Bücher rund um das Thema Musik

passionplayer

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Wieso kannst Du das? Und ich nicht?
Aber halt.
Das ist ja auch nur das halbe Cover.... Haha
Das ist der obere Teil des Buches, habe kein anderes Bild gefunden, steht doch nur der Titel und der Autor darunter.
Wenn du eine Antwort verfassen willst, gehe in die obere Reihe auf Bild, vorher rufst du im Netz das Bild auf, das du posten willst und jetzt die Adresse der Grafik kopieren und und in die Bildmaske einfügen.
 

M-Box

Neues Mitglied
Als kleines Dankeschön für die Erläuterung bekommst Du von mir noch einen Buchtipp -
passend zu Deinem Avatar.

Jethro Tull over Germany

Worum es geht:
Für deutsche Jethro-Tull-Fans ist dieses Buch ein "unbedingtes Muss". Mit viel Liebe wird hier über 40 Jahre Jethro Tull in Deutschland berichtet. Tolle Fotos, Interviews, Zeitungsausschnitte, Hintergrundberichte ... so zum Beispiel zu seinen Auftritten in Hameln als "der Rattenfänger der Rockmusik". Hervorzuheben auch: das Buch ist sehr gut gesetzt und hochwertig verarbeitet - also so auch gut geignet als schönes Geschenk für Tull-Fans. Auf jeder Seite merkt man, dass die Autoren (Vater und Sohn) hier ganz nahe am Thema sind und Ian Anderson auch persönlich kennen. Fazit: Tolles Buch, das zum Durchblättern genauso viel Spaß macht wie beim Lesen der vielen interessanten Artikel - gern mit etwas Tullmusik im Hintergrund!

 

passionplayer

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Jethro Tull over Germany

Worum es geht:
Für deutsche Jethro-Tull-Fans ist dieses Buch ein "unbedingtes Muss". Mit viel Liebe wird hier über 40 Jahre Jethro Tull in Deutschland berichtet. Tolle Fotos, Interviews, Zeitungsausschnitte, Hintergrundberichte ... so zum Beispiel zu seinen Auftritten in Hameln als "der Rattenfänger der Rockmusik". Hervorzuheben auch: das Buch ist sehr gut gesetzt und hochwertig verarbeitet - also so auch gut geignet als schönes Geschenk für Tull-Fans. Auf jeder Seite merkt man, dass die Autoren (Vater und Sohn) hier ganz nahe am Thema sind und Ian Anderson auch persönlich kennen. Fazit: Tolles Buch, das zum Durchblättern genauso viel Spaß macht wie beim Lesen der vielen interessanten Artikel - gern mit etwas Tullmusik im Hintergrund!

Nett von dir, aber bei "Tull" behaupte ich mal, fast alles an deutsch und englischsprachigen zu besitzen.
 

M-Box

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Das ist der obere Teil des Buches, habe kein anderes Bild gefunden, steht doch nur der Titel und der Autor darunter.
Wenn du eine Antwort verfassen willst, gehe in die obere Reihe auf Bild, vorher rufst du im Netz das Bild auf, das du posten willst und jetzt die Adresse der Grafik kopieren und und in die Bildmaske einfügen.
Jetzt wo ich es auch kann....
Hier kommt das komplette Marillion Buchcover:

 

