Ayreon

WeepingElf

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Zwei Nachrichten, eine schlechte und eine gute. Die schlechte zuerst: Ayreon werden voraussichtlich nicht beim Night of the Prog 2021 dabei sein (Quelle: Empire Music) - wenn es nicht doch noch irgendwie klappt, man weiß ja nie, Wunder gibt es immer wieder ;) Jetzt die gute: Im Herbst kommt ein neues Album.
 

WeepingElf

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Es gibt einen Trailer zum neuen Album:


Anscheinend handelt es sich um eine viktorianische Dark-Fantasy-Geschichte. Die Forever-Geschichte ist ja so ziemlich auserzählt, wie Arjen auch in seinem Interview in der aktuellen Empire sagt.

Man kann das neue Album auch vorbestellen, es gibt ein Comic-Buch dazu. Habe ich versucht, ging aber nicht, weil keine der angebotenen Zahlungsarten bei mir funktioniert (Kreditkarte, Paypal-Konto usw. habe ich alles nicht, SEPA-Lastschrift geht nicht) :(
 

passionplayer

Mitglied
Erster Eindruck nach zweimaligem Hören:
Ich finde die neue „Ayreon“ klasse, etwas weniger bombastisch, schöne Melodien und eine Erzählung, der man gut folgen kann. Die Graphic Novel dazu hilft enorm. Überragend ist die Rolle der „Abby“ von „Oceans Of Slumber“ Sängerin „Cammie Gilbert“ und „Paul Manzi“ (Ex Arena) als Bruder „Henry“. „Dee Snider“ von „Twisted Sister“ singt den Vater in einem hardrockigen Stück, das sich direkt im Kopf festsetzt.
 

WeepingElf

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So, heute ist die Transitus bei mir angekommen, und ich finde, sie ist das Schwächste, was Arjen und Kumpanen unter dem Namen Ayreon je fabriziert haben. Das liegt nicht (nur) an der käsigen viktorianischen Horror-Story, einem Genre, mit dem ich noch nie wer weiß wie viel anfangen konnte. Vor allem liegt das an der musikalischen Zerfaserung. Da fehlen die großen Spannungsbögen, die ich an gutem Prog (und überhaupt an guter Musik) so mag. Stattdessen gibt es nur kurze Musikschnipsel von 2 bis 3 Minuten, die schon zu Ende sind, kaum dass sie so richtig angefangen haben, und dann schon kommt wieder der Erzähler. Das nervt! (Übrigens auch ein Schwachpunkt bei Electric Castle Live: da faselt auch der Erzähler zu viel dazwischen und zerreißt den musikalischen Fluss, der auf dem Originalalbum so gut ist. Aber bei Transitus ist das noch viel extremer!)

Und dass der Doppel-CD kein Textheft beiliegt, ist auch ein schwaches Bild. So kann man nicht nachvollziehen, welche Partie denn nun zu welcher Rolle gehört. Ich jedenfalls nicht, der ich nicht alle Stimmen kenne und sie deshalb auch nicht den Namen zuordnen kann. Na gut, ich habe ja gar nicht die große Graphic Novel erwartet, die den Luxusausgaben beiliegt, aber dass der "Grundversion" gar keine Texte beiliegen, und sei es nur als stinknormales CD-Booklet, hat mich doch enttäuscht. Diese ganze Geschäftemacherei mit Pseudoraritäten kotzt mich eh schon seit langem an! Das heißt, eigentlich könnte mir das egal sein, wenn die billigeren Ausgaben nicht in solcher Weise unterausgestattet würden, um die Käufer zu den Luxusversionen zu drängen.
 

Marifloyd

Inventar
So, heute ist die Transitus bei mir angekommen, und ich finde, sie ist das Schwächste, was Arjen und Kumpanen unter dem Namen Ayreon je fabriziert haben. Das liegt nicht (nur) an der käsigen viktorianischen Horror-Story, einem Genre, mit dem ich noch nie wer weiß wie viel anfangen konnte. Vor allem liegt das an der musikalischen Zerfaserung. Da fehlen die großen Spannungsbögen, die ich an gutem Prog (und überhaupt an guter Musik) so mag. Stattdessen gibt es nur kurze Musikschnipsel von 2 bis 3 Minuten, die schon zu Ende sind, kaum dass sie so richtig angefangen haben, und dann schon kommt wieder der Erzähler. Das nervt! (Übrigens auch ein Schwachpunkt bei Electric Castle Live: da faselt auch der Erzähler zu viel dazwischen und zerreißt den musikalischen Fluss, der auf dem Originalalbum so gut ist. Aber bei Transitus ist das noch viel extremer!)

