1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Die besten Alben der 80er

Dieses Thema im Forum "Allgemein" wurde erstellt von Gast 3, 19. April 2017.

  1. Gast 3

    Gast 3 Guest

    Ich fang mal an. Rein subjektiv. Ohne Wertung in der Reihenfolge

    [​IMG]

    01_Eines DER stilprägensten Alben von U2. Hymnisch, bombastisch, phathetisch. Für miich besonders, da ich die Band während eines Konzertes sehen konnte. Und so enttäuscht wurde das ich Jahrzehnte brauchte um sie nochmal zu sehen.

    [​IMG]

    02_Sehr englisch. Grandiose Melodien. Habe ich erst viel später entdeckt

    [​IMG]

    03_Gabriels künstlerischer Höhepunkt. Die perfekte Symbiose zwischen Kunst und Kommerz. Und um Längen besser und anspruchsvoller als der 08/15 Poppomb den seine Kollegen unter der Führung von Phil Collins am Fließband produzierten

    [​IMG]

    04_Die vielleicht schönste und zeitloseste Scheibe der 80er. Grandiose betörende Melodien, sehr Songorientiert, purer anspruchsvoller Pop - hervorragend produziert von Thomas Dolby. Besonders empfehlenswert ist die Deluxe-Box.

    [​IMG]

    05_Auch Deacon Blue lieferten in den 80ern ihr Meisterwerk ab. Eines der besten Debutalben aller Zeiten. Dramatisch, Spannend und mit engagiertem Gesang von Hauptsongwriter Ricky Ross. In einem Titel spielt Chris Rea aus Middlesbrough die Slide. Auch hier: Die Leagacy Edition CD ist besonders empfehlenswert

    [​IMG]

    06_Für mich immer noch seine beste und spannendste. Mit an Bord: Peter Gabriel, der an So arbeitete, Bono und the Edge von U2, welche zusammen mit Robertsons Produzenten Daniel Lanois geade an eigenem Material arbeiteten. Superfette Produktion mit einer Menge Prominenz an den Instrumenten u.a. Tony Levin, Manu Katche und die BoDeans im Backgroundgesang

    [​IMG]

    07_Es gibt kein schlechtes Album von Van Morrison. Dieses hat eine besonders gute Songauswahl und mit "In the Garden" ist zudem ein lanjähriger Konzertklassiker. Auch ein Album das völlig aus der Zeit gefallen scheint. So wie das aktuelle Album von Van Morrison




    [​IMG]
    08
    [​IMG]

    09_Völlig aus der damaligen Zeit gefallen. Eine kongeniale Mischung aus Punk, Desert-Rock, Americana gewürzt mit einer gehörigen Portion Stones. Das letzte Album in der Besetzung mit Chris Cavacas an den Keyboards, der die Band dann verlies. Kleiner Hinweis: Casavas lebt verheiratet mit Sohn in der Nähe von Karlsruhe.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. April 2017
    Fonebone gefällt das.
  2. micha108

    micha108 Aktives Mitglied

    [​IMG]


    Das Abschluss-Album von Japan mit Schwerpunkt auf Tin Drum und Gentlemen Take Polaroids. Für mich passten Image der Band und die Musik da schon gar nicht mehr. Für damalige Zeit in sehr innovativer Sound und hier wurde schon klar, das David Sylvian andere Wege gehen wollte. Einen besseren Abgang hätte man nicht machen können. Steve Jansen machte dann mit Richard Barbieri weiter, wo Barbieri gelandet ist, sollte hier im Forum wohl bekannt sein ;). Das war der Anfang meins Hard to Die Fanlebens für David Sylvian bis heute.
    Anspieltipp auf jeden Fall "Ghosts"





    [​IMG]

    David Sylvian hat sowieso nur gute Platten in den 80ern gemacht. Sei es sein Debut mit "Brilliant Trees" vor allem die Seite 2 (u.a. mit Jon Hassel), die Zusammenarbeit mit Holger Czukay (Plight and Promonition und Flux and Mutability), Alchemy: an Index of Possibilites,
    das von den meisten Fans hochgeschätzte Secret of a Beehive.

