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Heft 07/08-2019

Dieses Thema im Forum "eclipsed - Das Magazin" wurde erstellt von eclipsed, 25. Juni 2019.

  1. eclipsed

    eclipsed Administrator Mitarbeiter

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    SUMMER OF MUSIC - 50 Jahre Woodstock-Festival


    Woodstock war Chaos, Massenauflauf, dreitägige Falle, Drogen, Unwetter, Schlamm, (zunächst) finanzielles Desaster für die Macher und Geldgeber. Obwohl es im Jahr 1969 mehrere große Rockfestivals gab, die problemlos abliefen, gilt gerade jenes anarchische Hippiehappening bis heute als legendär, als die Mutter aller Festivals. Nach wie vor wird vom „Geist von Woodstock“ geraunt, das friedliche Miteinander von rund einer halben Million Menschen, die das Festivalgelände fluteten, gepriesen. War Woodstock wirklich der Höhepunkt der Love-&-Peace-Bewegung? Was war das Besondere, was hob dieses Festival von anderen Musikgroßveranstaltungen jener Zeit ab? Oder wurden die drei Tage im August 1969 einfach nachträglich überhöht? Ein Rock’n’-Roll-Swindle? Spurensuche.

    SANTANA - Jambo-Jams

    Es war eine kleine Sensation, als vor drei Jahren die alte Santana Band mit Mike Shrieve, Gregg Rolie und Michael Carabello wieder zusammenfand und das Album „Santana IV“ veröffentlichte. Jetzt hat Carlos Santana seine Gruppe wieder komplett umbesetzt und ihre stilistische Ausrichtung neu kalibriert. Inmitten des fiebrigen, congasbefeuerten Latin Rock erhebt sich plötzlich eine uralte Stimme: Africa speaks!

    BIG BIG TRAIN - Zug der Jungakademiker

    Eine Grand Tour war eine kulturelle Tradition im 17. und 18. Jahrhundert, eine Art Bildungsreise für Jungakademiker aus begütertem Hause. Zum Abschluss ihrer Studien machten sie sich auf, um künstlerisch herausragende Stätten in ganz Europa zu besuchen. Sie besichtigten historische Denkmäler und Bauwerke und diskutierten später über die auf der Reise gesammelten Eindrücke. Big Big Train klinken sich mit ihrer neuen Platte in diese Tradition ein und unternehmen eine Grand Tour in Vergangenheit und Gegenwart.

    CHANDELIER - Klassentreffen auf der Loreley

    Das schmale Gesamtwerk von Chandelier ist mit Veröffentlichung der letzten Platte „Timecode“ jetzt wieder erhältlich. Wie schon die beiden früheren Alben liegt auch dieses als Doppeldecker vor. Den Abschluss ihrer Reissue-Kampagne feiert die stillgelegte deutsche Neoprogband mit einem einmaligen Reunionauftritt bei der „Night Of The Prog“.

    BRUCE SPRINGSTEEN - Nonstop durch die USA

    Nach seiner Personalityshow, die ihn in über 200 Aufführungen am Broadway zeigte, ist Bruce Springsteen nun ins Studio zurückgekehrt. 13 neue Lieder hat er dort aufgenommen. In diesen ist der Uramerikaner Springsteen unterwegs – als Anhalter mit dem Auto, auf wilden Pferden oder als Fahrgast im „Tucson Train“. Der Musiker scheint auf seiner Soloplatte – ähnlich wie Wyatt und Billy in „Easy Rider“ – ein verloren geglaubtes Amerika zu suchen, eines, das es im Augenblick nicht gibt.

    LUCIFER’S FRIEND - Die älteste Hobbyband der Welt

    Lucifer’s Friend könnten nächstes Jahr ihr 50. Bandjubiläum feiern. Auch wenn sie sich 1970 gegründet haben, wäre das allerdings etwas an den Haaren herbeigezogen, denn die überwiegende Zeit während der letzten fünf Jahrzehnte war die deutsch-englische Truppe inaktiv. Seit etwa vier Jahren ist sie allerdings wieder aus dem Schlaf- in den Wachmodus gewechselt und hat gerade mit „Black Moon“ ein eindrucksvolles Hardrockalbum herausgebracht.

