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Der weisse Fleck in der Sammlung

Dieses Thema im Forum "Allgemein" wurde erstellt von Catabolic, 21. Oktober 2019.

  1. nixe

    nixe Inventar

    Bei mir war's die liveDead, allen voran natürlich Dark Star! Wann das genau war, keine Ahnung. Ich denke mal auch erst in den 80-ern.
     
  2. Waldmeister

    Waldmeister Aktives Mitglied

    mir geht es zum glück mit den meisten, handwerklich wirklich guten alten hits so, dass sie sich auch heute noch richtig gut anfühlen. aber ich muss diese sachen auch noch nicht so lange "ertragen" wie ihr.

    das was mich dann aber doch mit zunehmendem alter immer mehr stört, ist dieses einfach nicht aufzubrechende beschränkte schema, dass man von bekannten bands, die ein enorm breites spektrum haben, immer nur die selben paar songs im radio spielt (obwohl ich ja, wie ich schrieb, mit den meisten an sich gut leben kann). es ist einfach strunzdumm und jämmerlich. und so ist es ja mit vielem. das stumpfsinnige geld- bzw. erfolgprinzip ist schon etwas fürchterliches. wenn man da einmal so richtig in die tiefe geht, und anfängt darüber zu sinnieren was das alles kaputtmacht, und was aber alles zumindest theoretisch möglich wäre, das schmerzt richtig.
     
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  3. Waldmeister

    Waldmeister Aktives Mitglied

    bei mir war live/dead tatsächlich der absolute durchbruch der dead. das hat mich damals enorm mitgerissen die musik, und speziell the eleven tötet mich jedes mal (aber auf schöne weise!!). würde mich schon interessieren, wie du dann mit sowas wie american beauty klarkommst? hast du es überhaupt? ;)
     
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  4. Marifloyd

    Marifloyd Inventar

    Ich muss gestehen, dass ich Grateful Dead erst am 28. bzw. 29 März 1981 überhaupt wahrgenommen habe. Die 8. Rockpalast Nacht stand an. Nach Essen hingefahren bin ich aber wegen The Who. Und dann erlebte ich dieses tolle Konzert von Grateful Dead. Eines meines Lieblingsscheiben von Dead ist übrigens Reckoning.
     
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  5. Waldmeister

    Waldmeister Aktives Mitglied

    habe mir mal die trackliste angesehen, da hast ja sehr viel verschiedenes drauf. als livealbum ist es bestimmt deutlich besser als die 80er studioalben, die ja doch um einiges glatter sein müssten. nehme ich zumindest an?
     
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  6. Cathedral Wall

    Cathedral Wall Mitglied

    Also ich mag AC/DC genau so wie Oasis. Mit den Stones kann auch ich tatsächlich nicht viel anfangen, obwohl sie schon ein paar coole songs haben, zB Paint it Black. Dann schon eher Fleetwood Mac in all ihren Variationen.
     
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  7. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Genau dem versuche ich beispielsweise mit meinem eigenen Radio entgegenzutreten. Ich spiele bewusst meistens nicht "die Hits", denn es gibt noch so unendliche viele Ohrwürmer, die man nicht so kennt. Für mich galt immer: Egal, wie kompliziert ein Song aufgebaut sein mag: Wenn ich ihn mir genügend oft angehört habe, krallt er sich im Kopf fest - und das ist für mich dann eigentlich auch schon ein Ohrwurm. ;)
     
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  8. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    So hat Jeder seine Dead-Geschichte, wenn er diese Band mag. Für mich waren Dead wie ein Virus. Dem Namen nach gekannt habe ich die Band schon im Bubenalter. Mit 10 oder 11 kamen so die ersten Klänge an meine Ohren - ich fand Dead immer ganz okay, aber nie berauschend. Die grösste Frage, die ich mir damals schon öfters stellte, war: Wie können Musikfans sich Platten von Bands kaufen, die immer denselben Song spielen ? Ich meine, Deadplatten waren immer Liveplatten mit oft denselben Songs drauf - Studioalben kannte ich überhaupt nicht. Erst 1987 kaufte ich mir das allererste Dead-Studioalbum: "In The Dark". Es ist bis heute mein Lieblings-Studioalbum geblieben. Doch es war die Initialzündung. Danach kamen immer mehr Alben der Band ins Regal, nicht nur Live-, sondern nach und nach auch Studioalben. Inzwischen habe ich eine richtig grosse Dead-Sammlung. Der Virus hatte mich voll erwischt und heute sammle ich Dead-Sachen seit 1987, wobei ich mich da immer beschränken musste auf die "bezahlbaren" CDs. Gewaltige Box Sets zu irren Mondpreisen lagen nie drin und will ich auch nicht. Da gebe ich das Geld dann doch lieber für weitere feine Scheibchen aus, die nicht von den Dead sind.
     
