CD-Qualität

ProMelodic

Mitglied
N'Abend @all,

mich treibt ein Problem schon lange rum, habe aber keinen der es versteht/hört.

Ich habe eine der ersten Pink Floyd - Animals CD's, klingt flach, Dynamik fehlt, AAD ?
Genauso eine Doppel-Live CD Rainbow Konzert in Germany, ähnlich mies!

Das die ersten CD's nicht so gut klingen habe ich irgendwie akzeptiert:
Altes Originaltonmaterial, AAD, oder was auch immer.

Doch letztes/vorletztes Jahr habe ich in MM Disturbed - Immortalized gekauft.
Wegen 'Sound of Sielence', doch bald gefiel mir alles andere besser, auf der CD :p

MP3 (320kbit/s) erstellt und gehört, gehört und immer tiefer in den Sound gestiegen.

Da stimmt was nicht!!!! Laute Gesangseinlagen schrillen, Ghosttöne sind zu hören.

Ich fand das nicht lustig!
- MP3 neu gerippt
- Kopfhörer am Computer ausgewechselt
- am Computer über Boxen gehört
- letztendlich an der großen Musikanlage mit der gekauften CD gehört

Überall höre ich diese gequetschten lauten Musikparts.

So etwas hätte ich auf einer aktuellen Musik CD niemals erwartet, das ist keine Qualität.

Vielleicht muss ich nun zum Ohrenarzt oder Psychiater (?)

Ich habe mal Disturbed WAV (ca 1 min / 11 Mb / Download bis 30.08.2020) als WAV bereitgetellt.

Hört es Euch mal an, sind die lauten Gesangspassagen übersteuert ??
Ist das so gewollt ......??

Ich bitte um Eure Meinung und auch eigen Erfahrungen!

N'8 PM
 
Zuletzt bearbeitet:

JFK

Aktives Mitglied
Wahrscheinlich, eher offensichtlich ist die Disturbed vom Kompressionswahn geplagt.
Vielleicht kennst Du Diskusion über den Loudness War?
Jedenfalls hat Disturbed da auch miese Werte. Und viele, sehr viele neuere CDs haben das.
Bekannte beispiel Metallica's Death Magnetic oder Van Halen's Different kind of truth.
Schau mal hier nach
Da kann man sagen, je besser die Anlage, umso mieser klingt es. Immer den glleichen Lautstärkeeindruck, keine Dynamic.

Das mit der Animals kann aber nicht nachvollziehen, habe gerade vor ein paar Tagen die Ur-Version CD Ausgabe laufen gehabt und war seelig, auch wegen dem Sound.
 

Catabolic

Alter Hase
Totkomprimierter Dreck ist das - die heute inzwischen übliche Praxis von Nachwuchs-Tontechniker-'Talenten', die viel Ahnung haben von Sound, aber nicht wissen, was Klang ist. Als Musiker würde ich so einen Mixing Engineer verklagen.
 

Music is Live

Aktives Mitglied
N'Abend @all,

mich treibt ein Problem schon lange rum, habe aber keinen der es versteht/hört.

Ich habe eine der ersten Pink Floyd - Animals CD's, klingt flach, Dynamik fehlt, AAD ?
Genauso eine Doppel-Live CD Rainbow Konzert in Germany, ähnlich mies!

Das die ersten CD's nicht so gut klingen habe ich irgendwie akzeptiert:
Altes Originaltonmaterial, AAD, oder was auch immer.

Doch letztes/vorletztes Jahr habe ich in MM Disturbed - Immortalized gekauft.
Wegen 'Sound of Sielence', doch bald gefiel mir alles andere besser, auf der CD :p

MP3 (320kbit/s) erstellt und gehört, gehört und immer tiefer in den Sound gestiegen.

Da stimmt was nicht!!!! Laute Gesangseinlagen schrillen, Ghosttöne sind zu hören.

