Blue Öyster Cult - Diskussion

C

CaptainMorgan

Guest
Nach 19 Jahren ein neues Album und keinen interessiert es? Da kann Abhilfe geschaffen werde.

Nach dreimaligem Hören ein erstes Fazit:


That Was Me:
Ein starker Opener in typischer BÖC Atmosphäre, hart, aber melodisch. Ungewöhnlich ist ein Gitarrensolo unterlegt mit Reggae Rhythmen. Im Refrain hört man deutlich das Gründungsmitglied Albert Bouchard. Lead Vocals Eric Bloom.


Box In My Head :
Ein melodisch beschwingter Pop/Rocksong, der natürlich von Buck Dharma gesungen wird.


Tainted Blood:
Der erste Song, der von Keyboarder/Gitarrist Richie Castellano gesungen wird. Super melodisch mit Chören und starkem Gitarrensolo. BÖC in Bestform.


Nightmare Epiphany:
Könnte aus grauer Vorzeit stammen, als sie noch die Stalk Forest Group waren. Beherrscht von Rhytmusgitarren, dezenten Chören und Buch Dharma’s einschmeichelnder Stimme. In der letzten Minute geht er etwas schneller zu Werke mit schönem Solo.


Edge Of The World:
Ein eher unspektakulärer Hardrocker mit einem ziemlich weichgesülten Chorus, aber starken Leadvovals von Eric Bloom.


The Machine:
Und wieder kommt Richie Castellano zu Sängerehren. Ein Midtempo Rocker mit schöner Melodie und typischen BÖC Chören.


Train True (Lennie’s Song):
Jetzt wird es etwas bizarr. BÖC goes Country Rock im Stile von Johnny Cash on speed. Der Textlastigste Song des Albums. Buck Dharma singt so schnell, das er kaum Luft bekommt. Fehlt nur noch die Fiddle dazu.


The Return Of St.Cecilia:
Erinnert etwas an die beiden ersten Alben mit härterer Grundausrichtung und gesungen von Richie Castellano.


Stand And Fight:
Der erste richtige Heavy Song. Mir etwas zu simpel gestrickt mit seinen „Hey“ Chören. Eric Bloom quält sich durch den Track und klingt mir zu bemüht böse.


Florida Man:
Zum Durchatmen ein sehr schöner Buck Dharma Titel mit Akusik Gitarren untermalt und einem Refrain, der tatsächlich zum Relaxen in Florida einlädt.


The Alchemist:
Für mich der Höhepunkt des Albums, der perfect die sinnistre Atmosphäre von BÖC in ihren besten Jahren einfängt. Nach ca. 3 Minuten kommt Buck Dharma zu einem rasenden Solo, das in einen Pianopart übergeht, ehe es von Eric Bloom im dramatischen Finale zum Ende geführt wird.


Secret Road:
Laut Buck Dharma hat der Song bereits 10-15 Jahre auf dem Buckel. Das Faible für melodische Pop/Rocksongs kommt hier wieder zu seinem Recht. Der „Reaper“ und „Burnin‘ For You“ lassen grüßen, wunderbar.


There’s A Crime:
Das Album ist mit 14 Songs recht lang, diesen Hardrocker hat man gehört und schnell wieder vergessen.


Fight:
Zum Abschluß noch einmal Buck Dharma pur, tolle Melodie und schöner Refrain.


Insgesamt nach 19 Jahren ein nicht erwartbares starkes Album. Überraschend der Einfluss von Richie Castellano, was sich für mich positiv auf das Songwriting auswirkt. Einzige Kritik ist, das man locker zwei Tracks als Füller hätte weglassen können. (Stand And Fight, There’s A Crime) Höhepunkte sind für mich: The Alchemist, That Was Me, Tainted Blood, Florida Man, Fight und Secret Road.
Habe auch erst durch Zufall mitbekommen dass die Jungs eine neue Scheibe draussen haben. Wenn ich dafür mal Geld den Monat übrig habe schaffe ich mir das Teil auf jeden Fall an.
 
K

Kieran White

Guest
Habe auch erst durch Zufall mitbekommen dass die Jungs eine neue Scheibe draussen haben. Wenn ich dafür mal Geld den Monat übrig habe schaffe ich mir das Teil auf jeden Fall an.