    Diese Platte ist für mich die mit der meisten Atmosphäre, vor allem die zweite instrumentale Platte. Es ist sehr mystisch. Und so wie ich es weiss begann hier die Zusammenarbeit mit Robert Fripp.



    [​IMG]


    Die poppigste Platte der EN, ich mag besonders das Spiel mit der Sprache (Mehrdeutigkeiten und Sprachrythmus) und für EN recht eingängliche Musik


    [​IMG]

    Kate Buch´s Monsterplatte !!! :) vor allem Seite 2



    [​IMG]

    Die spacigen Gitarrensounds habe mich die überbewerteten U2 schnell vergessen lassen ... Ich habe nie richtig verstanden, dass die Chameleons über einen Insider-Status nie herauskamen.




    [​IMG]


    Die Trompetensound des Herren waren für mich seinerzeit unfassbar, hinterlegt mit afrikanischen Rhythmen, so was von abgefahren ....
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. April 2017
    BRAIN, Okzitane und Brainpolice gefällt das.
  3. micha108

    micha108 Aktives Mitglied


    Da hast Du Recht, hab zu meinen geposteten Alben ein wenig Senf dazu gegeben :)
     
    Brainpolice, Vertigo und joe cool gefällt das.
  4. Gast 3

    Gast 3 Guest

    Die Hundert schaffen wir. Wenn ich mal eingegroovt bin. :D Wer zählt mit?
    Durchnummerieren!

    15!
    Sorry-war etwas unter Zeitdruck. Ich dachte die Alben sind ALLE bekannt. Gelobe Besserung. Alles Cool :)
     
    Vertigo gefällt das.
  5. Okzitane

    Okzitane Aktives Mitglied

    Dieses Album hatte damals seinen Platz in jedem schwarzen Herz.
    The Sisters Of Mercy - Floodland
    Eines der Vorzeigealben des Gothic/Dark-Wave welches bis heute Nachwirkungen hat (zumindest auf Dancefloors für Alt-Grufties) :D Gerade der Opener Dominion/Mother Russia ist einer meiner All-Time Favoriten. Unverzichtbar in jeder Schwarzkittel-Sammlung.

    [​IMG]
     
    BRAIN, Brainpolice und Vertigo gefällt das.
  6. Gast 3

    Gast 3 Guest

    Gemach, Gemach-schon in der Ergänzungsphase. Alles Cool. Schön wäre allerdings wenn sich die "Beifallklatscher" genauso rege beteiligen würden. Selber essen macht dick :)
     
  7. LassenSieMichDurch

    LassenSieMichDurch Alter Hase

    Ethel The Frog - "same" (1980)

    Eines der besten Alben des gesamten Jahrzehnts, aber eigentlich schon damals regelrecht aus der Zeit gefallen. Obwohl im Zuge der NWOBHM veröffentlicht, gibt es hier eher Hardrock als Heavy Metal, wenn auch durchaus energiereich dargeboten und mit wunderbaren Melodien garniert. 60ies-Harmonien treffen auf kernige Rockpower und hier und dort auch dezent progressive Elemente (wie etwa im verschachtelten"Fire Bird"), obendrauf thront das exzellente Cover der Beatles-Nummer "Eleanor Rigby". Ein Sahnealbum ohne einen einzigen kompositorischen Ausfall.

    [​IMG]


    Black Sabbath - "Heaven and Hell" (1980)

    Ebenfalls aus der Frühzeit des Jahrzehnts und für mich das beste Sab-Album aller Zeiten, eigentlich sogar das beste Heavy Rock-Album aller Zeiten ganz generell. Besser hat die Band nie wieder komponiert, gespielt und geklungen. Erhaben, majestätisch, herausragend. Dabei abwechslunsgreich und dennoch wie aus einem Guß. Und in Szene gesetzt durch eine gewohnt exzellente Martin Birch-Produktion. Was will man eigentlich mehr ?