    MANDOKI SOULMATES - Die Band der Bandleader

    Leslie Mandoki tourt im Herbst mit seinen Soulmates durch Deutschland. Zu diesen werden Supertramps John Helliwell, Ex-Earth-Band-Sänger Chris Thompson, Ex-Toto-Sänger Bobby Kimball, Trompeterass Till Brönner und viele weitere große Namen gehören. Sie werden dann das neue Soulmates-Doppelalbum präsentieren, das Produzent Leslie Mandoki gerade abmischt. Bis dahin können Fans sich mit der gerade veröffentlichten Doppel-Blu-ray „Wings Of Freedom“ einstimmen.

    UNENTWEGT UNTERWEGS - Mit „Citizen: In The Next Life“ lässt BILLY SHERWOOD erneut eine verlorene Seele auferstehen

    Der Multiinstrumentalist, Sänger und aktuelle Yes-Bassist Billy Sherwood hat sich dreieinhalb Jahre nach dem Konzeptalbum „Citizen“ mit „Citizen: In The Next Life“ ein zweites Mal mit seiner fiktiven Figur Citizen beschäftigt, einem Mann, dessen Seele in immer neuen historischen Situationen inkarniert. Schlecht für Citizen ist, dass er sich ausschließlich in finsteren Zeiten aufhalten muss. Anders als beim Vorgänger hat der 54-jährige Sherwood, der auch als Tontechniker und Produzent arbeitet, diesmal alles im Alleingang eingespielt.

    IZZ - Daumen im Sonnenwind

    Das New Yorker Ensemble IZZ um die Brüder Tom und John Galgano gehört seit zwei Jahrzehnten zu den spannendsten Prog-Lieferanten aus Übersee. Seit dieser Zeit weiß es, elegant die Brücke nach Europa zu schlagen. Vier Jahre nach ihrem letzten regulären Studioalbum „Everlasting Instant“ liegt nun ein neues Werk vor, das mehr als nur aufhorchen lässt. Nicht zuletzt wegen seines Bezugs auf Douglas Adams.

    HOLLYWOOD VAMPIRES - Tanz der Vampire

    Als die Hollywood Vampires 2015 von den langjährigen Kumpels Alice Cooper, Johnny Depp und Joe Perry gegründet wurden, hätte niemand geglaubt, dass die Band lange bestehen würde. Genau das tut sie aber. Die Vampires touren regelmäßig, und das weltweit, und sie veröffentlichten nun mit „Rise“ ihr zweites Album. Mit diesem beweisen sie vor allem, dass sie ein wirkliches Bandprojekt sind, in das sich alle Protagonisten musikalisch einbringen.

    GROSSES WEISSES WUNDER - 50 Jahre Bootlegkultur

    Fast jeder Plattensammler hat eines im Regal: ein Bootleg. Zunächst lavierten sich die Hersteller und Verkäufer der nicht autorisierten Studio- und vor allem Konzertmitschnitte durch Schlupflöcher im Gesetzbuch. Doch schnell sagten die Plattenindustrie und die von ihr vertretenen Künstler dem Treiben den Kampf an, um entgangene Gewinne zurückzuholen. Vor 50 Jahren erschien mit „Great White Wonder“ eine Doppel-LP mit Liedern von Bob Dylan: das erste Bootleg der Rockgeschichte.

    GENERATION AXE - Das längste Gitarrensolo der Welt

    Unter dem Banner Generation Axe hat Steve Vai eine ganze Armada großartiger Gitarristen um sich geschart und in den Tourbus verfrachtet. Zusammen mit Zakk Wylde (Black Label Society, Ozzy Osbourne), Yngwie Malmsteen, Nuno Bettencourt (Extreme) und Tosin Abasi (Animals As Leaders) hat der Hohepriester aller Stuntgitarristen bereits zwei US-Tourneen und eine Asienreise hinter sich gebracht. Bei ihrem Fernosttrip wurde auch das zuletzt erschienene Livealbum „The Guitars That Destroyed The World: Live In China“ mitgeschnitten.

