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Heft 11-2019

Dieses Thema im Forum "eclipsed - Das Magazin" wurde erstellt von eclipsed, 22. Oktober 2019.

  1. moonmadness

    moonmadness Mitglied

    Das ist schon ein schwieriges Thema, ... ich habe einige Bekannte, die so auf der "Feminismus-Schiene" unterwegs sind und sich oft beschweren über einiges, was wir Männer nicht oder schlecht verstehen können. Ich hab hingegen länger schon das Gefühl, das man als Frau oft aber "ganz andere Karten" hat und die eigentlich ganz gut ausspielen kann, wenn man weiss wie... auch wenn unsere Gesellschaft an sich wohl ganz klar eher MACHOmässig eingestellt ist. Aber das könnte eine endlose Diskussion werden, über was alles irgendwie falsch läuft.

    Muss jedenfalls zugeben, ich hab mich nochmal länger mit Laura beschäftigt und u.a das gefunden... sie covert wohl sehr viel? Na ist nicht unbedingt schlimm...

    Finde dieses hier nun ziemlich gut, muss ich sagen... Ihre Rockmusik hingegen hm, das machen viele andere auch...



    Kann aber gut verstehen, dass sie gerade recht "angesagt" ist... ganz im Gegensatz zu den Bluespilschen damals.
     
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  2. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Oho, auf jeden Fall. Ein ganz wundervolles Cover ist das. Den Song mochte ich immer schon. Warum hat man damals eigentlich die Marshall Tucker Band (und auch die Atlanta Rhythm Section und die Ozark Mountain Daredevils) immer in die Southern Rock Ecke gedrängt ?
     
  3. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Vielleicht war schon alleine der Name der Band dafür verantwortlich. Ich assoziierte damals immer einen Marshall, der Trucker heißt und in den Südstaaten für Recht und Ordnung sorgt. :p
    Oder aber lag es daran, dass die Band mit den Allman Brothers unterwegs war und mit diesen in einen Topf geworfen wurden. Jedenfalls nutzt die Marshall Tucker Band Elemente aus dem Rock, Country Musik und Jazz. Ja, auch ich hätte spontan erklärt, dass die Band dem "Southern Rock" zuzuordnen ist. Ist aber letztlich auch nicht so wichtig, denn sie haben gute Musik gemacht...

     
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  4. phonoline

    phonoline Mitglied

    Also erstmal finde ich, dass die Kreation "Betroffenheitslyrik" das Zeug zum Unwort des Jahres hat. Es steht in einer Reihe mit "Gutmensch" und "Lügenpresse".

    Zweitens muss ich auf den großen Herbert Grönemeyer verweisen, der zeigt, dass sozialkritische und politische Kritik auch in der Musik funktioniert, siehe "Die Härte", "Chaos", "Keine Garantie", "Luxus"... Es braucht einfach nur einen begnadeten Lyriker und Musiker.
     
  5. WeepingElf

    WeepingElf Aktives Mitglied

    Zweifellos. Auch für mich steht der Spaß am Musizieren im Vordergrund. Aber ich will eben zugleich Musik über Themen machen, die mich beschäftigen, die Musik als Mittel verwenden, mich selbst zum Ausdruck zu bringen und das zu sagen, was ich sagen will.

    Hast ja Recht. Ich wollte es auch nicht für "beendet" erklären - ich hatte nur ein etwas schlechtes Gewissen, weil ich die Diskussion in diesem Strang ziemlich vom Thema abgebracht hatte. In Mailinglisten gibt es da das Mittel, die Betreffzeile abzuändern, wobei man den alten Betreff weiter mitführt, um den Diskussionszusammenhang zu wahren (also in diesem Beispiel: "Betroffenheitslyrik (war: Heft 11-2019)"). Das ist in einem Forum wie diesem leider nicht so einfach; da muss man explizit irgendwo einen neuen Strang aufmachen.

    "Betroffenheitslyrik" ist in der Tat ein hässliches Wort, das gehört in dieselbe Kategorie wie "Gutmensch". Als sei es was Schlechtes, zu sagen, dass einem etwas, das in dieser Welt nicht in Ordnung ist, bewegt. Das gehört zum Wortschatz von Zynikern und Misanthropen.

    Mit meinem Post wollte ich auch nicht die Sinnhaftigkeit dessen in Frage stellen, was manche Leute "Betroffenheitslyrik" nennen. Solche Texte sind gut, wichtig und richtig, es gibt immer noch viel zu viele Menschen, die gedankenlos durchs Leben gehen und weiter unreflektiert einen Lebensstil pflegen, der über Gebühr zu Lasten der Mitmenschen und der Umwelt geht, und vor den Problemen die Augen verschließen. Die muss man wachrütteln.

    Ich wollte aber sagen, dass es grundsätzlich andere Möglichkeiten gibt, sich mit solchen Fragestellungen zu befassen, die meiner bescheidenen Meinung nach besser geeignet sind, Begeisterung für die notwendigen Veränderungen zu wecken. Eben weg von der moralinsauren "Wir müssen..."-Rhetorik, hin zu einer Ausdrucksweise, die mitreißt.
     
  6. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Prima Statement, finde ich. Wäre schön, wenn Du öfters mal neue Threads eröffnen würdest. Ich finde, Du legst tolle Grundsteine für Diskussionen. Dankeschön.
     
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  7. WeepingElf

    WeepingElf Aktives Mitglied

    Habe ich jetzt gemacht.
     

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