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Heft 06-2019

Dieses Thema im Forum "eclipsed - Das Magazin" wurde erstellt von eclipsed, 21. Mai 2019.

  1. Cathedral Wall

    Cathedral Wall Mitglied

    Ein ausgewogener mix aus alt und neu, ist glaube ich der einzig gangbare Weg für ein Musikmagazin heutzutage. Das Vokabular des Rock ist, so wie das des Jazz, seit gut zwei Jahrzehnten ausformuliert. Man kann halt das Rad nicht neu erfinden.
     
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  2. WeepingElf

    WeepingElf Aktives Mitglied

    Da gebe ich Dir Recht. Irgendwie gibt es seit 20 Jahren in der Rockmusik nicht mehr viel Neues. Nicht einmal im Prog - da hat sich musikalisch nicht mehr allzu viel getan, es klingt eigentlich alles noch so wie vor 20 Jahren; auch wenn es seither in Bereichen wie Djent, Technical Metal und dem, was Alternative-Rock-Leute, etwa in der Visions, "Prog-Rock" genannt wird, durchaus neue Entwicklungen gab, aber ich tue mich sehr schwer damit, diese Richtungen noch als Prog zu erkennen - vielleicht bin ich aber einfach nur zu sehr "alter Sack", um da mitgehen zu können.

    Neue Entwicklungen erwarte ich da in erster Linie in den Inhalten, die damit ausgedrückt werden, im Sinne von Musik, die von der Wende zur Nachhaltigkeit handelt, wie das etwa die United Progressive Fraternity macht. So was habe ich mit meiner eigenen Musik, für die ich aber derzeit keine Band habe, auch vor.
     
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  3. Lamneth

    Lamneth Aktives Mitglied

    Ich habe kein Problem mit Reminiszenzen an ie Rockmusik aus der Vergangenheit , ich bin eh Nostalgiker. Viel gutes Neues gibt es heute nicht mehr in der Fülle wie früher, eine Beschränkung auf die, die es wirklich wert sind, reicht mir vollkommen.
    Ich bin mit der eclipsed zufrieden, habe aber (noch) kein Abo, da habe ich schon 3 HiFi Zeitschriften. Mit denen bin ich - obwohl schon seit weit über 30 Jahren im Abo - nicht mehr so ganz glücklich. Mal sehen, 1-2 werde ich wohl demnächst kündigen, dann kommt die eclipsed ins Haus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2019
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  4. Georg

    Georg Aktives Mitglied

    Eclipsed heißt das Magazin; nicht verwechseln mit der Studentenband Eclipse Sol-Air:

    die, um es milde auszudrücken, nicht zu meinen Lieblingsbands gehören!
     
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  5. Lamneth

    Lamneth Aktives Mitglied

    Da hat mal wieder die Autokorrektur zugeschlagen, man sollte halt immer genau lesen, was da steht, oder die Autokorrektur ausschalten. Danke für den Hinweis.
     
  6. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Leider stimmt eben genau das nicht. Es ist unglaublich, wieviel gute neue Musik es heute gibt, die leider vollkommen untergeht.
    Darum auch meine Kritik oft an den heutigen Rock-Journaillen, weil die sich eben genau auf die immer gleichen Protagonisten beschränken.
     
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  7. Lamneth

    Lamneth Aktives Mitglied

    Das mag aus deiner Sicht stimmen, aus meiner aber nicht. Die Musik, für du dich begeistert, ist nur teilweise interessant für mich, umgekehrt dürfte es wohl genauso sein, oder ?;)
     
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  8. Georg

    Georg Aktives Mitglied

    ...., vielleicht mal einen neuen Mantel aufziehen:
    Feiner "Vintage 70s Rock" made in Sweden 2019:
     
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  9. Georg

    Georg Aktives Mitglied

    Ja, und was nicht rezensiert wurde, "erarbeite" ich mir selber. Carsten Agthe hat da unter seinen Top 5 auch immer mal wieder spannende Sachen dabei. Außerhalb der Eclipsed ist er im Netz bei den "Betreuten Proggern" aktiv:
    https://www.betreutesproggen.de/author/don-carstello/
     
