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Heft 11-2018

Dieses Thema im Forum "eclipsed - Das Magazin" wurde erstellt von eclipsed, 24. Oktober 2018.

  1. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied

    genau.... so wie hier auch alles Pseudonyme von MB sind.....
    Mb nixe
    Mb Georg
    Mb Mariefloyd
    Mb Stellar
    Mb Music is Live.... :eek: (hilfe, ich existiere ja nun doch nicht, alles nur Matrix hier)

    :oops:
     
    stellar80 und nixe gefällt das.
  2. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied

    in der Tat, da braucht man schon wieder viel Zeit um alles wahr zu nehmen.....
    wie wäre es, diesen Link hier im Forum permant einzupflegen.... so können wir uns immer auf dem laufenden halten.....

    kommst du auch in den Genuss Toska LIVE erleben zu dürfen.... ???
     
  3. Mike

    Mike Moderator Mitarbeiter

    Also ein regelmäßiger Blick auf unsere Website kann ja auch so nicht schaden...;)
    Muss mal gucken, ob das Sinn macht...
    Aber den Link kannst dir ja erst mal auch so irgendwo in deinem Browser speichern...

    Toska in Köln werde ich nicht schaffen, ist am gleichen Tag wie Riverside in Oberhausen...Ärgerlich!
     