Neueinspielungen, sehr schön, echt, aber die Originale machen etwas mehr Spaß, und hör dir die neue Scheibe mal an, bevor Du sie kaufst.


Nicht schlecht. Besser als vieles von jungen Bands. Aber -- als Album des Jahrhunderts wirds nun nicht geführt werden. Aber trotzdem, schön, dass es sie noch gibt. Aber man erkennt sie wieder. Das ist das wichtigste.
 

Lamneth

Aktives Mitglied
Nach 19 Jahren ein neues Album und keinen interessiert es? Da kann Abhilfe geschaffen werde.

Nach dreimaligem Hören ein erstes Fazit:


That Was Me:
Ein starker Opener in typischer BÖC Atmosphäre, hart, aber melodisch. Ungewöhnlich ist ein Gitarrensolo unterlegt mit Reggae Rhythmen. Im Refrain hört man deutlich das Gründungsmitglied Albert Bouchard. Lead Vocals Eric Bloom.


Box In My Head :
Ein melodisch beschwingter Pop/Rocksong, der natürlich von Buck Dharma gesungen wird.


Tainted Blood:
Der erste Song, der von Keyboarder/Gitarrist Richie Castellano gesungen wird. Super melodisch mit Chören und starkem Gitarrensolo. BÖC in Bestform.


Nightmare Epiphany:
Könnte aus grauer Vorzeit stammen, als sie noch die Stalk Forest Group waren. Beherrscht von Rhytmusgitarren, dezenten Chören und Buch Dharma’s einschmeichelnder Stimme. In der letzten Minute geht er etwas schneller zu Werke mit schönem Solo.


Edge Of The World:
Ein eher unspektakulärer Hardrocker mit einem ziemlich weichgesülten Chorus, aber starken Leadvovals von Eric Bloom.


The Machine:
Und wieder kommt Richie Castellano zu Sängerehren. Ein Midtempo Rocker mit schöner Melodie und typischen BÖC Chören.


Train True (Lennie’s Song):
Jetzt wird es etwas bizarr. BÖC goes Country Rock im Stile von Johnny Cash on speed. Der Textlastigste Song des Albums. Buck Dharma singt so schnell, das er kaum Luft bekommt. Fehlt nur noch die Fiddle dazu.


The Return Of St.Cecilia:
Erinnert etwas an die beiden ersten Alben mit härterer Grundausrichtung und gesungen von Richie Castellano.


Stand And Fight:
Der erste richtige Heavy Song. Mir etwas zu simpel gestrickt mit seinen „Hey“ Chören. Eric Bloom quält sich durch den Track und klingt mir zu bemüht böse.


Florida Man:
Zum Durchatmen ein sehr schöner Buck Dharma Titel mit Akusik Gitarren untermalt und einem Refrain, der tatsächlich zum Relaxen in Florida einlädt.


The Alchemist:
Für mich der Höhepunkt des Albums, der perfect die sinnistre Atmosphäre von BÖC in ihren besten Jahren einfängt. Nach ca. 3 Minuten kommt Buck Dharma zu einem rasenden Solo, das in einen Pianopart übergeht, ehe es von Eric Bloom im dramatischen Finale zum Ende geführt wird.


Secret Road:
Laut Buck Dharma hat der Song bereits 10-15 Jahre auf dem Buckel. Das Faible für melodische Pop/Rocksongs kommt hier wieder zu seinem Recht. Der „Reaper“ und „Burnin‘ For You“ lassen grüßen, wunderbar.


There’s A Crime:
Das Album ist mit 14 Songs recht lang, diesen Hardrocker hat man gehört und schnell wieder vergessen.


Fight:
Zum Abschluß noch einmal Buck Dharma pur, tolle Melodie und schöner Refrain.


