Das Ver-Wertungswesen

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Ich bekomme die fuckin' Krise. Es muss doch möglich sein, komplexe Inhalte in einem zugänglichen Sprachstil näherzubringen. Wir sind doch hier nicht in einem Forum über zeitgenössische Kunst, in dem ganze Werke zerfaselt werden, um möglichst wichtig zu erscheinen.

Beispiel gefällig?
„Das Interesse dieser Präsentation formuliert sich anhand von verschiedenen Fragen. Es wird deutlich, dass den Arbeitsweisen der vier Künstler ein Verständnis von Malerei zugrunde liegt, nach dem der Entstehungsprozess der Werke als ein konzeptueller Vorgang zu begreifen ist. Anhand unterschiedlicher künstlerischer Verfahren erfolgt eine bewusst konstruierte Transformation, die in subjektiven Darstellungen von Wirklichkeit resultiert. Die Vielfältigkeit der Werke verdeutlicht neben dem Prinzip der Differenz auch die Zwecklosigkeit, eine klare Festlegung der jeweiligen Standpunkte zu suggerieren."

Mit vielen Worten nichts aussagen. Eine Kunst.
 
10 %, das war einmal. Heute verdienen Musiker nur noch etwas an ihren Platten, wenn sie sich selbst finanzieren, ihre Aufnahmen selbst veröffentlichen und über Fan-Kanäle und an Konzerten verkaufen. Je nach Produktionsaufwand kann man da mit viel Glück die Kosten wieder einfahren. Bei mir war es so, dass ich eigentlich aus Idealismus heraus Platten veröffentlichte. Meine Produktionskosten lagen je nach Aufnahmedauer und Musikern bei 20'000 Euro - 25'000 Euro. Das kann man nicht reinholen mit CD-Verkäufen. Es ergibt sich am Ende eine Mischrechnung aus Konzert-Verkäufen, Direktvertrieb und Einnahmen aus Auftritten. Wenn man Glück hat, holt man die Produktionskosten wieder rein - was mir persönlich nie gelang. Ich hatte dafür einen anderen Bonus: Ich konnte machen, was ich wollte und habe mich nie dem Diktat einer Plattenfirma oder eines Produzenten unterworfen - denen habe ich nie vertraut.
Wir bewegen uns hier in einem sehr schwierigen Geflecht von unterschiedliche Betrachtungen. Mir ist, auch wenn ich nur Konsument bin, bewusst, welche Kosten eine Musikproduktion verursacht. Wenn ich dann noch qualitativ hochwertige Ergebnisse möchte, muss ich bereit sein, für die mir dargebotene Kunst zu zahlen. Dies ist ein Grund, warum ich vorzugsweise Vinyl und wenn möglich bei den Künstler:Innen direkt erwerbe. Ein echtes Problem habe ich daher mit Streamingdiensten, wenngleich ich auch einen Dienst nutze. Grundsätzlich bleibt es dabei, dass ich Musik, die ich besitzen möchte auch kaufe. Im Umkehrschluss schreibe ich nur über Musik, die ich auch tatsächlich besitze. Wenn ich also zum Jahresende eine Auflistung meiner besten LPs 2022 veröffentliche, dann stehen die auch tatsächlich hier. Für mich macht alles andere als Konsument keinen Sinn.
Und dennoch:
Wir leben in einer Zeit, in der wir tagtäglich spüren, dass dieses Leben permanent teurer wird. Wenn ich dann sage (und auch danach handle) dass ich in ersten Linie nur bei heimischen Bauern einkaufe und wenn nicht ausschließlich auf Fairtrade und Bioprodukte zurück greife, wenn ich darauf achte, dass der oder die von dem oder der ich Ware beziehe, auch faire Löhne zahlt, dann wird es schnell eng mit meinem finanziellen Spielraum.
Okay, ich gebe zu, meine Frau und ich können uns nicht beschweren, was wir auch nicht tun. Dennoch spüren auch wir die steigenden Lebenshaltungskosten. Dies führte auch dazu, dass ich die Anschaffung von LPs deutlich zurück gefahren habe. Aktuell leiste ich mir wöchentlich eine neue LP und schleppe hier und da noch ein paar gebrauchte Teile vom Flohmarkt nachhause. Künstler werden bei diesem Kaufverhalten nicht reich. Ich schreibe dies auch nur, um zu zeigen das die Problemlage höchst vielschichtig ist, einen Ausweg sehe ich auch nicht.
Ach so, eine Randbemerkung zum Schluss:
Ich werde häufig gefragt, ob ich meine Musik digitalisiert habe. Wenn ich diese Frage bejahe, folgt gleich eine Aussage, bei der das Fragezeichen eigentlich direkt durch ein Ausrufezeichen ersetzt wird: Kann ich Dir mal eine Festplatte vorbei bringen, dann kannst Du mir das Ganze ja mal überspielen. Meine Antwort darauf: NEIN!!!!
 