nixe

Inventar
Dickschädel, Suffköppe und Dauerdurchgeknallte... hätte der Titel dieses Buches lauten können, wenn wir ihn eingedeutscht hätten.
Er beschreibt die Mitglieder von MAN aufs Trefflichste.
MAN sind eine Band aus Wales mit einer längeren Geschichte an den Hacken als die alten Griechen. Sie haben 17 Alben gemacht, 7.601 Gigs absolviert, 64.000 Songs gespielt und 121.000 Autogramme gegeben. Sie haben 1.200.000 Meilen hinter sich gelegt und sind über 330 Grenzen in 17 Länder rein und wieder raus gereist. Sie haben in 6.424 Hotels übernachtet und sind lediglich aus 32 rausgeworfen worden.
Während ihrer schmerzvollen Entwicklung, die selbst einen Charles Darwin vom Glauben hätte abfallen lassen, haben sie 17 Mal die Besetzung gewechselt, wobei vier Schlagzeuger, drei Keyboard-Spieler, vier Gitarristen und fünf Bassisten auf der Strecke blieben. Sie haben 500 Sätze Saiten zerschrammelt, 2.500 Paar Schlagzeugstöcke zerknüppelt und einen Satz Basssaiten vernichtet.
Sie haben 162 Verstärker, 721 Lautsprecher kleingekriegt und 350 PP3-Batterien geleert. Sie haben 221 Roadmanager, 117 Ford Transits, 16 Schneemobile, 36 Leihwagen und sogar einen VW-Bus verschlissen. Sie haben 4.111 Presseinterviews, 146 TV-Shows und 383 Fotosessions absolviert sowie über 200 Pfund für Klamotten ausgegeben. Sie haben 90.000 Liter Alkohol konsumiert, 750.000 Zigaretten gequalmt,
4.600 Curries verzehrt und 16.000 Päckchen Rizla-Blättchen verbraucht. Sie haben mit 4.163 Frauen geschlafen.
RHINOS, WINOS & LUNATICS ist eine höchst vergnügliche Bestandsaufnahme vom Leben in einer der abgedrehtesten Rock’n’Roll-Bands des Universums. Vor rasiermesserscharfem Witz geradezu triefend, ist es eine mitreißende Geschichte über Mut, Durchhaltevermögen und beinahe atemberaubende Blödheit.
Deke Leonard ist zu ›lebenslänglich‹ in der Manband verknackt worden. Er hat zwar bei zahllosen Gelegenheiten Fluchtversuche unternommen, doch man hat ihn immer wieder geschnappt.
Inzwischen hat er sich seinem Schicksal ergeben.
https://www.amazon.de/Rhinos-Winos-...8&qid=1522573531&sr=1-1&keywords=deke+leonard
http://www.rocktimes.de/gesamt/m/man/rhinos_winos_and_lunatics.html
 

The-Knight

Aktives Mitglied
John Niven - Kill Your Friends

Amazon-Beschreibung:Erfolg um jeden Preis. Steven Stelfox ist A&R-Manager in einer großen Plattenfirma, immer auf der Suche nach dem nächsten Hit, immer am oberen Level. Doch als die Erfolge ausbleiben, greift er zu radikalen Mitteln. Plötzlich verwandeln sich die guten Freunde in Todfeinde. In einer Welt, in der sich die Protagonisten krampfhaft über Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll definieren, gerät sein Leben zunehmend außer Kontrolle. Die Folgen sind verheerend. Der ultimative Roman zum Untergang der Musikindustrie
also ich hab mich durch das Buch durchgequält - es ist sehr vulgär geschrieben - Drogen werden meiner Meinung nach verherrlicht - Frauen werden nur als Lustobjekte gesehen - und dann wird der Haupt-Proganist am Ende nicht mal zur Rechenschaft gezogen -

meine Meinung zu dem Buch: flüssiger als flüssig, nämlich total überflüssig
 

Cathedral Wall

Mitglied
"Pomp, Bombast und Tausend Takte"

Sehr treffend :rolleyes:.

Habe mir gerade die Buchbeschreibung durchgelesen, werde ich wohl auch lesen.

Aber noch viel mehr interessieren würde mich ein Buch, dass sich mit aktueller "progressiver Rockmusik" (ich fasse diesen Begriff wieder mal sehr weit...) sagen wir seit 2000 beschäftigt. Gibt es da Empfehlungen?
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
"Pomp, Bombast und Tausend Takte"

Sehr treffend :rolleyes:.

