1991 ... Rock is dead?

Catabolic

Alter Hase
1991 erschien auch das dritte Album von Love & Money, einer britischen Band, die ich auch bis heute immer wieder gerne höre.

 

Catabolic

Alter Hase
1991 war der Startschuss für die Jam Band Jupiter Coyote. Ihr Debutalbum "Cemeteries And Junkyards" aus diesem Jahr blieb für mich ihr Bestes.

 

Catabolic

Alter Hase
Sympathische Nerds waren für mich 1991 die Indieband The Judybats aus Tennessee, die ich immer für eine amerikanische Variante der Proclaimers hielt (hihi...nicht böse sein, ist lieb gemeint!). Ihr "Native Son" ist auch eins meiner Lieblingsalben aus diesem Jahr. Mit all diesen "Jangling-Byrds-Gitarrensound-Bands" kriegt man mich eh immer.

 

Catabolic

Alter Hase
Ich kann für mich jedenfalls in jedem Jahrzehnt immer auch sehr gute Rock- und andere Bands finden, aber irgendwie ist es auch müßig diese immer aufzuführen und eine Art Kampf gegen Windmühlen anzutreten.

Wer glauben möchte das Rock nun tot ist, bitteschön. Im "Untergrund" gab es für mich persönlich immer spannende, oder mitreissende Gruppen ...
Ähm, ja...das sehe ich eigentlich auch so. Ich missioniere ja auch nicht für Queen oder Genesis.
Dieser "Untergrund" war auch immer mein bevorzugtes Terrain zum beackern, schon in den 70ern.
Es gibt so viele versunkene Schätze - da reicht ein ganzes Leben nicht aus, sich die alle anzuhören.
Für mich bleibt die Hauptsache, dass ich immer noch einige dieser Schätze entdecken kann.
 

Jester.D

Aktives Mitglied
Hier fehlt mir zunächst irgendwie der Zusammenhang, was hat U96 mit Rock zu tun?
Den Eingangspost habe ich ganz bewusst so angelegt. U96 steht genau da auch nicht unter Rock, sonder unter Konkurrenten. (bitte nochmal nachlesen)

Mittlerweile haben aber fast alle verstanden, worauf ich hinauswollte und Catabolic z.B. hat einige sehr gute Hinweise auf eher unbekannte Musik jenes Jahres gepostet. Das war auch mit beabsichtigt, um auch mal von den Hausmarken etwas wegzukommen.

Rock is dead? Für uns hier sicher nicht, aber der Stellenwert von Rock hat sich doch ziemlich verändert.
Danke an alle fürs Mitmachen. Weitermachen. :D
 

JFK

Aktives Mitglied
Hier nun auch gerne mein Senf zu 1991

Aus diesem Jahr habe ich etwa 74 Alben. Die Grunge - Highlights wurden hier schon größten Teils genannt:
Ten, Temple of the Dog, Badmotorfinger ... ja, und auch Nevermind !.

Davon abgesehen für mich sehr relevant:
Blind von Corrosion of Conformity, Angel Rat von Voivod, Human von Death, A sense of Change von Sieges Even, Parallels von Fates Warning!

Bestimmt auch sehr wichtig:
die Peppers und ich blood sugar sex magik


und für mich und meine Insel: die "alternative Progger" ... ?
Last Crack - Burning Time
hier mit kiss a the cold

Insgesamt gesehen ein überaus tolles Rock-Jahr!
 

DerGrobeWestfale

Aktives Mitglied
Den Eingangspost habe ich ganz bewusst so angelegt. U96 steht genau da auch nicht unter Rock, sonder unter Konkurrenten. (bitte nochmal nachlesen)

Mittlerweile haben aber fast alle verstanden, worauf ich hinauswollte und Catabolic z.B. hat einige sehr gute Hinweise auf eher unbekannte Musik jenes Jahres gepostet. Das war auch mit beabsichtigt, um auch mal von den Hausmarken etwas wegzukommen.

Rock is dead? Für uns hier sicher nicht, aber der Stellenwert von Rock hat sich doch ziemlich verändert.
Danke an alle fürs Mitmachen. Weitermachen. :D
So lange ich noch selbstständig aufs Klo komme und meinen Namen weiß, so lange bleibe ich Rocker!
 

Catabolic

Alter Hase
Ein Klassiker von 1991 ist in meinen Augen auch dieses Album hier:

 

Cathedral Wall

Mitglied
Gerade Grunge und Britpop waren doch mit die letzten kreativen Beiträge zur Rockmusik für ein Millionenpublikum und haben zahlreiche Klasssiker hervorgebracht, davon kann man heute nur noch träumen. Heute ist alles post- oder fällt unter special interest - wie eben prog, djent usw.
 