  4. nixe

    nixe Inventar

    Moment, das ist mein staatlich-anerkannter SpitzName! :D
     
  5. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Schönes Heft, zu dem es (wie immer) etwas zu sagen gibt.
    • Schön, dass mein Hinweis auf die defekten Pink-Floyd-Blu-Rays Eingang ins Heft gefunden hat.
    • Seltsam finde ich den ersten Leserbrief zum Thema Oldies. Hier wird eine Alt-gegen-Jung-Thematik aufgemacht, die m.E. an der eigentlichen Problematik völlig vorbeigeht. Es geht doch nicht darum, dass junge Leser die bahnbrechende Arbeit der großen Rock-Giganten nicht schätzen! Vielmehr wünschen sich viele, dass aus der "guten alten Zeit" mehr der großen Öffentlichkeit unbekannte, sowie junge und aufstrebende Bands/Künstler auch mal Cover-Ehren bekommen. Man kann der Stagnation der Rockszene nicht entgegenwirken, wenn man immer nur die gleichen alten, altbekannten und schon ad nauseam gefeierten (und schwerreichen!) Bands recycelt. So vergeht sich die Rockmusik in einer endlosen Wiederholung und Musealisierung, die letztendlich jeden neuen Funken im Keim erstickt. Darum geht es, nicht etwa darum, dass man sich die "Dinos" nicht anhören will!
    • Auch der Leserbrief zu Nick Mason geht in meinen Augen am Problem vorbei. Von Orchestermusikern erwartet man ja nicht, dass sie selbst kreativ werden - wobei gerade dieser Umstand wahrscheinlich nicht ganz daran unschuldig ist, dass es in der Klassik schon lange keine wirklich neuen Akzente mehr gab. Wenn die Rockmusik auch in diese Richtung geht, dann wird das sie auf kurz oder lang komplett aushöhlen - denn Rock 'n' Roll hat viel mit Kreativität, Improvisation und Ausdruck zu tun. Wenn ich nicht bei eclipsed Karten für die Australian Pink Floyd Show gewonnen hätte, hätte ich mir die Band nicht angesehen. Und der Auftritt war für mich schon irgendwie seltsam. Ich meine, diese Musiker haben nichts von dem geschaffen, was sie spielen, dennoch sind das teils sehr persönliche Stücke. Die Zuschauer sind ja auch nicht wegen der Musiker da, deren Namen sie wohl kaum kennen und für deren eigene Musik sie sich auch nicht interessieren würden. Irgendwie komisch.
    • Warum meint Alan Tepper, mehrfach Nick Mason dafür kritisieren zu müssen, dass er "The Endless River" nicht kritisiert? Weder ist es Masons Aufgabe (dafür sind schließlich die Musikjournalisten da), noch sehe ich, warum es in seinem Interesse sein sollte. Schließlich war er als Musiker an der Platte beteiligt und hätte ihre Veröffentlichung verhindern können, wenn sie ihm nicht gefallen hätte.
    • Schade: Der Motor hinter Nick Mason's Saucerful of Secrets und beeindruckendste Player der Band, Lee Harris, wird mit keinem Wort erwähnt. Bernd Sievers scheint auch nicht zu wissen, dass das ausgedehnte Intro von "Obscured by Clouds" nur dem nachempfunden ist, wie Pink Floyd das Stück selbst live gespielt haben (bei The Australian Pink Floyd Show klang das Ganze sehr ähnlich).
    • Gut: Bei der Kritik zu Robben Fords neuem Album wird endlich mal wirklich detailliert auf Klangfragen eingegangen, wie ich mir das ja schon seit langem wünsche.
    • Bei "Never Let Me Down 2018" hätte man schon noch erwähnen können, dass es sich um mehr als einen bloßen Remix á la Wilson handelt, sondern um eine tatsächliche Teil-Neueinspielung (geht zwar aus dem Text teilweise hervor, ist aber etwas nebulös formuliert).
    • Etwas ärgerlich finde ich, dass meine Lieblingsband Tears for Fears mal wieder unter den Tisch fallen müssen. Im Prog-Stammbaum gehören sie m.E. definitiv neben Talk Talk und Peter Gabriel zum Artpop dazu (hört euch "Swords and Knives" an und staunt!), und bei "Phil Collins Plays Well With Others" hätte man sie auch erwähnen können ;)
    • Deep Purples Top-50-Songs sind wie immer eine Sache, über die man viel streiten kann. "Deep Purple In Rock" ist für meinen Geschmack überschätzt, einfach was das Songmaterial angeht - bis auf "Child in Time" und "Speed King" finde ich keine herausragenden Kompositionen auf dem Album. Und bei zwei von drei "inFinite"-Songs gehe ich mit, aber "Time for Bedlam"? Dieses völlig melodie- und einfallslose Etwas? Also bitte...
    Stattdessen hätte ich gerne noch den ein oder anderen Song von "The House of Blue Light" gesehen. "Bad Attitude", "The Unwritten Law" und "Black & White" sind nicht so schlecht.
    Wolf Kampmanns Ausführungen zu "April" fand ich enttäuschend. Über das Stück könnte man ganze Bücher schreiben, über die Verknüpfungen zwischen den Teilen, über Lords geschmackvolles Arrangement, Blackmores unglaubliche Gitarre im letzten Teil, Nick Simpers fantastische Basslinien... aber nein, Quark á la "Rod Evans singt über den Monat April". Na danke. :/
    Ach ja, das Riff von "Black Night" ist natürlich keine Blackmore-Erfindung. Es tauchte wohl zuerst in Ricky Nelsons Version von "Summertime" auf und wurde auch schon von den Blues Magoos in deren Hit "(We Ain't Got) Nothin' Yet" werwendet - welches übrigens als Cover die letzte Singleveröffentlichung der Spectres war, welche sich danach in Traffic Jam und schließlich in Status Quo umbenannten...
    • Giles Martin: "Ich sage oft, dass ich ein Genie bin..." - das sehen viele Fans aber ganz anders und haben ihn für die totkomprimierten und in Surround besonders enttäuschenden Mixe von "1" und "Sgt. Pepper" heftigst getadelt. Ein bisschen mehr Demut und Respekt vor dem, was jahrtausendelang (!) mal Musik ausgemacht hat (Dynamik) wäre an dieser Stelle schon angebracht. George Martin und Geoff Emerick hatten da noch eine ganz andere Vorstellung von dem, was guten Klang ausmacht.
     
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  6. moonmadness

    moonmadness Mitglied

    Janz jenau!
     
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  7. moonmadness

    moonmadness Mitglied

    Voll gut auf den Punkt gebracht!
     
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  8. Otto

    Otto Mitglied

    Eine Band, die es auf jeden Fall mal verdient hätte, statt der üblichen Verdächtigen ganz groß mit einer Titelstory bedacht zu werden, ist Budgie ! Ohne wenn und aber.

    Nazareth wären auch noch heiße Kandidaten für eine ausführliche Titelstory in Sachen Classic Rock abseits von Zeppelin und Co., aber ansonsten würde ich mir auch Lucifer´ s Friend, Captain Beyond, oder die Solokarriere von Ian Gillan vorstellen können, die es definitiv wert ist, einer genaueren Betrachtung unterzogen zu werden - angefangen bei der jazzrockigen Ian Gillan Band über die Hardrockband Gillan bis hin zu seinen Soloalben aus den frühen 90ern. Das gibt ´ ne Menge her.

    Oder Manfred Mann´ s Earth Band. Oder Heart. Oder anläßlich des Todes von Jon Hiseman eine ausführliche Zeitreise mit Bezug auf Colosseum, Colosseum II und Tempest. Oder, oder, oder. Mehr Mut, auch mal abseits der immer gleichen Bands nach Gold zu graben, da ist soviel mehr interessantes als immer nur Led Zep oder Pink Floyd.
     
