Canton Fabrik besuchen?

Fonebone

Moderator
Teammitglied
Einige von euch haben vermutlich bemerkt, dass die Firma Canton in den letzten eclipsed Heften Werbung geschaltet hat.

Wir haben uns darüber gefreut, denn Werbeeinnahmen sind für ein Magazin wie eclipsed unverzichtbar, und es ist uns lieber, wenn ein Hersteller von Lautsprechern unsere Leser als potentiell interessiert für seine Produkte einstuft als ein Limonaden- oder ein Handyhersteller!

Nun haben wir mal nachgefragt bei Canton, ob man eventuell mal einen Blick hinter die Kulissen der Fabrik machen könnte, vielleicht sogar in Form eines Leser-Treffens mit anschließenden Hörtests und Fachsimpelei. Ich selbst habe schon recht viele Fabriken in der ganzen Welt besucht, vor allem solche von Musikinstrumentenherstellern. Eine gewisse Leidenschaft für komplexe Fertigungsprozesse ist dabei natürlich nötig, sonst macht das nicht so viel Spaß!
  • Bevor wir nun die Leute verrückt machen frage ich mal hier in die Runde, ob es denn unter euch Leute gibt, die zu so einem Event kommen und ihre Lieblings-CDs/DVDs/Blu-Rays mitbringen würden?

Hier der Link zu einem Besuchsbericht des Magazins Fidelity Online...

 

Roller-Rocker

Aktives Mitglied
Das hatte ich schon mal gegoogelt, Canton sitzt in Weilrod im Taunus.
Wäre zum einen für mich recht abgelegen und zum anderen würde ich bei den Erklärungen wohl mehr dies verstehen...:
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:confused::confused::confused::confused::confused::confused::confused::confused:
 

Flossensauger

Neues Mitglied
Ach, da mach' dir mal keine Sorgen.
Das Hi-Fi geplapper kann man den Firmensprechern schnell abgewöhnen. Das sind ja heutzutage alles Kommunikationsprofis die dir nächstes Jahr 'ne Brägenwurst und übernächstes Jahr 'nen Ford Taunus andrehen wollen. Die haben eh' alle die selben Marketingkurse besucht und sind recht schnell zu entlarven.
Danach kann man zum interessanten Teil übergehen.

So wie bei Nubert, wo man von Günther Nubert auch schon mal zum Kaffee eingeladen wird, weil er echtes Interesse an der Musik und dem Klang hat.

Die Werbeannoancen der Firma Canton sehen so lieblos hingerotzt aus, wie es halt die Werbeagentur gerade als passend zugeschnitten verkauft. Echter Enthusiasmus für das Produkt, von dem man überzeugt zu sein vorgibt sieht anders aus.
 

Roller-Rocker

Aktives Mitglied
Naja, Canton ist halt im gehobenen Preissegment angesiedelt. Denke mal, solche Speaker werden auch eher von Leuten gekauft, die Wert auf die Marke legen - und natürlich das Geld nicht nur haben, sondern auch übrig haben (!). Und denen kommt es nicht so sehr auf die Werbung an.
Klar möchte ich auch einen guten Klang für meine Musik haben, aber eben nicht um jeden Preis. Meine Mikro- Anlage hat 2 Lautsprecher, keine Ahnung ob das nun 2- oder Mehrwegedingens sind. Aber für mich klingt die Musik ausreichend gut, und darauf kommts mir an.
Wenn überhaupt, würde mich die Technik der Herstellung mal interessieren, also mit welchen Werkzeugen Lautsprecher gemacht werden - von Werkzeugen verstehe ich bisschen was.
Aber wie schon gesagt...Weilrod ist etwas abgelegen...;)
 

Flossensauger

Neues Mitglied
Für mich auch etwas weit. Wo immer das überhaupt ist.

Herstellung interessiert mich auf technischer Seite überhaupt nicht, da können sich die Herren Inginöre noch so sehr über Statistiken ereifern. Kommt eh' aus China. Eine Dame Inginiör würde ich in dem Bereich gerne mal kennenlernen. Wäre so der weisse Rabe. Soll es geben, habe aber noch keinen gesehen.

Viel interessanter fände ich es mich darüber zu unterhalten warum es in klanglicher Hinsicht seit ca. Ende 70er Jahre keine Verbesserungen mehr am Klang gegeben hat. Vielleicht weil alles erreicht ist? Warum soll ich mir neue Boxen kaufen, wenn doch meine alten, 25 Jahre alten (zugegeben, damals nicht billigen) heute genauso gut klingen wie damals?

Und warum ist die Firma Canton für Investment-founds so interessant? Haben die Interesse an besserem Klang? Wollen die der Welt zeigen, das ihr Investment bessere Musik spielt?