Habe mir gerade die Buchbeschreibung durchgelesen, werde ich wohl auch lesen.
Das Buch ist sehr lesenswert, und steht natürlich auch in meinem Regal. Es geht auch, wenn auch eher kurz, auch auf den Prog nach der klassischen Ära ein, und ist meiner Meinung nach das beste Buch, das es in deutscher Sprache (wenn auch als Übersetzung) zum Thema Prog (als Ganzem) gibt. (Es gibt noch ein paar sehr gute englischsprachige Bücher, die aber noch nicht übersetzt sind und auch nur den klassischen Prog aus England behandeln.) Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen!

Aber noch viel mehr interessieren würde mich ein Buch, dass sich mit aktueller "progressiver Rockmusik" (ich fasse diesen Begriff wieder mal sehr weit...) sagen wir seit 2000 beschäftigt. Gibt es da Empfehlungen?
Da kenne ich - leider! - nichts. Ich versuche zwar, das in meinem in Arbeit befindlichen Prog-Buch mit abzudecken, aber bei meinen Recherchen habe ich da immer nur auf Granit gebissen. Wie verfahren meine Recherche-Situation ist, kann man ja im "Prog-Stilkunde nach 2000"-Strang sehen, wo sich die Diskussion seit einiger Zeit im Kreis dreht (und von Zeit zu Zeit zu der Frage, was denn heute überhaupt Prog ist und was nicht, abdriftet), ohne dass da wesentliche neue Einsichten an Land kommen.

Warum ist das so? Es fehlt zum einen anscheinend die zeitliche Distanz (nur wenige Autoren trauen sich an Musik heran, die noch keine 20 Jahre alt ist, scheint es), zum anderen gilt noch viel zu vielen Autoren Prog, zumal jüngerer Prog, als musikhistorisch irrelevante "Nerd-Musik". Vor allem trifft aktuelle Prog-Künstler immer noch das gängige Vorurteil, dass sie lediglich aufwärmen würden, was schon seit 40 Jahren endgültig "out" sei und erst aufgrund des allgemeinen Retro-Trends in jüngerer Zeit wieder ein bisschen Aufmerksamkeit bekomme, aber eben ein abgeschlossens Kapitel der Musikgeschichte sei. So nach dem Motto: "Na gut, wir akzeptieren, dass das damals ein großes Ding war, aber jetzt sollte man das nun wirklich ruhen lassen."

Da wird dem, was ich mal als das "dunkle Yin zum bunten Yang des Prog" bezeichnet habe, schon mehr schreiberische Aufmerksamkeit zuteil. Also den Strom, der sich vom 60er-Avantgarde-Rock à la Zappa und Velvet Underground über Noise-Rock, Industrial und Post-Rock bis in die Gegenwart zieht; darüber hat ein gewisser Andreas Kühn (oder war es Kuhn?) ein Buch mit dem Titel Anti-Rock geschrieben. Wohl gemerkt, Prog kommt in dem Buch gar nicht vor, wohl aber einiges, was viele Leute heute für "progressiver" als Prog halten.
 

Cathedral Wall

Mitglied
was viele Leute heute für "progressiver" als Prog halten.
"progressiv" und "Prog"... haben wir ja schon in diversen threads diskutiert.

Ich vertrete immer mehr die Überzeugung, dass es sich bei "progressiv" um eine zeitlose Beschreibung von Musik, die in irgendeiner Weise unkonventonell ist, egal aus welcher Ecke, handelt.

"Prog" verstehe ich als historische Bezeichnung.

Als "Anti Prog" definieren könnte man eine Band wie Greta van Fleet. Das ist jedoch keine Wertung der musikalischen Qualität.

Aber ich bin mittlerweile wirklich nicht mehr an Schubladen interessiert. Oft höre ich durch Zufall einen Popsong und denke mir "hey das ist progressiv", dann höre ich Spocks Beard und schlafe dabei ein...
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
"progressiv" und "Prog"... haben wir ja schon in diversen threads diskutiert.

Ich vertrete immer mehr die Überzeugung, dass es sich bei "progressiv" um eine zeitlose Beschreibung von Musik, die in irgendeiner Weise unkonventonell ist, egal aus welcher Ecke, handelt.

