Deep Purple

ProMelodic

Mitglied
Deep Purple waren unverholen die Helden meiner Jugend, alles was nur irgendwie aufzutreiben war wurde verinnerlicht.

Hier war mein Bruder, 5 Jahre älter, die treibende Kraft. Er nahm auf einen Kassettenrecorder ungarischer Bauart alles auf. Zuerst MW, da wir zu Hause noch kein UKW Radio hatten, später wurde ein Transistor mit Diodenanschluss nachgerüstet. Aber in dieser Kombination waren die Aufnahmen immer ohne Höhen...
... deswegen fehlen mir bei Black Night immer die Höhen, bis heute ....

Und dann hatte mein Vater eine Dienstfahrt nach Jugoslawien und brachte Pink Floyd 'Dark Side of the Moon' mit. Mein Bruder war außer sich ... ich konnte damals mit dieser Musik noch gar nichts anfangen...

Equipment: Mono Röhrenradio und Stereoplattenspieler.

Nächste Reise nach Jugoslawien: Deep Purple 'In Rock' - und da funkte es bei mir. 'Child in time' wurde zu einem meiner Lieblingssongs. Alle anderen auf der Platte fand ich irgendwie unsauber gespielt, heute weiß ich auch warum....

Wie ich zu 'The Mule' kam habe ich ja irgendwo schon mal beschrieben...

... im Kopf hängengeblieben ist mein Staunen über die AMIGA Deep Purple: Wir kamen von der Klassenfahrt wieder und die Platte stand da: 'Woman from Tokio' war drauf - Klasse, aber was ist 'Rat Bat Blue'?? DAS riss mich aus den Schlappen, kannte ich noch gar nicht.... Die AMIGA Platte ist in Gänze sehr gelungen, auf der Rückseite auch ein paar interessante Sätze, hier im Osten waren solche Infos rar.

1976 Deep Purple war mal....

Rainbow kam.

Ich habe gute Musik zu der Zeit oft mit guten Gitarenrythmen, -melodien oder auch Keyboards festgemacht, bei Deep Purple/Rainbow waren es unverholen Blackmore/Lord. BM Gitarrengewalt und auch -sinnlichkeit faszinierten mich, wie auch Lords Keyboards.

----------------- Karl Marx - Quantitäten führen zu einem Qualitätssprung -------

1999 - Erfurt, mein Bruder und ich wollten mal Deep Purple sehen. Also hin .....
.... die Vorband war unsagbar laut - mit taten die Ohren weh
.... Deep Purple war unsagbar laut - ich hatte keine Freude am Konzert, ich hätte aus dem Saal rennen müssen, ich ***** habe es nicht gemacht - heute habe ich wegen diesem Konzert Tinitus.
Blackmore war auch nicht dabei, auf der Rückfahrt im Auto war ich ein kleines Häufchen Elend.

Heute habe ich immer Ohrenstöpsel dabei, wenn ich sie nicht vergesse...
... wie für ein Rockkonzert in einer Kirche. Die Band stand dort, wo an sich der Pfarrer seine Schäfchen zutextete, ohne Mikrofon. Jetzt stand da eine Rockgruppe .... ich hatte wieder ein Problem, diesmal bin ich gegangen.

Laute Musik meide ich jetzt wie der Teufel das Weihwasser, Deep Purple nur noch von der Konserve...

Ach Nee - ich war ja auf der Loreley bei Rainbow .... aber das ist eine andere Geschichte :>) N'8
 

Georg

Alter Hase
Deep Purple waren unverholen die Helden meiner Jugend, alles was nur irgendwie aufzutreiben war wurde verinnerlicht.

Hier war mein Bruder, 5 Jahre älter, die treibende Kraft. Er nahm auf einen Kassettenrecorder ungarischer Bauart alles auf. Zuerst MW, da wir zu Hause noch kein UKW Radio hatten, später wurde ein Transistor mit Diodenanschluss nachgerüstet. Aber in dieser Kombination waren die Aufnahmen immer ohne Höhen...
... deswegen fehlen mir bei Black Night immer die Höhen, bis heute ....

