um mir als Hörer dieses kleine bisschen Kritikfähigkeit zu vernebeln, das in einer schummrigen Umgebung schon auch mal funktionieren kann. Es sei denn, der Hörer ist Catabolic und seine Scheibenwischer vor den Augen arbeiten einwandfrei und auch die manchmal etwas strapazierten Gehörgänge lassen sich nicht durch optische und/oder akustische Täuschungen irreführen. Banalismus in Reinkultur, so möchte ich das beim ersten Anhören fast titulieren, erst beim zweitmaligen Anhören des Songs gelingt es mir, diese Darbietung etwas differenzierter wahrzunehmen und etwas detaillierter zu beschreiben: Dröger Banalismus. Das liegt einerseits daran, dass schon der relativ früh einsetzende Gesang nicht packt, sondern leiert, und die visuell eher ein Schmalbudget entlarvende (sic!) und auf die präsentierte Staffage bezogen eher klischeehaft inszenierte Botschaft transportiert, dadurch bei mir überhaupt nicht ankommt und die ganze Szenerie irgendwie als belanglose Mimikri auf mich einwirkt. Instinktiv zwinge ich mich, den Song auch noch ein drittes Mal anzuhören, aber die Qualität des Songs wird nicht besser, auch nicht mit geschlossenen Augen.

Fazit: Was ich hier höre, habe ich vor Jahrzehnten schon besser gehört. Spontan fallen mir etwa die Sparks anno 1973 ein. Oder - aufgrund des Inhalts des Schminkköfferchens - Alice Cooper, Robert Smith und vor allem Dave Vanian von The Damned. Auch diese Protagonisten peppten ihr ohnehin schon leicht dramatisches Äusseres mit ruchlos wirkenden visuellen Effekten auf, weckten bei mir aber mit der gleichzeitig dargereichten Musik auch echte Begeisterung, sodass sie noch heute regelmässig auf meinem Plattenteller zu Besuch sind. Im Falle von Devodka scheint das eher unwahrscheinlich, weil ich das eher als eine Art rezykliertes Plagiat, statt als originelles Upcycling wahrnehme. Ganz Nett, aber Ganz Nett ist die kleine Schwester von...ähm...Nichtganzso Nett.

Boringfaktor 9/10 Anhang anzeigen 14101
Schreib` was du denkst. Ganz nett ist die kleine Schwester von
Ich werde nach dieser Rezension auf alle Fälle reinhören. Im Fall der Fälle, Beileidsbekundungen bitte am Zentralfriedhof Paderborn.
 

Marifloyd

Inventar

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(Klingt ein bisschen wie gesunde Musik, die weder krank, noch Laune macht)

Anrüchig und unziemlich, wie sich Opa Ludwig damals, seinen markanten Oberlippen-Schnäutzer akkurat gefühlte eineinhalb Meter breit zurechtgezuzelt und sorgfältig bekleidet, schwer bewaffnet mit Hut, Stock und Gebiss, zu vorgerückter Stunde in jener nur spärlich ausgeleuchteten Gasse in dieses anrüchige Keller-Kabarett schlich, um sich möglichst unerkannt an eines der Nischen-Tischchen mit unverborgenem Bühnenblick zu begeben, wo er sich unter der Tischplatte zur Koketterie einer eher luftig-leicht bekleideten, den Zenit ihrer weiblichen Schönheit bereits überschrittenen Dame verstohlen an seiner erogenen Knetmasse verlustierte, was etwa so erfolgreich war wie der drittklassige Sekt schmeckte, der vor ihm lustlos im Flötenglas vor sich hinperlte und ihn zur Konsumation hätte ermuntern sollen. Das alles ist lange her, und inzwischen sind die damaligen Keller-Kabaretts längst so ausgestorben wie Opa Ludwig, dessen letztes erogenes Abenteuer mit sich selbst schliesslich auch seinen Herzmuskel allzu arg strapazieren sollte, was ihm letztlich einen leider nur einmal zu geniessenden Coitus Finalis einbrachte.

