CAMEL

Knarfe1000

Mitglied
Camel bewegen sich mit ihren ersten Alben auf dem schmalen Grat zwischen (gutem) Pop-Rock und gefälligem symphonischen Prog.

Dabei sind sie sehr auf Melodiosität bedacht, was Freunde des eher kantigen, vertrackten Progs vermutlich langweilen dürfte.

Mir persönlich gefällt diese Art des eingängigen Progs sehr gut. Immer schön, um sich selbst ein wenig einzunorden und einfach gute Musik zu genießen.
 
Camel bewegen sich mit ihren ersten Alben auf dem schmalen Grat zwischen (gutem) Pop-Rock und gefälligem symphonischen Prog.

Dabei sind sie sehr auf Melodiosität bedacht, was Freunde des eher kantigen, vertrackten Progs vermutlich langweilen dürfte.

Mir persönlich gefällt diese Art des eingängigen Progs sehr gut. Immer schön, um sich selbst ein wenig einzunorden und einfach gute Musik zu genießen.
Eingängigkeit ist das magische Wort. Weniger kann durchaus mehr sein!
 

Chris Flieder

Mitglied
Als Andy Latimer 2003 Camels Abschied verkündete, schrieb er in einer sehr ehrlichen Rundmail über die Probleme die sie hatten, unter anderem Konzerte zu buchen. Sie haben damals wiederholt versucht einen Platz beim Canterbury Sound Festival zu bekommen und wurden von den Veranstaltern (immerhin aus der Umgebung ihrer Freunde von Caravan) mit der Begründung abgelehnt, ihre Musik "sei nicht komplex genug".

Ich mag mittlerweile in der Prog-Szene verwurzelt sein, aber es hat schon seinen Grund, warum ich mich noch immer als Nicht-Progger bezeichne. Ab und zu macht sie mich ziemlich grummelig.

P.S. Das Canterbury Sound Festival hat Camel (in der damaligen Form) nicht überlebt.
 

Marifloyd

Inventar
Camel mit Metrognome vom Album "Rain Dances". Der nur 4:20 Min. lange Song hat alles, was ich mir von einem Progressive Rock Song vorstelle. Er ist melodiös, etwas friggelig und angenehm verspielt.

 

Elizabeth Reed

Mitglied
Es war eine absolut unterschätzte Band. Sie brachten einen neuen Stil im Prog Rock, keine harte Gitarrenarbeit, sondern feines Orgelspiel.

Ihre frühen Alben waren meiner Meinung nach von Klassikern inspiriert und ihr größter Erfolg waren THE SNOW GOOSE.

Sie begannen mit vielen Orgelbasen-Longtracks, die nie langweilig wurden. LADY FANTASIA war ihr Meisterstück.

Als Prog weniger populär wurde, änderten sie ihre Musik. Die Tracks wurden viel kürzer mit einem Pop-Touch. Wenn man sich ihre 80er-Alben anhört, stellt man fest, dass sie einen "modernen" Sound wie Depeche Mode oder Human League in Kombination mit dem "alten" Kamelsound haben wollten.
Dies war jedoch nicht erfolgreich, denn diese Lieder waren nicht gut.

Ich weiß nicht, warum sie nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Ich hoffe, ich bringe die Band mit diesem Thread zurück!

Peter Bardens ist vor vielen Jahren gestorben.

Die Band ist weiterhin mit Andy Latimer und neuen Mitgliedern unterwegs.

Hören wir also zu:


Das ist Peter Bardens von 1969. Sein Soloalbum hat diesen typischen CAMEL-Sound. "Hommage to the God of Light" erschien später auf CAMEL-Konzerten. Es ist ein Bonustrack ihres ersten Albums.


Hier ist ihr erstes Album. Noch nicht auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität, aber gut.

Ihr zweites Album war ihr Durchbruch. Es enthält ihren bekanntesten Track, Lady Fantasia.



Ein absolut tolles Album!! Mit nur 5 Titeln.

Dann kam DIE SCHNEEGAN. Ihr bekanntestes Album. Eine Rockoper unterteilt in 15 kurze Tracks.



Das letzte ihrer "typischen" Alben war Moonmadness. Auch ein tolles Album mit vielen tollen Racks.
Danach änderten sie ihren Stil dramatisch. Ich glaube, das war keine gute Idee. Die Lieder wurden immer kürzer und es fehlte an Qualität.




Vergleichen Sie es jetzt mit ihrem 80er-Jahre-Sound. Dieses Album war absolut schwach, als sie einen Sound haben wollten wie die beliebtesten Elektropop-Bands wie Human League.
Aber Andy Latimer hier war das einzige Originalmitglied.





Aber erinnern wir uns an CAMEL.Was war das für eine tolle Band!!!
 
Es war eine absolut unterschätzte Band. Sie brachten einen neuen Stil im Prog Rock, keine harte Gitarrenarbeit, sondern feines Orgelspiel.

Ihre frühen Alben waren meiner Meinung nach von Klassikern inspiriert und ihr größter Erfolg waren THE SNOW GOOSE.

Sie begannen mit vielen Orgelbasen-Longtracks, die nie langweilig wurden. LADY FANTASIA war ihr Meisterstück.

Als Prog weniger populär wurde, änderten sie ihre Musik. Die Tracks wurden viel kürzer mit einem Pop-Touch. Wenn man sich ihre 80er-Alben anhört, stellt man fest, dass sie einen "modernen" Sound wie Depeche Mode oder Human League in Kombination mit dem "alten" Kamelsound haben wollten.
Dies war jedoch nicht erfolgreich, denn diese Lieder waren nicht gut.

