Heft 02-2018

Dieses Thema im Forum "eclipsed - Das Magazin" wurde erstellt von Mike, 15. Januar 2018.

  1. Catabolic

    Catabolic Mitglied

    Ja klar, ich eigentlich auch. Aber ein Asaf Avidan, den ich mir so gerne mal live anschauen würde, kostet in Zürich im April im Kaufleuten inzwischen auch schon 70 Stutz. Für eine Nase mit der Akustischen bei vermutlich brechend vollem Saal ? Als ich im Kaufleuten zum letzten Mal gewesen bin, hatte ich dort schon 60 Stutz für Willy DeVille bezahlt, und weil der Saal komplett überfüllt war, hatte ich ihn nicht einmal gesehen - ein Durchkommen nach vorne in die Nähe der Bühne war unmöglich. Is' datt nich russjeschmeeten Jeld ? Jenseits der 100 Öcken bin ich eh raus, und wenn mal 30 fällig werden, was absolut okay ist, dann sind das halt Künstler, die mich nicht so interessieren, dass ich da hingehen wollte. So richtig ärgern kann ich mich immer noch über die Flying Colours im Z7, das war bezahlbar und ich hatte mich tierisch drauf gefreut, die zu sehen (später kam der Gig als "Live At The Z7" raus - steht bei mir im Regal). Leider hatte ich mich damals um eine Woche im Datum vertan und die Band verpasst. Könnt' ich mich heute noch ohrfeigen für.... :(
     
  2. stellar80

    stellar80 Aktives Mitglied

    Das mit den Ticketpreisen kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen. Gerade wir sind doch häufig an Bands interessiert, die völlig annehmbare Preise verlangen. Die meisten Konzerte, die wir besuchen, liegen zwischen ca. 20-40 Euro. Klar sind da auch mal teurere dabei wie Dream Theater, Steven Wilson oder alle Jubeljahre mal der gute Peter... aber die Musik ist einfach mein Lieblingshobby und gibt mir so viel, vor allem die Live-Erlebnisse, dass ich durchaus bereit bin, dafür Geld auszugeben - das ein oder andere Mal sogar ein bisschen mehr!!! :)

    @Catabolic Wow, das mit Flying Colors ist echt so ärgerlich... aber da kommt bald was Neues und sicherlich auch eine Tour... ich ruf dich dann an und erinnere dich dran, wenn du mir deine Nummer gibst ;):p
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Februar 2018
    toni gefällt das.
  3. Warren

    Warren Mitglied

    In der letzten Zeit ist das bei mir so das ich weniger Alben kaufe auf Grund des Streaming als früher.
    Es können ich einem Monat null Alben sein und in nächsten fünf deshalb müsste ich ein durchschnitt Rechnen,
    aber ich frühe über meine Einkäufe kein Buch.

    Genauso ist das bei Konzerten und ich besuche seit langen nur noch kleine Konzerte und
    im Februar sind es null Konzerte und für April sind schon drei interessante auf dem Zettel.
     
  4. toni

    toni Aktives Mitglied

    Vor allem im Z7 kommen doch sehr viele Progbands vorbei und die Preise bewegen sich meistens zwischen 30 - 40 Fr.
    zb. Therion , Vuur , Lazuli , Arena , Neal Morse , Pendragon
    Da gibt es auch sonst noch etliche Clubs die sehr moderate Ticketpreise haben.
    Zürich ist bei allem immer ein sehr teures Pflaster.
     
  5. micha108

    micha108 Aktives Mitglied

    Heft 03/2018 lag dann heute im Briefkasten
     
    Brocky Balboa gefällt das.
  6. Mike

    Mike Moderator Mitarbeiter

    Die entsprechenden Threads kommen in diesem Monat ein klein wenig später...
    Im Fußball würde man wohl sagen: Wir haben gerade eine kleine "Verletztenmisere"!
     
    micha108 gefällt das.
  7. Brocky Balboa

    Brocky Balboa Neues Mitglied

    ... in meinem erfreulicherweise auch ... und ich habe mir gleich den Artikel über MARK HOLLIS durchgelesen. Genialer Musiker/Sänger der leider kaum noch in Erscheinung tritt. Seine einzige Solo CD läuft Verhältnismäßig häufig im Player (wenn Muße und Stimmung es "erlauben") ...
     