Heute sind Kabaretts nicht mehr das, was sie einmal waren, und auch die Opas heissen inzwischen nicht mehr Ludwig, Wilhelm oder Gustav. Heute bestreiten die Damen des anrüchigen Geschäfts auch keinen Existenzkampf mehr auf einer lasterhaften Schaubühne, sondern arbeiten als freischaffende Theater-Darstellerinnen für Künstleragenturen oder präsentieren ihre besonderen erotomanen Talente für gespielten Schau-Geschlechtsverkehr (auch in Kabaretts!) einer zahlungskräftigen männlichen Spass-Klientel, die für Selbiges nicht mehr nur brav nach hause gehen mag, was ich persönlich eher unschön finde (schliesslich kocht sie gut, geht sparsam mit dem Haushaltungsbudget um und ist lieb zu den Kindern), aber wohl immer noch unter den Salontischchen äusserlich am Gemächt herum...ääh....mächt.

Nun gibt es ja für Alles und Jedes immer auch Nachahmer, warum dann nicht auch optisch den Protagonisten ihre musikalisch wenig adretten Eigenschaften vermittels eines wenigstens visuell aufgepeppten Äusseres, quasi als Souvenir einer Zeitreise, um dem eher unspektakulären Schnöd-Pop dank erlesener Zutaten aus dem umfangreichen Schrank von Mutter Schminkkoffer ein künstlich hochgeziegeltes adrettes Gesamtprodüktchen zu kredenzen ?

Devotka haben sich, zumindest in diesem Videoclip, dafür entschieden, die visuellen Effekte in den Vordergrund zu stellen, um mir als Hörer dieses kleine bisschen Kritikfähigkeit zu vernebeln, das in einer schummrigen Umgebung schon auch mal funktionieren kann. Es sei denn, der Hörer ist Catabolic und seine Scheibenwischer vor den Augen arbeiten einwandfrei und auch die manchmal etwas strapazierten Gehörgänge lassen sich nicht durch optische und/oder akustische Täuschungen irreführen. Banalismus in Reinkultur, so möchte ich das beim ersten Anhören fast titulieren, erst beim zweitmaligen Anhören des Songs gelingt es mir, diese Darbietung etwas differenzierter wahrzunehmen und etwas detaillierter zu beschreiben: Dröger Banalismus. Das liegt einerseits daran, dass schon der relativ früh einsetzende Gesang nicht packt, sondern leiert, und die visuell eher ein Schmalbudget entlarvende (sic!) und auf die präsentierte Staffage bezogen eher klischeehaft inszenierte Botschaft transportiert, dadurch bei mir überhaupt nicht ankommt und die ganze Szenerie irgendwie als belanglose Mimikri auf mich einwirkt. Instinktiv zwinge ich mich, den Song auch noch ein drittes Mal anzuhören, aber die Qualität des Songs wird nicht besser, auch nicht mit geschlossenen Augen.

Fazit: Was ich hier höre, habe ich vor Jahrzehnten schon besser gehört. Spontan fallen mir etwa die Sparks anno 1973 ein. Oder - aufgrund des Inhalts des Schminkköfferchens - Alice Cooper, Robert Smith und vor allem Dave Vanian von The Damned. Auch diese Protagonisten peppten ihr ohnehin schon leicht dramatisches Äusseres mit ruchlos wirkenden visuellen Effekten auf, weckten bei mir aber mit der gleichzeitig dargereichten Musik auch echte Begeisterung, sodass sie noch heute regelmässig auf meinem Plattenteller zu Besuch sind. Im Falle von Devodka scheint das eher unwahrscheinlich, weil ich das eher als eine Art rezykliertes Plagiat, statt als originelles Upcycling wahrnehme. Ganz Nett, aber Ganz Nett ist die kleine Schwester von...ähm...Nichtganzso Nett.

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Diesen Song finde ich auch arg langweilig. 5:22 Min. können lang sein, zumindest hierfür. Aber es ist alles, wie immer eine Frage des Geschmacks. Deshalb glaube ich schon, dass es für DeVotchKa mit Straight Shot eine Hörerschaft geben wird. Ich muss ja nicht dazu zählen. Catabolic Rezension war jedenfalls sehr unterhaltsam.
 