WeepingElf

Aktives Mitglied
Gerade Grunge und Britpop waren doch mit die letzten kreativen Beiträge zur Rockmusik für ein Millionenpublikum und haben zahlreiche Klasssiker hervorgebracht, davon kann man heute nur noch träumen. Heute ist alles post- oder fällt unter special interest - wie eben prog, djent usw.
Grunge und Britpop waren in der Tat die letzten Rock-Richtungen, die noch einen bedeutenden Einfluss auf den Mainstream hatten. Danach war das "Rock Age" definitiv vorbei - aber natürlich der Rock selbst nicht. Er findet eben abseits des Mainstreams statt, etwa so wie das "Jazz Age" schon lange passé ist (das war in den 1920er und 30er Jahren), aber der Jazz sich danach noch bedeutend weiter entwickelt hat und in seiner Nische nach wie vor quicklebendig ist. Nur eben weit weg vom Mainstream!

Heute wird der Mainstream in erster Linie vom Hip-Hop dominiert, ansonsten herrscht aber ein Stilpluralismus und eine Retrowelle - alles, was mal da war, ist noch (oder wieder) da. Die Kehrseite dieser "Unsterblichkeit" der Mussikstile ist aber die Unfruchtbarkeit: irgendwie war alles, was es heute gibt, schon mal da, und es entstehen kaum noch neue Stile. Wenn man sich Genre-Stammbäume wie diesen, diesen oder diesen anschaut, dann stellt man fest, dass nach 2000 nur noch wenig und nach 2010 so gut wie gar nichts mehr zu passieren schien. Oder die neueren Sachen sind einfach noch zu frisch, um sie zu klassifizieren. Schließlich weiß ja heute noch keiner, was bahnbrechend und was Eintagsfliege sein wird ;)
 

DerGrobeWestfale

Aktives Mitglied
Ein Klassiker von 1991 ist in meinen Augen auch dieses Album hier:

Ein Klassiker von 1991 ist in meinen Augen auch dieses Album hier:

Muss ich unbedingt mal wieder hören. Ist leider im Laufe der Jahre bei mir untergegangen.Danke für die Erinnerung :)
 

DerGrobeWestfale

Aktives Mitglied
Grunge und Britpop waren in der Tat die letzten Rock-Richtungen, die noch einen bedeutenden Einfluss auf den Mainstream hatten. Danach war das "Rock Age" definitiv vorbei - aber natürlich der Rock selbst nicht. Er findet eben abseits des Mainstreams statt, etwa so wie das "Jazz Age" schon lange passé ist (das war in den 1920er und 30er Jahren), aber der Jazz sich danach noch bedeutend weiter entwickelt hat und in seiner Nische nach wie vor quicklebendig ist. Nur eben weit weg vom Mainstream!

Heute wird der Mainstream in erster Linie vom Hip-Hop dominiert, ansonsten herrscht aber ein Stilpluralismus und eine Retrowelle - alles, was mal da war, ist noch (oder wieder) da. Die Kehrseite dieser "Unsterblichkeit" der Mussikstile ist aber die Unfruchtbarkeit: irgendwie war alles, was es heute gibt, schon mal da, und es entstehen kaum noch neue Stile. Wenn man sich Genre-Stammbäume wie diesen, diesen oder diesen anschaut, dann stellt man fest, dass nach 2000 nur noch wenig und nach 2010 so gut wie gar nichts mehr zu passieren schien. Oder die neueren Sachen sind einfach noch zu frisch, um sie zu klassifizieren. Schließlich weiß ja heute noch keiner, was bahnbrechend und was Eintagsfliege sein wird ;)
Leider ist es so. Da noch den Weizen von der Spreu trennen, ist manchmal harte Arbeit.
 

Marifloyd

Inventar

WeepingElf

Aktives Mitglied
Und deshalb schere ich mich auch nicht mehr darum, was im Mainstream so läuft und nicht läuft. Da kann man sich allenfalls drüber beömmeln ;) Denn auch wenn es da praktisch keine Musik mehr gibt, die mich interessiert, hindert es mich ja nicht daran, die Musik zu hören, die mir gefällt.
 

DerGrobeWestfale

Aktives Mitglied
Und deshalb schere ich mich auch nicht mehr darum, was im Mainstream so läuft und nicht läuft. Da kann man sich allenfalls drüber beömmeln ;) Denn auch wenn es da praktisch keine Musik mehr gibt, die mich interessiert, hindert es mich ja nicht daran, die Musik zu hören, die mir gefällt.
So isses! Es gibt andere Wege und Möglichkeiten, spannendes zu entdecken. Nur auf Nummer sicher setzen, beschert schnell Langeweile.
 

DerGrobeWestfale

Aktives Mitglied
Tot gesagte leben länger!

Rock is dead they say
Long live rock
Long live rock, I need it every night
(The Who-Long live Rock)
TAD - 8-Way Santa


 

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