Und dass der Doppel-CD kein Textheft beiliegt, ist auch ein schwaches Bild. So kann man nicht nachvollziehen, welche Partie denn nun zu welcher Rolle gehört. Ich jedenfalls nicht, der ich nicht alle Stimmen kenne und sie deshalb auch nicht den Namen zuordnen kann. Na gut, ich habe ja gar nicht die große Graphic Novel erwartet, die den Luxusausgaben beiliegt, aber dass der "Grundversion" gar keine Texte beiliegen, und sei es nur als stinknormales CD-Booklet, hat mich doch enttäuscht. Diese ganze Geschäftemacherei mit Pseudoraritäten kotzt mich eh schon seit langem an! Das heißt, eigentlich könnte mir das egal sein, wenn die billigeren Ausgaben nicht in solcher Weise unterausgestattet würden, um die Käufer zu den Luxusversionen zu drängen.
Aus denen von Dir geschilderten Gründen habe ich mich bislang nicht zum Kauf des Albums entschließen können. Da gab es andere Alben, denen ich den Vorzug gegeben habe. Bin mal gespannt, ob ich hier auch noch positive Bewertungen zu lesen bekomme. Deine Zeilen bestätigt aber wohl meine bisherige Skepsis.
 

Jester1969

Mitglied
Stattdessen gibt es nur kurze Musikschnipsel von 2 bis 3 Minuten, die schon zu Ende sind, kaum dass sie so richtig angefangen haben, und dann schon kommt wieder der Erzähler. Das nervt! (Übrigens auch ein Schwachpunkt bei Electric Castle Live: da faselt auch der Erzähler zu viel dazwischen und zerreißt den musikalischen Fluss
Bei Transitus bin ich voll bei Dir. Die Parts mit Paul Manzi sind gut gelungen - auf den Rest kann ich verzichten. Bei Electric Castle empfinde ich das komplett anders, da gehört das für mich dazu, allerdings stimmt es wenn du sagst - "viel extremer". Ich sage sogar viel zu viel.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
@Marifloyd - Ja. Diese Sache hat mich auch zum Nachdenken über musikalische Spannungsbögen gebracht, und mir ist erst so richtig klar geworden, wie wichtig die sind! Denn es gibt viele Stücke, vor allem bei sogenannten "Progmetal"-Bands, die zwar lang und mehrteilig sind, die mir aber trotzdem nicht gefallen - weil mir da eben die Spannungsbögen fehlen, da werden lediglich unterschiedlich gebaute kurze Musikpartikel durchgehechelt, und noch bevor man sich so richtig in die Musik "eingeschwungen" hat, kommt auch schon wieder was anderes. Das ist auf Transitus so ähnlich, nur dass da obendrein noch andauernd ein eigentlich völlig überflüssiger (zumindest wäre er es, wenn die Lyrics "sich selbst tragen" würden - aber denen konnte ich eben mangels Textheftes schlecht folgen) Erzähler dazwischensabbelt. Vielleicht funktioniert das Album auch nur als Begleitmusik zu der Graphic Novel - das kann ich nicht beurteilen, da ich als Käufer der "Standardedition" diese Graphic Novel eben nicht vorliegen habe. Das ist dann wie mit Filmmusik, die in den meisten Fällen ohne den Film auch nicht "funktioniert".

@Jester1969 - bei Electric Castle Live ist das in der Tat nicht so krass wie hier. Aber ich höre mir auch da lieber das Originalalbum an, weil da weniger erzählt wird.
 

toni

Alter Hase
Ich dachte zuerst das ist ein Musical von Andrew Lloyd Webber ,
da ist für mich eindeutig zu viel Süssstoff drin.


Ayreon – Daniel’s Descent into Transitus Medley (Official Video)
 
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