1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

MARK KNOPFLER - Down The Road Wherever (2018)

Dieses Thema im Forum "Empfehlenswerte Alben" wurde erstellt von Catabolic, 20. November 2018.

  1. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Mark Knopfler - Down The Road Wherever.jpg

    Zugegeben, nach den ersten drei Alben waren Dire Straits für mich abgehakt. Es machte sich schon auf ihrem dritten Album "Making Movies" 1980 bemerkbar, dass sich Herr Knopfler am liebsten selbst beim cool sein zuhört. Klar, seine Gitarrenläufe waren und sind wohl noch immer auf vielen zumeist älteren Alben verdammt cool. Aber es gibt halt diesen eklatanten Unterscheid beispielsweise zwischen einem J.J.Cale und einem Mark Knopfler: J.J.Cale erledigt die Coolness in 2-Minuten-Songs, Knopfler brauchte dafür bei "Telegraph Road" zuletzt eine satte Viertelstunde. Wo ich mir J.J.Cale Songs am liebsten als Extended Versions herbeisehnte, hoffte ich bei Knopfler öfters mal, er möge doch seine Songs ins 3- bis 4-Minuten-Format bringen, dass nicht gleich wieder diese Schläfrigkeit auf mich als Hörer überspringt.

    Aber vielleicht tu ich Herrn Knopfler ja auch unrecht. Schliesslich erkannte er Mitte der 80er Jahre auch selber, dass sich sein Unternehmen Dire Straits mit ihm als CEO an der Klampfe in eine Superstar-Position manövriert hatte, die ihm nicht mehr geheuer war. Folgerichtig zog er die Reissleine, um fortan etwas leisere, stillere und vielfach auch langweiligere Musik zu machen. Seine Ausflüge in die Filmmusik waren sehr durchzogen, "Local Hero" noch soso lala und eigntlich nur zusammen mit dem Film hörens- (und sehens- !) wert.

    Doch dann fand er die Kurve und veröffentlichte stoisch und unbeirrbar Soloalben, die fast immer eines gemeinsam hatten: Sie wurden von mir etwas vorschnell in die Abteilung Fahrstuhlmusik gedrängt. Seinen aus kommerzieller Sicht solistischen Tiefpunkt erreichte er dann ausgerechnet mit einem Album, das ich persönlich lange sein Schönstes fand: "Shangri-La". Ich meine, so Songs wie "Postcards From Paraguay" waren wirklich cool, weil sie auch eine Botschaft vermittelten, die nicht bei den Gehörgängen Halt machten, sondern die Phantasie anregten: Es muss sehr schön sein in Paraguay - vielleicht fahr ich da ja mal hin.

    Danach kamen etliche weitere Alben, die ich weitestgehend ignorierte, vielleicht mal den einen oder anderen Song hörte und fast immer dachte: Ja, er kopiert sich immer noch selbst. Dann erreichte mich im September diesen Jahres ein neuer Song: "Good On You Son" - gut gemacht, Junge. Da wurde ich hellhörig, denn hier kam Coolness zum Vorschein, die ich zuletzt in dieser einnehmenden und das Herz erreichenden Form auf dem zweiten Dire Straits Album "Communique" gehört hatte.

    Das hat Lust auf mehr gemacht, und nun habe ich die neue Scheibe "Down The Road Wherever" gekauft und ein paarmal angehört. Ich finde sie wirklich prima, sie klingt reif, stellenweise sehr cool und bietet einige Ueberraschungen, nämlich etwa dann, wenn Herr Knopfler Bläsersätze zum Einsatz bringt bei klar jazzig ausgerichteten Titeln. Das finde ich ebenso überraschend wie angenehm und unterstreicht letztlich doch, dass Herr Knopfler eine coole Socke ist. Eine Socke, bei der er inzwischen so einige kleine Löcher gestopft hat und jetzt fast makellos aussieht - sofern man gerne coole Socken trägt, kann man meine ich an dem Album nicht viel falsch machen. Es kommt meiner Meinung nach auch zum exakt richtigen Zeitpunkt, denn es passt ebenso zum Kaminfeuer im November, wie unter den Christbaum an Weihnachten. Schönes Album, präsentiert von einem real elder statesman.

