Country & Western

Catabolic

Alter Hase
Hier könnte ich mich auch einklinken, aber ich mag eher die neueren Country-Varianten, die entweder Richtung Pop oder Richtung Blues bzw. Rock gehen.
Also solche Leute wie Kacey Musgraves, Old Dominion, Miranda Lambert, Whiskey Myers oder The Steel Woods.
Die neue Whiskey Myers ist grossartig. Schaffte es auch immerhin auf Platz 88 der Eclipsed Jahrescharts - ich persönlich sehe sie klar weiter vorne, alleine schon wegen des genialen Covers. ;)

Whiskey Myers.jpg
 

Andie Arbeit

Aktives Mitglied
Erinnerungen:
Anfang der 1990ziger Jahre unternahmen wir einen sechswöchigen Tripp durch den Südwesten der USA. Nach ein paar Tagen wurde es zu einer festen Einrichtung, dass wir jeden Morgen eine Stunde Countrymusik über die Boxen jagten: "It´s countrytime". Steter Gast auf unseren (damals noch Kassetten) war Neil Young mit folgenden Songs:
Gefühl habe ich die CD "Old ways" seit damals nicht mehr aus dem Regal geholt (also bis heute).
Ebenfalls eine feine Country Mucke war damals von Crosby, Stilles, Nash & Young "This old house"'
 

Andie Arbeit

Aktives Mitglied
Midland "Let it roll"
Midland.jpg
„Let it Roll“ ist das zweite offizielle Album von Midland. Die Band formierte sich 2016 und macht auch gleich durch ihr absolutes Retro-Outfit auf sich aufmerksam. Nach ihrer EP erschien 2017 das erste offizielle Album „On the Rocks“, gradliniger Country-Pop alter Schule ohne größere Ecken und Kanten. Das Album ließ bereits aufhorchen, die Singleauskopplung „Drinkin´ Problem“ startete direkt durch. Nun folgte das bereits erwartete zweite Album. Dies knüpft nahtlos dort an, wo „On the Rocks“ endete. Erneut, absolut solide, gut anzuhörende Countrymusic, vielleicht etwas gereifter, etwas abgehangener. Sämtliche Songs gehen direkt ins Ohr, klingen auf Anhieb sehr vertraut. Zwischen dieser ganzen Vertrautheit gibt es dann noch zusätzlich die Tracks, die den geneigten Hörer/In aus dem Zuhörtrott aufblicken lässt. Ein solcher Song ist „21st Century Honky Tonk American Band“, da geht es dann rockiger zur Sache. Was allerdings bleibt ist der nostalgische Stempel, der den 14 Nummern der CD durchgängig aufgedrückt wurde. Übrigens: Nostalgie ist auch auf dem Cover angesagt; Schlaghosen, Cowboystiefel und der pinkfarbene Karosse runden sämtliche Klischees ab.
Zurück zur Musik; Midland stellen allerdings auch unter Beweis, dass sie Balladen können. Irgendwie gehören solche Dinger nun mal auf eine Country-Scheibe, doch Midland haben es echt drauf. „Cheatin´ songs“ und „Put the hurt on me“ sind der Beleg.
Fazit: 14 Songs, eine Stunde beste Country-Party-Mucke im besten nostalgischen Outfit.
Manko: Das Teil hätte ich mir sehr gerne als LP ins Regal gestellt, doch die preisliche Diskrepanz ist schon ziemlich extrem.
 

Marifloyd

Inventar
Neil Young steht ja für unterschiedliche Stilrichtungen. Hier ein Song von seinem Album "Eart". Ich denke, der passt hier prima hin. Ich finde, dass der ein Knaller ist...

 

Fenimore

Aktives Mitglied

Mit Country & Western hab ich kaum was am Hut. Von den Cowboy Junkies (eher Folk) hab ich viele Alben, Johnny Cash höre ich gern, vor allem die American Recordings.
Auf den babyblauen-Seiten bin ich jetzt auf KjellvanderTonbruket gestoßen. Ja, Tonbruket. Allein deshalb schon lohnt es reinzuhören.
 

Jester.D

Aktives Mitglied
Ähm... die CD hab ich schon lange. :cool:

Tante Edit: Das neue Album natürlich noch nicht, denn das gibt es nur als mp3, also für mich uninteressant.
 

The Wombat

Mitglied
In Sachen Country (-rock / -pop) bin ich ja schon fast verrufen und hatte in den letzten paar Jahren ein echtes Faible dafür entwickelt. Vor allem auch deswegen, weil es in diesem Beritt doch tatsächlich seit einigen Jahren eine recht große Zahl von meist weiblichen "Acts" gab, die eine Menge an frischem Wind in dieses etwas angestaubt vor sich hin dümpelnde Genre brachten.
Oft als "seicht" verrufen, vergessen viele Kritikaster, dass gerade der Country-Pop als Plattform für sehr organisches Songwriting dienen kann und wenn dann noch die vokale Darbietung stimmig bis toll ist (Stichwort: Harmoniegesang), kann der geneigte Musikmöger eigentlich nicht meckern.

Neuester Stern am Country-Himmel: 2 Damen namens Madison Kay Marlow und Taylor Elizabeth „Tae“ Dye...eben Maddie & Tae

Was die "Optik" angeht, bitteschön: :cool:




Und so ganz nebenbei haben sie auch noch stimmlich einiges zu bieten und harmonieren richtig gut.

In 2015 kam ein erstes Album "Stare Here" heraus, das allerdings fast nur in Amiland Beachtung fand, dort aber ziemlich große.
Danach kam erst einmal einige Zeit nix mehr (bis auf 2 magere EPs und 1 oder 2 Single-Veröffentlichungen).

Jetzt ist allerdings "The Way It Feels" auf dem Markt.



Jester.D dürfte von dem Album wohl ziemlich begeistert sein und ich demnächst auch. Was man hören kann, lässt den geneigten Möger richtig aufhorchen. Wenn man in diesem Genre von "Reife" sprechen mag, könnte man sagen: die Mädels sind tatsächlich ein Stück gereift, ohne jedoch jetzt gegenüber ihrem ersten Album die Welt des Country-Pop neu zu erfinden.....frei eben nach dem Motto: never change a runnig sound.
Ein bissel meine Lieblingssongs aus dem neuen Album:


 

The Wombat

Mitglied
Und weil es gerade so schön Spass macht, gehts weiter mit einer Dame, die mir anderenorts eine ordentlich Schippe Spott und leichte Häme einbrachte.

Die Rede ist von Caroline Jones, eine Newcomerin, die -gemessen an den Gegebenheiten des Music-Biz- nicht mehr ganz so jung ist und mit Ende 20 so langsam in Amiland durchstartete.



2018 gelang ihr überm großen Teich mit ihrem Album "Bare Feet" ein recht ordentlicher Erfolg. Sogar hier in Deutschland fand das Album mit Jester.D und meinereiner zumindest mal 2 Fans. :D

Wie gesagt: ich streite nicht ab, dass die Clips im Net zu den Songs der Dame durchaus ein bissel....ähhh....klischeebeladen sein mögen. Vielleicht auch ein wenig zu "zuckerig". Aber manchmal kann eben das auch ne feine Sache sein, wenn man -wie im Falle von Miss Jones- auch mal eine Portion leichte Ironie reinbringt oder vielleicht auch mal ein leichtes Grinsen über sich selbst.

Es gibt da 3 Clips von der Frau, die mir durchaus (optisch wie musikalisch) gefallen:




....und noch ein feiner "Remix":


Manchmal scheint es noch recht "familiär" zuzugehen:

 
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