Alice Cooper

passionplayer

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Alice Cooper – Detroit Stories (2021)


Einer meiner alten Hard/Glam Rock Helden meldet sich mit neuer Musik zurück.


Track by Track:


Rock ’n‘ Roll – Ein schmissiges „Lou Reed“ Cover, sehr guter Einstieg.


Go Man Go – Knochentrockener Hardrocker mit einem gefühlt 100 maligen „Go Man Go“ Chor.


Our Love Will Change The World – Der Fuß wird erstmals vom Gaspedal genommen, mit arg gefühligem Text.


Social Debris – Die Original Alice Cooper Group und Bob Ezrin glänzen mit einem starken Rocker, der auch auf „Killer“ Platz gefunden hätte.


1000 $ High Heel Shoes – Erstmals Rock/Pop/Theater Anleihen mit einem schönen Damenchor (Bestehend aus Sister Sledge)


Hail Mary – Kurzer, aber stürmischer Hardrocker.


Detroit City 2021 – Der Song über seine Heimat und ihre musiklischen Helden, mit schönem Gitarrensolo im Mittelteil.


Drunk And In Love – Ein Slow Blues mit Mundharmonika Einlage, überzeugt mich nicht. Das ist nicht Alice’s Terrain. Gitarre spielt übrigens Mr. Überall und Nirgends „Joe Bonamassa“.


Independence Dave – Schon wieder ein Blues Rock, etwas schneller, aber genauso langweilig.


I Hate You – Wieder die alte Alice Cooper Group in einem Hardrocker mit lustigem Text, wo jeder dem anderen vorhält, was er an ihm immer schon gehasst hat. Am Schluß fallen alle über ihren verstorbenen Kollegen Glen Buxton her, um dann doch zu sagen, wie sehr sie die Lücke schmerzt, die er hinterlassen hat.


Wonderful World – An Song wie aus einem Hardrock Musical, kurz und knackig.


Sister Anne – Klassischer 60er Jahre Rock ’n‘ Roll, wieder mit dieser vermaledeiten Mundharmonika.


Hanging On By A Thread (Don’t Give Up) – Ein schleppender Rocker in guter alter Alice Tradition mit Horrorelementen und Killerrefrain – Phantastisch.


Shut Up And Rock – Ein Uptempo Song mit 80er Jahre Flair.


East Side Story – Zum Abschluß ein „Bob Seger“ Cover. Das Original kenne ich nicht, der Song ist nicht schlecht, aber wenn „Bob Seger“, dann doch bitte „Rosalie“ oder „Turn The Page“.


Fazit: Ein gutes Alice Cooper Alterswerk, aber die letzten beiden Alben“ Paranormal“ und „Welcome 2 My Nightmare“ fand ich stärker. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Welche der alten Recken ist heute schon in der Lage, innerhalb von zehn Jahren drei solch starke Platten zu veröffentlichen.
 

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