Und dann hatte mein Vater eine Dienstfahrt nach Jugoslawien und brachte Pink Floyd 'Dark Side of the Moon' mit. Mein Bruder war außer sich ... ich konnte damals mit dieser Musik noch gar nichts anfangen...

Equipment: Mono Röhrenradio und Stereoplattenspieler.

Nächste Reise nach Jugoslawien: Deep Purple 'In Rock' - und da funkte es bei mir. 'Child in time' wurde zu einem meiner Lieblingssongs. Alle anderen auf der Platte fand ich irgendwie unsauber gespielt, heute weiß ich auch warum....

Wie ich zu 'The Mule' kam habe ich ja irgendwo schon mal beschrieben...

... im Kopf hängengeblieben ist mein Staunen über die AMIGA Deep Purple: Wir kamen von der Klassenfahrt wieder und die Platte stand da: 'Woman from Tokio' war drauf - Klasse, aber was ist 'Rat Bat Blue'?? DAS riss mich aus den Schlappen, kannte ich noch gar nicht.... Die AMIGA Platte ist in Gänze sehr gelungen, auf der Rückseite auch ein paar interessante Sätze, hier im Osten waren solche Infos rar.

1976 Deep Purple war mal....

Rainbow kam.

Ich habe gute Musik zu der Zeit oft mit guten Gitarenrythmen, -melodien oder auch Keyboards festgemacht, bei Deep Purple/Rainbow waren es unverholen Blackmore/Lord. BM Gitarrengewalt und auch -sinnlichkeit faszinierten mich, wie auch Lords Keyboards.

----------------- Karl Marx - Quantitäten führen zu einem Qualitätssprung -------

1999 - Erfurt, mein Bruder und ich wollten mal Deep Purple sehen. Also hin .....
.... die Vorband war unsagbar laut - mit taten die Ohren weh
.... Deep Purple war unsagbar laut - ich hatte keine Freude am Konzert, ich hätte aus dem Saal rennen müssen, ich ***** habe es nicht gemacht - heute habe ich wegen diesem Konzert Tinitus.
Blackmore war auch nicht dabei, auf der Rückfahrt im Auto war ich ein kleines Häufchen Elend.

Heute habe ich immer Ohrenstöpsel dabei, wenn ich sie nicht vergesse...
... wie für ein Rockkonzert in einer Kirche. Die Band stand dort, wo an sich der Pfarrer seine Schäfchen zutextete, ohne Mikrofon. Jetzt stand da eine Rockgruppe .... ich hatte wieder ein Problem, diesmal bin ich gegangen.

Laute Musik meide ich jetzt wie der Teufel das Weihwasser, Deep Purple nur noch von der Konserve...

Ach Nee - ich war ja auf der Loreley bei Rainbow .... aber das ist eine andere Geschichte :>) N'8
Schöner, wenn auch tragischer (Tinitus) Bericht; ich weiß nicht wie es für Tinitus-Patienten ist, aber es gibt inzwischen auch hochwertige Ohrenstöpsel, die auch ein lautes Konzert zum Genuss machen, ohne es dumpf (wie bei diesen obligatorischen Wachsohrstöpseln) klingen zu lassen....allerdings, wenn Ohrenstöpsel dein Dauergeräusch im Ohr verstärken sollten, ist die Konserve vielleicht doch besser..
 

Jester.D

Aktives Mitglied
Ich hab noch nie Ohrstöpsel benutzt, aber ein paar Mal war es schon grenzwertig in Konzerten. Bei AC/DC hatten wir uns deswegen auch vorsichtshalber etwas weiter weg von der Bühne postiert.