  9. Otto

    Otto Mitglied

    In Sachen "The House Of Blue Light" gehe ich ganz mit Dir d´ accord, wobei ich auch noch "Hard Lovin´ Woman" als weiteren Song nennen würde.

    Deep Purple "In Rock" finde ich nicht überschätzt. Das war eine bahnbrechende Scheibe und die klingt auch heute noch ziemlich fies aus meiner Sicht, ein derber Brocken der dem Heavy Metal im Prinzip den Schuhanzieher gereicht hat. Viel heavier als später zum Beispiel "Machine Head". Außer den beiden von Dir genannten Songs finden sich da doch noch etliche weitere Kracher drauf, wie z.B. "Flight Of The Rat" (unfassbar geile Orgel-Abfahrt), "Into The Fire" oder "Living Wreck". Die finde ich allesamt großartig.

    "Time For Bedlam" empfinde ich persönlich als klasse - gut, Geschmäcker sind verschieden ;) - und es erinnert mich ziemlich an die Sachen aus der "Perfect Strangers"-Ära. Da finde ich einige andere Songs auf der "Infinite"-Scheibe deutlich einfallsloser.
     
  10. Okzitane

    Okzitane Aktives Mitglied

    Der Leserbrief geht meines Erachtens vollends am Thema vorbei. Beethoven und Co. haben, als Komponisten (!), Musik für Orchester komponiert, waren also nicht selbst Ausführende (logischerweise), und können also auch nicht kopiert werden.
    Ich habe allerdings auch bisher so meine Probleme mit Bands, welche Musik aufführen, die von den Originalmitgliedern noch gespielt wird. Deswegen habe ich mittlerweile auch nur Konzerte von Zappa-Cover-Bands besucht.
     
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  11. WeepingElf

    WeepingElf Aktives Mitglied

    Der Sinn von Tributebands besteht darin, die Musik und die Bühnenshow von Bands wieder erlebbar zu machen, die es nicht mehr gibt (oder nie in die Region kommen, wo man wohnt, oder so arschteuer geworden sind, dass der Normalsterbliche sich keine Karte mehr leisten kann, aber dieses Problem gibt es in dem mich interessierenden Musikbereich meines Erachtens nicht) und wo man daher die Originalkonzerte nicht mehr erleben kann. Ich habe mir beispielsweise schon Konzerte von Pink-Floyd- und Genesis-Tributebands angehört, ganz einfach, weil es die Originalbands nicht mehr gibt ('94 hatte ich noch die Gelegenheit, Pink Floyd im Original zu erleben).

    In der klassischen Musik gelten, wie Okzitane richtig angemerkt hat, ganz andere Regeln. Dort sind Komponist und Interpreten in der Regel verschiedene Personen, und jede Aufführung, mit welchem Orchester auch immer, ist genau so "original" wie die Uraufführung, solange die Interpreten sich an die Vorgabe des Komponisten halten. Und es gibt ja durchaus Uraufführungen, die in die Hose gegangen sind, und exzellente Aufführungen längst bekannter Werke durch namenlose Provinzorchester.

    Anders wurde das nur in der Elektronischen Musik mit großem E der 50er Jahre, wo das Werk in dem vom Komponisten im Studio zusammengebastelten Tonband bestand und die ausführenden Musiker wegfielen. Das warf aber auch wieder das Problem auf, dass das Publikum im Konzertsaal vor einer Lautsprecherbatterie saß, was gerade im Zeitalter von Radio und Plattenspieler ästhetisch unbefriedigend war - Musik aus der Kiste kann man eben auch zu Hause haben, der Reiz einer Konzertveranstaltung besteht ja gerade darin, Musikern aus Fleisch und Blut dabei zuzusehen, wie sie gerade im Moment Musik machen, also genau in dem, was die Tonbandkomponisten eliminiert hatten. (Hinzu kam, dass die Elektronische Musik seriell komponiert und damit ziemlich "unanhörlich" war.) Deshalb kehrten die Komponisten in den 60er Jahren auch wieder zu herkömmlichen Instrumenten zurück.