    Anspieltipps: "Slow Learner", "One Song At A Time", "When You Leave"
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2018
    Music is Live und Marifloyd gefällt das.
  2. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Und in der neuen Eclipsed ein Bericht über ihn und das neue Album ? So schön, da freu ich mich drauf...dann passt diese Rezi ja vielleicht grad... :rolleyes:



    Das erinnert mich so richtig an alte Straits-Zeiten.... :)
     
  3. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Deine Rezension hat so richtig Appetit gemacht und höre mir deshalb "Postcards From Paraguay" an. Mir gefallen einige Alben von ihm sehr gut. So z.B. Privateering" und "Sailing To Philadelphia". Werde mir das aktuelle Album aber auch noch vor die Brust nehmen.
     
    Catabolic gefällt das.
  4. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Ich habe das Album noch nicht, mir haben aber alle Songs, die ich bisher gehört habe, sehr zugesagt. Sieht gut aus.

    ..."Telegraph Road" wird aber immer einer meiner absoluten Top-Faves bleiben!
     
  5. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied

    sei mir nicht böse meine Lieber, doch hier tust du schon grob unrecht..... (ok, ist dein Geschmack :D... darfst ihn behalten... ;))

    doch ich nehme vorneweg, dass Telegraph Road auch mein AllTimeFav von Mark ist..... dazu später noch ein wenig mehr....

    er benötigt nicht mehr Zeit für seine Art v. Coolness.... er nimmt sie sich weil er es kann..... das bei seinen inzwischen vielen Scheiben (mit den Straits wie Solo) sich Ähnlichkeiten ergeben ist wohl natürlich und bei jeder anderen Band ebenso zu beobachten, die ähnlich aktiv war/ist wie er..... und dennoch haucht er jeder Scheibe etwas eigenes ein....
    er legte nie Wert auf reisserische Musik sondern schwelgte eigentlich schon immer in einer Art Sanftheit.... selbst Sultan of Swing hat sanftes..... Money for Nothing täuscht zwar diesen supergeilen Rocksound in Form von abgedrehten Overdrive/Gain/WahWah und was sonst noch alles drin steckt..... doch eigentlich bleibt er sanft..... incl. sanftes Wolfsgehaule v. Sting.... :rolleyes:
    Mark wollte nie JJ kupfern, auch wenn er ihn als Inspiration ansieht..... und warum sollte er zwei/drei Min. Songs schreiben (was er ja auch tat für Soundtracks) wenn dies in sehr ähnlicher Form vom Meister JJ bereits gibt..... ???

    Mark hat in einer, für seinen Musikstil, schweren Zeit gestartet und ist sogleich durchgestartet (Prog/GlamRock war am sinken und der Punx kam gerade auf)..... dass er dies eine gewisse Zeit mitnimmt/-macht ist auch nur logisch..... der Erfolg und Zuspruch gab ihm doch recht..... im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern, die in den 80érn mit großen Erfolg die POPwelt aufräumten hat er erkannt, dass dies eine Sackgasse werden wird und hat sich neu orientiert.....
    dabei mehr Folkanteile in seinen Songs zugelassen und den Jazz mag er wohl auch immer mehr, was mir gut gefällt.....
    die Sanftheit verführt schon zum Fahrstuhl fahren, doch wenn ich mal in einem stecken bleiben sollte, würde ich mir Marks Musik wünschen und blos nicht zu schnell raus da.... :D

    ich kenne von neuen Album bisher nur ein song, den Rest habe ich ungehört bereits bestellt und bin mir ziemlich sicher, es werden schöne Stunden mit Mark..... meine "Mark Playlist" wird erneuert und erweitert.....

    sein Gitarrenspiel ist für mich unantastbar und im sanften Rockbereich unerreicht, trotz viele wirklich gute Gitarristen..... seine eigene Note die Saiten klingen zu lassen schafft keine anderer..... selbst mit selbiger Spielweise nicht..... selbst der hochangesehene Mr. Slowhand Eric ist gegen Mark langweilig...... beide zusammen sind jedoch wiederum magisch (ab d. 90ern, wo Eric wieder clean u. fit war)....