  10. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Ja, das gefällt mir. Auch wenn es nicht unbedingt innovativ klingt. Aber das muss es bei mir auch nicht. Ich erfreue mich an guter Musik. Ganz egal ob sie alt oder neu ist. Bei der Anzahl von Alben, die sich allein in meiner Sammlung befinden, gibt es für mich auch immer wieder etwas zu entdecken. Ich weiß nicht, ob Ihr ähnliche Erfahrungen macht. Mal habe ich Zugang zu einer Band bzw. Interpreten und mal nicht. Dann stöbere ich wieder in meiner Sammlung und entdecke wieder etwas, was ich kaum gehört bzw. vernachlässigt habe. Auch Alben, die ich im letzten Jahr gekauft habe, gehören nicht zum alten Eisen. Ich denke z.B. an: Kamasi Washington, Kino, Lazuli, Long Distance Calling, Lunatic Soul, Magnum, Mark Knopfler, Neal Morse Band, Pineapple Thief, Riverside, Ryley Walker, The Sea Within, Spock's Beard, Subsignal u.a. All diese Alben bin ich noch nicht überdrüssig. Allerdings nach wie vor offen für alles was da noch kommen mag. Und dann gibt es noch die vielen alten Schätze aus alten Zeiten.
    Vielleicht befindet man sich als sehr musikinteressierter Mensch auch in einem ständigen Zwang unbedingt etwas total faszinierend Neues zu entdecken und wenn man glaubt, es endlich gefunden zu haben, ist man schon wieder auf den Sprung zum vermutlich nächsten genialen Werk. Hinzu kommt die Vielzahl von Tipps hier im Forum.
    Ich stelle mir vor, wenn wir Aktiven hier im Forum gemeinsam eine Zeitschrift herausbringen würde, ob es dafür dann eine Käuferschicht geben würde. Ich glaube es eher nicht. Es ist einfach unmöglich dem einzelnen Leser in seiner Erwartungshaltung gerecht zu werden.
    Und so geht es mir beim Lesen der "eclipsed": Mal gefällt mir eine Ausgabe besser, mal nicht. So ist das eben. In dieser Ausgabe sagte mir z.B. der Artikel über J.J. Cale sehr zu. Breakfast in America interessierte mich weniger. Ich freue mich jedenfalls seit Jahren monatlich die "eclipsed" nach Hause zu bekommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2019
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  11. Mike

    Mike Moderator Mitarbeiter

    Ja, in dieser Formulierung erkenne ich mich absolut wieder!! Fluch und Segen zugleich!
     
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  12. Lamneth

    Lamneth Aktives Mitglied

    Bei mir läuft es manchmal umgekehrt : ich entdecke in meiner Sammlung immer wieder Alben, bei denen ich mir sicher bin, dass ich sie wohl nie wieder hören werde, dass ich sie höchstens für eine Mix-CD nochmals gebrauchen werde. Dann gibt es halt die Klassiker, bei denen ich mir sicher bin, sie selbst noch auf Wolke 7 (oder im Tiefparterre) hören zu wollen.
    Auch wenn ich hier wahrscheinlich auf wenig Verständnis stoßen werde, Spock's Beard von der The Light bis zur Feel Euphoria sowie die Neil Morse Alben Testimony, One und ? sind bei mir nur noch Staubfänger, und ich werde sie wohl komplett verkaufen. Ok, ich war sowieso nie der Fan, aber ich höre mir eben lieber die alten Genesis an. Bei Neil Morse geht mir das Gesülze über Glaube und Religion auf die Waffel, ich bin halt gläubiger Atheist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2019
    nixe gefällt das.
  13. Georg

    Georg Aktives Mitglied

    Schön geschrieben, Mari! Aber ich glaube nicht, dass wir es schaffen würden, eine gemeinsame Musikzeitschrift zusammenzustellen. Bei aller Toleranz und Respekt gegenüber anderen Musikgeschmäckern, würde ich, um ehrlich zu sein, doch an meine Grenzen kommen. Es gibt einiges, was ich noch nie gerne gehört habe, es gibt auch "alte Schätze", die massiv "Schimmel angesetzt haben", die ich mir heute nicht mehr anhören kann, ok, Alan Teppers Top5 vom Juni Heft 2019 gehören nicht dazu, aber z.B. "Tante Käthe" geht heute überhaupt nicht mehr; sorry auch CCR gehört dazu; aber Pink Floyd geht immer!
     
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  14. Lamneth

    Lamneth Aktives Mitglied

    Ich könnte nicht mal mit meinem Freund, der mit mir am meisten kompatibel ist, eine gemeinsame Zeitschrift gründen.
    Pink Floyd geht immer JA !! Genesis (mit Peter Gabriel ) auch !!
    Und natürlich RUSH! !!!
     