    Die CHRIS ROBINSON BROTHERHOOD lebt auf kleinerem Fuß – und genießt es

    Riesige Stadien, 30 Millionen verkaufte Alben, wüste Drogenexzesse, aber auch zwei Scheidungen und Kinder, für die er kein Sorgerecht hat: Chris Robinson erlebte alle Höhen und Tiefen der Marke Showbiz – und ist zu einer folgenschweren Erkenntnis gekommen: Auf den ganzen Trubel, der mit einer erfolgreichen Rockband wie den Black Crowes einhergeht, habe er schlichtweg keine Lust mehr. Deswegen lebt er jetzt in Marin County, im bergigen Norden von San Francisco, in ganz bescheidenen, ruralen Verhältnissen. „Ich habe eine Hütte, ein Studio, eine Frau und jede Menge Wale, die vor der Bucht schwimmen. Außerdem jede Menge Hippies und Deadheads in der Nachbarschaft. Es ist eine freakige Community.“ Deren Einfluss sich auch in seiner Musik niederschlägt. Denn Robinson, der von den Tantiemen der Crowes-Jahre lebt, macht keinen konventionellen, massentauglichen Rock mehr.

    Vor einem halben Jahrhundert gründete sich die deutsche Band EPITAPH

    Im Winter 1969/70 begann die Karriere von Epitaph. Und zwar in den Kellerräumen des Dortmunder Musikclubs Fantasio. Schnell stellten sich Erfolg in den USA ein – aber auch finanzielle Schwierigkeiten, die zum mehrfachen Break in der Bandgeschichte führten. Doch die Gruppe um den britischen Gitarristen Cliff Jackson und den deutschen Bassisten Bernd Kolbe erwies sich als langlebig. Ihr neues Album „Long Ago Tomorrow“ erscheint rechtzeitig zum goldenen Jubiläum.

    Neil Hannon von THE DIVINE COMEDY hat noch immer Melodien auf Lager, die auf und abseits der Bühne funktionieren

    Neil Hannon und The Divine Comedy sind immer für Überraschungen gut. Hannon ist ein Musikliebhaber, der sich unablässig mit allen erdenklichen Klangrichtungen vollsaugt. Das neue Album „Office Politics“ ist eine Schatzkiste an skurrilen Ideen und unwiderstehlichen Melodien. Hannon will sich weder limitieren lassen noch seine Hörer unterfordern. Nach 30 Jahren Bandgeschichte und einem Dutzend Alben will er immer noch sich und seine Hörer auf höchstem Niveau unterhalten – und ab und zu ein wenig ärgern.

    Erste Höreindrücke von „In Cauda Venenum“, dem 13. Studioalbum von OPETH

    Die Atmosphäre stimmt: Regen trommelt aufs Dach, als Mikael Åkerfeldt im württembergischen Donzdorf vor versammelter Journaille die einführenden Worte zur Präsentation von „In Cauda Venenum“ („Im Stachel [ist] das Gift“) spricht. Erscheinen wird Opeths neues Album in zwei Varianten: einer schwedisch- und einer englischsprachigen. Wir haben vorab Song für Song zusammengefasst, was da auf die Szene zurollt.

    Frank Bornemann legt in Kürze den abschließenden Teil seines ELOY-Herzensprojekts über Jeanne d’Arc vor

    Eloy-Mastermind Frank Bornemann legt im August den zweiten Teil seiner ambitionierten Progoper über Frankreichs Nationalheilige Jeanne d’Arc vor. „The Vision, The Sword & The Pyre (Part II)“ ist eine Arbeit mit großen Chören und zahlreichen Gastmusikern. Im Horus Studio in Hannover hat Bornemann eclipsed vorab die nahezu instrumentalen Rohfassungen vorgeführt – und dabei die historisch fundierten Lyrics synchron zur Musik rezitiert.

