Der große Falco Huldigungsthread

Cathedral Wall

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Echt niemand?!

Ich entdecke Falco gerade neu. Was für ein Genie, gestern jährte sich sein 21. Todestag.

Das ist Musik in und zwischen allen Schubladen, einfach nur groß.
 
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Music is Live

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Falco war nie meine Musik, auch wenn man vieles kennenlernte....
ohne Frage war er ein begnadeter Künstler, der seines Gleichen sucht...
leider auch im LIVEStyle... mit seinen Bergen an Marathonpulver....

mein engsten Kontakt hatte ich mit dem Musical - FMA = Falco Meets Amadeus (Anfang der Nullerjahre), wo ich einen der Hauptdarsteller kannte... der dann viel zu früh, während der laufenden Tour verstarb... -> Martin Moos (R.i.P)
dadurch kam ich in den Genuss, das Musical aus der ersten Reihe mittig zu geniessen... mit ein paar Freunden und persönlichen Gruß von der Bühne zu uns... :)

dadurch bin ich doch irgendwie auch mit Falco verbunden...

euch hier viel Spass und Informationen... ;)

ich fand sogar auf der Tube Ausschnitte von der Show... wo auch Martin noch mitspielt, der dunkelhäutige mit weißblonden Haar, er spielte Jonny den Manager von Falco...


und zusammengeschnittener Film von der Show mit ein paar Highlights... ebenfalls noch mit Martin...

kennt die Show noch jemand... sah sie gar....???
 

Jester.D

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kennt die Show noch jemand... sah sie gar....???
Leider nicht. Ich war in Falco - Das Musical, das eigentlich kein Musical ist. War aber okay.

Ansonsten. Bin ich ein großer Falco-Fan. Habe alle Original-CDs und auch ein paar Konzertsachen in Bild und Ton. Anno 2002 habe ich an seinem Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof gestanden und nicht nur da ist mir bewusst geworden, wie sehr ich ihn vermisse.

First class or no class. Das war seine Devise. Die Übertreibung war sein wichtigstes Stilmittel, aber leider auch sein privates Handicap. Beim Dreh zu Rock Me Amadeus hat er das gesamte Team inklusive aller Tänzerinnen und Tänzer in schweren und warmen (!!!) Originalkostümen mehr als eine Stunde warten lassen, weil es ein Problemchen mit seinem Hund gab.
Vor dem legendären Donauinsel-Konzert war er dermaßen drogendicht, dass ihn sein Arzt nur mit allergrößter Mühe (wie er das geschafft hat grenzt an ein Wunder!) auf die Bühne bekommen hat. Wer die Live-Aufnahme sieht bemerkt davon fast gar nichts. Nur in den Interviews seiner Musiker etliche Jahre später kamen dann ein paar Sachen ans Tageslicht.

Nichtsdestotrotz - ich liebe seine Musik. Und das von Anfang an.

1982 bekam ich die LP Einzelhaft - und hatte keinen Schimmer wer oder was das ist. Falco? Häh, wer?



Ich hab zu der Zeit noch nebenher als DJ gearbeitet und die Platte spaßeshalber wenige Tage später in der Disco aufgelegt. Das Hallo war erstaunlich. Da waren also etliche Leute schon im Bilde und forderten konkrete Songs. Ich glaub am Ende hab ich fast alle gespielt. Das waren noch Zeiten...
 

Jester.D

Aktives Mitglied
Studioalben

1982 - Einzelhaft
1984 - Junge Roemer
1985 - Falco 3
1986 - Emotional
1988 - Wiener Blut
1990 - Data de Groove
1992 - Nachtflug
1998 - Out Of The Dark (Into The Light)
1999 - Verdammt wir leben noch
2009 - The Spirit Never Dies

Hab ich natürlich alle, aber meine liebsten sind die ersten drei.

Livealben

1999 - Live Forever
2008 - Symphonic
2013 - L.I.V.E. Donauinsel
2018 - Falco Coming Home - The Tribute Donauinselfest 2017

Die Symphonic ist ein aufwendig und gut gemachter Fake. Der ehemalige Bandleader hat mithilfe diverser Computerprogramme aus Profi- und Amateur- (sogar Handyaufnahmen wurden verwendet!) videoaufnahmen von Konzerten mit Orchester (waren nicht viele) Falcos Gesang herausgefiltert, zusammengepuzzelt und sämtliche Orchesterinstrumente komplett neu einspielen lassen - und hat das Ganze dann clever abgemischt. Das i-Tüpfelchen sind Choraufnahmen, die nicht mehr reproduzierbarbar waren und ebenfalls komplett neu eingesungen werden mussten. Da durften dann sogar Leute aus dem Wiener Falco-Fanclub mitträllern.
Wirklich unglaublich clever gemacht, aber ein riesiger Fake.

Die beiden Donauinsel-Sachen sind toll. Jede auf seine Weise.


 
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Jester.D

Aktives Mitglied
PS.:
Wiki:
"... Nachdem Falco im Sommer 1992 sein Album Nachtflug veröffentlicht hatte, zog er sich für einige Jahre zurück. Gegen Ende 1994 begann er, sein musikalisches Comeback vorzubereiten. Als er einige Songs, darunter beispielsweise Push! Push! und Europa in einem noch unvollendeten Zustand seiner Plattenfirma vorführte, kam diese auf die Idee, Falcos Stil zum Dance hin auszurichten.
Im Februar 1996 wurde die Single Mutter, der Mann mit dem Koks ist da veröffentlicht. Um dem hohen Erwartungsdruck der Medien zu entgehen, wählte Falco als Interpret das Pseudonym T>MA (später wurde es zu T>MA a.k.a Falco erweitert). Produziert wurde der Titel von Eddy Höfler, Peter Hoffmann und Franz Plasa, auch George Glueck war beteiligt.

Falco spielt im Text dieses Liedes, das durch schnelle Dance-Beats gekennzeichnet ist, mit den Doppelbedeutungen des Wortes „Koks“ (als Kokain und als Kohleprodukt „Koks“) sowie mit dem Wort „Kohle“ (als Kohleprodukt und, umgangssprachlich, als Geld). Im Refrain des Liedes singen die Schwestern Inga Humpe und Annette Humpe.

In den europäischen Charts kam Mutter, der Mann mit dem Koks ist da bis auf Platz 25. In Österreich stieg die Single bis auf Platz 3, in Deutschland erreichte sie Platz 11.
Es war Falcos vorletzte Single, die sich zu seinen Lebzeiten in den Charts befand..."

 

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