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Mitch Ryder - Red Blood & White Mink

Dieses Thema im Forum "Empfehlenswerte Alben" wurde erstellt von Marifloyd, 5. November 2019 um 12:22 Uhr.

  1. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Mitch Ryder erschien 1979 in meine musikalische Erlebniswelt. Damals trat er in der Rockpalast Nacht in Essen auf. Den Auftritt habe ich allerdings nur zur Kenntnis genommen. Dieses Konzert hatte zwar etwas besonderes, denn Mitch legte sich an diesem Abend mit dem Publikum und Alan Bangs an. Mit seiner Darbietung konnte ich damals allerdings noch nicht soviel anfangen. Das kam erst etwas später, als mir mein guter Freund Manfred bei einem unserer musikalischen "Platten-Vorspiel-Abende" das Album "Red Blood & White Mink" vorstellte. Was ich da hörte entfachte in mir sehr großes Interesse. Das Album habe ich wenige Tage später gekauft und es zählt heute noch zu meinen Lieblingsalben.
    Was macht dieses Album aber für mich so hörenswert? Zunächst einmal ist da die Örtlichkeit der Aufführung erwähnenswert, denn Mitch spielte in Ostberlin, damals noch Hauptstadt der DDR, im Palast der Republik. Was Mitch und seine Band hier ablieferten ist unglaublich und ungemein intensiv. Bei einigen Gesangspassagen kann ich es nicht fassen, dass er überhaupt noch einen Ton hervorbringen konnte. Er strapaziert seine Stimmbänder bis zum Zerreißen. Das Zusammenspiel der Band ist absolut genial und spannend. Manchmal macht Mitch es der Band mit seinem Gesangseinsatz wahrlich schwer und das ist zugleich packend. Er lässt sich halt Zeit und lässt die herausragende Musik sprechen und wirken. Ein Song stärker als der andere. Dennoch möchte ich die absoluten Kracher hier besonders hervorheben, die da sind: "Freezin' In Hell", "Red Scar Eyes", "Ain't Nobody White", "Berlin" und "Heart Of Stone". Zudem befinden sich noch gute Coverversionen von "Gimme Shelter" , "Heart Of Stone" von den Stones und "I Feel Good" von James Brown auf dem Album.

    Im Song "Ain't Nobody White" zitiert er Ray Charles: "Ray Charles Said No White Can Sing The Blues". Der Text ist insgesamt auch interessant:

    "Aint nobody white can sing the blues
    Aint nobody white can sing the blues
    No white man ever suffered
    he never lived in pain
    It's all been fish eggs and champagne
    it's killing me
    Ray Charles said no white can sing the blues

    Ray Charles said no white except
    maybe jews

    Hey Elvis Costello i think i might agree
    the man must be too blind to see
    it's killing me
    funky world keeps spinning round

    it's weirder everyday

    if you dance you surely have to pay

    some folks got and some have not

    theres no fixed set of rules
    in the rush don't step on any fools
    It's killing me
    Aint nobody white can sing the blues

    Aint nobody white can sing the blues

    no white man ever died young for the
    right to live
    he opens wallets and he gives
    it's killing me
    funky world keeps spinning round
    it's weirder everyday"


    Leider gibt es bei YT keinen Clip von dem Album. Sehr schade, denn das Album birgt meiner Meinung nach die besten Fassungen der von mir erwähnten Songs...





     
    Zuletzt bearbeitet: 5. November 2019 um 13:28 Uhr
    Music is Live, Andie Arbeit und Catabolic gefällt das.
  2. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Hier noch Freezin' In Hell...

     
    Music is Live und Catabolic gefällt das.

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