Ich fand das nicht lustig!
- MP3 neu gerippt
- Kopfhörer am Computer ausgewechselt
- am Computer über Boxen gehört
- letztendlich an der großen Musikanlage mit der gekauften CD gehört

Überall höre ich diese gequetschten lauten Musikparts.

So etwas hätte ich auf einer aktuellen Musik CD niemals erwartet, das ist keine Qualität.

Vielleicht muss ich nun zum Ohrenarzt oder Psychiater (?)

Ich habe mal Disturbed WAV (ca 1 min / 11 Mb / Download bis 30.08.2020) als WAV bereitgetellt.

Hört es Euch mal an, sind die lauten Gesangspassagen übersteuert ??
Ist das so gewollt ......??

Ich bitte um Eure Meinung und auch eigen Erfahrungen!

N'8 PM
ich bin auch im Besitz des Album...
sah sie LIVE als Support für Avenged Sevenfold... aus einer Bierlaune heraus gefielen sie, doch nüchtern... !!??

ich werde mir meine Album mal vornehmen und lauschen ob ich ähnliches habe...
evt. hast du eine Fehlpressung erwischt...

aber nicht jetzt, dafür mache Long Distance Calling nicht aus... :p
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Angefangen mit dem Komprimieren haben die Radiosender, in Deutschland SWR und Hr, hauptsächlich, damit in den Autos mit den zumeist 08/15 Anlagen der Sound besser wird, wie @JFK schon schrieb, je besser die Anlage, desto schlechter der Klang, im PKW wie Zuhause. Mit Schuld ist auch der Siegeszug von Mp3, da werden ja sowieso schon 85% weg reduziert, dann wird noch fröhlich komprimiert.
Grundsätzlich hat AAD, ADD oder DDD keine Aussagekraft über den Klang, es gibt hervorragende AAD CD's , und DDD, die beschissen klingen. Über die Klangqualität entscheiden viele Faktoren, angefangen mit den Mikros, Kabelverbindungen usw., und, ganz entscheidend, der Mann am Mischpult. Jede Kette ist eben nur so stark oder gut, wie ihr schlechtestes Glied. Als in den 80ern die technische Möglichkeit aufkam, alles in ADD oder DDD zu produzieren, sprangen viele begeistert auf den Zug auf, um Jahre später ernüchtert wieder auf analoge Technik umzusteigen.
Ein Beispiel, wie man damals ein musikalisch hervorragendes Album durch DDD im Klang kalt und klinisch werden ließ, ist die Power Windows von RUSH (produziert von Peter Collins, der in den folgenden Jahren etliche Alben so klingen ließ), im Gegensatz dazu das Album Big World von Joe Jackson, das prima klingt.
Nicht die Technik macht den Klang gut oder schlecht, sondern der Mensch, wie er sie nutzt.
 

ProMelodic

Mitglied
Zuallererst einmal 'Thanks' für Eure Kommentare.
Ich will sie jetzt erst mal unkommentiert lassen, denn eines möchte ich noch, meiner Meinung nach, anmerken:

Das Problem höre ich schon auf einer zeitlich neuen CD, deren unkomprimierter WAV's.
Man sollte doch annehmen, das heutzutage alle CD's mit der bestmöglichen Qualität ausgeliefert werden.

Hier spielt die Komprimierung doch noch keine Rolle.

Warum ist die CD schon schlecht?

#Loudness war# ist mir noch gar kein Begriff .... o_O
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Warum ist die CD schon schlecht?
Schlechte Produktion > schlechter Klang.
Natürlich gibt es auch Unterschiede bei der Pressung, aber in der Regel liegt es an der Produktion und dem Mastering.
 

JFK

Aktives Mitglied
Hier spielt die Komprimierung doch noch keine Rolle.
Es geht um Lautstärke Kompression nicht um Daten Kompression! Ich war lange Zeit nicht von der Überzeugung wegzubekommen, das eine CD immer besser klingt, klingen muss, als Vinyl. Aber wenn man so hört, was mit den Ur-Daten (nach der Aufnahme , noch, mal per Rechner so alles gemacht werden kann und auch gemacht wird) dann verstehe ich so langsam die Vinyl-Jünger.
Da sind solche Klangmanipulationen unüblich oder gar unmöglich?