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  9. Alexboy

    Alexboy Aktives Mitglied

    Bei mir ist es eher kein weißer Fleck sondern ein Kontinent von "Unerhörtem" in der Sammlung. Da ich ein gebranntes Kind im Zusammenhang mit Geschmack allgemein bin, bevorzuge ich über die Art Musik die mir gefällt zu schreiben, da es weniger Zeit beansprucht und angenehmere Emotionen bei mir auslöst.
    Ich bin nicht in der Lage zu erklären warum mich bestimmte Musikrichtungen nicht ansprechen. Ich empfinde etwas als angenehm oder eben nicht.
    Ich bevorzuge das Angenehme! Darüber schreibe ich gerne.:)
     
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  10. Rainer

    Rainer Neues Mitglied

    Ich mag es gar nicht sagen, aber vor ein paar Monaten wären die Dead bei mir noch ein weißer Fleck gewesen, aber eher nicht abgearbeitet, wusste kaum etwas über sie. Dann hatte mich ein Freund animiert und das brachte mich zu dem Kauf des ersten Live Albums, was gleich einschlug, dann die MFSL- Ausgabe von In the dark usw.....aber ich habe auch schon einiges gehört, was ich nicht mochte, insgesamt durchwachsen.
     
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  11. Waldmeister

    Waldmeister Aktives Mitglied

    sowas ist auch für mich absolut nix. ich sehe da eigentlich fast nur nachteile: 1. preis 2. die menge, die man nicht gut bewältigen kann 3. die unvermeidbare wiederholung in den setlisten. dass einem dadurch auch manches entgeht ist schade, aber damit muss ich halt leben. die drei erstgenannten, negativen punkte hätten für mich einfach zuviel gewicht.

    fillmore west 1969 hab ich natürlich als 3er version, als schönes büchlein... :cool:
     
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  12. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Was mich vielleicht so lange von der Band abgehalten hat, war dieses "Uramerikanische" - irgendwie ähnlich wie bei Springsteen - ich hielt die Dead vor allem für ein amerikanisches Phänomen, eine legendäre US-Hippie Institution, die den Hippietraum noch immer konsequent auslebt wie damals. Bis ich halt eben auch infisziert wurde. Das Letzte, was ich von Dead gekauft habe, ist diese 21 CDs umfassende Box von 8 langen 1971er Konzerten...schon bissi gaga, oder ?
     
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  13. Waldmeister

    Waldmeister Aktives Mitglied

    hmmm. ok, dann ticken wir da doch nicht komplett gleich. :D
     
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  14. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Jein. Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass, wenn es eine 50 CDs umfassende, limitierte, numerierte, handgestreichelte und vom Meister selbst verpackte Box mit Live-, Bonus- und vielen völlig unnützen Versionen von Savoy Brown gäbe, die einen halben Monatslohn kostet...ich würde sie kaufen. Blind. :D:D:D:D:D
     
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  15. Dandysaurus Rex

    Dandysaurus Rex Aktives Mitglied

    Ohne die Deads wäre ich nie zum Rock n Roll oder Blues gekommen.
     
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  16. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Müsstest mal reinhören.... :p
     
  17. Catabolic

    Catabolic Aktives Mitglied

    Oh, das ist aber eine schöne Aussage !! :)
     
  18. Waldmeister

    Waldmeister Aktives Mitglied

    ja, wusste ich nicht. vielleicht erfreust du uns auch mal mit deiner dead-geschichte.
     
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  19. Dandysaurus Rex

    Dandysaurus Rex Aktives Mitglied

    Die Musik hatte was uriges,eine immense Kraft,so ganz anders als sonstiger Hippiesound. Das ganze kann man aber beispielsweise auch von Syd Barretts Pink Floyd sagen.
     
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  20. Dandysaurus Rex

    Dandysaurus Rex Aktives Mitglied

    Kurz erzählt. Ich hörte im Internetradio halt vereinzelt Songs und wusste dass die Dead eine große Nummer sind. Dann kaufte ich mir eine billige Best of mit 18 Songs,die mich eigentlich auch gleich überzeugte. Zuerst wurde meinerseits deren Amerikanische Seite gehört,dann Psychedelische (ua mit Hilfsmittel) und in untaetigen Zeiten viel von dem Live-Material. Jedenfalls begleiten mich die GD sicherlich schon seit meinen frühen 20.
     
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