    Perfectionist gefällt das.
  8. Marifloyd

    Marifloyd Alter Hase

    Auch wenn Ihr Euch ein wenig verspäten solltet, so ist Gott sei Dank meine "eclipsed" Ausgabe heute eingetroffen. Meine erste Einschätzung ist durchaus sehr positiv, da Ihr nunmehr etwas eingehender auf "Cast" eingeht, denn diese Band hat es wahrlich verdient beachtet zu werden. Zudem freue ich mich über das Weltkultur Album "Watch". Beth Hart im Interview ist auch lesenswert. Als Münsterländer freue ich mich über den Erfolg von "Long Distance Calling" und über das Interview mit Jan Hoffmann. Besonders habe ich mich über den Artikel zu Mark Hollis gefreut. Den ausführlichen Stones Bericht über die Entstehungsgeschichte von Beggars Banquet muss ich mir noch zu Gemüte führen. Wunderbar auch der Einkaufszettel von Asia. Wobei ich persönlich eine andere Bewertung vorgenommen hätte. Aber solche Einschätzungen sind ja nun mal sehr subjektiv. Ich hätte z.B. "Arena" und "Silent Nation" im vorderen Pflichtkauf-Bereich angesiedelt. Eure Einschätzung zu "Fantasia" teile ich gerne. Der Live Bericht über "Black Country Communion" war interessant zu lesen.
    Insgesamt ist das für mich wieder eine sehr lohnende Ausgabe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018 um 22:10 Uhr
    Perfectionist gefällt das.
  9. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Also, bei den CDs kann man das von mir aus schon so lassen. Ich kaufe zwar selten, aber dann meistens einiges auf einmal. Ich habe tatsächlich die oberste Kategorie angekreuzt.

    Aber 36+ Konzerte im Jahr halte ich auch für sehr utopisch. Das schafft man als eclipsed-Redakteur vielleicht, ansonsten aber wohl kaum...
     
  10. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Woah, WATCH als Weltkulturalbum des Monats? Und ein Artikel über Mark Hollis? Holla! :)

    Mir sind noch ein paar Sachen zum aktuellen Heft eingefallen...

    Wieso schafft der Herr Tepper es in GoodTimes, immer fünf Neuheiten des Jahres abzuliefern, während er in den eclipsed-Jahrescharts fast immer ausnahmslos altes Zeug nominiert? Warum kann er sich nicht einfach auf neue Musik beschränken (von mir aus auch weniger als zehn Alben)? "Living in the Past"?

    Noch eine Sache @Mike - wenn man einer Platte schon eine (für eclipsed-Verhältnisse) doch eher schlechte (6/10) Bewertung verpasst, dann würde ich mir dafür auch eine Begründung wünschen... aus deiner Rezi von Vanderlindes "Live Trails" geht das nämlich nicht wirklich hervor.

    Ach ja, das wollte ich auch noch loswerden: Wer OneRepublic mit den unsäglichen Maroon5 in einen Topf wirft, der hat sich doch wohl eher oberflächlich mit beiden Bands befasst (wobei ich es ihm zumindest bei Maroon5 nicht verdenken kann, OneRepublic gehören aber neben Coldplay zu den wenigen "angesagten" Popbands, die durchaus noch musikalische Substanz aufweisen).

    Aber man bekommt die wirklich interessanten Sachen oft nur noch in überteuerten und übermäßig aufgeblähten (und platzraubenden) Versionen, obwohl hier z.B. eine 3-CD+BD-Box/Digipack möglich gewesen wäre.

    Ich weiß, ich hacke auf dem Thema rum. Aber es regt mich einfach auf - und ein Blick in die Kommentare von www.superdeluxeedition.com zeigt, dass ich da bei weitem nicht alleine bin.

    Gute Boxsets sehen so aus wie die von Tears for Fears: CDs, DVDs, zwei Booklets, alles in einer kompakten Verpackung. Oder David Gilmour (Rattle That Lock, Live at Pompeii)/Pink Floyd (The Endless River): CDs, BDs, ein bisschen Memorabilia, alles zu einem äußerst verträglichen Preis. Auch die Fresh-Cream-Super-Deluxe war gut, wenn auch vielleicht einen Tick zu teuer. Aber gerade da gab es vorbildlicherweise eine separate Vinylversion, die auch wirklich alles auf Vinyl hatte (nicht nur das Original-Album).

    Sehr gut und fanfreundlich sind auch die "Bücher" von Jethro Tull (bis vor Kurzem hätte ich auch Marillion gesagt, aber wenn man sich anschaut, was bei "Brave" alles unter den Tisch gekehrt wird, kann man sich schon wieder grün und blau ärgern...)