Das leider einzige bisher von mir besuchte Deep Purple-Konzert war lautstärkemäßig okay, was aber an den Auflagen des Veranstalters lag. Da war ein Lautstärkelimit vorgegeben, wegen des benachbarten Wohngebietes.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Ich glaube, in den 70ern haben DP sogar einen Rekord für Lautstärke aufgestellt!

Finde das ehrlich gesagt nach wie vor ganz schlimm. Erstens kann man bei einer gewissen Lautstärke die Musik gar nicht mehr richtig hören (das ist wie ein Mikro, das irgendwann einfach übersteuert) und zweitens hat es etwas Sadistisches, den eigenen Hörern das Gehör zu schädigen. Man geht ja auch nicht mit Sonnenbrille ins Kino.

Ich geh jedenfalls nirgendwo hin ohne meine "audiophilen" Ohrstöpsel. Früher hatte ich die Dinger aus Wachs, und wie @Georg sagte, verhunzen die den Sound doch zu arg.
 

toni

Alter Hase
Wer an Konzerte geht und keine Ohrstöpsel trägt , denn verstehe ich absolut nicht !

Seid Jahrzehnten trage ich sie zum Schutz meines Gehörs .
Es gibt für relative kleines Geld sensationelle Gehörschütze die den Sound nicht gross verfremden .

DP habe ich 2 mal live gesehen und beide Konzerte machten grossen Spass ,
einmal mit R. Blackmore und danach mit Steve Morse.

Von meinem liebsten DP Album

 

Music is Live

Aktives Mitglied
Wer an Konzerte geht und keine Ohrstöpsel trägt , denn verstehe ich absolut nicht !
ich denke es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich....
nach ca. 250 Konzerten bin ich noch gut dabei.... zuzsätzlich viel InEar und auch mal selbst laut gespielt....
ich höre immer noch die Mäuse lachen.....
es kommt auch immer auf die Frequenzen an, die der Soundtechniker raushaut... gut Techniker können laut ohne zu schädigen, weil sie wissen wie es geht...

.... die Vorband war unsagbar laut - mit taten die Ohren weh
kann mich an meinem 3. Konzert erinnern... ich glaube die Vorband hieß ProPan.... PowerTrashMetal in unsagbarer Lautstärke, die keinen Spass mehr machte.... da ging ich mit meiner damaligen Frau zur Bar.... die ausserhalb lag....
Deep Purple hingegen waren total ok... schöner Genuss... :)
 

passionplayer

Mitglied
Ich hab noch nie Ohrstöpsel benutzt, aber ein paar Mal war es schon grenzwertig in Konzerten. Bei AC/DC hatten wir uns deswegen auch vorsichtshalber etwas weiter weg von der Bühne postiert.

Das leider einzige bisher von mir besuchte Deep Purple-Konzert war lautstärkemäßig okay, was aber an den Auflagen des Veranstalters lag. Da war ein Lautstärkelimit vorgegeben, wegen des benachbarten Wohngebietes.
Mein erstes Purple Konzert war lautstärkemäßig der Wahnsinn. In den folgenden Tagen habe ich immer noch ein Brummen in den Ohren gehabt, aber kein Wunder, denn ich stand in der Essener Grugahalle 1974 bei der Burn Tour direkt vor Ritchie Blackmore's Lautsprechertürmen. Ohrenstöpsel kannten wir nicht.
 

ProMelodic

Mitglied
Wer an Konzerte geht und keine Ohrstöpsel trägt , denn verstehe ich absolut nicht ! ...
@toni, jetzt gebe ich Dir absolut recht, doch damals hatte ich noch keine solch negative Erfahrung. Ob
Sweet. Nazareth, Uriah Heep ... nie war die Musik ZU laut. Und wenn es denn mal im Ohr brummte, war es bald wieder weg.
Bei Deep Purple und der Vorband war das anders. Es tat regelrecht weh, richtig weh. Aus heutiger Sicht würde ich das Konzert verlassen oder zumindest eine ruhigere Ecke suchen.
Damals war ich hin und her gerissen: Deep Purple - Teuer - meine Band - hören wollen - raus hier - mein Bruder ist auch da...
Ich rate jedem: Wenn es im Ohr weh tut ist es ein Alarmzeichen.

