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ZZ Top

Dieses Thema im Forum "Classic Rock" wurde erstellt von Perfectionist, 12. Juni 2019.

Schlagworte:
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Eure fünf Lieblingsalben von ZZ Top?

  1. ZZ Top's First Album

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    20,0%
  2. Rio Grande Mud

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    30,0%
  3. Tres Hombres

    7 Stimme(n)
    70,0%
  4. Fandango!

    2 Stimme(n)
    20,0%
  5. Tejas

    2 Stimme(n)
    20,0%
  6. Degüello

    5 Stimme(n)
    50,0%
  7. El Loco

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  8. Eliminator

    3 Stimme(n)
    30,0%
  9. Afterburner

    3 Stimme(n)
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  10. Recycler

    2 Stimme(n)
    20,0%
  11. Antenna

    3 Stimme(n)
    30,0%
  12. Rhythmeen

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  13. XXX

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    10,0%
  14. Mescalero

    1 Stimme(n)
    10,0%
  15. La Futura

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Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Warren

    Warren Aktives Mitglied

    @Perfectionist: Vielen Dank für deine Info und es geht um das Album Perfectamundo.
    Zum Thema Autotune bin ich dabei etwas im Netz zu recherchieren.
     
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  2. Warren

    Warren Aktives Mitglied

    @Perfectionist: Auch hier nochmal vielen Dank für deine Info, aber ich werde kein Scheiben mehr von ZZ Top kaufen.
     
  3. Lamneth

    Lamneth Aktives Mitglied

    Morgen , Freitag den 21. um 21.55h auf arte : ZZ Top - That Little Ol' Band from Texas, Dokumentation 90 min.
     
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  4. Alexboy

    Alexboy Mitglied

    Der Film war sehr unterhaltsam, nett gemacht mit genug Musik und Geschichten erzählt von den Musikern und ihrem Umfeld.

    Mein bevorzugter song der band ist Just got paid vom album Rio Grande Mud, den ich Anfang 70er in einer Radiosendung hörte und damals auf ein Tonband aufnahm.
     
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  5. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Ich habe in Bietigheim mal darauf geachtet. Man hat, wenn man aufmerksam war, deutlich gehört, welche Songs live gesungen wurden (zumindest Billys Gesang war bei diesen deutlich leiser, wackliger und unsauberer) und welche nicht. Es kamen v.a. die folgenden "aus der Konserve":

    Got Me Under Pressure
    Gimme All Your Lovin'
    Pearl Necklace
    Beer Drinkers & Hell Raisers
    Sharp Dressed Man
    Legs (das wurde meines Wissens noch nie!! live gesungen, mittlerweile hat Billy Gibbons aber wohl auch gar nicht mehr die Fähigkeit, es zu singen)

    Außerdem kamen bei einigen Songs Percussion- und Synthesizer-Elemente vom "Band", die aber so im Trio live eh nicht umsetzbar wären.
     
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  6. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Der Festplatz in Bietigheim ist eine interessante Location. Alleine schon wegen der häufig auf dem Viadukt vorbeifahrenden Züge ;-) Nicht dass es groß gestört hätte, und zumindest an meiner Position war der Sound so laut, dass man die Züge kaum gehört hat... ich kann mir vorstellen, dass es weiter hinten angenehmer klang, aber dafür hätte ich aus der Entfernung gar nichts mehr gesehen. Es war so schon schwierig genug, da recht viele große Menschen vor mir standen und gerne auch mal Handys in die Höhe gereckt wurden.

    Wenn man vorher weiß, was einen erwartet, bleibt die Enttäuschung eher gering. Die kurze Spieldauer (1 + 1/4 Stunde) war zwar bedauerlich, aber eben schon bei allen Konzerten der Band in den letzten Jahren so (Ausnahme auf dieser Tour lediglich der Auftritt beim Montreux Jazz Festival). Zudem gab es mit dem Siggi Schwarz Trio eine großartige Vorband, die sieben (hauptsächlich Blues-)Klassiker herunterrockte. Der Bassist glänzte auch als Sänger, während Schwarz zeigte, warum er als einer der besten deutschen Rockgitarristen gilt und extra von ZZ-Gitarrist Billy Gibbons als Vorgruppe verlangt wurde. Ärgerlich fand ich nur, dass besonders während der Vorband so viel gelabert wurde. Hallo? Da vorne spielt die Musik! Und da war auch wirklich alles live!