DerGrobeWestfale

Alter Hase
Diesen Song finde ich auch arg langweilig. 5:22 Min. können lang sein, zumindest hierfür. Aber es ist alles, wie immer eine Frage des Geschmacks. Deshalb glaube ich schon, dass es für DeVotchKa mit Straight Shot eine Hörerschaft geben wird. Ich muss ja nicht dazu zählen. Catabolic Rezension war jedenfalls sehr unterhaltsam.
Das Video ist die visuelle Umsetzung des Wortes "Langeweile"
 

Georg

Alter Hase
Diesen Song finde ich auch arg langweilig. 5:22 Min. können lang sein, zumindest hierfür. Aber es ist alles, wie immer eine Frage des Geschmacks. Deshalb glaube ich schon, dass es für DeVotchKa mit Straight Shot eine Hörerschaft geben wird. Ich muss ja nicht dazu zählen. Catabolic Rezension war jedenfalls sehr unterhaltsam.
Mir erging es genau umgekehrt...ein Song aus der Kategorie "Ohrwurm", hatte sich zumindest sofort, nach erstmaligen Hörens, in mein Hirn festgesetzt....
 
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Jester.D

Alter Hase

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(Klingt ein bisschen wie gesunde Musik, die weder krank, noch Laune macht)

Anrüchig und unziemlich, wie sich Opa Ludwig damals, seinen markanten Oberlippen-Schnäutzer akkurat gefühlte eineinhalb Meter breit zurechtgezuzelt und sorgfältig bekleidet, schwer bewaffnet mit Hut, Stock und Gebiss, zu vorgerückter Stunde in jener nur spärlich ausgeleuchteten Gasse in dieses anrüchige Keller-Kabarett schlich, um sich möglichst unerkannt an eines der Nischen-Tischchen mit unverborgenem Bühnenblick zu begeben, wo er sich unter der Tischplatte zur Koketterie einer eher luftig-leicht bekleideten, den Zenit ihrer weiblichen Schönheit bereits überschrittenen Dame verstohlen an seiner erogenen Knetmasse verlustierte, was etwa so erfolgreich war wie der drittklassige Sekt schmeckte, der vor ihm lustlos im Flötenglas vor sich hinperlte und ihn zur Konsumation hätte ermuntern sollen. Das alles ist lange her, und inzwischen sind die damaligen Keller-Kabaretts längst so ausgestorben wie Opa Ludwig, dessen letztes erogenes Abenteuer mit sich selbst schliesslich auch seinen Herzmuskel allzu arg strapazieren sollte, was ihm letztlich einen leider nur einmal zu geniessenden Coitus Finalis einbrachte.

Heute sind Kabaretts nicht mehr das, was sie einmal waren, und auch die Opas heissen inzwischen nicht mehr Ludwig, Wilhelm oder Gustav. Heute bestreiten die Damen des anrüchigen Geschäfts auch keinen Existenzkampf mehr auf einer lasterhaften Schaubühne, sondern arbeiten als freischaffende Theater-Darstellerinnen für Künstleragenturen oder präsentieren ihre besonderen erotomanen Talente für gespielten Schau-Geschlechtsverkehr (auch in Kabaretts!) einer zahlungskräftigen männlichen Spass-Klientel, die für Selbiges nicht mehr nur brav nach hause gehen mag, was ich persönlich eher unschön finde (schliesslich kocht sie gut, geht sparsam mit dem Haushaltungsbudget um und ist lieb zu den Kindern), aber wohl immer noch unter den Salontischchen äusserlich am Gemächt herum...ääh....mächt.

Nun gibt es ja für Alles und Jedes immer auch Nachahmer, warum dann nicht auch optisch den Protagonisten ihre musikalisch wenig adretten Eigenschaften vermittels eines wenigstens visuell aufgepeppten Äusseres, quasi als Souvenir einer Zeitreise, um dem eher unspektakulären Schnöd-Pop dank erlesener Zutaten aus dem umfangreichen Schrank von Mutter Schminkkoffer ein künstlich hochgeziegeltes adrettes Gesamtprodüktchen zu kredenzen ?

