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Heft 03-2019

Dieses Thema im Forum "eclipsed - Das Magazin" wurde erstellt von eclipsed, 19. Februar 2019.

  1. moonmadness

    moonmadness Mitglied

    Vielleicht auch mal "andere" Fragen stellen? Nicht selten lesen sich eclipsed Interviews so, als würde es dafür vorgefertigte Fragen geben (oder vl. online gemacht?) ... evtl. um blos nicht anzuecken, und "politisch korrekt unpolitisch" zu bleiben? NAJA,... ab und an taucht doch mal Interessantes ;) auf z.B. angesprochenes Wheel-Zitat und auch das Interview mit Rival Sons war ganz gut zum Beispiel.

    Hab mir letztens seit langem mal wieder ein Rock Hard gekauft - jaja, andere Szene, andere Leute - aber da ists irgendwie bissel aufgeweckter. Will damit aber nicht sagen, die machten nun alles besser, deren Layout sieht tatsächlich oller aus als eclipsed (ich glaube fast da hat sich nie viel verändert seit den 90ern) und die Hälfte der Bands würde ich mir nie anhören, aber die Interviews sind schon interessant gewesen.

    Ansonsten irgendwie ein interessantes Statement "Ich vermisse Arschlöcher".

    Find ich lachhaft! Das sind eure Idole? Verstehe ich nicht so ganz... man muss also ein Arschloch sein, um in der Welt was zu bewegen? Oder wie?

    Der war hingegen eher mal ein Highlight, ebenso der Wüstenblues. Auch von mir mal Danke!
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2019
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  2. Okzitane

    Okzitane Aktives Mitglied

    Hab mir die RIBEIRO-Box mit ihren 9 Alben übrigens sofort zugelegt. Du siehst, ungewöhnliches kommt doch an... ;)
     
  3. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Es ist vielleicht ein etwas provozierender Kraftausdruck, okay. Vielleicht trifft es "Rüpel" besser ? Wichtig einfach dies: Es waren Rüpel oder eben Arschlöcher (Noddy Holder etwa oder Wayne Kramer, die ich beide vorsichtig ausgedrückt geil finde), die immer etwas zu sagen hatten und dabei auch richtig gute Musik gemacht haben. Nicht wie dieser ganze blöde Abziehbildchen-Mimikri-Haufen aus den 80er Jahren, die allerhöchstens dem sehr guten Image des Glam Rocks einen Klatsch verpasst haben. Ich fand damals auch schon diesen ganzen bescheuerten "ö-Pünktchen"-Blödsinn immer affig, ausser bei Motörhead, aber das waren bei mir trotzdem immer Motorhead. Warum kam man überhaupt auf dieses Ge-"ö"-e ? Mötley Crüe, oh jessas, wofür standen diese Pünktchen eigentlich ? Örschlöcher... :p:D:D:D
     
  4. thomas

    thomas Neues Mitglied

    Die "It's Hard" kam nach" Face Dances". Aber wer sie nicht kennt hat nicht allzuviel verpasst. Ein recht bescheidenes Teil:(
     
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  5. nixe

    nixe Inventar

    War für mich die Face Dances schon & hatte mich distanziert!
     
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  6. thomas

    thomas Neues Mitglied

    Kann ich nachvollziehen. Ich finde You Better You Bet einen tollen Song.
     
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  7. Lamneth

    Lamneth Aktives Mitglied

    Der sogenannte "Heavy-Metal Umlaut" geht auf Blue Öyster Cult zurück. Wobei die Bezeichnung viel später entstand, als Bands die Umlaut Pünktchen in ihren Namen aufnahmen. BÖC wurde 1967 gegründet, da gab es Heavy-Metal noch gar nicht.
    Ich liebe BÖC, sie sind auch die Einzigen, die ich mit Umlaut respektiere.
     