    Telegraph Road muss die Länge haben, wie der Song sie hat..... nur damit kommt das Thema richtig rüber und wer diesen Song bei warmen Wetter, mit Sonnenschein im Auto mit offenen Fenster laut genossen hat, weiß was ich meine..... Magie..... ;)
    das ganze Album, Private Investigation, ist doch das erste Zeichen v. Mark, dass er erkannte, seinen Stil zu ändern..... und es hiermit erstmals umsetzte..... nicht mehr diese Leichtigkeit von Sultans of Swing, Water of Love,Tunnel of Love ect. sondern Gewichtiges in in Klangwelten verarbeitet ohne dies zu "übertreiben" ....
    kleine Posse am Rande..... hört euch mal Private Dancer v. Tina Turner und Lover over Gold (song) an.....
    dass Private Dance vo. Mark stammt ist bekannt, doch er nutze den grundrahmen und machte ihn auch selbt zu eigen..... beides schöne Songs..... bei Foreing Affair spielte er auch seine Gitarre für Tina..... gut raushörbar.... (ich hörte es damals und sagte sofort "Hey, eine Kopfler Gitarre wie er es nicht besser kann"..... klar, nach Studium der Plattenhülle war auch klar warum.... :D
    meine Ex-Frau stand ziemlich auf Tina..... somit kam ich in den Genuss aller ihrer Songs, wie umgekehrt sie mit meiner Musik immer mehr Spass hatte.....
    doch bei den Straits waren wir eins..... :D

    damals fragte Mark in einem Song --> Where Do You Think You're Going..... heute weiß er wo er landete.....

    auch so ein Gänsehaut Song v. ihm..... ich liebe ihn..... der erste Ton vom Minisolo bei 1:43 Min. ist doch nur genial..... diese Lebendigkeit in einem Ton.... !!!
     
    Perfectionist und Catabolic gefällt das.
  6. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Mark will übrigens mit dem Touren aufhören. Nur gut, dass ich ihn in der Schleyerhalle sehen werde.
     
  7. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied

    sowas habe ich im Bauch gehabt..... er ist ja auch im gesetzten Alter.....
    im nachhinein finde ich es schade, dass er nur zwei Songs von guten, neuen Album spielte..... und dann auch noch die für mich unauffälligsten.....
    that´s so.... :rolleyes:
     
    Perfectionist gefällt das.
  8. soylent_gelb

    soylent_gelb Mitglied

    Na, dann ist's ja gut, dass ich ihn am Sonntag noch in München gesehn habe... War ein tolles Konzert. :)
     
    Perfectionist gefällt das.
  9. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Mark Knopfler auf der "Down the Road Wherever"-Tour war ein großer Wunsch von mir, und angesichts dessen, dass er angedeutet hat, es könnte seine letzte Tour sein, war mir der Konzertbesuch umso wichtiger. Zudem war es mein erster Besuch in der Schleyerhalle.