Devotka haben sich, zumindest in diesem Videoclip, dafür entschieden, die visuellen Effekte in den Vordergrund zu stellen, um mir als Hörer dieses kleine bisschen Kritikfähigkeit zu vernebeln, das in einer schummrigen Umgebung schon auch mal funktionieren kann. Es sei denn, der Hörer ist Catabolic und seine Scheibenwischer vor den Augen arbeiten einwandfrei und auch die manchmal etwas strapazierten Gehörgänge lassen sich nicht durch optische und/oder akustische Täuschungen irreführen. Banalismus in Reinkultur, so möchte ich das beim ersten Anhören fast titulieren, erst beim zweitmaligen Anhören des Songs gelingt es mir, diese Darbietung etwas differenzierter wahrzunehmen und etwas detaillierter zu beschreiben: Dröger Banalismus. Das liegt einerseits daran, dass schon der relativ früh einsetzende Gesang nicht packt, sondern leiert, und die visuell eher ein Schmalbudget entlarvende (sic!) und auf die präsentierte Staffage bezogen eher klischeehaft inszenierte Botschaft transportiert, dadurch bei mir überhaupt nicht ankommt und die ganze Szenerie irgendwie als belanglose Mimikri auf mich einwirkt. Instinktiv zwinge ich mich, den Song auch noch ein drittes Mal anzuhören, aber die Qualität des Songs wird nicht besser, auch nicht mit geschlossenen Augen.

Fazit: Was ich hier höre, habe ich vor Jahrzehnten schon besser gehört. Spontan fallen mir etwa die Sparks anno 1973 ein. Oder - aufgrund des Inhalts des Schminkköfferchens - Alice Cooper, Robert Smith und vor allem Dave Vanian von The Damned. Auch diese Protagonisten peppten ihr ohnehin schon leicht dramatisches Äusseres mit ruchlos wirkenden visuellen Effekten auf, weckten bei mir aber mit der gleichzeitig dargereichten Musik auch echte Begeisterung, sodass sie noch heute regelmässig auf meinem Plattenteller zu Besuch sind. Im Falle von Devodka scheint das eher unwahrscheinlich, weil ich das eher als eine Art rezykliertes Plagiat, statt als originelles Upcycling wahrnehme. Ganz Nett, aber Ganz Nett ist die kleine Schwester von...ähm...Nichtganzso Nett.

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Sehr schön. Danke für die ausführliche Besprechung. ;)
 

Marifloyd

Inventar

Necro - Azul Profundo

Holla, die Waldfee. Schon wieder darf ich mich mit einem Song intensiver beschäftigen. Wieder einmal sagt mir in diesem Spiel die Band, das Album und der Titel rein dar nichts. Gut so, denn auf diese Weise kann ich meinen Musikhorizont nur erweitern. Dieses Mal gehe ich anders vor. Meine Wissenslücke möchte ich vor dem Hören nicht mit Infos aus dem Netz beeinflussen.

Erst einmal will ich den Song hören und auf mich wirken lassen. Offen und neugierig sein. Auf der Suche nach dem, was mir an dem Gebotenen gefällt oder vielleicht weniger zusagt. Also gehe ich positiv gestimmt ans Werk.

Klingt alt. Vielleicht aus den 70ern. Progressive Rock mit psychedelischen Einflüssen. Rhythmus- und Tempowechsel. Treibendes Schlagzeug. Das Artwork passt hundertprozentig zur Musik. Angenehme Gesangsstimmen, nicht Englisch. Spanisch oder portugiesisch. Das sind meine ersten Eindrücke. Was sagt denn so meine musikalische Seele? Ist das Musik, die Dir zusagt? Also noch einmal von vorne hören. Jetzt packt mich dieser Song. Obwohl er hier nicht langsam oder ruhig beginnt, steigert er sich zunehmend und endet angenehm fulminant, denn zu rauen unmelodischen Rock mag ich nicht so sehr. Gibt es vergleichbares in meiner Sammlung oder in meinem musikalischen Erinnerungsvermögen? Wenn der Vergleich auch absolut hinkt, kommen mir „Heroes Del Silencio“ in den Sinn. Das mag an der Sprache liegen.