  8. passionplayer

    passionplayer Mitglied

    BÖC gibt es erst seit 1971, vorher hießen sie "Soft White Underbelly", "Stark-Forrest Group" und "Oaxaca. Ich liebe sie ebenfalls, intelligenter Hardrock mit starken Texten. Motörhead kann man frühestens nach dem zehnten Bier "genießen".
     
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  9. Lamneth

    Lamneth Aktives Mitglied

    Lemmy als Typ - sensationell ,bei Hawkwind klasse - mit Motörhead für mich unhörbar.
    Vor ziemlich genau 30 Jahren stand ich nach einem Konzert mit einem Kumpel am Ausschank , als Eric Bloom dazu kam. Zuerst schnorrte er eine Zigarette (es müssen insgesamt so 6-7 gewesen sein, dann unterhielt er sich mit uns über das Konzert, Musik allgemein und über Motorrad fahren. Er war total locker, sehr freundlich und lachte viel. Es war für uns eine epochale Begegnung. Leider gibt es keine Bilder davon, heute würde ich wohl meine ersten Selfies mit ihm machen.
    Zu schade, dass sie wohl nie wieder nach Deutschland kommen.
    20190316_121507.jpg
     
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  10. passionplayer

    passionplayer Mitglied

    Weiß man es? Angeblich soll in diesem Jahr eine letzte neue Platte erscheinen, das wäre super.
     
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  11. Lamneth

    Lamneth Aktives Mitglied

    Das wäre es .
    Buck Dharma beim spielen zu zusehen, ist klasse. Er hat so einen verklärten, verträumten Ausdruck im Gesicht. Er ist mittendrin statt nur dabei. :)
     
  12. Okzitane

    Okzitane Aktives Mitglied

    Ich vermute mal, sie könnten das von MAGMA übernommen haben. Die wurden 1969 gegründet und begannen bereits auf ihrem ersten Album "Kobaia" mit ihrem Kobaianisch zu arbeiten. Schließlich hatten BÖC ja auch starke Prog-Anleihen in ihrer Musik und benannten sich just 1970 um, wohl zuerst noch ohne ö.
     
  13. WeepingElf

    WeepingElf Aktives Mitglied

    Eine andere Theorie führt den "Heavy-Metal-Umlaut" auf die Krautrockband Amon Düül zurück, aber ich weiß nicht, ob da was dran ist. Man kann aber davon ausgehen, dass Motörhead und Mötley Crüe (sorry, Metalpuristen, dass ich die in einem Atemzug nenne ;)) das von Blue Öyster Cult entlehnt haben, wie auch immer die auf die Idee gekommen sein mögen.
     
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  14. Okzitane

    Okzitane Aktives Mitglied

    Würde zeitlich auch ganz gut passen...
     
  15. Lamneth

    Lamneth Aktives Mitglied

    Lemmy soll über den Namen Motörhead gesagt haben :"Es sieht halt böser aus. Deutscher halt." Lemmy war ja bekannt für seine Faszination für die Wehrmacht.
    Auch Queensryche oder Hüsker Dü gehören zur Umlaut Fraktion, Blue Öyster Cult haben auch Alben mit Umlaut (Cultösaurus Erectus, Revölution By Night) und sogar Fates Warning (Night On Bröcken).
    Das witzige daran ist, dass niemand in den Herkunftsländern die Namen so schreiben kann.
     
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  16. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Für mich eher umgekehrt - bei Hawkwind nur unscheinbare zweite Reihe, mit Motorhead essenziell, als Mensch der einzig echte Rock'n'Roller. ;)
     
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  17. WeepingElf

    WeepingElf Aktives Mitglied

    Der Witz an den Umlautpunkten ist natürlich, dass sie in den Sprachen, die sie verwenden - wie etwa im Deutschen - den so bezeichneten Vokalen eine hellere Färbung verleihen, also keineswegs "düster" oder "böse" klingen!
     