    Es gibt keine Vorgruppe, dafür spielt Mark Knopfler aber auch über zwei Stunden. Seine Band ist üppig besetzt: Die beiden Keyboarder Guy Fletcher, Bassist Glenn Worf, Drummer Ian Thomas, Perkussionist und Sänger Danny Cummings, dazu die "keltische Fraktion" mit Mike McGoldrick (Flöten, Pfeifen u.Ä.) und John McCusker an der Fiddle sowie der Bläsersatz bestehend aus Graeme Blevin (Saxofon) und Tom Walsh (Trompete). Das ist manchmal schon ein bisschen viel - eigentlich fand ich schon die Spätform von Dire Straits, wenn man sich die Liveaufnahmen anhört, ein wenig überbesetzt. Wenn alle zusammenspielen, leidet der Klang: Gleich beim "Why Aye Man" ging es bei mir mal wieder nicht ohne Ohrstöpsel, die Verzerrung der Anlage war bemerkenswert. Schade, immerhin steht MK für gute Klangqualität, und früher war es ihm eigentlich auch wichtig, mit der Lautstärke nicht zu übertreiben. Klar, ich habe schon lautere Konzerte gehört, dennoch wäre weniger hier mehr gewesen. Andererseits kann ich die Künstler ja verstehen: Wenn so viel gequatscht wird, muss man wohl mit der Lautstärke dagegensteuern! Der komplette erste Song wurde mir durch Probleme mit falsch besetzten Sitzplätzen ziemlich ruiniert. Leute, schaut genau, wo ihr euch hinsetzt, und dass ihr auch den richtigen Platz gefunden habt! Zum Glück hat sich das schnell gegeben.

    Als ich später mal (bei "Matchstick Man") die Ohrstöpsel wieder herausgenommen habe, war ich auch noch über die Verzerrungen beim Gesang entsetzt: Praktisch jeder S-Laut zischte heftigst! Es geht halt nichts über audiophile Ohrstöpsel. Nicht von den Problemen betroffen ist dafür Knopflers Gitarrensound, den man einfach als sensationell bezeichnen muss. Kraftvoll, warm und volltönend, wunderbar...

    Nach drei Solonummern - bei "Corned Beef City" spielt Knopfler Slide auf einer schwarzweißen Gitarre - folgt der erste Dire-Straits-Block mit "Once Upon a Time in the West", das mit den markanten Gitarrentrillern und dem von "Alchemy" bekannten sphärischen Intro für die ersten Gänsehautmomente sorgt, und dem unverwüstlichen "Romeo and Juliet" (MK zunächst an der akustischen, dann an der elektrischen Gitarre).

    Leider ist das äußerst gelungene neue Album nur schwach vertreten, und ich halte "My Bacon Roll" und "Matchstick Man" nicht für die stärksten Songs davon, dennoch bekommen beide live neue Facetten. Gerade das in der Studioversion ein wenig zaghafte "My Bacon Roll" entfaltet live erst seine richtige Größe. Hier kommen auch zum ersten Mal die Lichteffekte so richtig zur Geltung. Zwar werden sie im weiteren Verlauf auch nur spärlich eingesetzt, aber gerade dann erzielen sie eine große Wirkung. Knopfler redet zu diesem Zeitpunkt recht viel. Alle zehn Bandmitglieder werden ausführlich und witzig vorgestellt, aber es gibt auch nachdenkliche Töne: MK spricht davon, dass er das Gefühl habe, er solle in Rente gehen - aber er liebt das Livespielen einfach zu sehr! Das Publikum reagiert prompt und überschüttet den alternden Troubadour noch mehr mit Applaus. Erstaunlich, wie positiv die Stimmung ist, man kann die Liebe richtig spüren. Auch die Ansage zu "Matchstick Man" pendelt zwischen lustig und nachdenklich.

    Nach einem insgesamt ziemlich gebremsten Mittelteil (endend mit dem schunkeligen "Heart Full of Holes") gibt es ein kleines Interlude für die Bläserfraktion, das dann in "Your Latest Trick" überleitet, und prompt steigt die Stimmung wieder. Noch mehr geht es dann ausgerechnet bei dem eher unbekannten "Postcards from Paraguay" zur Sache, denn der Song bringt mit Timbales und anderer Perkussion und den lebendigen Bläsern richtige Latin-Elemente ein und wäre eigentlich perfekt zum Tanzen geeignet. Wenn nur nicht alle sitzen würden...

    Der Hauptteil des Konzerts endet mit zwei weiteren Klassikern: "On Every Street", der Titelsong des letzten Albums von Dire Straits, und "Speedway at Nazareth" vom 2000er Soloalbum "Sailing to Philadelphia", die gleich direkt ineinander übergehen. "On Every Street" zaubert (vor dem wuchtigen Finale) großartige Klanglandschaften, bei "Speedway at Nazareth" wiederum wummert die Band noch mal heftig los und steigert sich in ein tolles Gitarren- und Orgelsolo hinein.