    [​IMG]


    UFO - "No place to run" (1980)

    Auch dieses ein Dokument aus den Anfangstagen des Jahrzehnts, zeigt die Scheibe, dass UFO auch hervorragend ohne Schenker funktionieren. Aus meiner Sicht ist es auch das beste Nach-Schenker-Album geblieben. Die Band ist (noch) vital, zeigt Kraft, Energie und Biss, eingebettet in durchweg starke Kompositionen ("Lettin´go"; "Gone in the night", "Young blood" oder der Titeltrack). Man vermißt Schenker hier nicht.

    [​IMG]


    Klaus Schulze . "Trancefer" (1981)

    Eines der besten Schulze-Alben, das NICHT in den Siebzigern eingespielt wurde. Schulze ringt seinem gewohnten Klangbild wieder einmal völlig neue Akzente ab, die maßgeblich durch die warmen Celloklänge Wolfgang Tiepolds und die perkussive Arbeit von niemand geringerem als Michael Shrieve geprägt werden. Ein spannendes, eher düsteres Album, welches die Klanggemälde von Schulze abermals von einer ganz anderen (ungewohnteren) Seite erstrahlen läßt.

    [​IMG]


    Werwolf - "Creation" (1982)

    Auch dieses ein Lieblingsalbum von mir und genaugenommen einige Jahre zu spät veröffentlicht, denn es handelt sich im Wesentlichen um krautig geprägten Symphonic-Prog mit romantischer Schlagseite, wie ich ihn auch von Bands wie Novalis , Eloy oder Anyone´s Daughter so liebe. Neben längeren Instrumentalpassagen glänzt hier auch der weibliche Gesangsbeitrag (Gitta Löwenstein). Wäre die Scheibe 1975 oder 1977 erschienen, hätte sie ein Volltreffer werden können.

    [​IMG]


    MSG - "Assault Attack" (1982)

    Schenker auf dem Höhepunkt seines solistischen Schaffens. Erstklassige Rhythmusfraktion (die ex-Alex Harvey-Leute Chris Glen und Ted McKenna), ein gerade bei Rainbow arbeitslos gewordener Sänger in Bestform (Graham Bonnet) und Schenker höchstselbst auch in allerbester Verfassung, was bei ihm ja auch nicht immer der Fall war. Auf diesem Fundament hat er ein gleichermaßen vor Energie sprühendes und doch in jeder Hinsicht elegantes, höchst geschmackvolles Hardrock-Album geschaffen, an welchem es weder vom Songwriting her, noch spieltechnisch oder in Sachen Produktion (Martin Birch ! - eine seiner letzten Arbeiten, bevor er nur noch für Iron Maiden tätig war) auch nur das geringste auszusetzen gibt. Und Meilensteine wie den "Desert Song" kann man einfach nicht besser machen.:)

    [​IMG]


    Ego On The Rocks - "Acid in wounderland" (1981)

    Eine ganz runde Sache, welche die beiden ex-Eloy´ler Detlev Schmidtchen und Jürgen Rosenthal damals mit Ego On The Rocks auf die Beine gestellt hatten und mehr als schade, dass diesem einzigen Album nicht mehr gefolgt ist. Weniger Symphonic Prog wie Eloy, stattdessen liegt der Fokus mehr auf experimentellen, bisweilen avantgardistischen Klanglandschaften, die mit Rockstrukturen zu einer Einheit verwoben werden und so bisweilen bizarre, aber dabei regelrechte Sogwirkung entwickelnde Soundcollagen entstehen lassen.Vor allem: Die Scheibe ist völlig zeitlos und auch heute noch absolut state of the art.