    ...und vieles mehr!
     
  2. passionplayer

    passionplayer Mitglied

    Woodstock - ich kann es nicht mehr hören, sehen und lesen. Wenigstens etwas über Eloy und Divine Comedy. Typische Sommerloch Ausgabe.
     
  3. nixe

    nixe Inventar

    50 Jahre & kein bißchen leise!
    Ist doch klar, das man jetzt Woodstock nicht ignorieren kann!
     
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  4. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    The Great White Wonder.....oh ja, darauf freue ich mich aber !!!
    Was hatte ich damals solche Dinger in der Sammlung.
    Manche sogar nur mit blauem, rotem oder grünem A4-Zettel, der in die Blanko-weisse Hülle oben draufgelegt und dann die LP verschweisst wurde.
    Leider besitze ich heute keine einzige dieser Boots mehr.
     
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  5. Heavy_Metal_Maniac

    Heavy_Metal_Maniac Neues Mitglied

    Ich hasse solche Layouts. Ich musste jetzt extra hier nachgucken kommen, ob das Cover nur bei mir oder in echt so aussieht. ;-)
     
  6. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied

    und was soll uns dies jetzt mitteilen.... !!??

    ich gebe dir allerdings recht, dass das aktuelle Cover an Kreativität wünschen lässt (oder anders ausgedrückt, ganz, ganz schlimm!!o_O)..... dies hätte meine Tochter (wird 5) besser gemacht.... :eek:
    und nebenher bemerkt ist das Thema Woodstock derart ausgelutscht, dass es wohlgesonne Musikfans nicht mehr hintern Ofen vorlockt.....

    doch ein paar interessante Berichte scheinen ja den Weg ins Heft gefunden zu haben..... Generation Axe ist was für mich.... und Opeth mit Vorabkritik ist auch gut....

    ein paar halb interessante Themen (Hollywood Vampire u. Epithap zB. )....

    und einiges an Langweile..... angeführt v. Woodstock eben....

    viel Spass euch allen.....

    ist seid 15/16 Jahren wohl die erste Ausgabe, die ich entweder auslasse oder spontan im Laden mir aneignen werde, geliefert wird nicht mehr..... :confused:
     
  7. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied


    verwirrend..... ich hoffte endlich mal etwas neues von der Band zu lesen/hören..... doch gemeint war etwas ganz anderes, da gab es die Band noch nicht .... :D:D

    na ja, sie haben mich ja schon Ende der 80´s /Anfang 90´s gebissen..... doch ich wurde nicht schüchtern.... :rolleyes:
    Great White - Once Bitten Twice Shy.... fröhlicher AmiRock´nRoll zum Weibchen erweichen..... oder hier als Auflockerung zum Cover der neuen Ausgabe.... :p
     
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  8. stellar80

    stellar80 Aktives Mitglied

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  9. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    So lange Du nicht der Meinung bist, dass diese schauderhafte Cheapo-Version ohne jeglichen Groove und Feeling besser ist als das phänomenale Original.....ist alles gut. :p Sorry, ist so heiss heute....ich vertrag das irgendwie nicht mehr so wie früher :oops:

     
  10. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Was mir an diesem Cover ganz besonders gefällt, ist der trefflich gelungene Vintage Charakter, der meiner Meinung nach diesmal so richtig gut zum Aufhänger passt. Da gab es in den vergangenen Monaten viel albernere Cover, ehrlich gesagt. Dieser vergilbte Touch und dazu die rote Schrift - doch, das spricht mich sehr an. Bestes Cover seit der letzten Eclipsed Ausgabe!!
     