Nachdem ich "Azul Profundo" nun mehrere Male genossen habe, gehe ich neugierig ins Netz, um mir Infos über Necro und die Platte zu besorgen. Da ich nicht mehr bei Facebook bin, hoffe ich auf Wikipedia. Leider vergeblich. Was ich aber sonst so erfahre, deckt sich so ziemlich mit meinen Eindrücken. Necro sind demnach eine aus Brasilien stammende Band, die in ihrer Muttersprache brasilianisches Portugiesisch singen. Sie orientieren sich tatsächlich an die Musik der 60 bzw. 70er Jahre. Das Album von dem der Titel kommt, heißt übrigens „Adiante“, was übersetzt „nach vorne“ bedeutet und der Musik wohl gerecht wird, denn insgesamt geht es ganz ordentlich ab.

Erstaunt bin ich über die Besetzung der Band.

Lillian Lessa – Bass und Vocals
Thiago Alef – Drums
Pedro Salvador – Electric Guitar, Acoustic Guitar, Keyboards und Vocals

Ich hatte mit mehr Bandmitgliedern gerechnet.

Wo ich allerdings richtig, aber so richtig ins Fettnäpfchen geraten bin ist die Tatsache, dass das Album nicht vor 50 Jahren das Licht der Welt erblickte, sondern in 2016 (Brasilien). Die Musikrichtig wird dem Doom Metal, Psychedelic Rock, Prog Rock zugeordnet. Ist mir auch Schnuppe, denn was ich hier höre gefällt mir wieder einmal.

Noch etwas zum Cover, welches von Cristiano Suarez gestaltet wurde. Da stehen ein Mann und eine Frau im Myzel der Pilze. Sie sehen, wie aus den Augen, Nasen und Mund dieses Gewirrs, Rauch herausströmt. Sie scheinen sich in einer bedröhnenden Welt zu bewegen. Sei's drum.
 
Zuletzt bearbeitet:

The Wombat

Aktives Mitglied
Und nun darf sich @The Wombat mit Stray und dem Song All In Your Mind beschäftigen.

Boahh...ey. Da hast Du mir ein richtig "artfremdes" Ei (um nicht zu sagen: ein Kuckucksei) ins Nest gelegt.
Als diese Typen, die sich als Band Stray nannten, im Kielwasser von Thin Lizzy, Black Sabbath oder vielleicht auch Cream segeln wollten, war ich gerade mal so 9 oder 10 Jahre alt und hörte James Last, Max Greger oder Hugo Strasser. Daneben hatte ich noch ein paar Singles mit (gesprochenen) Karl May-Abenteuern, insbesondere natürlich Winnetou.