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. April 2017
    BRAIN und Mel gefällt das.
  8. Gast 3

    Gast 3 Guest

    [​IMG]
    10_Beasty Boys - Licensed to Ill. Beste Mischung zwischen Rap und hartem Rock. Stilprägend, neu und aufregend. Kein "No sleep 'til Hammersmith", sondern "No sleep till Brooklyn". Dreckig und rauh produziert von Rick Rubin
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. April 2017
  9. Gast 3

    Gast 3 Guest

    [​IMG]
    11_Michael Jackson - Thriller

    Eines der perfektesten Alben der 80er. Absolut zeitlos und auch heute immer noch Knaller: Billie Jean, Beat It und Wanna Be Startin Something!

    [​IMG]

    12_Bruce Springsteen - The River

    Sicher nicht sein kommerziell erfolgreichstes Album der 80er. Dafür ist das Doppelalbum eines seiner ambitioniersten. Mir haben es vor allem die Balladen wie z.B der Titelsong, Point Blank und Drive all Night angetan
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. April 2017
    Marifloyd und toni gefällt das.
  10. Gast 3

    Gast 3 Guest

    Stimmt-bei den älteren Sachen ganz sicher.Da wurden auch viele Klischees ala Highway, Cars und Girls usw. bedient. Bei den neueren Sachen (z.B. Radio Nowhere, Murder Incorporated) gefallen mir die "härteren" wieder besser
     
  11. LassenSieMichDurch

    LassenSieMichDurch Alter Hase

    Witchfynde - "Give ´em hell" (1980)

    Ein wunderbares Dokument der NWOBHM, ein Album, welches musikalisch genau den Übergang zwischen ur-englischem 70er Jahre -Hardrock und ursprünglichem Heavy Metal trifft. Mit einem Fuß noch im Geist der 70er verhaftet, mit dem anderen schon auf dem Sprung ins neue Jahrzehnt. Ein Album, wie es eigentlich nur im Jahre 1980 entstehen konnte (wobei das Songmaterial bereits zum Großteil in den 70ern geschrieben worden war). Ansonsten: Düster, exzentrisch, kauzig, heavy und wirklich very british at it´s best, garniert mit ein bisschen okkultem Firlefanz. Black Sabbath lassen natürlich grüßen, aber hier und dort lugen auch mal Thin Lizzy oder Wishbone Ash um die Ecke. Das Spektrum reicht von melodiös-eingängig ("Leaving Nadir") über episch-progressiv ("Unto the ages of ages" - völlig großartig !) bis hin zu hymnisch und treibend ("Ready to roll"; Titeltrack). Tolle Scheibe, keinerlei Ausfälle.

    [​IMG]


    Hawkwind - "Levitation" (1980)

    Unterm Strich das beste Hawkwind-Album nach meinem Empfinden. Eines der unterschätztesten sowieso, dabei sind nur starke Stücke enthalten und von den instrumentalen Beiträgen her dürfte es sogar eines der "virtuosesten" und vielseitigsten in der Bandgeschichte sein. Der Beitrag von Ginger Baker an der Drums ist von nicht zu unterschätzendem Wert, die Kompositionen sind samt und sonders erstklassig, das Gitarrenspiel von Hew Lloyd-Langton außerordentlich geschmackssicher und songdienlich. Auf diesem Album wird insgesamt eine gute Mischung aus griffigem, eher fokussiertem Songwriting und dem typischen, hier aber sehr stimmig eingesetzten Synthiegeschwurbel getroffen.

    [​IMG]


    Peter Gabriel - "IV" (1982)

    Aus meiner Sicht ist das sein künstlerischer Höhepunkt aus den 80ern, mit welchem er sich endgültig aus dem Schatten von Genesis freigeschwommen und als eigenständiger Künstler emanzipiert hatte. Mit einem hochspannenden, aber auch sperrigen Album, welches an allen Ecken und Enden vor Kreativität brennt und viele verschiedene Einflüsse stimmig in den Gesamtkontext integriert. Progressiv im besten Sinne - das Album eines offenen und gereiften Künstlers für ebenso offene Ohren.

