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Live im Konzert

Dieses Thema im Forum "Live / Konzerte" wurde erstellt von Squonk, 25. September 2016.

  1. Warren

    Warren Aktives Mitglied

    Hallo, jetzt mit etwas Verspätung und am Montag habe ich das Konzert der Allman Betts Band besucht
    und das war ein super Konzert, denn alle waren super gut drauf und das Konzert war auch gut besucht.
    Die Band bestand aus sieben Musiker und dabei waren drei Gitarristen, zwei Schlagzeuger
    sowie Keyboard und Bass. Es wurden neue Songs von dem aktuellen Alben gespielt so wie
    auch alte Songs von der Allman Brothers Band. Die Band hat 2 Stunden gespielt und die
    Zeit ist unwahrscheinlich schnell vergangen, so wie sprichwörtlich im Flug:).
     
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  2. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Das liest sich so richtig gut und macht macht Appetit. :)
     
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  3. Warren

    Warren Aktives Mitglied

    Hier noch ein schöne Beispiel vom Konzert der Allman Betts Band:).

    The Allman Betts Band - All Night (Official Video)
     
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  4. Warren

    Warren Aktives Mitglied

    @Marifloyd, wenn dir das so gefällt lege ich noch einen nach:).

    The Allman Betts Band - Shinin' music video
     
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  5. Frequency

    Frequency Mitglied

    Meine Karten für Köln sind auch eingetroffen...allerdings sagt mir die Essigfabrik überhaupt nichts. Liegt zumindest ziemlich zentral.
    Habe die Jungs bisher auf jeder Tour gesehen und war überwältigt. Freue mich auf die 3rd Degree...
     
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  6. JFK

    JFK Mitglied

    Ich durfte am Samstag "40 Jahre Rock'n Roll Outlaw" miterleben.

    VOLLTREFFER, Rotzrock mit geiler Slide-Guitar :):):):)!

    Hier ein Video aus der gleichen Location ein Jahr zuvor.


    Vielleicht weiss jemand, wer der Support war? Ich habe es noch nicht rausgefunden.:(
     
  7. Andie Arbeit

    Andie Arbeit Mitglied

    Hanau.jpg
    Da ist zum einen das Amphitheater in Hanau, eine tolle überdachte "Openair"-Arena.
    little Stiven live.jpg
    Und hier ist Steve van Zandt, besser bekannt unter Little Steven.

    Und am kommenden Sonntag kommt für mich beides zusammen. Little Steven gastiert im Amphitheater in Hanau und die hierfür erforderliche Karte liegt vor mir auf dem Tisch. Es ist in diesem Jahr mein elftes Konzert und eines, auf das ich mich ganz besonders freue. Irgendwie stand Little Steven seit seinem legendären Auftritt in den 80ziger Jahren immer bei mir auf der Liste. Mal war er nicht auf Tournee, dann passten Konzerte nicht in meine Lebens- und Berufsplanung und somit musste es 2019 werden, bis es passt.
     