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  11. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied

    da mach dir mal keine Sorgen.... es ist alles gut.... ;)
     
  12. Heavy_Metal_Maniac

    Heavy_Metal_Maniac Neues Mitglied

    Ich hatte befürchtet, die rote Schrift hätte sich im heißen Briefkasten aufgelöst. Wäre garnicht gegangen! ;-)
     
  13. Music is Live

    Music is Live Aktives Mitglied

    so ist es.....
     
  14. Okzitane

    Okzitane Aktives Mitglied

    BIG BIG TRAIN... klingt doch sehr vielversprechend. Ich hoffe das Album kam auch gut an (komme Montag erst zum Tabakladen) :p:D
     
  15. phonoline

    phonoline Neues Mitglied

    Diese Coverlayout-Bashings finde ich interessant und sind m.E. ein gutes Zeichen für die generell gesteigerte Qualität von eclipsed. Guckt Euch bitte mal das Cover der diesjährigen Woodstock-Ausgabe von Good Times an oder das aktuelle von MINT. Good Times hätte Deine Tochter, HMM, definitiv hinbekommen, MINT - generell bekannt für gute Gestaltung - bietet kreativ nun wirklich nix Neues: roter Hintergrund, Gitarre, Vogel - wohoo. Im Gegensatz dazu knallt das eclipsed-Cover regelrecht , hebt sich plakativ schön ab und ist mal etwas anders als das ewige Flower-Hippie-Gedöns.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juni 2019
  16. phonoline

    phonoline Neues Mitglied

    Ich weiß noch, wie sich Anfang der 90er bei Edeka um die Ecke diese Imtrat-Boots stapelten. Und da waren echt geile Teile dabei – Petty, Huey Lewis, Peter Gabriel... Ich hatte sie alle und Anfang 2000 oder so für noch relativ hohe Beträge weitervertickt.
    Ich fand Bootlegs immer toll, vor allem die von Swingin' Pig. Deren Aufmachungen waren teilweise fantastisch. Aber auch solche Boots, die ganz simpel gestaltet waren und hochwertige Aufnahmen enthielten wie z.B. AC/DCs BBC-Aufnahme von 1976 (,die es lange Zeit nur als Boot gab), waren einfach genial.
    Mir fehlt die Suche nach solchen und die Ausgrabung dieser Raritäten. Ich glaube kaum, dass Boots den Künstlern und Plattenfirmen Schaden zufügten, im Gegenteil waren es Liebhaberstücke, die die Bindung zum Künstler verstärkten. Gut, ich bin schon überrascht zu lesen, dass der Verkauf mancher Boots in die 100.000e ging. Da geht dem Künstler schon Kohle flöten.
     
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  17. Andie Arbeit

    Andie Arbeit Mitglied

    SUMMER OF MUSIC - 50 Jahre Woodstock-Festival
    Klar, die Meinungen gehen auseinander. Ich werde am Samstag, den 17. August eine lange "Woodstock-Revival-Night" veranstalten und höre auch Meinungen die da sagen: Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr. Habe ich absolut Verständnis, Mich allerdings bewegt und berührt dieses Thema und so habe ich auch eine Menge an Büchern über dieses Thema gelesen.
    Insoweit bietet der Artikel nicht wirklich viel Neues für mich. Mein Hintergrundwissen versetzt mich allerdings auch in die Lage, bewerten zu können, was hier so geschrieben wurde und dies ist klasse. Es wurde sich im Heft auf die Sachen konzentriert die wirklich wichtig waren. Der Artikel versetzt den Leser/die Leserin in die Lage, über dieses Festival Bescheid zu wissen, ja, mitreden zu können.
    Natürlich haben in diesem Jahr alle großen Musikmagazine dieses Thema zum Inhalt, doch an diesem Festival vorbei zu gehen, ist sträflich und so kann eclipsed bescheinigt werden, hier wurden höchst interessant, kurzweilig und informativ die Fakten dieses Festivals dargestellt. Kompliment, klasse gemacht.
     