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. April 2017
    BRAIN, Brainpolice und joe cool gefällt das.
  12. micha108

    micha108 Aktives Mitglied

    Eine meiner Lieblingsalben aus den 80ern: KINO

    [​IMG]

    KINO ist natürlich eng verbinden mit Viktor Tzoi, der Sänger und Schreiber der Band war. Dieses ist das erste Album von KINO, was im Rahmen der Perestroika öffentlich veröffenlicht wurde. Zuvor gehörte KINO zum Leningrader Underground und die vorher kursierten Platten 45, 46, Notch, usw. waren (natürlich) wesentlich schlechter aufgenommen (verfielfältigt über Weitergabe von Tapes - und somit auch keinen Verdienst. Daher hat Viktor als Heizer weiter gearbeitet, um die Gruppe zu finanzieren). Auch ist die Stimme noch höher und "hysterischer", die Musik mehr punk-orientiert.

    Beeinflusst wurde KINO von Bands wie Smiths, Joy Division, Depeche Mode, The Clash.

    Beim Hören merkt man wirklich eine Befreiung und die Platte ist sehr energetisch, das beginnt schon mit dem Opener Gruppa Krovi (Blutgruppe). Wie ich schon hier mehrfach schrieb, haben sich die russischen Rocksänger nicht als solche bezeichnet, sondern eher als Poeten und Schreiber.

    Ich finde die Lyrics an sich schon druckreif ;)

    Anspieltipps sind hier sind hier die ersten drei Lieder auf jeden Fall. Den Lyrics kann man hier folgen:
    http://russmus.net/band/78/#lyrics

    Viktor Tzoi starb 1990 bei einem Autounfall (auf dem Höhepunkt seines Erfolges) wird heute noch kultisch verehrt und seine Lieder sind fast Volksliedgut ;). Es gab sogar mal eine Briefmarke mit seinem Konterfei. Er hat in Russland den selben Rang wie die Beatles und hat auch neue Bands, wie z.B. Motorama, beeinflusst. (und wenn man Pluspunkte bei Russen sammeln möchte, braucht man nur zu sagen, man mah KINO :D)

    Meine Lieblingsplatte ist Последний Герой (Posledniy Geroy, The last Hero) die tatsächlich seinerzeit in Frankreich veröffentlicht wurde. Es ist quasi ein Best of, wo die Lieder noch einmal neu gemischt und leicht abgeändert wurden, aber viel viel druckvoller sind.


    [​IMG]
     
  13. Gast 3

    Gast 3 Guest

    [​IMG]
    13_Working Week - Working Nights

    Ein hervorragendes "Inner City Blues" als Einstieg und viele tolle Balladen, hervorragend instrumentiert. Damals "Platte des Monats" beim Musik Express und der Beginn de Jazz-Revivals der 80er.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. April 2017
  14. Gast 3

    Gast 3 Guest

    [​IMG]
    14_Was (Not Was) - What's Up Dog

    Witzig, abwechslungsreich, funky und tanzbar. Hervorragende Texte. Und natürlich eine Weltklasseproduktion. Der Hammer! Leider schon wieder fast vergessen
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. April 2017
  15. Gast 3

    Gast 3 Guest

    Stand: 35 - habe allerdings nur die Cover gezählt :)
     
  16. LassenSieMichDurch

    LassenSieMichDurch Alter Hase

    Budgie - "Power Supply" (1980)

    Wer meint, dass er von Budgie nichts mehr aus der Ära nach Tony Bourge braucht, sollte zumindest "Power Supply" eine reelle Chance einräumen, denn diese Scheibe ist richtig, richtig gut. Letztlich auch das einzige Album mit Bourge-Nachfolger John Thomas, welches hundertprozentig an die früheren Großtaten anknüpfen kann. Dieses Hammeralbum katapultierte Budgie nach einigen bescheideneren Jahren nochmal zurück ins Bewußtsein der Fans, denn es kam punktgenau zur NWOBHM und konnte alte wie neue Fans begeistern.