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  8. Andie Arbeit

    Andie Arbeit Mitglied

    Little Steven 1bbb.jpg
    Little Steven in Hanau

    Little Steven live zu erleben, ist ein absolutes MUSS.
    Wer diesen Mann sieht und hört, der weiß, dass er ein guter Gitarrist ist, als Sänger ist er mehr in der durchschnittlichen Kategorie einzuordnen und als Tänzer, na ja, da muss man schon in der Skala unter „amateurhaft“ suchen. Wie ich ihn als Songwriter einschätzen soll, vermag ich objektiv nicht zu sagen, da gibt es einige schöne Sachen, keine Ausreißer nach unten doch auch nicht diese Werke von denen man spricht, wenn es darum geht, die man mit auf eine einsame Insel nehmen müsste. Und dennoch umgibt diesen Mann, spätestens seit seinem Rockpalast-Auftritt 1982, eine gewisse unwiderstehliche Aura, ein Flair auf das ich persönlich keine Antwort finde und auch gestern nicht gefunden habe und dennoch erlebte ich ein unvergessliches Konzertereignis.
    Kurz der Reihe nach: Hanau, Amphitheater, 19:02 Uhr. Die Band, Keyboarder, Gitarrist, Bassist, Schlagwerker betreten die Bühne des Theaters und breiten gekonnt einen furiosen Klangteppich aus. Auf diesen schweben die drei Sängerinnen in fantastischen 70ziger Jahre Kostümen mit bunten Schirmen parademäßig herein, gefolgt von der Bläsercrew und dem Hauptprotagonisten Little Steven, im obligatorischen langem Mantel mit seiner ihm typischen bunt lackierten Gitarre, die er wohl nur zu diesem Einzugsprozedere benötigt. Gleichzeitig senkt sich hinter der Bühne das riesige Transparent mit der überdimensionalen Aufschrift „Little Steven and Disciples of Soul“.
    Allein um dieses gigantische Opening zu verarbeiten benötige ich Minuten, ich stehe und staune, bin hin und weg. 15 Musikerinnen und Musiker stehen auf der Bühne und mir schlägt ein lupenreiner Klang entgegen, der es erlaubt sämtliche Instrumente minutiös auszumachen, kein Klangbrei, keine Wucht die einen erschlägt, laut aber nicht zu laut. Dafür gibt es nur ein Wort: perfekt!
    Nach diesem Spektakel legt Steve van Zandt seinen Mantel und seine lackierte Gitarre ab, strahlt ins Publikum und dieses erkennt, dass sich hier ein gewaltiger, ja bombastischer Abend entwickelt. Van Zandt und Crew nehmen diesen Ball auf machen gleich mit der neuen LP weiter und steuern unvermittelt auf den ersten gigantischen Höhepunkt des Abends hin: „Party Mambo!“ wird zur Losung der folgenden Stunden. Nach diesem Song ist das Publikum aus dem Häuschen, ja euphorisch. Es sind noch keine 30 Minuten vorüber und die Stimmung scheint auf dem Siedepunkt zu sein. Wie will man eine solche Stimmung über den Abend bringen. Ich hätte nie gedacht, dass das geht, doch Little Steven schafft dies und zwar spielend, mit gekonnten Zwischentexten, tollen Melodien und dazu räumt er jedem Akteur den persönlichen Rahmen ein, sich zu entfalten zu präsentieren. Der Mann der hier das Heft des Handelns voll in Händen hält, nimmt sich selbst zurück, er weiß was er kann und das Publikum weiß es auch und noch wichtiger, seine Mitstreiter ebenfalls und sie danken es ihm, indem sie ihr Können, ihre persönliche Leistung ganz in den Dienst aller stellen. Ich war mitunter so fasziniert, dass ich den Boden unter den Füssen fast verlor und dennoch registrierte ich all meine Little-Steven-Lieblingssongs, die sich in all den Jahren angesammelt hatten. Allen voran, „I am a patriot“.
    Etwas mehr als zwei Stunden dauerte diese geballte Power, dann verabschiedete sich Little Steven, um gleich klar zu machen, dass da noch was kommt und was da noch kam toppte das bisherige. Als er dann noch einen Coversong von Southside Johnny raus kramte und „Sun City“ drauf legte, dachte ich, dass da nichts mehr geht. Wieder lag ich falsch, einer ging noch und dann war nach insgesamt 160 Minuten wirklich Schluss. Ein „Zu-ga-be“ oder „We-want-more“ wäre absolut fehl am Platze gewesen. Ovationen war die richtige Antwort, den Akteuren merkte man die Rührung an.
    Dieser Abend war ein wirkliches Geben und Nehmen von beiden Seiten und war ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie die Interaktion zwischen Akteuren und Publikum funktionieren kann und sollte.
    Little Steven 1a.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2019
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  9. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Ein toller Bericht! Muss ja gigantisch gewesen sein. Machte Spaß Deinen Bericht zu lesen. :)
     
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  10. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied

    ich war ja am Samstag beim Konzert von Freunden mit ihrer Coverband...
    war ein super Konzert, selten haben sie so toll gespielt..... die neue Sängerin lebt sich immer besser ein und kommt auch immer mehr aus sich raus..... tolle Frontfrau.....

    eine kleine Zugabe gab es beim Abbau (wo ich mithalf im Gegenzug zur Zugabe :D)