Zwei Beobachtungen dazu:
Du wirst wirklich noch gefragt, ob man Dir eine Festplatte vorbeibringen kann, um Dein digitales Archiv zu überspielen? Das ist so Nullerjahre! ;)
Einmal die Woche mit einer neuen LP nach Hause zu kommen, ist ein absolut korrektes Kaufverhalten.
 
Völlig off topic Jungs. :rolleyes::p

Findest Du ?

Die ausführliche Antwort von AndieArbeit auf mein Posting zum Beispiel, das sich auf meine eigenen Erfahrungen bezieht, welche Jörg Lenau zur Diskussion stellte, ist in meinen Augen alles andere als off topic, sondern eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema - man muss nicht Musiker sein, um die Probleme von Musikern zu verstehen - es sei denn, man interessiere sich nicht dafür. Dann sollte man das aber kundtun, und nicht einfach schreiben, das wäre off topic. Das verstehe ich als unangebrachte Pauschalisierung eines Problems, von dem Du nicht betroffen bist - Andere aber schon.
 

Ja, das finde ich. Allerdings nur in direktem Bezug zu dem was irgendwie hier Thema sein soll.

Das was du beschreibst und Andie aus seiner Sicht vertieft und ihr beide mit eigenen Erfahrungen stützt, ist doch nachvollziehbar und in jeder Hinsicht achtbar und vor allem erkennbar. Selbstverständlich würdige und achte ich ehrliche Musikerarbeit. Gar keine Frage.

Was hier im Thread aber abgeht ist das Herumgeschwurbel um ein x-beliebiges Eurodance-Projekt, bei dem die Anteile einer Sängerin nach Ansicht des Herrn nicht korrekt gewürdigt bzw. entlohnt werden. Gekoppelt mit einem Rundumschlag gegen alle "Verwerter" sprich GEMA & Co.
 
Zu deinem Input Catabolic, gilt es mir gleichfalls etwas vorweg dazu einzubringen. Dies hat man auch bei mir mißverstanden. Hierin werden auch Personen und aufbringende Sachstände personell untereinander kommuniziert. Es gibt jedoch welche, die DAS nicht erkennen und SICH auch generell einzig persönlich angesprochen fühlen. In meinem Händling achte ich hingegen vor allem jedoch auch darauf, daß hierin der größte Teil 'nur Leser' sind. Hierzu einmal eine Angabe: seit gestern vollzogen sich für den Beitrag 300 Zugriffe.

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Dann gehe ich einmal wieder on topic und hoffe, daß man sich über diesen Input dann auch einmal die Bilder vor Augen führt, zu denen ich sprachtechnisch verwies. Ohne dies kann es sich nämlich nicht vermitteln, denn hierin dreht es sich darum, daß darüber Widersprüche (ab)gebildet werden - die realen Gegebenheiten verdreht werden - und somit erweist es sich 'für den Betrachter', welcher nicht kundig ist darin, auch als 'nicht nachvollziehbar', da es der Realisierung widerspricht! Es dreht sich vor allem eben auch darum, 'zu lesen, was geschrieben steht - abgebildet ist' und NICHT seine ureigenen Bildnisse dort hinein zu interpretieren.

Nachfolgend die beiden Bildnisse des Labels (Aufdruckes) von LP und CD. Das ist 'das Dokument'! Die Hülle, Booklet und Beilagen gelten einzig als Werbebestandteil, derart ich es über Discogs verdeutlichte.

Label - Album LP
https://www.sya.de/splash/img/big/Album-Splash_WEA_9031-74810-1_vinyl-front.jpg
Label - Album CD
https://www.sya.de/splash/img/big/Album-Splash_WEA_9031-74810-2_cd.jpg

Darauf sind einzig die Gebrüder Cope und Marcus Deon Thomas angegeben und für die Musikgruppe einzig der Gruppenname SPLASH. Gemäß des Aufdruckes erkennt man, inwiefern es sich um ein Werk von der GEMA handelt. Entsprechend ergibt sich 'daraus' auch die explizite Erklärung für die vollziehende Deklaration, denn darüber besteht die Anforderung der Angabe des Komponisten und Textdichters. "Music by" ist jedoch die generelle Anwendung, wohingegen es nämlich lauten müßte: 'composed by'!