    Dieses Aufführungsproblem der Elektronischen Musik kehrte dann an ganz anderer Stelle zurück, nämlich im Mainstream-Pop, als sich in den 90ern die Produktion am Studio-Computer mit Samples durchsetzte und es gar keine Begleitband mehr gibt. Da kann man eben nur noch den Sänger bzw. die Sängerin auf die Bühne stellen (der/die dann oft nur noch die Lippen bewegt zur Stimme aus der Konserve, weil er/sie nur mit Autotune überhaupt die Töne trifft und die Stimme überhaupt mit allerlei Studioeffekten bearbeitet ist, so dass er/sie gar nicht so singen kann wie auf der CD), und ein paar Hupfdohlen und etwas Pyrotechnik dazu, damit es "interessanter" aussieht. "Konzert" kann man derartige Darbietungen eigentlich nicht mehr nennen ;)

    Ein Problem ist das dann wiederum für die Top-40-Coverbands, die solche samplebasierte Pop-Musik mit ihren Gitarren, Bass, Keyboard und Schlagzeug gar nicht mehr originalgetreu darbieten können (im Zweifel bleibt dann alles bei dem armen Keyboarder hängen, der ja angeblich mit seinen Synthesizern "alles machen" kann, aber damit hoffnungslos überfordert ist); insofern und weil sie billiger sind und schneller auf Charts-Entwicklungen reagieren können, graben ihnen von DJs immer mehr das Wasser ab. Wenn man etwa ins Musiker-Board reinschaut, wo solche Musiker verkehren, so herrscht dort ein ganz großer Katzenjammer über diese Probleme.

    Sorry, jetzt bin ich schon wieder abgeschweift, das hat jetzt mit der aktuellen Eclipsed-Nummer nichts mehr zu tun :mad:
     
    Steven Thomsen, micha108 und nixe gefällt das.
  12. Foxy`s Roadie

    Foxy`s Roadie Mitglied

    Also, ich finde, das ist ein sehr spannendes Heft geworden, gerade die Stories über Riverside und die aktuelle Prog-Szene sind sehr gelungen. Die Festivalberichte waren auch sehr schön, vielleicht sollte ich doch mal das Reeperbahn Festival mitmachen, ist ja nicht so weit weg. Beim Purple-Ranking stimme ich nur teilweise zu, aber so etwas ist ja immer subjektiv. :D
     
  13. passionplayer

    passionplayer Mitglied

    Das war mal ein Heft nach meinem Geschmack, klasse. Sogar ein kleines Witzchen habt ihr eingebaut. Auf Seite 129 steht bei "Kommende Tourneen" tatsächlich: Rush ("2112" Tour) Das wäre ja mal eine Neuigkeit, die eine große Story verdient hätte. ;)
     
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  14. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Da bin ich sowas von bei Dir !!!
     
    nixe und Otto gefällt das.
  15. Fox

    Fox Mitglied

    Das Schlimme (oder wer weiß, vlt ja auch mal das Gute...eines Tages) ist, dass diese Hologramm-Sache ja immer mehr ins Rollen kommt. Wer weiß, evtl. gehen die Rush-Hologramme 2112 auf Tour. Ich lasse testamentarisch bestimmen, dass mein Hologramm auf mindestens drei Shows projiziert wird. Mit dem Hintern wackelnd!
     
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  16. Fox

    Fox Mitglied


    Das Problem ist halt, dass das Heft auch noch verkauft werden muss.

    Poste auf Instagram mal ein Bild mit dem Hashtag #inthecourtofthecrimsonking und du wirst Likes bekommen, ohne Ende. Poste ein Bild mit einem aktuellen Mega-Album, #fromsilencetosomewhere oder so, und du erhälst ein paar Mitleidslikes von Leuten, die gar nicht gelesen haben, was sie da liken.

    Aber was ich immer mal im Eclipsed vermisse, ist ein fester Bestandteil, 4 bis 6 Seiten, mit coolen neuen Bands oder besser noch: neuen Platten, die der geneigte Fan sonst verpassen würde. 2 Seiten Prog, 2 Seiten Metal, 2 Seiten Psychedelic etc…also am besten 6 bis 10 Seiten.
     
  17. nixe

    nixe Inventar

    Das wird ein Gaudy!
     
  18. Mike

    Mike Moderator Mitarbeiter

    Man sieht sich!!:D
     
    Fox gefällt das.
  19. Frequency

    Frequency Mitglied

    Das neue Heft 12-2018 ist gerade eingetroffen - mit Kate Bush und Genesis auf der Titelseite habt ihr schon mal Pluspunkte gesammelt! :)
     
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  20. Mike

    Mike Moderator Mitarbeiter

    Die entsprechenden Threads kommen nachher....;)
     

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