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  18. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Schönes Statement - und insbesondere zu Swingin' Pig teile ich Deine Meinung uneingeschränkt. Noch heute stammen zwei meiner absoluten Lieblings-Livealben aus dem Hause Swingin' Pig. Wer sich die einmal anhört, mag es nicht glauben, was er da an Klangqualität geboten kriegt. Die klingen wirklich wie offizielle Live-Veröffentlichungne und zeigen beide Künstler auch noch in absoluter Bestform. Wer kann, sollte sich diese beiden Boots unbedingt mal anhören:

    Van the Man.jpg

    Floyd.jpg

    Auf der Van Morrison gibt es die mit Abstand genialste Version von "Summertime In England" zu hören und auf der Pink Floyd die meiner Beurteilung nach beste Live-Aufnahme von "Atom Heart Mother".
     
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  19. Emka

    Emka Neues Mitglied

    Ächz, erst kürzlich '69, jetzt auch noch Woodstock... Natürlich berichtet eclipsed jeweils darüber, aber hätte das nicht auch ein Schwerpunkt in einem Heft sein können? Und dann sind auch sonst wieder ganz viele alte Herren im Heft. Über die Classic-Rock/Oldie-Schlagseite hätte ich mich bisher (obwohl es hier im Forum immer wieder mal Thema ist) nicht beschwert, weil es mich nicht störte oder mir nicht negativ auffiel. Aber dieses Heft... Naja, vielleicht wirklich Sommerloch. Und dann freue ich mich auf die nächste Ausgabe.
     
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  20. WeepingElf

    WeepingElf Aktives Mitglied

    Tja, mit dem Woodstock-Jubiläum ist das so eine Sache. Es ist schon verständlich (und bei der Eclipsed nicht anders zu erwarten), dass es dazu ein Special gibt, das ist nun mal ein wichtiges Ereignis in der Geschichte der Rockmusik. Ich habe darin auch ein paar Dinge gelesen, die ich noch nicht wusste, aber ehrlich gesagt auch nicht wirklich wissen wollte. Ich bin schon lange von diesem "Ach wäre ich doch dabei gewesen"-Quark weg. Nach dem, was ich darüber gelesen habe, denke ich, dass ich bei dem Chaos dort voll die Krise bekommen hätte. Ich kann solche Situationen, wo alles durcheinander geht und ungemütlich ist, einfach nicht ab, und bin aus solchen Gründen auch kein Festivalgänger.

    Auch sonst ist die aktuelle Nummer wieder vergangenheitslastig; wie ich schon mindestens einmal hier angemerkt habe (und andere auch schon getan haben), liegt das wohl vor allem daran, dass die Alt-68er und Plattensammler eine kaufkräftige Klientel sind, die hohe Auflagen und saftige Werbeeinnahmen verspricht, wenn man für die eine Zeitschrift macht. Aber es gibt ja schon genug Blätter für die, ein bisschen mehr aktuelle Musik wäre ein gutes Alleinstellungsmerkmal. Wenn man sich solche Zeitschriften wie Visions oder Rock Hard anschaut, geht es da zu mindestens 80 % um aktuelle Musik. Warum soll das nicht in einer Zeitschrift gehen, die über Prog und Artverwandtes berichtet? Die Empire Music macht das ja immerhin auch, wenn auch in einem kleineren Rahmen (weniger Ausgaben pro Jahr, weniger Aufwand beim Layout, Vertrieb nur per Abo).

    Zum Thema "Bootlegs" möchte ich noch eine kleine Anmerkung machen: es gibt sicher viele Bootlegs, die interessante Dokumente des Werdegangs einer Band sind, aber die allermeisten sind nichts als Geschäftemacherei mit der Sammelleidenschaft der Fans, und ein Großteil davon setzt sich aus Aufnahmen zusammen, die schon seit längerem zirkulieren und bereits auf etlichen anderen Bootlegs erschienen sind, was die Sache natürlich nicht gerade interessanter macht. Und immer werden die Künstler um ihre Tantiemen geprellt, weshalb ich davon nichts halte.
     
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