    Für die Vinylliebhaber gibt es ja meistens separate Sets - und ich glaube, dass man denen damit auch entgegenkommt, weil sie a) wiederum wahrscheinlich kein Interesse an CDs & Co. haben und b) weil LPs in diesen Boxsets oft nicht gut verpackt sind, manchmal auch von der Pressqualität nicht höchten Anforderungen genügen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018 um 21:45 Uhr
    WeepingElf gefällt das.
  11. stellar80

    stellar80 Aktives Mitglied

    Was regt dich nun so auf bei den Boxsets? Bezieht sich das auf die aktuelle Ausgabe der eclipsed? Ich verstehe es nicht so ganz...
     
  12. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    1. Die Politik der Plattenfirmen
    2. Dass das von eclipsed bis dato nicht sonderlich kritisiert wurde, obwohl es immer mehr Fans nervt

    (Ich hatte felsenfest damit gerechnet, dass Mike sich noch mal zu meinem früheren Post äußert und deswegen schon mal vorbeugend eine Antwort formuliert. Deswegen steht das jetzt etwas zusammenhanglos da... :rolleyes:

    Edit: Hab's noch mal ein wenig überarbeitet, sollte jetzt hoffentlich klarer sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018 um 21:46 Uhr
    toni gefällt das.
  13. Mike

    Mike Moderator Mitarbeiter

    Im Falle von Rush muss ich zugeben, dass ich die Tatsache, dass es die Blu-ray nur in der Super-Duper-Edition gibt, schlichtweg zu spät erkannt habe. Zu der positiven Bewertung generell stehe ich allerdings nach wie vor. ;) Und mal ehrlich: diese überteuerten Editionen sind nun mal dazu da, um den sabbernden Fans (im Falle von Rush auch mir!) die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Das muss man dann wohl auch einfach so akzeptieren bzw. mal standhaft bleiben. Oder ist das zu naiv gedacht?
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018 um 22:20 Uhr
    Perfectionist, stellar80 und WeepingElf gefällt das.
  14. Perfectionist

    Perfectionist Mitglied

    Ich denke, dass man damit auf Dauer seine Fanbasis verprellt. Gut, es ist hier auch blöd gelaufen, denn es gab ja schon mal eine "Pure Audio"-5.1-Blu-Ray von "A Farewell to Kings" - aber eben mit dem schlechteren Mix aus der Sector-Box. Und da wollte man wohl nicht noch mal das Album in demselben Format wiederveröffentlichen. Besser ist es in der Hinsicht bei "Tales of Mystery and Imagination" von Alan Parsons Project gelaufen, denn dort wurde der 5.1-Mix als einzelne Blu-Ray veröffentlicht. Für mich allerdings auch keine wirkliche Option, denn ich würde schon gerne das Material von CD 3 hören. Und selbst wenn man die Box kauft, bekommt man auf den ersten beiden CDs dasselbe schlechte Remastering von 2007 noch mal serviert - obwohl auf der Blu-Ray ein neues, besseres Remaster des '76er Stereomixes enthalten ist!

    Und die Liste könnte man ewig fortsetzen. Bei Roxy Music bekommt man ein altes Remaster und keinen Wilson-Stereomix, dazu fehlt eine B-Seite - trotzdem ist der Preis gefühlt doppelt so hoch wie für eine Box mit 4 Discs angemessen. Paul McCartney: Unmengen von gedrucktem Material, aber eine zusätzliche CD war nicht unterzubringen, weshalb man sich diverse Tracks nur als Download besorgen kann (und wer weiß, wie lange solche Links funktionsfähig bleiben). Peter Gabriel (schon etwas länger her): Keine B-Seiten oder 12"-Mixe. Eagles: 2 CDs, eine Blu-Ray - hätte in ein kleines Digipack gepasst.

    Dass die Plattenfirmen damit Geld verdienen wollen, leuchtet schon ein. Aber auf die lange Sicht wäre ein bisschen mehr Entgegenkommen gegenüber denjenigen, die physikalische Tonträger noch am Leben erhalten, einfach angemessener. Und dass man auch mit preiswerteren Reissues Geld verdienen kann, zeigt ja die Tatsache, dass die schmucken Boxen von Tears for Fears oder Mike Oldfield ("Crises" - über "Tubular Bells" reden wir lieber gar nicht erst) schon lange ausverkauft sind und Fans sich Neuauflagen wünschen.
     
    toni und nixe gefällt das.

Diese Seite empfehlen