Ja, hätte grosses Interesse an solch einer Führung. Und wenn mein Abonnent-Heft "Eclipsed" sich solcher Fragestellungen auch mal annehmen täte. Die Werbung der Firma nehmen sie ja schon an.
 

Roller-Rocker

Aktives Mitglied
Für mich auch etwas weit. Wo immer das überhaupt ist.
. . . . .
Und warum ist die Firma Canton für Investment-founds so interessant? Haben die Interesse an besserem Klang? Wollen die der Welt zeigen, das ihr Investment bessere Musik spielt?

Ja, hätte grosses Interesse an solch einer Führung. Und wenn mein Abonnent-Heft "Eclipsed" sich solcher Fragestellungen auch mal annehmen täte. Die Werbung der Firma nehmen sie ja schon an.
Das liegt irgendwo in Hessen. Na, egal.
Das mit den Investment-Fonds läßt sich wohl nur daraus erklären, daß Canton (genau wie die Eclipsed) ein gewinnorientiertes Unternehmen ist. Und wenn sich damit was verdienen läßt, macht man das halt.
Gegen die Werbung in Zeitschriften habe ich prinzipiell nichts, allein durch den Verkauf der Zeitschrift wäre der Preis wohl um einiges höher als mit Werbung. Solange nicht noch die Artikel durch Werbung zerrissen werden, ist es für mich okay.

Viel interessanter fände ich es mich darüber zu unterhalten warum es in klanglicher Hinsicht seit ca. Ende 70er Jahre keine Verbesserungen mehr am Klang gegeben hat. Vielleicht weil alles erreicht ist? Warum soll ich mir neue Boxen kaufen, wenn doch meine alten, 25 Jahre alten (zugegeben, damals nicht billigen) heute genauso gut klingen wie damals?
Ob und wie es klanglich Verbesserungen gegeben hat seit den 70er Jahren, kann ich nicht sagen. In den 70er Jahren hatte ich einen kleinen Plattenspieler mit integriertem Lautsprecher, der entsprechend klang. High-End-Komponenten oder große Boxen hatte ich nie.
Der Klang kann aber m.E. nicht mehr als naturgetreu klingen, mehr läßt sich nicht rausholen. Alles andere wäre, denke ich, Klangverfälschung bzw. Hinzufügen von Klangkomponenten. Wenn ich mir jetzt eine neue Anlage - oder neue Lautsprecher - kaufen müßte, würde ich eine bestimmte CD mitnehmen (wahrscheinlich die "Tormato" von YES) und feststellen, wie die in der neuen Anlage klingt. Weil, da habe ich eine bestimmte Vorstellung, wie Bässe, Mitten und Höhen nach meinem Geschmack verteilt zu sein haben.
Letztendlich können auch die besten Lautsprecher nur wiedergeben, womit sie gefüttert werden. Heißt also daß auch die Anlage an sich schon was Ordentliches sein müßte. Ein 50-PS-Auto bestückt man auch nicht unbedingt mit Rennreifen, die über 300 km/h aushalten.;)
 

Fonebone

Moderator
Teammitglied
Ob und wie es klanglich Verbesserungen gegeben hat seit den 70er Jahren, kann ich nicht sagen. In den 70er Jahren hatte ich einen kleinen Plattenspieler mit integriertem Lautsprecher, der entsprechend klang. High-End-Komponenten oder große Boxen hatte ich nie.
Der Klang kann aber m.E. nicht mehr als naturgetreu klingen, mehr läßt sich nicht rausholen. Alles andere wäre, denke ich, Klangverfälschung bzw. Hinzufügen von Klangkomponenten.
Wenn ich mich mal hierzu äußern dürfte...

Es hat sich seit den 70er Jahren bei der Lautsprecher doch schon eine Menge geändert! Ich habe 1977 Pink Floyd in der bis heute aus akustischer Sicht schwierigen Frankfurter Festhalle gesehen und gehört. Der Sound damals war unterirdisch schlecht, laut und verhalt. 2013 Roger Waters in der wesentlich besser klingenden Commerzbank-Arena klang hingegen phantastisch - was ist passiert?

Zunächst haben sich die Lautsprecher relativ wenig verändert, außer dass sie wesentlich mehr Leistung vertragen - etwa das zwei bis fünf-fache der Leistung wie 1977 und wesentlich leichter und die Gehäuse kompakter geworden sind. Außerdem ist Endstufenleistung heute wesentlich günstiger zu haben als damals. Mehr Leistung führt zu anderen Lautsprecherkonzepten. Vor allem mit modernem DSP kann man im Vergleich zu klassischen passiven Frequenzweichen viel machen - nicht nur im Hinblick auf das Vermeiden von Defekten! Insgesamt kann man sagen, dass für weniger Geld lautere und besser klingende Boxen herstellbar sind und das nicht nur bei der professionellen Bühnenbeschallung.