Ich selber stehe auch lieber im Stereodreieck, doch manch Bekannter am liebsten vor der Bühne, wollen die Show, die Acts sehen. Vor der Bühne fehlt einem aber viel vom Sound, so meine Erfahrung.
 
C

CaptainMorgan

Guest
@toni, jetzt gebe ich Dir absolut recht, doch damals hatte ich noch keine solch negative Erfahrung. Ob
Sweet. Nazareth, Uriah Heep ... nie war die Musik ZU laut. Und wenn es denn mal im Ohr brummte, war es bald wieder weg.
Bei Deep Purple und der Vorband war das anders. Es tat regelrecht weh, richtig weh. Aus heutiger Sicht würde ich das Konzert verlassen oder zumindest eine ruhigere Ecke suchen.
Damals war ich hin und her gerissen: Deep Purple - Teuer - meine Band - hören wollen - raus hier - mein Bruder ist auch da...
Ich rate jedem: Wenn es im Ohr weh tut ist es ein Alarmzeichen.

Ich selber stehe auch lieber im Stereodreieck, doch manch Bekannter am liebsten vor der Bühne, wollen die Show, die Acts sehen. Vor der Bühne fehlt einem aber viel vom Sound, so meine Erfahrung.
Wer war denn da Vorband? Motörhead?
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
@toni, jetzt gebe ich Dir absolut recht, doch damals hatte ich noch keine solch negative Erfahrung. Ob
Sweet. Nazareth, Uriah Heep ... nie war die Musik ZU laut. Und wenn es denn mal im Ohr brummte, war es bald wieder weg.
Das überrascht mich aber dann doch, denn Heep haben ebenfalls einen Ruf wie Donnerhall - wortwörtlich.
Als ich die Band 2013 als Special Guest von Status Quo erleben "durfte", war es ein furchtbarer Brei. Ich habe den Großteil des Konzerts "draußen" verbracht. Meine Mutter meinte später, ihre Hose habe geflattert.

Ganz schlimm war auch in meiner Nähe ein Vater (?) mit zwei kleinen Mädchen. Die waren schnell wieder weg. Ich glaube nicht, dass sie für Quo zurückkamen.

Ich selber stehe auch lieber im Stereodreieck, doch manch Bekannter am liebsten vor der Bühne, wollen die Show, die Acts sehen. Vor der Bühne fehlt einem aber viel vom Sound, so meine Erfahrung.
Wobei ja anscheinend viele Konzerte gar nicht "in Stereo" sind, sondern aus beiden Seiten mehr oder weniger dasselbe kommt...
 

ProMelodic

Mitglied
Wer war denn da Vorband? Motörhead?
Die Vorband kannte ich gar nicht.

Stereo, korrigiert mich wenn ich falsch liege:

Ich bin der Meinung, dass einzelne Lautsprecher den Instrumenten zugeordnet sind. Ich mache das an
DEMON'S EYE - Deep Purple Tribute Band, die ich 2x in der Garage in Hannover gehört habe, fest.

Dort konnte ich auf der rechten Seite sehr gut die Leadgitarre hören, den Sound der Keyboard von links aber nicht. Ich stand mehr rechts direkt an der Bühne.
Beim ersten Konzert stand ich auch genau im Schallbereich der Boxe des Sängers, der ZU laut aus einem Lautsprecher war.
Hier halfen die Ohrstecker.


Hier ein Eindruck von der Truppe, ich war begeistert: In der Nähe, Bezahlbar, gute handwerkliche Qualität, auch der Sänger, nahbar. Und - ich habe Doogie White kennengelernt.
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Kann sein, dass das je nach Venue und Mixer unterschiedlich gehandhabt wird. Es kommen natürlich auch die Verstärker und Monitore auf der Bühne dazu. Bei John Mayall z.B. konnte ich Carolyn Wonderlands Gitarre kaum hören, und ich denke, das hatte auch mit ihrem winzigen Amp zu tun (während Greg Rzab eine riesige Bassbox hatte)...
 