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  18. passionplayer

    passionplayer Mitglied

    Kennst du "Space Ritual"? Ich glaube schon, da spielt Lemmy den Bass aber in der ersten Reihe.
     
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  19. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Natürlich habe ich die "Space Ritual" und ganz viele weitere Hawkwind Alben, immer schon. Ich bezog meine Aussage auch nicht auf sein Spiel am Bass, eher auf seine Rolle als Komponist oder Arrangeur - da war Dave Brock schon klar übermächtig. Vermutlich finde ich auch genau deswegen den Song "Motorhead" von Hawkwind so geil...jener letzte Track auf der CD-Version von "Warriors On The Edge Of Time" (nicht mal vertreten auf dem originalen Vinyl!!), mit welchem sich Lemmy so vielsagend bei den Spacerockern verabschiedet hat.
     
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  20. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Darum ging es mir. Und um Mikes Frage (nicht die Antwort). Denn die trifft des Pudels Kern ziemlich gut.
    350.000 Klicks bei Spotify sagen per se wenig aus. Man kann aus der Zahl z.B. nicht ableiten, wie viele Hörer den Song tatsächlich bis zum Ende gehört haben, oder ob sie nach kurzer Zeit abgeschaltet haben. Genauso wenig wie man sagen kann, ob es sich um 350.000 verschiedene Personen handelt, oder tatsächlich nur um 35.000, die den Song aber alle schon zehn Mal gehört haben. Es ist einfach nur eine Zahl. Man müsste das erst mal in Relation setzen. Und Spotify ist nicht wirklich gut für kleinere Bands und Nischenmusik. Die einzigen, die dabei wirklich verdienen, sind die Giganten des Business.
    Mein eigentlicher Punkt kreist um die Wertschätzung von Musik. Es ist ja nicht so, dass die Musiker alle im Lotto gewonnen hätten. Instrumente kosten Geld. Effektgeräte, Verstärker ebenso. Auch eine Konzertreise ist nicht automatisch eine Geldquelle, wenn das Geld für Plattenaufnahmen draufgeht.
    Ich finde es nicht töricht, eine Einstellung zu kritisieren, die Künstler zu unfreiwilligen Ehrenamtlichen macht. Ich finde es eher töricht, dass die Industrie sich so dermaßen selber kaputtmacht. Und die Künstler sind daran ja nicht ganz unschuldig. Das Thema schlechter Klang habe ich oben schon angesprochen (es gibt Untersuchungen, dass die auf Dauer langlebigsten Alben der Musikgeschichte oft besonders hohe Dynamik haben, nicht besonders niedrige). Und beim Streaming kann man sich doch auch mal überlegen, ob man das nicht besser für sich nutzen kann, als sich einfach damit abzufinden, dass diese Anbieter ein paar mickrige Pfennige für Millionen Klicks springen lassen. Nur als Beispiel: Eine Band kann durchaus sagen: Wir veröffentlichen auf Spotify, aber nicht alles. (Genauso wie man früher Songs als Single-Edit veröfentlicht hat, wer das Werk in Gänze hören wollte, musste die LP kaufen.) Wenn wir echte Fans generieren wollen, müssen wir dafür sorgen, dass diese die Musik auch tatsächlich kaufen (ob nun als digitaler Download oder physischer Tonträger), und am besten nicht nur einzelne Songs, sondern ganze Alben. Gerade im Progbereich ist die Integrität der LP doch besonders wichtig.
    Wer YouTube als Medium für sich nutzt, sollte es auch dafür nutzen, um auf die offensichtlichste Möglichkeit hinzuweisen, die Band zu unterstützen: Alben kaufen. Ich jedenfalls sehe nicht ein, wieso ich als regelmäßiger CD-Käufer dafür mithaften soll, dass ein Großteil der Hörerschaft ihr kollektives Hirn verloren hat und glaubt, professionell produzierte Musik könne kostenlos sein, und deshalb andauernd Mondpreise für Konzertkarten bezahlen soll.
     

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