Der Track beginnt mit einem locker aus dem Ärmel geschüttelten Schlagzeug-Intro mit Gitarrenbegleitung und einem Rhythmusgerät, welches ich nicht näher identifizieren kann.....vielleicht ein Art von Dose mit Körnern drin. ;)
Ab ca. Minute 1:30 übernimmt eine ziemlich simpel gestrickte Basslinie und eine leicht verzerrte E-Gitarre zieht den Song durch ein immer gleiches rhythmisches Grundmuster, wobei die Gitarre allermeist in ein ziemlich schräges Gegniedel abgleitet. Da fehlen mir dann über die gesamte Strecke (immerhin über 9 Minuten) einfach diese gewissen Überraschungsmomente. Tempowechsel, Melodiewechsel.....Fehlanzeige. Das wird ziemlich rasch ziemlich langweilig. Dazu kommten die doch recht dünnen Stimmen der Protagonisten, die ich jetzt rein subjektiv als ziemlich....ähhh..subobtimal einstufen würde.
Und so zieht sich der Songs als für meine Ohren ziemlich nerviges Gitarrengegniedel bis zum Schluss hin, während der Basslauf sich weiter und weiter und weiter so dahinschleppt. Ein klitzekleines Überraschungsmomentchen ist diese seltsame Pseudo-Wah-Wah-Gitarrte bei Minute 3:50.....aber das versickert sehr rasch wieder im Sande.
Zwischendurch gönnen sich die Buben mal 2 kurze Verschnaufpausen, die sie eben nicht für die eine oder andere Überraschung danach nutzen können.
Summa summarum kann ich gut nachvollziehen, dass dieser Truppe die oben genannten Bands aus ähnlichem Beritt locker und lässig davongezogen sind und Stray weder Thin Lizzy noch Black Sabbath irgendwie gefährlich nahe kommen konnten.
Zu einfallslos und simpel ist der Song da oben gestrickt, Musik dieser Art (nur meist besser) hörte ich ein paar Jahre später zusammen mit Typen, die damals von unseren Eltern als "langhaarige Bombenleger" bezeichnet wurden, im örtlichen Jugendzentrum.
Nun, ich habe jetzt tatsächlich nur diesen einen Track gehört und nichts weiter, es mag sein, dass Stray den einen oder anderen spannenderen Song im Sortiment haben, es mag auch sein, dass andere Leute diesen Song gnadenlos gut finden, quasi ein frühes musikalisches Kleinod einer Band aus den späten 1960ern bis frühen 1970ern, die heute kaum noch jemand kennt.
Aber jetzt mal ganz ehrlich: auf diesem Acker des frühen psychedelisch angehauchten Hardrock sind Pflänzlein von ganz anderem Kaliber gediehen, 3 davon habe ich oben genannt.

So, und jetzt überlege ich mir ein ganz fieses Ding für.......wen auch immer, man wird sehen (und hören). :D:p:cool:
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Wie mittlerweile einige hier mitbekommen haben dürften, bin ich ein begeisterter Schnüffler nach weltmusikalischen Absonderlichkeiten.
Vor gut 13 Jahren bin ich auf die fast schon extrem exotische wie überirdisch schöne Sa DingDing aufmerksam geworden. Die brachte 2007 ein Album namens "Alive" heraus, aus diesem Album nun der Titelsong, den ich hier ausnahmsweise in zweifacher Ausfertigung (Original "Chinese Version" und Adaption mit Wuxia-Movies) reinstelle:



Es möge dann bitte mal der Dachs aus seiner Höhle kommen......
 

Jester.D

Alter Hase
Du wirst es nicht glauben, aber den Song, genau den!!! hatte ich vor, bei meinem nächsten Mal hier reinzubringen.
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Doch, das glaub ich dir sogar. Der Song (den Du sicher gut kennst) und dieses Album sorgte vor vielen Jahren andernorts bei Usern für Aufsehen, bei denen ich nie dachte, dass sie sich dafür erwärmen könnten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dachs

Mitglied
Wie mittlerweile einige hier mitbekommen haben dürften, bin ich ein begeisterter Schnüffler nach weltmusikalischen Absonderlichkeiten.
Vor gut 13 Jahren bin ich auf die fast schon extrem exotische wie überirdisch schöne Sa DingDing aufmerksam geworden. Die brachte 2007 ein Album namens "Alive" heraus, aus diesem Album nun der Titelsong, den ich hier ausnahmsweise in zweifacher Ausfertigung (Original "Chinese Version" und Adaption mit Wuxia-Movies) reinstelle:



Es möge dann bitte mal der Dachs aus seiner Höhle kommen......
Dann möchte ich mich vorallererst einmal ganz herzlich für die Auswahl, die für mich getroffen wurde bedanken!
Tatsächlich habe ich selbst eine große Begeisterung für chinesische Kultur und bin schon seit langem Fan von China (Das schließt natürlich die Politik aus...).