Music is Live

Aktives Mitglied
Ich bin der Meinung, dass einzelne Lautsprecher den Instrumenten zugeordnet sind. Ich mache das an
DEMON'S EYE - Deep Purple Tribute Band, die ich 2x in der Garage in Hannover gehört habe, fest.
ich vermute die Größe der Halle und der Zuschauermenge zu damit tun...
in kleinen Events lässt es sich bestimmt noch umsetzen, einen StereoSound zu produzieren...
um so größer muss man Kompromisse eingehen.... jeder will alles hören und diese fetten hängenden Boxentürme werden mit alles gefüttert....
daher standen früher oft riesigen Boxenwände auf der Bühne.... da klappte es noch mit Stereo....
bei Pink Floyd gar in Quattro.... cool....

wau...!!! dein Demon´s Eye Vorschlag ist geil.... der Gitarrist lässt ja richtig die Sau raus.... :p :p
 

passionplayer

Mitglied
Das überrascht mich aber dann doch, denn Heep haben ebenfalls einen Ruf wie Donnerhall - wortwörtlich.
Als ich die Band 2013 als Special Guest von Status Quo erleben "durfte", war es ein furchtbarer Brei. Ich habe den Großteil des Konzerts "draußen" verbracht. Meine Mutter meinte später, ihre Hose habe geflattert.

Ganz schlimm war auch in meiner Nähe ein Vater (?) mit zwei kleinen Mädchen. Die waren schnell wieder weg. Ich glaube nicht, dass sie für Quo zurückkamen.


Wobei ja anscheinend viele Konzerte gar nicht "in Stereo" sind, sondern aus beiden Seiten mehr oder weniger dasselbe kommt...
Das kann ich nur bestätigen, ich habe sie dreimal live gesehen. Mit Byron, Lawton und Shaw als Sänger und immer war es Orkanartig laut. Am schlimmsten war es in der Zeche Bochum mit Shaw (1999), eine recht kleine Halle, wo die Lautstärke im Gegensatz zur Westfalenhalle (Byron 1975) oder der Grugahalle (Lawton 1977) wesentlicher schlimmer ist.
 

ProMelodic

Mitglied
Die Lautstärke, die Boxen(-sets), die Ansteuerung und Aufstellung derer hängt meines Erachtens auch wirklich von der Location ab.
Es war mir immer zu laut in geschlossenen Räumen.
Ganz krass war auch das Konzert in der Kirche!!
Die ist ja akustisch bei der Erbauung darauf ausgelegt worden, das der Pfarrer ohne Mikro überall gehört werden konnte. Das haben die damals richtig gut in den Griff bekommen.
Nun steht aber in dieser Kirche die Ausrüstung einer Rockband ... deren Dezibel werden ähnlich übertragen, im schlimmsten Fall sogar verstärkt (Interferenz).

Stereo ja oder nicht. Ich hatte manchmal das Gefühle, einige Instrumente besser hören zu können als andere.
Die Leute an den Mischpulten habe da ja entschiedenen Einfluss. Ob die alles richtig machen bleibt dahingestellt....
 

Perfectionist

Aktives Mitglied
Es war mir immer zu laut in geschlossenen Räumen.
Kann ich so wohl unterschreiben. Ausnahme: Manfred Mann's Earth Band 2012 in der Harmonie Heilbronn. Wirklich guter Sound, keine Ohrstöpsel notwendig. Letztes Jahr waren sie wieder da und m.E. lauter geworden, aber immer noch akzeptabel.