Es gab aber sicherlich auch 1977 sehr gut klingende, passive Boxen, an die man vorzugsweise dicke Kupferkabel für den Transport der Leistung von Endstufe zur Box angeschafft hat. Moderne Boxen sind immer häufiger aktiv, was bedeutet, dass meist gleich zwei Endstufen in einer Box mit zusätzlichem DSP eingebaut sind.

Wenn ich mir jetzt eine neue Anlage - oder neue Lautsprecher - kaufen müßte, würde ich eine bestimmte CD mitnehmen (wahrscheinlich die "Tormato" von YES) und feststellen, wie die in der neuen Anlage klingt. Weil, da habe ich eine bestimmte Vorstellung, wie Bässe, Mitten und Höhen nach meinem Geschmack verteilt zu sein haben.
Letztendlich können auch die besten Lautsprecher nur wiedergeben, womit sie gefüttert werden. Heißt also daß auch die Anlage an sich schon was Ordentliches sein müßte. Ein 50-PS-Auto bestückt man auch nicht unbedingt mit Rennreifen, die über 300 km/h aushalten.;)
Generell gibt es gravierende Klangunterschiede, vor allem dann, wenn es zum Einsatz von Subwoofern kommt. Solche klanglichen Ergebnisse haben dann u.U. wenig mit dem Original einer Platte zu tun, wie die Musik im Studio abgemischt worden ist. Das ist aber auch bei jeder Liveband so! Jede Halle, jedes Stadion, jeder Club, und viele Open-Air Locations klingen oft sehr unterschiedlich. Ein guter Soundmann (vorausgesetzt, die Band hält sich an bestimmte akustische Spielregeln) wird da zu einer Art Klangkünstler - er bestimmt, ob der Sound "fett", linear oder "trocken" klingen soll, und Ähnliches kann man zu hause mit seiner HiFi-Anlage machen. Ich z.B. mag die ganz tiefen Bässe, die man im Kofferradio einfach nicht hören kann!
 

Okzitane

Aktives Mitglied
Also ich hab hier daheim auch noch Boxen Marke Eigenbau aus den 70er. Die sind mir dazumal von meinem Onkel vermacht worden der ein ziemlich guter Bastler war, wir mir bescheinigt wurde. Ein befreundeter Tontechniker von einem Dresdner Institut meinte dazumal, die Boxen wären sehr gut weil sie eben nicht "klingen", sondern eins zu eins die Aufnahme wiedergeben würden. Den persönlichen Höranspruch holt man sich dann gegebenenfalls über den Equalizer.
Trotzdem ich jetzt augenblicklich keine neue Boxen brauche, finde ich die Idee mit den Canton-Werkstätten sehr gut. Gerade als Freunde etwas anspruchsvollerer ;) Musik sollten wir uns doch auch auf technischer Seite inspirieren lassen. Mir kommt die Firma zudem doch noch recht Manufakturmäßig rüber, auch wenn sicher einige Bauteile aus China kommen. Aber da sollten wir etwas Arroganz ablegen, denn nach den letzten Skandalen in Deutschland brauchen wir uns wohl über Qualität anderer nicht beschweren.
Da ich selbst kein Auto besitze ist der Taunus für mich nun auch nicht gerade um die Ecke, aber Hessen liegt nun auch nicht am anderen Ende des Atlantik.
Fazit: Ich halte das für eine gute Idee, und ich denke es werden sich ausreichend Interessenten finden.
...ach, und da das Thema Werbung angesprochen wurde, ich kenne kein einziges (!) Musikmagazin mehr welches ohne Werbung überlebt hat! Es sei denn man ist bereit so um die 20,- Euro pro Ausgabe zu zahlen. Zudem sind wir doch alles halbwegs schlaue Menschlein die sich auf musikalischem Gebiet nicht von Werbung beeinflussen lassen, oder? :D
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Gerade im Lautsprecherbau hat sich enorm viel getan. Aussagen wie "meine 25 Jahre alten Lautsprecher klingen genauso gut wie neue" sind jenseits der Realität. Und was zudem erfreulich ist : Man bekommt heute schon für 2.000€ Lautsprecher, die besser klingen als welche die vor 25 Jahren 10.000 DM gekostet haben.
Bei Canton gibt es derzeit Onlineshop Sondermodelle zum 45 jährigem Firmenjubiläum, die bei Tests praktisch alle gleich teuren Konkurrenten alt aussehen lassen. Aber auch Magnat oder Heco haben für kleines Geld hervorragende Speaker am Start. Am sichersten kauft man Auslaufmodelle, die oft für weniger als die Hälfte zu haben sind.
 

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