    Das ist dann auch einer der Kritikpunkte bei ZZ Top. Nicht nur, dass sie ihr Set kaum ändern und immer das Gleiche spielen. Wenn man darauf achtet, hört man eben auch, was live ist und was nicht. Dass bei "Sharp Dressed Man" ein Synthesizer mitlaufen muss, kann ich ja noch irgendwie verstehen (durch einen Aussetzer der Gitarre war der auch wirklich laut und deutlich zu hören), auch wenn es die Band natürlich, genauso wie die Percussionspuren bei "Gimme All Your Lovin'" oder "Pearl Necklace", limitiert. Aber ich bin recht sicher, dass bei sechs der siebzehn Songs der Gesang ebenfalls aus dem Off kam. Auch das wusste ich schon teilweise vorher ("Legs" hat Billy Gibbons offenbar noch nie (!!) live gesungen), trotzdem ist es irgendwie enttäuschend. Wenn man Gibbons' tatsächlichen Gesang hört, kann man es auch verstehen, denn seine Stimme hat nun mal gelitten, und offenbar ist die Anstrengung teilweise einfach nicht mehr zu schaffen. Bassist Dusty Hill klang dafür gut wie immer - allerdings ist der gemeinsame Harmoniegesang bei "I Thank You" so dermaßen danebengeraten, dass ich mich später auch immer wieder gefragt habe, ob sein Gesang womöglich ebenfalls nicht live ist. Aber vielleicht höre ich da auch die Flöhe husten. Drummer Frank Beard wurde den Songs weitgehend gerecht - da hat man (z.B. vom 2008er Livemitschnitt "Live from Texas") schon anderes gehört. Ein bisschen hinter dem Beat spielt er natürlich immer, aber das gehört ja auch irgendwie dazu.

    Was die Spieldauer angeht: Schade finde ich vor allem, dass es keinen langsamen Blues á la "Blue Jean Blues" oder "A Fool for Your Stockings" (oder eine Ballade á la "Rough Boy") gab, und "Cheap Sunglasses" fehlt auf dieser Tour auch sehr deutlich (dafür könnte ich gerne auf das peinlich schlüpfrige "Pearl Necklace" verzichten). Auch "La Grange" war ungewohnt kurz ohne das von früheren Versionen bekannte Jam-Medley. Erfreulich dafür Songs wie "I'm Bad, I'm Nationwide" oder "Just Got Paid" (mit toller Slide-Einlage). "My Head's in Mississippi" war, praktisch ohne Gimmicks!, ebenfalls toll, und im Intro gab es wohl tatsächlich mal ein bisschen Spontaneität, als Gibbons auf einen vorbeifahrenden Güterzug blickte und das Intro immer wieder abbrach. Die große Überraschung war für mich "I Gotsta Get Paid", ein Song, der sich mir aufgrund des schlechten Mixes/Masterings auf "La Futura" nie wirklich erschlossen hatte und erst live seine ganze Coolness gezeigt hat. Dazu passend hat Dusty Hill den Bass nicht auf der Gitarre, sondern auf einem Synthesizer gespielt. Apropos Bass: Bei "Jesus Just Left Chicago" gab es ein paar unglaublich laute Basstöne, bei denen einigen Zuschauern wohl das Herz schier stehengeblieben sein müsste.

    Auch schön: das noch recht unverbrauchte "neue" Cover "Sixteen Tons", diesmal inklusive der zweiten Strophe (die auf "Greatest Hits Live" noch fehlte) und ein echter Stimmungskracher. "Jailhouse Rock" wirkt dagegen als letzte Zugabe ein wenig deplatziert, auch wenn es früher ein fester Bestandteil ihrer Shows war und Dusty Hill aus seiner Elvis-Verehrung nie einen Hehl gemacht hat. Das von einigen Kritikern vermisste "Viva Las Vegas" hat die Band nicht sonderlich häufig gebracht, wäre aber durchaus eine Überlegung wert.

    Der Mehrwert eines ZZ-Top-Konzerts besteht mittlerweile im Vergleich zu einer DVD vor allem in der Stimmung und dem Publikum. Klar gibt es tolle Momente, in erster Linie, was das Gitarrenspiel angeht. Wirklich toll wäre es gewesen, wenn die Jungs Siggi Schwarz für ein, zwei Songs zurück auf die Bühne geholt hätten, um ein bisschen miteinander zu jammen.