Ich weiß nicht, warum sie nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Ich hoffe, ich bringe die Band mit diesem Thread zurück!

Peter Bardens ist vor vielen Jahren gestorben.

Die Band ist weiterhin mit Andy Latimer und neuen Mitgliedern unterwegs.

Hören wir also zu:


Das ist Peter Bardens von 1969. Sein Soloalbum hat diesen typischen CAMEL-Sound. "Hommage to the God of Light" erschien später auf CAMEL-Konzerten. Es ist ein Bonustrack ihres ersten Albums.


Hier ist ihr erstes Album. Noch nicht auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität, aber gut.

Ihr zweites Album war ihr Durchbruch. Es enthält ihren bekanntesten Track, Lady Fantasia.



Ein absolut tolles Album!! Mit nur 5 Titeln.

Dann kam DIE SCHNEEGAN. Ihr bekanntestes Album. Eine Rockoper unterteilt in 15 kurze Tracks.



Das letzte ihrer "typischen" Alben war Moonmadness. Auch ein tolles Album mit vielen tollen Racks.
Danach änderten sie ihren Stil dramatisch. Ich glaube, das war keine gute Idee. Die Lieder wurden immer kürzer und es fehlte an Qualität.




Vergleichen Sie es jetzt mit ihrem 80er-Jahre-Sound. Dieses Album war absolut schwach, als sie einen Sound haben wollten wie die beliebtesten Elektropop-Bands wie Human League.
Aber Andy Latimer hier war das einzige Originalmitglied.





Aber erinnern wir uns an CAMEL.Was war das für eine tolle Band!!!
Oh ja! "A Live Record" stellt so etwas wie ein "Best of…" der ersten fünf Alben Camels dar. Wo sich bei anderen Prog-Bands die Live-Versionen teilweise erheblich von den Studio-Einspielungen unterschieden, bleibt Camel bei den ursprünglichen Arrangements, die kaum Platz für Improvisation lassen. Dennoch kommen viele Stücke mit deutlich mehr Power rüber, was auch in dem sehr guten Live-Sound begründet ist.(mit freundlicher Genehmigung bei Amazon entliehen).
Als ich das Album 1978 auf meiner Grundig Lo-Fi Anlage abspielte, war der Genuss leicht getrübt. Mit besserem Equipment entwickelte sich dann das Album wie Donnerhall!
 

toni

Alter Hase

First Light · Camel
Rain Dances
 

Okzitane

Alter Hase
Vergleichen Sie es jetzt mit ihrem 80er-Jahre-Sound. Dieses Album war absolut schwach, als sie einen Sound haben wollten wie die beliebtesten Elektropop-Bands wie Human League.
Aber Andy Latimer hier war das einzige Originalmitglied.

Aber erinnern wir uns an CAMEL.Was war das für eine tolle Band!!!
Ich denke nicht das man ihre Alben ab den 80ern als schwach ansehen kann. Es war eben etwas völlig anderes. Wenn man lediglich Rock konsumiert sind sie als solcher eben nicht mehr nur so definierbar. Geht man vom Standpunkt eines Wave-Hörers aus, haben sie nämlich schon eine eigene Qualität.

DUST AND DREAMS (1991)



...ist z.B. ein ganz starkes Album, und noch besser ist das Konzept-Album von 1996

HARBOUR OF TEARS (1996)



Ein starkes Stück ist auch RAJAZ vom gleichnamigen Album (1999)


Im Endeffekt also eine durchgehend starke Band, mit einigen etwas schwächeren Alben, aber nie wirklich miesen.
 

nixe

Inventar
Camel - Curriculum Vitae (2003)
Everything you wanted to know about Camel and weren't afraid to ask; The History of Camel told in interviews with Latimer, Bardens, Ward and voice content from Ferguson; excerpts from concerts throughout their career including rare and never-before-seen footage, live BBC in-studio footage and excerpts from concert performances. BONUS FOOTAGE of Latimer, Ferguson and Ward jamming at Little Barn Studio in San Francisco, California in 2003.
 
Zuletzt bearbeitet:

nixe

Inventar
Camel - live @ the Royal Albert Hall Sneak Preview
CAMEL returned to the Royal Albert Hall on 17 September 2018 for a sell-out performance. The show was video recorded for release on DVD and Blu-ray. This clip is from the line cut (mixed on the night during the show) and is a special, sneak preview of what's to come. 'End of the Line' is from Camel's flagship release 'Dust and Dreams' under their own label, Camel Productions. This moving piece of music was a trendsetter for the years following in Camel's long, distinguished history that shows no sign of abating. The full concert performance will be available soon on DVD and Blu-Ray. Watch this spot for pre-order availability to guarantee your copy.
featuring: Andrew Latimer, Colin Bass, Denis Clement & Pete Jones
 

toni

Alter Hase
CAMEL LIVE - 50 YEARS STRONG TOUR 2023
Camle on Tour Live

Nach ihren begeisternden Auftritten auf dem Night of the Prog Festival in 2015 und 2018, sowie der ausverkauften Show in der Royal Albert Hall in London, feiern Camel in 2023 ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum mit einem Querschnitt der Highlights ihres musikalischen Schaffens. Grund genug sich diese 3 Shows in Deutschland nicht entgehen zu lassen.
Camel - Bochum - RuhrCongress 06.05.2023
Camel - Böblingen - Kongresshalle 07.05.2023
Camel - Hannover - Theater am Aegi 09.05.2023

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