    Die Band verlässt die Bühne. Dann erklingen bekannte sphärische Klänge. Was kann das sein? Ist es die Möglichkeit? "Money for Nothing" mit komplettem Intro? Aber hallo! Es ist aber keine 1:1-Übertragung der Albumversion, denn manche der Keyboardklänge werden durch Pfeifen ersetzt, und plötzlich liefern sich Ian Thomas und Danny Cummings ein dynamisches Drumduell. Dann kommt erst der Rest der Band, und Knopflers Gitarre schreit, brüllt und quakt. Okay, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber auch wenn die Stadionhymne "Money for Nothing" inmitten der eher zurückgenommenen Songs des restlichen Konzerts ein wenig aus dem Rahmen fällt, ist es eine großartige und mitreißende Version. Es geht übrigens ähnlich zuende, wie es angefangen hat...

    Das komplette Gegenteil ist dafür der erste Song der zweiten Zugabe, "Piper to the End". Handys werden wie Feuerzeuge geschwenkt und man meint plötzlich, man sitzt nicht in der fast vollbesetzten Schleyerhalle, sondern beim Onkel Mark im Wohnzimmer, oder in einem kleinen Pub. Ganz erstaunlich, wie eine so große Venue auf einmal so klein und intim wirken kann. Schließlich endet das Konzert standesgemäß mit "Going Home" vom "Local Hero"-Soundtrack und auch wenn viele Zuschauer wohl gerne noch mehr gehabt hätten... irgendwann muss es halt fertig sein.

    Wie immer kann man lang und breit über die Setlist debattieren. Ich hätte gerne noch mehr vom neuen Album gehabt und dafür stattdessen vielleicht auf "Heart Full of Holes" oder "Piper to the End" verzichtet - und dass "Telegraph Road" nach einigen Konzerten verschwunden ist, war natürlich auch sehr schade. Ähnlich wie das letztes Jahr von Marillion in Stuttgart nicht gespielte "Neverland" wäre das der Übersong gewesen, der aus einem sehr guten ein überragendes Konzert hätte machen können. Aber an tollen Momenten hat es trotzdem nicht gemangelt. Und man merkt an solchen Überlegungen auch mal wieder, was für ein unglaublich produktiver Songwriter Knopfler doch ist.

    Sein Gesang ist von wechselnder Qualität. Ein großer Sänger war er ja nie, insofern fällt das Alter auch nicht so negativ auf, dennoch wirkt er manchmal ein wenig zu nachlässig. Das schmälert aber den Gesamteindruck nicht und ist im Übrigen auch nichts Neues - schon 1984 war es eigentlich so... Als Gitarrist hat er es sowieso immer noch drauf. Da ist es auch gar nicht so wichtig, dass er nicht mehr andauernd wie entfesselt das Griffbrett hoch und runter tanzt wie früher teilweise. Je nach Geschmack kann man aber schon bemängeln, dass die Leadgitarre allzu selten zum Einsatz kommt.

    Nun, falls es das gewesen sein sollte, war es ein gelungener Abschied. Falls nicht: Die dürfen gerne wiederkommen!
     
  10. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Schönen Dank für Deinen ausführlichen und interessanten Konzertbericht. Hat richtig Spaß gemacht Deine Eindrücke zu lesen. Deshalb höre ich mir jetzt gerade ein paar Songs von dem "alten" Mark an. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juli 2019
    toni und Perfectionist gefällt das.
  11. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied

    von mir auch ein dickes Lob für deinen Bericht...

    weitesgehend empfand ich mein MK Konzert in Berlin ähnlich.... incl. große Traurigkeit wg. des Fehlens von Telegraph Road..... sein Meisterwerk für mich...
     
    Perfectionist gefällt das.

Diese Seite empfehlen