Ganz schlimm waren sie dafür klanglich bei der Night of Classic Rock in Fürth (zusammen mit Saga und Bonfire). Ian Tompson hat mir später bestätigt, dass die Akustik dort grauenhaft war, aber ich hatte auch einen Blick auf das Mischpult und das war konstant im roten Bereich :eek:
 
C

CaptainMorgan

Guest
Ich bin ehrlichgesagt auch nicht so der Fan von Hallenkonzerten. Ich gehe ja meist in München ins Backstage oder ins Zenith. Vor allem im Zenith ist der Sound einfach von Haus aus ziemlich grottig.

Ich bevorzuge Open Air-Festivals. :)
 

ProMelodic

Mitglied
.... aber ich hatte auch einen Blick auf das Mischpult und das war konstant im roten Bereich :eek:
DAS habe ich auch öfters gesehen!!

Aber meinem laienhaften Verständnis sagt das ... Übersteuern.
Bei der Aufnahme führt das definitiv zu einer lauteren aber auch verzerrteren Aufnahme.

Bei der Wiedergabe, also der Lautstärkeneinstellung im Konzert, führt das doch bestimmt zu ähnlichen Ergebnissen. Und die Leute am Mischpult müssten das doch hören?

Deep Purple, Genesis ... alle waren mal lauteste Band der Welt. Warum?

Ich würde lieber auf den Titel: Excellent klingende Band der Welt hinarbeiten.

Ich könnte mit leiserer Musik leben und habe das auch schon erlebt.
 

Waldmeister

Alter Hase
Ich könnte mit leiserer Musik leben und habe das auch schon erlebt.
ich bin absolut kein grosser konzertgänger, aber bei einigen war ich natürlich dennoch dabei. oft fand ich es eindeutig zu laut, und meistens stand ich nicht mal ganz vorne. was ich besonders nicht mag, ist wenn einem die vibrationen richtig fett durch die gebeine donnern, finde das wirklich unangenehm. auch das ist eine art lautstärke-krieg...

selber höre ich zuhause so gut wie immer laut, allerdings nicht extrem laut. und unterwegs höre ich wirklich sehr viel musik, ebenfalls recht laut - also nicht dass mich jemand falsch versteht. die ohren sind noch einigermassen funktionsfähig. :cool:
 

ProMelodic

Mitglied
... was ich besonders nicht mag, ist wenn einem die vibrationen richtig fett durch die gebeine donnern, finde das wirklich unangenehm. auch das ist eine art lautstärke-krieg...
Das allererste Mal, dass ich BASS spürte war bei Jethro Tull in Magdeburg in den 90-ern . DAS hat mich damals sehr überrascht und es blieb bei mir im Hinterkopf hängen

Völkerball, Rammstein rev..., die haben angenehm laut (nicht verzerrt) aber auch mit Druck gespielt.
Das war draußen. Ich fand diesen Druck/Bass, der also den Schall dem Körper sehr nahe bringt, in einem bestimmen Maße sehr gut ... mich törnt das an. ABER: Insgesamt war der Klang immer sehr gut!!

Zu Hause steht der Onkyo 676 mit 2 relativ guten großen Boxen, ein 5.0 System. Ich habe ja schon irgendwann erwähnt, dass ich manchmal den AV Receiver voll anspreche, auch auf der Bass line!
Das ist dann manchmal schon grenz wertig, aber man bekommt auch die Grenzen des Systems voll mit.
Alleine die Qualität der CD oder auch MP3 kann so unterschiedlich sein ...
Da wo ich dann einen noch tieferen Bass erwartete, bricht die Anlage ab.... das ist manchmal schon enttäuschend.

Das die Boxen/Anlage es aber können, zeigte mir dann Computermusik, elektronische Musik, die die Anlage wohlwollend an die untere Grenze brachten.

Das das im musikalischen Sinne immer alles richtig ist wage ich zu bezweifeln ... ;)

Aber 'RAT BAT BLUE' hat man bestimmt schon in der Nachbarstrasse gehört, das knallt....
 

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