Ganz zu Beginn wird man mit traditionellen, eher fröhlichen Gesängen ein wenig auf's Glatteis geführt.
Dann zeigt sich jedoch sehr eindrucksvoll wo die Reise eigentlich hingehen soll: Das Lied ist ein Bindeglied zwischen traditioneller, klassischer chinesischer Musik und moderner, eher massentauglicher Popmusik. Vom Bereich der Rockmusik ist das Lied meilenweit entfernt, aber das macht auch nichts, denn das Lied zeigt was es sein will, und das ist eben kein Rock ;)
Der wunderschöne Gesang von Sa Dingding entführt einen sofort in die exotischen Gebiete Chinas, zwischen Bambuswäldern, Lotusblumen und Wasserfällen. Das Instrumental hingegen erinnert eher an die modernen Großstädte und geben mir eher das Gefühl einer modernen, dicht besiedelten Großstadt. Trotz dieser Gegensätze ergeben Gesang und der Instrumentalpart eine wunderbare Symbiose und reflektieren das Lebensgefühl der sehr konträren Gebiete einfach wunderbar.
Schöner habe ich die Verbindung zwischen Tradition und Moderne im asiatischen Raum noch nie gehört, auch mein bisheriger Favorit "The Lotus" kommt da nicht ran ^^
Besonders erwähnenswert wäre an dieser Stelle noch das ausgeprägte Zupfspiel, das trotz einiger schnellerer Passagen sich nicht zu stark in den Vordergrund drängt. Der Fokus ist und bleibt den gesamten Song über stets bei dem Gesang von Sa Dingding.

Alles in allem ist es ein voll und ganz gelungener Song, für mich eine 10/10!
Danke an @The Wombat , ich bin ab heute ganz offiziell Fan von Sa Dingding :cool:
 

The Wombat

Aktives Mitglied
Dann möchte ich mich vorallererst einmal ganz herzlich für die Auswahl, die für mich getroffen wurde bedanken!
Tatsächlich habe ich selbst eine große Begeisterung für chinesische Kultur und bin schon seit langem Fan von China (Das schließt natürlich die Politik aus...).


Ganz zu Beginn wird man mit traditionellen, eher fröhlichen Gesängen ein wenig auf's Glatteis geführt.
Dann zeigt sich jedoch sehr eindrucksvoll wo die Reise eigentlich hingehen soll: Das Lied ist ein Bindeglied zwischen traditioneller, klassischer chinesischer Musik und moderner, eher massentauglicher Popmusik. Vom Bereich der Rockmusik ist das Lied meilenweit entfernt, aber das macht auch nichts, denn das Lied zeigt was es sein will, und das ist eben kein Rock ;)
Der wunderschöne Gesang von Sa Dingding entführt einen sofort in die exotischen Gebiete Chinas, zwischen Bambuswäldern, Lotusblumen und Wasserfällen. Das Instrumental hingegen erinnert eher an die modernen Großstädte und geben mir eher das Gefühl einer modernen, dicht besiedelten Großstadt. Trotz dieser Gegensätze ergeben Gesang und der Instrumentalpart eine wunderbare Symbiose und reflektieren das Lebensgefühl der sehr konträren Gebiete einfach wunderbar.
Schöner habe ich die Verbindung zwischen Tradition und Moderne im asiatischen Raum noch nie gehört, auch mein bisheriger Favorit "The Lotus" kommt da nicht ran ^^
Besonders erwähnenswert wäre an dieser Stelle noch das ausgeprägte Zupfspiel, das trotz einiger schnellerer Passagen sich nicht zu stark in den Vordergrund drängt. Der Fokus ist und bleibt den gesamten Song über stets bei dem Gesang von Sa Dingding.

Alles in allem ist es ein voll und ganz gelungener Song, für mich eine 10/10!
Danke an @The Wombat , ich bin ab heute ganz offiziell Fan von Sa Dingding :cool:
.....hätte ich nicht unbedingt mit gerechnet. Zumal ich nicht wusste, dass Du offenbar eine Affinität zu China hast.

However, Frau Da SingSing ist in Fernost eine ganz große Hausnummer, hierzulande konnte sie nur mit diesem einen Kracheralbum aus 2007 punkten. Sie sang übrigens zu Anfang in einer Art von Phantasiesprache, die außer ihr wohl kaum ein Mensch verstand. Allerdings beherrscht sie auch mehrere asiatische Sprachen.
Ich habe ihren Werdegang über die Jahre im Net ein wenig verfolgt und insbesondere einige Live-Auftritte sind ganz großes Asia-Kino.
Eigentlich hat "Alive" ja eine Story, die fast schon einer (chinesischen) Rosamunde Pilcher würdig wäre. ;)
Wunderschöne Lotusblüte trifft jungen König, beide sind wahnsinnig verliebt, ein fremdes Heer fällt ins Land ein, König muss in die Schlacht und........fällt.
 