-> Produktionsangaben:
Music by G. + M. Cope (AVENUE)
Lyrics by G. + M. Cope (AVENUE), M. D. Thomas)

DAS meine ich mit 'verdreht' - hierin wird auf abstruse Weise 'getrickst'.

Was der User sieht, verdeutlicht sich hingegen über die Rückseite des Albums. Da gibt es die beiden Sänger, jedoch auch einzig bei diesem Album, wohingegen anderweitig einzig der Gruppenname SPLASH anzutreffen ist - ohne personelle Namensnennung und Bildnissen.

Die Gruppe wurde, u.a auch über die beiden ersten Musikvideos bekannt und so sieht der Anwender dann auch resultierend, diese beiden Sänger als die Gruppe Repräsentierenden. Wie ich jedoch 'gehörtechnisch' darstelle, sind diese es nur am Anfang. Das 'Gehörtechnische' ist hingegen ebenfalls nirgends Ermessung in dem Formalienwesen. Hingegen wiederum doch, nämlich in dem Abmahnungswesen der GEMA, worin es sich nämlich 'um die Melodie' dreht - einzig darin - anderweitig eben nicht, wie man mir ebenfalls demonstrativ bei Discogs verdeutlichte!!!

Rückseite Album
https://www.sya.de/splash/img/big/Album-Splash_WEA_9031-74810-1_cover-back.jpg

Worauf ich mich beziehe ist der 'Erzeuger' - DAS ist nämlich auch der Bezug des UrhG - WER ist der Erzeuger von WAS!

Musik und Gesang werden von den Musikern und Sängern erzeugt. WAS ist hingegen das Werk der Komponisten und Textdichter? Hierin gibt es dem gegenüber nur ein Erzeugnis und das ist der Tonträger. Und DAS ist das Erzeugnis des Tonträgerherstellers ;).

Wird es klar, WAS und DERART man es sich hierin zurecht bastelt?

Der wesentliche Punkt hierin ist vor allem auch, daß im Bezug der Musiker und Sänger, gar keine Veröffentlichung stattfinden kann, ohne deren 'jeweilige' persönliche Einwilligung (gemäß Persönlichkeitsrecht), wohingegen dies bei Komponisten und Textdichter möglich ist, da 'sie selbst' ja hierin gar nicht abgebildet werden. Darum 'müssen' diese auch außen vor stehen - wo's möglich ist - sie es sich gefallen lassen) - die Anderen bleiben außen vor - müssen sich eben selbst vermarkten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Label - Album CD
https://www.sya.de/splash/img/big/Album-Splash_WEA_9031-74810-2_cd.jpg

Darauf sind einzig die Gebrüder Cope und Marcus Deon Thomas angegeben und für die Musikgruppe einzig der Gruppenname SPLASH. Gemäß des Aufdruckes erkennt man, inwiefern es sich um ein Werk von der GEMA handelt. Entsprechend ergibt sich 'daraus' auch die explizite Erklärung für die vollziehende Deklaration, denn darüber besteht die Anforderung der Angabe des Komponisten und Textdichters. "Music by" ist jedoch die generelle Anwendung, wohingegen es nämlich lauten müßte: 'composed by'!

Der wesentliche Punkt hierin ist vor allem auch, daß im Bezug der Musiker und Sänger, gar keine Veröffentlichung stattfinden kann, ohne deren 'jeweilige' persönliche Einwilligung (gemäß Persönlichkeitsrecht), wohingegen dies bei Komponisten und Textdichter möglich ist, da 'sie selbst' ja hierin gar nicht abgebildet werden. Darum 'müssen' diese auch außen vor stehen - wo's möglich ist - sie es sich gefallen lassen) - die Anderen bleiben außen vor - müssen sich eben selbst vermarkten!