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  15. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Da sind wir wieder beim Thema "persönlicher Geschmack" und Vorlieben angelangt.
    Meine musikalische Bandbreite und Toleranz ist viel zu groß, um mich eindeutig gegen bestimmte Bands oder Interpreten zu äußern, denn was mir nicht gefällt, kann einem anderen gefallen. Ich sehe nicht ein, dass ich einem anderen Musikfreund seine Freude an seinen Vorlieben (z.B. an Helene Fischer) kaputt machen oder miesmachen sollte. Es gibt meistens mit irgendeiner Band oder anderen Interpreten wieder einen Konsens. Schubladendenken missfällt mir.
    Die musikalische Bandbreite (von Klassik, Jazz, Rock, Schlager, Folk und, und, und) ist doch nun einmal so groß, dass es immer auseinandergeht und dass man immer wieder zusammen kommen kann. Es gibt hier im Forum Musikrichtungen, die mir nicht so zusagen. Na und. Ist doch nicht weiter tragisch, da es in unserem bunten Miteinander so viel anderes gibt, was mir gefällt. Wichtig ist doch nur der sachliche und vernünftige Umgang und der ist hier erfreulicherweise absolut gegeben.
     
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  16. Mike

    Mike Moderator Mitarbeiter

    Gerade in der heutigen Zeit ein absolut unterstützenswertes Statement!!
     
    toni gefällt das.
  17. Georg

    Georg Aktives Mitglied

    :D:D:):)
     
  18. Georg

    Georg Aktives Mitglied

    Genau, deshalb schreibe ich nix zu deinem Bruder und ne Kerb im Odenwald wäre mir eh zu weit;);)
     
  19. phonoline

    phonoline Mitglied

    Das große Problem oder sagen wir mal: die große Herausforderung für heutige Musikmagazine besteht darin, dass der Stellenwert von Musik in unserer gesättigten Gesellschaft und im Leben eines Einzelnen immer mehr nachlässt. Sie ist zu jeder Tageszeit, an jedem Ort extrem einfach konsumierbar geworden und verliert dabei einen großen Teil ihrer Magie und Anziehungskraft. Unsere durchorganisierte, auf Effizienz gedrillte turbokapitalistische Wohlstandsgesellschaft braucht keinen Soundtrack mehr, der dem Einzelnen oder einer Gruppe so etwas wie Bedeutung und Sinn geben könnte. Hodgson beschreibt das ganz gut im Interview, wie ich finde.
    Da haben es Musikmagazine natürlich nicht besonders einfach. Die Spex ging unter, weil sie alles andere war als retro, aber es eben keine Kundschaft mehr gab für ihre Themen - die schaut liebers ins Netz, nutzt Spotify und verdaddelt ihre Zeit nicht mit Geschichten zu aktueller Musik, sondern mit Games und Social Media. Heißt also: Magazine brauchen eine gesunde Mischung aus alt und neu, um die alte Kundschaft, die hochgradig Musikinteressierten, bei der Stange zu halten, aber auch, um potentiell neue Leser zu locken. Classic Rock ist ein alberner Abklatsch des (immer noch sehr guten) Classic Rock UK, Rocks müsste layouttechnisch mal etwas nachlegen und Good Times... darüber müssen wir nicht reden, oder? Die Rentner-Bravo für musikalisch Hängengebliebene ohne Gestaltungsanspruch - es ist fürchterlich. Auch deren Ableger kult! ist schwer zu ertragen, wenn man sich da durchblättert. Visions finde ich sehr ansprechend, thematisch nur leider nicht meine Ecke. MINT ist super, mit hohem Anspruch an Inhalt und Gestaltung, aber halt sehr speziell. Ansonsten komme ich immer wieder auf die wirklich durchweg guten UK-Magazine wie Mojo oder Uncut zurück, die hier allerdings sehr teuer sind und im Abo meist ohne CD kommen (mit dem Brexit sind sie wahrscheinlich gar nicht mehr bezahlbar).

    Sprich: Die eclipsed ist auf dem deutschen Markt eigentlich ziemlich gut aufgestellt, mit feinen Stories zu wunderbaren Klassikern und Exoten (siehe Türkei-/Afrika-Specials), interessanten wie kaufinspirierenden Alben-Reviews und viel viel Neuem zu aktueller Musik.

    Das einzige, was mir seit langem fehlt: ein Vinyl-Special zum PROG :). Und dazu vielleicht ein paar mehr Underground-Geschichten zu längst vergessenen Bands und Alben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2019
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  20. Georg

    Georg Aktives Mitglied

    Wo willst du denn hin?
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