Ich höre ja viel Metal und laut und es gibt schon einige CDs die richtig unangenehm klingen. Wenn bei Metal, wo die Musik sowieso schon sehr "dicht" ist, noch Lautstärke komprimiert wird es echt öde und raubt mir den ganzen Spass daran.
 

Catabolic

Alter Hase
Aus meiner Sicht fängt das Elend schon beim Abmischen (Mixdown) an. Heute fällt es immer mehr Tontechnikern unglaublich schwer, beim Mixdown eines Stücks einen sogenannten akustischen "Raum" zu gestalten. Einen Song muss man quasi einrichten wie ein Zimmer. Das Geheimnis einen guten Mixdowns, den man später dann auch hören kann, ist die perfekt passende Platzierung der Instrumente und vor allem die Lautstärke der verschiedenen Instrumente. Heute wird auf Teufel komm raus überall der Pegel angehoben, schon beim Mixdown. Das führt dazu, dass am Ende kein Instrument mehr leiser oder lauter wahrzunehmen ist, sondern die komplette Sosse gleich laut wirkt. Das ist unsinnig, denn in Natura klingt eine begleitende akustische Rhythmusgitarre niemals so laut wie ein Klavier, und das wiederum nie so direkt und kompakt wie eine Rockgitarre. Die meisten modernen Tontechniker mixen und mastern über digitales Equipment - die üblichen Verdächtigen heissen Pro Tools oder Cubase. Das allein ist noch nichts Schlechtes, aber die Dynamik der einzelnen Instrumente muss perfekt zueinander passen. Das Klavier braucht natürlichen Raum, um seine typische Brillianz entfalten zu können. Eine Rockgitarre darf bratzen, keine Frage. Dann aber bitte keine Hallsuppe oder sonst ein effektheischerisches Aufmotzen, sondern die Kraft der Gitarre für sich stehen lassen. Okay, nun dürfen sich aber das Klavier und die Gitarre nicht in die Quere kommen - beide Instrumente müssen ihren Platz im Gesamt-Arrangement erhalten. Der Bass darf knorrig klingen, aber auch wenn er seidenweich (evtl. bundlos) gespielt wird: Er darf nicht dominieren, sondern muss Wärme und Bauch in den Sound einbringen. Mittig angesetzt, muss er einen Range nach links und rechts erfahren, darf aber nicht das ganze Spektrum umfassen. Das Schlagzeug ist das heikelste, weshalb viele Tontechniker, ich auch, immer mit dem Drumsound beginnen beim Mixdown. Später kann hier am besten justiert werden, damit es in den Gesamtsound passt. Ganz wichtig ist der Gesang: Er muss immer die Dominanz behalten, sollte nur ganz wenig Effekte bekommen, um natürlich zu bleiben und muss in den Gesamtsound perfekt eingebettet werden.

Ich trauere der Zeit nach, als wir noch mit 'Bändchen'-Hall und analogen Spielsachen hantierten, um gewünschte Effekte sehr sparsam in den Sound einzubringen. Ob im Endeffekt analog oder digital besser ist (bezogen auf das Medium, wobei ich selber da nur CD mit Vinyl vergleichen kann), ist Geschmackssache. Auf jeden Fall aber klingen aus meiner Sicht rein analoge Aufnahmen auf Mehrspur-Bandmaschine wesentlich besser als reine Digitalaufnahmen, die klingen immer irgendwie kalt und es ist schon ein Witz, dass heute Software angeboten wird, die genau diese verloren gegangenen typischen Analogklang-Eigenschaften kompensieren können. Für mich gibt es nichts Schöneres, als mit einer 24 Spur-Bandmaschine aufzunehmen und auf eine Zweispur-Mastermaschine abzumischen, natürlich am liebsten über ein Analog-Mischpult, etwa von Neve oder das klassische SSL Pult. Konsequenterweise sollte man dann natürlich auch Vinyl hören.