Wenn man den Aufdruck auf dem CD Bottom anschaut, fällt auf, dass das Verlagsrecht nicht bei den Autoren der Songs liegt - genau das hatte ich in einem meiner Postings ja schon erwähnt: Das Verlagsrecht (auch Vertriebsrecht genannt) muss ebenfalls bereits bei der Werksanmeldung (GEMA-Anmeldung jedes einzelnen Songs - da wird verlangt: Wer ist der Komponist, wer ist der Texter, wer ist der Arrangeur, wer ist der Produzent, wer hat das Verlagsrecht) festgehalten werden, bevor der Tonträger hergestellt wird: Wer hat das Verlagssrecht, resp. Wer ist befugt und gibt die Einwilligung, dass die geschützte Musik veröffentlicht und für den Verkauf freigegeben werden darf ? In meinem eigenen Fall war dies immer sehr einfach: Bereits auf dem Formular muss also fünfmal mein eigener Name stehen.

Hieraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass im Falle der Splash-Veröffentlichung keine Einwilligung des Urhebers nötig wird, auch wenn das Material später erneut veröffentlicht wird, denn das Verlags-, resp. Verbreitungsrecht liegt laut CD-Bottom bei der Polygram, Aufdruck: Published by POLYGRAM SONGS / CLASSIC ARTS. Somit wird der Polygram das Recht erteilt, die Platte zu veröffentlichen. Welcher Vertrag zwischen den Musikern (Urhebern) und dem Verlag besteht, weiss ich nicht. Ich weiss nur von einem meiner guten Musiker-Freunde, welcher selbst bei Polydor/Phonogram gearbeitet hat, dass das Verlagsrecht fast das Wichtigste überhaupt für einen Künstler ist: Hat er selbst das Verlagsrecht, darf niemand seine Werke veröffentlichen ohne seine Einwilligung (und der vertraglich festgehaltenen entsprechenden Modalitäten).

Bei der Herstellungsanmeldung wird dann noch separiert zwischen OV = Originalverlag und SV = Subverlag.
Im Falle einer Selbstveröffentlichung muss hier nur der eigene Name als Originalverleger angegeben werden. Soll der Tonträger aber von einer Plattenfirma veröffentlicht werden, muss diese Firma entsprechend als Sub-Verleger angegeben werden (und nicht als Originalverleger!). In dem Falle also OV: Mein Name, SV: WEA, Polygram (od. ähnl.).

Veröffentlichungsanmeldung GEMA.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sage ich dazu: 'Vorsicht', denn Du befindest dich darin in der Zwickmühle des Anwendungsverfahrens der GEMA! Darin besteht nämlich ein weiterer 'rechtlicher Widerspruch', denn formal sind diese einzig 'Repräsentanten/Vertreter' deren Urheber, jedoch wird in dessen Verfahren diesen das Recht entzogen, überhaupt noch über irgend ein 'Regulierungsrecht' zu verfügen.

Ist markanterweise gegenwärtiger Auseinandersetzungsgegenstand gegenüber der Erneuerung es stattfindenden UrhG. DAS wendet man darin nämlich auch jetzt bei den Tonträgerherstellern an. Diese dürfen darüber selbst gar nicht mehr ihre 'Produkte' an die Onlinedienste und Co. vertreiben, sondern einzig noch die Verwertungsgesellschaften!!!

Nachfolgend einmal ein Bericht zur Urheberrechtsdebatte der Tonträgerindustrie:

DARUM beziehe 'ich mich' hingegen auch generell auf das 'Persönlichkeitsrecht'. DAS wird hierin nämlich völlig untergraben.
 
Um diesen Kernpunkt noch einmal spezifisch hervorzuheben: der Vorgang vollzieht sich über die (zwangsweise Erfordernis der) Anmeldung der Tonträgerveröffentlichung des Tonträgerherstellers bei der GEMA (und nicht durch die Urheber und Verlag!!!). Hierin ist anzugeben, wer über entsprechende Urheberrechte verfügt und dem entsprechend auch eingebundenes Verlagswesen. Sind darin Mitglieder der GEMA involviert, erlangen diese darüber auch ihre Beteiligung.

Der urspüngliche Sinn der Verwertungsgesellschaften bestand darin, daß insofern einmal das Urheberrecht verfällt, bzw. eben auch im Bezug des Veröffentlichungsrechts ein Verfall eintritt, diese darüber 'das Repertoire' in Händen halten, um es nutzungsrechtlich weiter zu verwerten!

Daraus ist jedoch entstanden, daß sich dies darin verselbstständig hat, indem die Verwertungsgesellschaften gar nichts anderes mehr im Sinn haben, als die Eigenverwertung zu erlangen.

Darum auch mein Vergleich zum Generellen von Erzeuger- und Händlerwesen, worüber es sich nämlich generell derart vollzieht, sodaß sich bei Abwendung des Handels von 'seinem Erzeuger', eben auch die Dinge völlig anders daraus hervorgehend entwickeln.
 