    Im gleichen Maße wie Budgie Einflußgeber für die nachgewachsenen Bands der NWOBHM gewesen waren, konnten sie jetzt ihren umgekehrten Nutzen daraus ziehen und lieferten einen energiereichen Start nach Maß ins neue Jahrzehnt, der mit "Gunslinger", "Secrets in my head" oder "Forearm Smash" veritable Kracher enthält und dafür sorgte, dass die Band in Folge zweimal auf dem Reading-Festival auftreten konnte. Die wesentlichste Änderung liegt hauptsächlich in Burke Shelleys Gesang, der die Kopfstimme der früheren Alben zu den Akten gelegt hat und rauer, aber weniger schneidend klingt. Prädikat: wertvoll.

    [​IMG]


    Eloy - "Colours" (1980)

    Keinen Deut schlechter als die wundervollen 70er-Werke der Band und für mich ohne Abstriche in einer Reihe mit Großtaten wie "Dawn" oder "Ocean" stehend. Mit Abstand das beste Eloy-Album der Achtziger Jahre. Eigentlich wurde der typische Eloy-Sound durchaus beibehalten, nur strukturell kompakter und weniger ausschweifend angelegt. Neben den typischen Synthesizer-Kaskaden (die hier noch nicht so käsig klingen wie auf späteren 80er-Eloy-Alben und klanglich näher am warmen Sound der früheren Werke sind) stehen aber nach längerer Zeit auch mal wieder die Gitarren etwas gleichberechtigter mit im Vordergrund, was zu durchaus hardrockigen Riffs führt (etwa bei "Child Migration") und einen reizvollen Kontrast zu den schwelgerischen Synthieklängen setzt. Eine der besten Eloy-Scheiben überhaupt und ich glaube, dass sieht sogar Frank Bornemann höchstselbst so. Fantastisches Artwork übrigens auch.

    [​IMG]


    Motörhead - "Another Perfect Day" (1983)

    Jawohl ! :) Mein Lieblingsalbum ist und bleibt zwar "Bomber", aber das hat die Achtziger ja ganz knapp verfehlt...also "Another Perfect Day", mein zweitliebstes. Das leider einzige mit Brian Robertson (ex-Thin Lizzy) an der Gitarre, der Fast Eddie ersetzte und der Band durch sein wesentlich ausgefeilteres, melodiöseres Gitarrenspiel neue Impulse zu verleihen imstande war. Musikalisch ein Gewinn, menschlich funktionierte es leider überhaupt nicht. Der Sound ist immer noch typisch Motörhead, aber dabei deutlich detailverliebter, und in der Klangfarbe melodieorientierter. So "sauber" wurde wohl kein weiteres Motörhead-Album jemals ausgearbeitet. Selbst bei denjenigen, die der Band seinerzeit den völlig abwegigen Kommerz-Vorwurf machten, ist die Scheibe heute rehabilitiert und das völlig zu Recht.

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. April 2017
    JFK, BRAIN und Marifloyd gefällt das.
  17. LassenSieMichDurch

    LassenSieMichDurch Alter Hase

    Aber Du hast gesehen, dass "Levitation" zweimal genannt wurde (einmal Jürgen, einmal ich) hoffe ich...;-)
     
  18. LassenSieMichDurch

    LassenSieMichDurch Alter Hase

    Okay, da hast Du auch wieder recht. Das hatte ich nicht bedacht.

    Wobei es natürlich ganz generell auch wünschenswert wäre, dass sich mittel-bis langfristig mal einige mehr beteiligen und nicht immer die gleichen fünf Leute, wie in so vielen anderen Threads auch...
     
  19. LassenSieMichDurch

    LassenSieMichDurch Alter Hase

    Das habe ich auch schon wohlwollend registriert, auch wenn er und ich nicht immer einer Meinung sind....muß ja auch nicht. Außerdem wäre so ein Forum auch sinnlos, wenn es nix zum diskutieren gäbe. :)
     
  20. Gast 3

    Gast 3 Guest

    Nö, mit Zahlen hab ich es allerdings nicht so. aber Vier Augen sehen mehr. Ich zähle immer mal wieder mal wieder sporadisch
     

Diese Seite empfehlen