Zu den CD-Codes, die noch angesprochen wurden:

AAD - für mich die bedenkensloseste Art, CDs zu hören. Bedeutet analoge Aufnahme, analoger Mixdown und analoges Mastering, digitale Verschlüsselung des Originalsounds als Vorlage zur Ueberspielung auf CD. Näher am Original Master Tape ist auf diese "natürliche" Weise der Ueberspielung kaum eine Quelle.

ADD - da wird die Aufnahme schon quasi ad absurdum geführt: Analog aufgenommen, digital abgemischt und digital gemastert. Die ganze Wärme der Originaleinspielung geht verloren und man beginnt mit Effekten zu korrigieren, was oft eine gut hörbare Veränderung des Originalsounds zur Folge hat.

DDD - Die klinischste Art, Musik aufzunehmen. Die beiden kältesten und tot klingendsten DDD-Aufnahmen, die ich kenne, sind Dire Straits' "Brothers In Arms" und Donald Fagen's "The Nightfly". Beide Alben würden analog aufgenommen wesentlich wärmer klingen. Um DDD-Aufnahmen habe ich immer einen Bogen gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Music is Live

Aktives Mitglied
Aus meiner Sicht fängt das Elend schon beim Abmischen (Mixdown) an. Heute fällt es immer mehr Tontechnikern unglaublich schwer, beim Mixdown eines Stücks einen sogenannten akustischen "Raum" zu gestalten. Einen Song muss man quasi einrichten wie ein Zimmer. Das Geheimnis einen guten Mixdowns, den man später dann auch hören kann, ist die perfekt passende Platzierung der Instrumente und vor allem die Lautstärke der verschiedenen Instrumente. Heute wird auf Teufel komm raus überall der Pegel angehoben, schon beim Mixdown. Das führt dazu, dass am Ende kein Instrument mehr leiser oder lauter wahrzunehmen ist, sondern die komplette Sosse gleich laut wirkt. Das ist unsinnig, denn in Natura klingt eine begleitende akustische Rhythmusgitarre niemals so laut wie ein Klavier, und das wiederum nie so direkt und kompakt wie eine Rockgitarre. Die meisten modernen Tontechniker mixen und mastern über digitales Equipment - die üblichen Verdächtigen heissen Pro Tools oder Cubase. Das allein ist noch nichts Schlechtes, aber die Dynamik der einzelnen Instrumente muss perfekt zueinander passen. Das Klavier braucht natürlichen Raum, um seine typische Brillianz entfalten zu können. Eine Rockgitarre darf bratzen, keine Frage. Dann aber bitte keine Hallsuppe oder sonst ein effektheischerisches Aufmotzen, sondern die Kraft der Gitarre für sich stehen lassen. Okay, nun dürfen sich aber das Klavier und die Gitarre nicht in die Quere kommen - beide Instrumente müssen ihren Platz im Gesamt-Arrangement erhalten. Der Bass darf knorrig klingen, aber auch wenn er seidenweich (evtl. bundlos) gespielt wird: Er darf nicht dominieren, sondern muss Wärme und Bauch in den Sound einbringen. Mittig angesetzt, muss er einen Range nach links und rechts erfahren, darf aber nicht das ganze Spektrum umfassen. Das Schlagzeug ist das heikelste, weshalb viele Tontechniker, ich auch, immer mit dem Drumsound beginnen beim Mixdown. Später kann hier am besten justiert werden, damit es in den Gesamtsound passt. Ganz wichtig ist der Gesang: Er muss immer die Dominanz behalten, sollte nur ganz wenig Effekte bekommen, um natürlich zu bleiben und muss in den Gesamtsound perfekt eingebettet werden.