Wie sich zeigt, ergeben sich auch dir Catabolic, einzig Fragezeichen zu dem was ich aufbringe. Es handelt sich eben auch darum, daß man die Dinge gar nicht vollzieht, derart sie Regularium sind, sondern jeweils da was zurecht gebastelt wird, was dem entsprechend auch gar keinen Sinn ergibt. Um diese Verdrehtheit vor Augen zu führen, bringe ich einmal einen Ausschnitt des Textes aus der Broschüre auf, auf die Jester eingangs verwies. Genau darin ist nämlich der Sachstand im Bezug der GEMA explizit auf den Punkt gebracht:

Wichtig: Verwertet wird das Lied an sich, also die geistige persönliche Schöpfung der Urheber:innen, nicht die Aufnahme. Wenn also eine Cover-Band fremdes Material performed, so fallen ebenso Gebühren an, die letztlich zu den Originalurheber:innen zurückfließen.

Ganz wichtig: DIE GEMA SCHÜTZT KEINE WERKE!!! Nur ein Notar schützt euch garantiert.

Das ist, dem gegenüber ich besage: 'HIERIN' gibt es überhaupt kein Werk des Komponisten, sondern einzig das Werk der Musiker!!!

Man bezieht sich bei der GEMA auf 'das geistige Erzeugnis' von Gedanken und Vorstellung. DAS kann man jedoch selbst gar nicht schützen, sondern es erfordert einer Dokumentierung darüber. Darum in der Broschüre den Verweis auf den Notar. WORIN besteht jedoch dessen Dokumentierung???

Bei der GEMA handelt es sich entsprechend auch auch gar nicht um das Werk des Urhebers (wird nur indirekt geschützt), sondern um das Veröffentlichungsrecht des Tonträgerherstellers!!! Dies verdeutlicht nachfolgende Abbildung der GEMA Werkserfassung. Darin sind einzig die Urheber (ihre Person und Deklaration, jedoch NICHT 'ihr' Werk!) und das Tonträgerwerk Bestandteil.

GEMA_Werkerfassung.jpg
Die Anwendung beruht auf dem vorausgehenden 'Recht der Vermutung', gemäß dem die Deklaration als rechtmäßig anerkannt wird und dem kann einzig widersprochen werden, durch einen aufbringenden Gegenbeweis. Und sarkastischerweise dreht es sich entsprechend auch darum, daß man 'darin' die geistige Idee des Einen dem Anderen gegenüber stellt. DAS läßt sich gar nicht klären, sondern versandet in der Gegebenheit an Behauptungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Puh, gut. DA haben sich ja jetzt zwei gefunden.

Definitiv nicht. Als Künstler mit fast 30 Jahren Erfahrung und vielen Veröffentlichungen habe ich meine Sichtweise dargelegt und darauf hingewiesen, worauf man als veröffentlichender Künstler achten muss in Bezug auf die Verbreitung eigenen geistigen Eigentums. Auf Hirnfick-Ebene und/oder Korinthen-Kackerei lasse ich mich nicht ein. Bevor diese Diskussion als Vollbart oder Selbstdarstellerei endet, klinke ich mich an dieser Stelle aus. Ich sehe den Sinn und Zweck einer Diskussion nicht darin, sich endlos im Kreis zu drehen, ohne einen konkreten Lösungsansatz zu erreichen, der für Jeden einigermassen plausibel nachvollziehbar ist. :rolleyes:
 
Oh Holla die Waldfee...das grenzt schon an Schwurbelalarm. Und ich idiotischer Gutmensch fall da auch noch drauf rein. Passiert mir nicht wieder.

Spät kapiert, aber immerhin noch die Kurve gekriegt.
Du warst wohl ein wenig zu sehr mit einem deiner Lieblingsthemen und der Erläuterung desselben beschäftigt.....kann passieren. ;)

Und jetzt? Wirst Du das Forum wieder verlassen? Oder können wir damit rechnen, daß ein Fori mit durchaus Gewicht und Sachverstand uns doch noch erhalten bleibt?
 
Um dies einmal sachtechnisch zu erläutern. Ich beziehe mich auf meine persönliche jeweilige ergründete Erfahrung mit der jeweiligen Sache - die Dokumentarien selbst und 'darüber' bilde ich es entsprechend auch sprachtnisch ab - somit gemäß des Ursprünglichen des 'Begriffes' (kommt von begreifen -> ergreifen).