"Prog" verstehe ich als historische Bezeichnung.
Ganz richtig! "Prog" ist einfach nur eine Genre-Bezeichnung, was auch immer die Etymologie dahinter sein mag. Solche Retro-Prog-Combos wie Wobbler oder Glass Hammer sind sicher nicht im Wortsinne progressiv, machen aber durchaus Prog, wenn auch nicht unbedingt guten oder progressiven Prog. Retroprog ist NICHT mein Lieblingsuntergenre im Prog, wenn ich etwas hören will, was nach klassischem Prog klingen soll, lege ich eben einen Klassiker auf. Obwohl ich auch ein paar CDs von Spock's Beard und Transatlantic habe, die freilich nicht ganz so retro sind wie die oben genannten. Aber mich interessiert mehr Prog, der zugleich modern ist und was macht, was es so vorher nicht gab, also "progressiver Prog" (obwohl ich bei vielem, was heutzutage mit dem Etikett "Progrock" oder "Progmetal" daherkommt, nicht mehr mitkomme, vielleicht bin ich doch einfach zu sehr "alter Sack").

Selbst in der klassischen Ära waren z. B. Velvet Underground, die Mothers of Invention oder viele Krautrockbands viel radikaler und somit "progressiver" als selbst Gentle Giant oder Van der Graaf Generator, von Genesis ganz zu schweigen. Und man könnte sagen, dass Pink Floyd Anfang der 70er Jahre von progressiver Musik zu Prog übergingen... Das sind einfach ganz verschiedene Begriffe, ungeachtet aller Wortähnlichkeiten.

Und dann kann man "progressiv" noch im politischen Sinne verstehen, was natürlich völlig quer zu den Genres geht, in dieser Hinsicht progressive Texte findet man bei vielen Bands, die weder etwas mit Prog zu tun haben, noch irgendwie unkonventionelle Musik machen. Das aber nur am Rande.

Als "Anti Prog" definieren könnte man eine Band wie Greta van Fleet. Das ist jedoch keine Wertung der musikalischen Qualität.

Aber ich bin mittlerweile wirklich nicht mehr an Schubladen interessiert. Oft höre ich durch Zufall einen Popsong und denke mir "hey das ist progressiv", dann höre ich Spocks Beard und schlafe dabei ein...
Verstehe. Mein Musikgeschmack orientiert sich auch nicht bis ins Detail an den (unscharfen!) Grenzen des Prog-Genres. Es gibt Prog, der mich nicht so anspricht, und es gibt Musik, die mich sehr anspricht, obwohl sie mit Prog nichts zu tun hat.

Aber wir kommen hier vom Thema ab. Hier ist nicht der Ort, über Genre-Definitionen zu diskutieren, das haben wir (speziell in Bezug auf Prog) anderswo schon lange genug getan, ohne zu greifbaren Ergebnissen zu kommen ;) Hier soll es um Bücher über Musik gehen. Deine Frage war nach Literatur über "progressive" Musik seit 2000, und da habe ich keinen "heißen Tipp" auf Lager.
 

Andie Arbeit

Aktives Mitglied
Woodstock 2.jpg Woodstock 1.jpg
Im August ist es also soweit, das Woodstock-Festival jährt sich zum 50. Mal. Im Verlauf der zurückliegenden Jahrzehnte habe ich schon einige Bücher über das Festival gelesen. Aktuell verschlinge ich gerade den Roman "Die total irre Geschichte..." und befasse mich mit der Chronik eines legendären Festivals "Woodstock". Obwohl, wie gesagt, ich schon viel darüber gelesen haben, ist "Woodstock" ein richtig klasse Buch mit einem chronologischen Ablauf und der detaillierten Playlist aller Protagonisten/Innen.
Beide Bücher kann ich nur empfehlen. Bei "Woodstock" muss man halt mal ein paar Euro hin blättern, doch ich kann guten Gewissens sagen: Es lohnt. "Die total irre Geschichte..." ist günstig zu bekommen und wer sich drauf einlässt und dann mal drin ist, legt dieses Buch nicht mehr zur Seite.
 

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