Ich trauere der Zeit nach, als wir noch mit 'Bändchen'-Hall und analogen Spielsachen hantierten, um gewünschte Effekte sehr sparsam in den Sound einzubringen. Ob im Endeffekt analog oder digital besser ist (bezogen auf das Medium, wobei ich selber da nur CD mit Vinyl vergleichen kann), ist Geschmackssache. Auf jeden Fall aber klingen aus meiner Sicht rein analoge Aufnahmen auf Mehrspur-Bandmaschine wesentlich besser als reine Digitalaufnahmen, die klingen immer irgendwie kalt und es ist schon ein Witz, dass heute Software angeboten wird, die genau diese verloren gegangenen typischen Analogklang-Eigenschaften kompensieren können. Für mich gibt es nichts Schöneres, als mit einer 24 Spur-Bandmaschine aufzunehmen und auf eine Zweispur-Mastermaschine abzumischen, natürlich am liebsten über ein Analog-Mischpult, etwa von Neve oder das klassische SSL Pult. Konsequenterweise sollte man dann natürlich auch Vinyl hören.

Zu den CD-Codes, die noch angesprochen wurden:

AAD - für mich die bedenkensloseste Art, CDs zu hören. Bedeutet analoge Aufnahme, analoger Mixdown und analoges Mastering, digitale Verschlüsselung des Originalsounds als Vorlage zur Ueberspielung auf CD. Näher am Original Master Tape ist auf diese "natürliche" Weise der Ueberspielung kaum eine Quelle.

ADD - da wird die Aufnahme schon quasi ad absurdum geführt: Analog aufgenommen, digital abgemischt und digital gemastert. Die ganze Wärme der Originaleinspielung geht verloren und man beginnt mit Effekten zu korrigieren, was oft eine gut hörbare Veränderung des Originalsounds zur Folge hat.

DDD - Die klinischste Art, Musik aufzunehmen. Die beiden kältesten und tot klingendsten DDD-Aufnahmen, die ich kenne, sind Dire Straits' "Brothers In Arms" und Donald Fagen's "The Nightfly". Beide Alben würden analog aufgenommen wesentlich wärmer klingen. Um DDD-Aufnahmen habe ich immer einen Bogen gemacht.
dabei war die Scheibe von den Straits doch lange VorzeigeProdukt für CD´s....
ich das Album in Vinyl wie Cd Form.... empfand die CD nie als schlimme oder schlechte Aufnahme....
aber evt. ist dies der Grund warum z.B. Love over Gold mit Abstand meine liebste Straits Scheibe ist....
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Es gibt sehr wohl gut klingende DDD Aufnahmen, genau wie es auch beschissene AAD's gibt, da kommt es auch auf die Art der Musik an, ich habe etliche Klassik CD's (Brahms, Schubert,Haydn etc) , überwiegend von der Deutschen Grammophon, die trotz DDD hervorragend klingen.
Wenn man weiß, wie man Techniken richtig nutzt, wird das Ergebnis gut sein. Bei Rock und Pop Produktionen habe ich da oftmals das Gefühl, dass nach Schema F gearbeitet wird, ohne echte Hingabe und Freude an der Sache, bei Klassik scheint oft Herzblut in die Arbeit einzufließen.
 