    Insgesamt ein Abend im Rahmen der Möglichkeiten. Die Stimmung war toll, und das Wetter toll (ein bisschen zu toll: Bei solch heißen Temperaturen sollte man in puncto Getränke etwas kulanter sein!), insofern sicher nicht verschwendetes Geld. Ob ich mir ZZ Top noch mal anschauen werde, hängt in erster Linie davon ab, ob die Setlist sich noch mal ändern wird. Kann ja passieren - angeblich arbeitet man bereits an einem neuen Studioalbum.
     
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  7. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Vielen Dank für diesen interessanten Bericht. Selbst habe ich, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ZZ Top nur einmal live im Rockpalast erlebt. Deine kritischen Anmerkungen zu dem Auftritt gefielen mir, da sie nachvollziehbar geschildert wurden.
     
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  8. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Der Rockpalast-Auftritt gilt auch unter Experten wohl als einer ihrer besten Auftritte, wobei die Band zu der Zeit generell sehr gut war. Die Integration von "zusätzlichen" Elementen haben Rush m.E. deutlich besser gemeistert.
     
    Marifloyd gefällt das.
  9. nixe

    nixe Inventar


    ZZ Top - I need you tonight
    Vor sehr sehr langer Zeit hat mir sowas mal gefallen.
     
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  10. toni

    toni Aktives Mitglied

    Mir gefallen Sie auch heute noch sehr , die Stimmung muss einfachen passen.

     
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  11. nixe

    nixe Inventar

    Ja klar, so zwischendurch is ok, aber die CDs zulegen, da habe ich keinen Bock mehr drauf.
     
  12. Frequency

    Frequency Mitglied

    ZZ Top live in Konzert, das hat sich für mich schon seit 2002 erledigt...

    Was hatte ich mich auf diesen Abend gefreut. Gary Moore (der seine Blues-Phase hinter sich hatte und wieder richtig Gitarre spielte! :D) zusammen mit ZZ Top. Als absoluter Moore-Fan war ich zwar überrascht, dass Gary als "Vorband" angekündigt war, dachte aber, dass ZZ Top eine schöne Zugabe wird.

    Wie erwartet spielte dann Gary mit seiner damaligen fantastischen Tourband groß auf (nur leider zu kurz) und musste das Feld nach nur einer Zugabe räumen. In der Umbaupause dachte ich mir schon, die werden es aber nicht leicht haben. Ohne große Erwartungen wollte ich dann die 3 Hombres genießen und wurde so heftig enttäuscht, dass dies bis heute anhält. Der Sound war absolut grauenhaft, der Bass und die Bass-Drums hatten sich komplett überschlagen und von Billy`s Gitarre war fast überhaupt nichts zu hören. Die absolute Höhe war dann allerdings, dass ständig irgendwelche Sequenzer und Synthesizer in den Pausen weiterliefen und das auch beim Gesang sehr stark mit Einspielungen nachgeholfen wurde. Selbst in einer Karaoke-Bar hätte es besser geklungen. Die Männer am Mischpult schafften es nicht, bis zum Ende der normalen Show einen anständigen Sound hin zu bekommen.

    Obwohl dies nicht meine Art ist, bin ich noch vor den ersten Zugaben geflüchtet ZZ-Top ist für mich Geschichte...
     
  13. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    ...überrascht mich so ein Kommentar. Gary hat doch auch in seiner Blues-Phase richtig Gitarre gespielt! :p Und mit "Texas Strut" sogar einen tollen Tribut an ZZ Top auf seinem ersten Bluesalbum untergebracht.

    Zumindest das kann ich von Bietigheimer Konzert nicht behaupten. Da war die Gitarre klar und deutlich zu hören.
     
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  14. Frequency

    Frequency Mitglied

     
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  15. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Da hat's dir das Zitat verhauen :rolleyes: OK, verstehe, was du meinst. Aber diese Rock-Rückbesinnung war ja auch nur von kurzer Dauer, auch wenn die Bluesalben ab da deutlich rotziger und rauer wurden.
     
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  16. Frequency

    Frequency Mitglied

    Das stimmt allerdings. 2003 konnte ich ihn aber nochmals rockig, im Vorprogramm von Whitesnake auf ihrer “Monsters of Rock-Tour“ erleben. Welch Genuss...
     
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