Okzitane

Aktives Mitglied
(hihihi) Du siehst (bzw .hörst ) das Geschmäcker total verschieden sind.
Dabei hab ich für Dich noch ein relativ zahmes Stück ausgesucht.:)
Vielleicht kennst Du ja Peter Andersson's Ambient-Projekt Raison d`Etre ?
Deutsch Nepal und Frozen Faces 'funktionieren' übrigens hervorragend bei SM-Sessions :eek:
Deine Erwartungshaltung, in Bezug auf hier anwesende Fetish-Fans zeugt von grenzenlosem Optimismus. :p
 

doombringer

Mitglied
Die Reise führt uns jetzt nach Indien, in deutlich härtere Gefilde!
Ich @doombringer um seine Expertise!
It`s a mad ,mad world. And It's made of metal.
In diesem Falle Progressive Death-Metal. Ich find es immer wieder
GEIL (sorry wg. der Wortwahl) : Black-Metal aus Bangladesh, Doom-Bands
aus Chile ;Ägypten ;Mongolei ... herrlich .Keiner kann uns aufhalten.
In diesem Falle nun aus Indien DR.
Funktioniert Death-Metal mit Keyboards ? Yepp , sehr gut sogar.
Wie ich aus der Ansage erkenne ist der Shouter wohl ein Gaststar (?) ( Sonny )
Hab mir den Song auch in der Studioversion angehört (dort auch mit weiblichen Stimmen.)
Das Album heisst ' A Darkness Descends ' ( wenn das mal kein gutes Omen ist. Dark Angel lassen grüssen)
Live geht das Ding richtig gut ab. Spielfreudige Band die ordentlich Arsch tritt.
Was der Drummer aus dem kleinen Kit holt.. .Respekt .
Dieses Mini-Opus hat mich überzeugt. Rating 9 von 10.

.... and now for something completely different :
Der @Alexboy war bisher recht unterbeschäftigt.
Hier ist für Dich :

 

DerGrobeWestfale

Alter Hase
It`s a mad ,mad world. And It's made of metal.
In diesem Falle Progressive Death-Metal. Ich find es immer wieder
GEIL (sorry wg. der Wortwahl) : Black-Metal aus Bangladesh, Doom-Bands
aus Chile ;Ägypten ;Mongolei ... herrlich .Keiner kann uns aufhalten.
In diesem Falle nun aus Indien DR.
Funktioniert Death-Metal mit Keyboards ? Yepp , sehr gut sogar.
Wie ich aus der Ansage erkenne ist der Shouter wohl ein Gaststar (?) ( Sonny )
Hab mir den Song auch in der Studioversion angehört (dort auch mit weiblichen Stimmen.)
Das Album heisst ' A Darkness Descends ' ( wenn das mal kein gutes Omen ist. Dark Angel lassen grüssen)
Live geht das Ding richtig gut ab. Spielfreudige Band die ordentlich Arsch tritt.
Was der Drummer aus dem kleinen Kit holt.. .Respekt .
Dieses Mini-Opus hat mich überzeugt. Rating 9 von 10.

.... and now for something completely different :
Der @Alexboy war bisher recht unterbeschäftigt.
Hier ist für Dich :

Was haben früher alle gelacht, wenn ich Schwermetall aus Osteuropa ins Spiel brachte. In einer immer mehr zusammenwachsenden Welt ist der Indische Subkontinent fast schon alltäglich, ist El Salvador nicht bloss ein kleines Land in Südamerika, Nepal hat auch ein Heavy Metal Dach, fehlen eigentlich nur noch Exoten wie Nordkorea oder Pitcairn Island.
Knappe aber überzeugende Vorstellung. :)
 
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