Insgesamt nach 19 Jahren ein nicht erwartbares starkes Album. Überraschend der Einfluss von Richie Castellano, was sich für mich positiv auf das Songwriting auswirkt. Einzige Kritik ist, das man locker zwei Tracks als Füller hätte weglassen können. (Stand And Fight, There’s A Crime) Höhepunkte sind für mich: The Alchemist, That Was Me, Tainted Blood, Florida Man, Fight und Secret Road.
Natürlich bin ich interessiert (immerhin aber ich doch extramein Avatar abgestimmt), hatte aber noch keine Zeit, reinzuhören. Aber vielen Dank für Deine Besprechung, heute Abend werde ich in aller Ruhe das Album hören. :)
 

DerGrobeWestfale

Aktives Mitglied
Schade das BÖC nicht beim Rock Hard Festival auftreten konnten. Danke Frau Corona :mad: Neben dem wie schon geschrieben unerwartet starkem neuen Album empfiehlt sich die vor kurzem veröffentlichte Live CD/DVD
 

passionplayer

Mitglied
Welche? Die haben ja soweit ich das mitbekommen haben Einige veröffentlicht.
Besonders stark finde ich die CD/DVD 45th Anniversary London, wo das Debutalbum komplett gespielt wird. Ansonsten kann man alle anderen Live Sachen aus der letzten Zeit bedenkenlos hören und sehen, wobei ich die CD versionen bevorzuge, da die Liveaufnahmen doch eher betulich ausfallen. (Die Jungs (Buck Dharma und Eric Bloom) sind eben nicht mehr die Jüngsten.
 

passionplayer

Mitglied
Albert Bouchard – Re Imaginos (2020)


Der Original Blue Öyster Cult Drummer Albert Bouchard hat sein zusammen mit Manager Sandy Pearlman erdachtes Konzeptalbum Imaginos als Re Imaginos neu aufgenommen. Bouchard (Lead Vocals, Drums, Acoustic and Electric Guitar, Keyboards), setzt auf eine breite Unterstützung diverser Musiker, darunter sein Bruder Joe und Jack Rigg, der auf dem Originalalbum Gitarre spielte. Die Neueinspielung kommt im halbakustischen Gewand daher, beinhaltet aber auch elektrische Gitarren und Keyboards. Das Album wird jetzt in der richtigen Reihenfolge, wie sie damals angedacht war, gespielt. Drei Tracks gibt es zusätzlich. (Girl That Love Made Blind, Gil Blanco County, Black Telescope) Während die ersten beiden verzichtbar sind, ist Black Telescope ein starker, atmosphärischer Song, der auch gut auf das neue BÖC Album gepasst hätte. Die Neueinspielungen gefallen mir nicht unbedingt besser, haben aber aufgrund der Entschlackung des Sounds durchaus ihren Reiz. Ab und zu fehlt mir die Heavyness des BÖC, während Albert Bouchard als Leadsänger durchgängig überzeugen kann. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle BÖC Fans.
 

DerGrobeWestfale

Aktives Mitglied
Albert Bouchard – Re Imaginos (2020)


Der Original Blue Öyster Cult Drummer Albert Bouchard hat sein zusammen mit Manager Sandy Pearlman erdachtes Konzeptalbum Imaginos als Re Imaginos neu aufgenommen. Bouchard (Lead Vocals, Drums, Acoustic and Electric Guitar, Keyboards), setzt auf eine breite Unterstützung diverser Musiker, darunter sein Bruder Joe und Jack Rigg, der auf dem Originalalbum Gitarre spielte. Die Neueinspielung kommt im halbakustischen Gewand daher, beinhaltet aber auch elektrische Gitarren und Keyboards. Das Album wird jetzt in der richtigen Reihenfolge, wie sie damals angedacht war, gespielt. Drei Tracks gibt es zusätzlich. (Girl That Love Made Blind, Gil Blanco County, Black Telescope) Während die ersten beiden verzichtbar sind, ist Black Telescope ein starker, atmosphärischer Song, der auch gut auf das neue BÖC Album gepasst hätte. Die Neueinspielungen gefallen mir nicht unbedingt besser, haben aber aufgrund der Entschlackung des Sounds durchaus ihren Reiz. Ab und zu fehlt mir die Heavyness des BÖC, während Albert Bouchard als Leadsänger durchgängig überzeugen kann. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle BÖC Fans.
Eine Einschätzung die ich teile! Kann man hören, aber das Original bleibt das Original!
 

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