Hingegen hat man über die Naturwissenschaften ein Sprachwesen geschaffen, worin sich 'gemäß der Lexikas', die Worte über Worter erklären und darin somit auch gar keinen Bezug zur Sache selbst überhaupt haben (einzig 'umschreiben')

Es kommt somit auch darauf an, WAS man beim entgegentreten 'in Betracht zieht' und dies ist nun einmal nicht nur, jedoch speziell bei Linguisten und Lektoren das reine Sprachbildnis. Und dann kommt dabei natürlich heraus: "Herr Lenau, ich verstehe kein Wort - ich sehe nur leere Worhülsen" - worüber sich diesen nämlich darbietet, daß die Sprache 'als solche' doch gar nicht anderes repräsentiert ;).

Und wie sich hier darlegt, hat man meine 'Magisterarbeit' auch gar nicht gelesen. Wie soll sich darüber auch ein Verständnis ergeben. Meine Worte hier, sind doch einzig der Tenor, um 'darüber' zu kommunizieren. Ist hingegen jedoch keine solche, wohingegen sich das Meinige auch gar nicht über Verlage umsetzen läßt, sodaß ich mein erstes Buch hingegen auch selbst von einem Buchbinder herstellen ließ und dies mehr als Demonstration dient. Im Gegensatz dazu, würde ich hingegen über diese Sache etwas kommerzielles entstehen lassen, geht halt nicht über meine ureigene Handhabe, sondern dazu müßten es Andere derart auch konzipieren.

Und was das Spezifische des Musikgruppenbezuges betrifft, so dient mir dies einzig als demonstratives Musterbeispiel, um den Kern des Allgemeinwesens darüber zu veranschaulichen und zu vermitteln. Dies betrifft gleichermaßen jegliche Musikgruppen. Wenn man sich dies einmal auf die jeweilige Gruppe nachvollziehend überträgt, ergibt sich dann daraus das dem entsprechende des Nachvollzuges.
Ne sorry, aber ich war in meinem ersten Posting zu höflich und habe deinen Schreibstil ignoriert. Aber versuch das doch bitte selbst mal zu lesen. Geschraubt geschrieben wäre ja in Ordnung, wenn es denn wenigstens korrekt wäre: "sprachtnisch", "Lexikas", "Worter", "Worhülsen", "Händling", alte Rechtschreibung (daß, müßten). Das macht jeglichen Lesefluss zunichte.

Und wie @phonoline schrieb, sind Füllsel wie "worüber es sich nämlich generell derart vollzieht, sodaß" einfach überflüssig und ziehen einen Beitrag in die Länge. Ich tue es ihm jetzt jedenfalls gleich und deabonniere diesen Thread.
 
Mir gilt es hierzu hervorzuheben, daß es sich doch darum dreht, daß man gar nicht ersieht, WAS sich darin vollzieht. Die Komplexität, worüber sich dies vollzieht, ist natürlich nur Denjenigen nachvollziehbar, welche sich 'eingehender' mit der Materie beschäftigen. Wenn hier Diejenigen, welche einen Bezug dazu haben, 'ihre spezifischen Fragen' dazu einbringen würden, statt der sich anhäufenden Bekundungen, dann wäre auch eine daraus hervorgehende Gestaltung möglich. Mir scheinen jedoch gerade diese sich eher noch auf das Lesen zu beschränken, um den entsprechenden 'aufgreifenden Faden' zu finden. Entsprechend hatte ich mich auch darauf eingestellt, weitere Inputs dazu einzubringen, sodaß sich über das Eine oder Andere es sich dann auch ergibt.
Ich lese hier schon eine ganze Zeit mit und frage mich von Anfang an: Bist du Fred vom Jupiter oder Lars vom Mars ?
Bei deinem wirklich furchtbaren "Möchtegern-Intellektuell-Sprech" wird mir schon beim lesen irgendwie eng im Hals.
Das ist derart schräg, dass sich die Fußnägel verbiegen. Kleiner Tipp: Lies deinen Text nochmal in Ruhe durch, bevor du ihn freigibst, dann kannst du gegebenenfalls schon mal die Schreibfehler selbst korrigieren.
Eigentlich schade, dass ein tatsächlich interessantes Thema durch dein "Gruseldeutsch" zur Satire wird.
 
schade, dass es keinen planeten gibt, der sich auf jörg reimt... oder mir ist zumindest keiner bekannt.
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jaja ich weiss, lamneth wäre der einzige der jetzt weiterhelfen könnte...
 
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