    Basement X ... (finest CoverRock aus X-Berg)
    IMG_20190810_174613.jpg

    die Setlist..... die meisten Songs sollten bekannt sein..... alle kann ich allerdings auch nicht zuordnen..... :eek::oops:
    IMG_20190810_191822.jpg

    die Vorbereitung zur Zugabe (ok, ich find die Gitarre meines Freundes so herrlich)
    IMG_20190810_191543.jpg

    die Zugabe..... in Fis-Moll.... was könnte es gewesen sein ?????:D:D
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  11. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Ein herrlicher Bericht :) und schöne Fotos. :) Feine Setlist. :) Twilight Zone :cool: habe ich bei einer Coverband noch nicht gehört.
     
  12. Andie Arbeit

    Andie Arbeit Mitglied

    Zehn Konzerte habe ich dieses Jahr bereits besucht, nicht berücksichtigt sind dabei die vielen kleinen Gigs lokaler Bands im Umkreis meiner rheinhessischen Heimat.
    Den Abschluss der Open-Air-Saison bildet in diesem Jahr ein ganz besonderer Leckerbissen. Am 22. September bin ich erneut im Amphitheater in Hanau, dort gastiert die Pink-Floyd-Coverband "Echoes".
    Übrigens:
    Echoes veröffentlichten in diesem Jahr "Live from the dark". 2015 gab es bereits "Barefoot to the moon". Was ich übrigens für eine Coverband mutig finde, dieses Werk wurde auch auf einer Doppel-LP heraus gebracht und dies ist ein wirklich wunderschönes Teil.
    Hier mal das komplette akustische Konzert:
     
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  13. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied

    das wird Fonebone (schreibt hier auch hin u. wieder und spielt den Bass bei Echoes) aber freuen, wenn du so begeistert bist von Echoes.... was ich aus der Tube kenne macht ja auch Spass....
    mich selbst würde deren AkkustikShow sehr interessieren.... doch leider kennen die Berlin nicht (wenn auch sie im benachbarten Neuruppin spielen.... :()
     
  14. Echoes

    Echoes Neues Mitglied

    Ich habe Echoes seit ihrem 2. Gig 1995 ca. 12x gesehen und nicht einmal bereut hingefahren zu sein. Alle hervorragende Musiker, die ihr Handwerk beherrschen.
    Man darf nur keine 1 zu 1 Umsetzung der Floyd-Tracks erwarten. Was natürlich nicht negativ gemeint ist. Es wird teilweise neu Arrangiert und Interpretiert. Auf jeden Fall sehr sehen- und hörenswert.
     
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  15. stellar80

    stellar80 Aktives Mitglied

    Hab sie auch bereits live gesehen. War eher ein Zufall... wollte einen Freund aufheitern, der durch eine schwere Zeit ging, habe ihm die Karte geschenkt und gehofft, dass es kein Reinfall wird :D Im Gegenteil, es war ganz toll und ihm ging es danach ein wenig besser! :)
     
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  16. Andie Arbeit

    Andie Arbeit Mitglied

    @ Music is live
    berichtete über eine Coverband von Freunden,
    @ Marifloyd
    berichtete in einem anderen Thread über ein tolles Konzert von Lakeside Inn.
    Mir zeigt dies, es sind nicht immer die spektakulären, großen Konzerte. Wir bekommen mittlerweile auch im ambitionierten Hobbybereich überragende Konzerte geboten. Mir persönlich gefällt Livemusik in allen Varianten. Ich habe dieses Jahr hier im lokalen Bereich Konzerte gesehen, die nicht einmal meinen Musikgeschmack traffen, immer so knapp daneben lagen, doch deren Präsentation und Spielweise so überragend war, dass ich dennoch ganz fasziniert war. Solche Konzerte machen mir immer wieder einen riesigen Spaß.
    Meine Tochter hat übrigens eine klassische Gesangsausbildung, spielt Klavier, Harp und Gitarre und hat sich vor mehr als zehn Jahren auf die Rockmusik verlagert, wobei die grundsätzliche Richtung sehr Bluesrock lastig ist.
    Und wenn sie nicht mit der Band unterwegs ist, dann halt auch mal als Akustikduo.
    Die Happys 2 (2)a.jpg Die Happys 3a.jpg
     
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