Catabolic

Alter Hase
Es gibt sehr wohl gut klingende DDD Aufnahmen, genau wie es auch beschissene AAD's gibt, da kommt es auch auf die Art der Musik an, ich habe etliche Klassik CD's (Brahms, Schubert,Haydn etc) , überwiegend von der Deutschen Grammophon, die trotz DDD hervorragend klingen.
Wenn man weiß, wie man Techniken richtig nutzt, wird das Ergebnis gut sein. Bei Rock und Pop Produktionen habe ich da oftmals das Gefühl, dass nach Schema F gearbeitet wird, ohne echte Hingabe und Freude an der Sache, bei Klassik scheint oft Herzblut in die Arbeit einzufließen.
Teils, teils. Vielleicht klingt klassische Musik aber auch einfach besser als Rockmusik ? (Achtung Ironie!) ;)
Das mit dem Schema F stimmt auf jeden Fall. Ich kenne einige Tontechniker, die da so arbeiten. Der in dieser Hinsicht fähigste Knöpfe- und Reglermeister, mit dem ich selbst gearbeitet habe, ist Eroc. Er ist eine Art analoger Klangwissenschaftler, der sich die moderne Digitaltechnik zunutze nimmt in genau der Art und Weise, wie sie dem ursprünglichen Sound am besten dienlich ist. Momentan arbeitet Eroc gerade an einer Neuaufarbeitung des Vertigo Swirl Prog Rock Klassikers Dr. Z - Three Parts To My Soul und beisst sich an einer 1/1-Analog Master Kopie der ursprünglichen Aufnahmen von 1971 die Zähne aus....aber das ist jetzt mehr zu Eurer Belustigung gedacht....

 

ProMelodic

Mitglied
Moin @all,
NEIN, ... das ist nicht das was ich raushöre.
Sorry, aber hört Euch doch bitte die WAV-Datei von Oben an.
Die Stimme des Sängers klingt ÜBERSTEUERT, ich höre es deutlich.
Vielleicht soll es ein Effekt sein. man weis ja nie ....
Es ist schrecklich, das törnt mich ab!!
---------------------------------------------
Als Theoretiker sage ich, die digitale Aufnahme ist in der Basis die bessere, wenn das Aufnahme Equipment stimmt. Was dann daraus gemacht wird .... ist eine andere Geschichte.
---------------------------------------------
Vielleicht gibt es auch da DAU's?
---------------------------------------------
Ich musste nach 1994 sehr schnell auf CD umstellen, mein Plattenspieler konnte nicht schwingungsfrei aufgestellt werden.
Aber ich habe es bis hierher nie bereut.
---------------------------------------------
Diese CD (Disturbed-Innortialized) --> DR5!

Gruß PM

PS: Ich war vorletztes Jahr bei einem Rockkonzert in einer Kirche in Dessau: Graham Bonnet Band
Jede Kirche ist akustisch so aufgebaut, das ein Mensch gehört werden kann, an jeder Stelle der Kirche.
Nun motzten da 100-e von Watt, es war ein Graul, das war Krach, Ohrenstöpsel hatte ich nicht mit :(
Mein Tinnitus ist noch schlimmer geworden.

DAS tue ich mir nie wieder an.
 

ProMelodic

Mitglied
Da ich damals von der CD als neuer Tonträger überzeugt war, ich kenne auch den Unterschied von anlag und digital, bin ich heute von den Exsessen der Aussteuerung (LoudnessWar) desillusioniert. REALY.

Meine Erkenntnis, das die Disturbed ******* ist, nach meinem Hörverständnis, wurde mir nun auch auf einem Video untermauert 13:12


Die dort zu sehende Kurve ist unter aller sau: Dynamic gegen 0 und übersteuert,
und das höre ich mit meinem Tinitus raus.

Von wegen, alles Neue ist qualitativ besser, erst Remastert bekommt man den ganzen Klanggenuss geliefert...
weit gefehlt.

Und einem Mann muss ich Abbitte leisten, der meinte, 'nur LP ist wahres'.... das akzeptierte ich damals nicht.
Ich stelle seine Philosophie jetzt nicht mehr in Abrede.
 
  • Like
Reaktionen: JFK

Jester.D

Aktives Mitglied
Weiß gerade nicht, wohin damit, aber ich denke, dass die CD hier ganz gut aufgehoben ist.
Ich habe schon ein paar Telarc-CDs und die sind alle soundmäßig toll.

Das ist die Neue:




Und u.a. die hier gab es schon zuvor:


 

Das aktuelle Magazin

Neueste Beiträge

Oben